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Was ist ein Kind seiner Mutter schuldig?

Iyndiv idugaalidst


Ich finde es unglaublich, wie sich solche negativen Strukturen über Generationen hinweg vererben....!!!

Das stimmt leider – gilt andererseits aber auch im positiven Sinne.

Der Einfluss des häuslichen Milieus auf den Nachwuchs kann in der Tat gar nicht hoch genug bewertet werden. Womit indirekt auch gesagt ist, dass diese Art von "Vererbung" wohl bestens erklärbar und verstehbar ist, ohne dass man die Gene bemühen muss. ;-)

JRuicyY CouNturxe


oher wollt ihr dass denn wissen? Keiner kennt die Mutter der TE!

Sich für ein Geschenk zu bedanken, ist doch wirklich das Mindeste. Man hört die Geschichte hier ja nun nur sehr einseitig, und mich würde mal die Meinung ihrer Mutter interessieren. Diese scheint ja nicht zu wissen wie ihre Tochter von ihr denkt/schreibt .........

TE, ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich dachte mir beim lesen oft "die arme Frau" (also deine Mutter).

Was zwischen euch wirklich vorgefallen ist, und wer jetzt nun "die Böse" ist, können wir hier alle nicht beurteilen. Das wissen nur deine Mutter und du.

Die Leute lesen halt immer nur das, was sie lesen wollen bzw. reißen einzelne Sätze aus dem Zusammenhang!

Ich hab hier mehrfach geschrieben, dass wir hier die Situation zwischen deiner Mutter und dir nicht beurteilen können. Wenn du kein bisschen Kritik verträgst, solltest du vielleicht nicht in einem Forum schreiben, tut mir Leid! Oder den Faden "Meine Mutter ist eine Hexe – bitte bestätigt das" nennen. Dann werden sich auch bestimmt nur Leute äußern, die deine Meinung teilen!

LLouijsianxa


Juicy, Du bist weder auf die eigentliche Frage eingegangen (siehe Titel) noch hast Du auf die Frage von KMoody geantwortet. Also was willst Du? Beurteilen kann ja Deiner Meinung nach eh niemand etwas, weil keiner die volle Geschichte kennt, übrigens auch ein Grund, warum Du Dir genausowenig eine Meinung bilden dürftest und es Dir somit nicht ansteht mich zu kritisieren. Und auch wenn Du mehrfach etwas schreibst, muss es deswegen nicht richtiger sein.

Ich werde mich mit Dir deswegen auch nicht streiten, Deine Art ist sehr hart (was nicht automatisch für Qualität stehen muss) und inhaltlich kommt für mich auch nichts rüber aus Deinen Beiträgen. Sympathisiere mit wem Du möchtest, ich habe eigentlich genug Antworten auf meine Eingangsfrage bekommen.

Dafür möchte ich mich bei allen bedanken. Ein Kind schuldet seiner Mutter nichts und ist nicht verpflichtet, ihr etwas zu geben, was es nicht geben kann oder will.

E\isent:uch


Was ist man einer Mutter schuldig? Kommt ganz darauf an wie gut sie als Mutter war. Es gibt Fälle da bin ich der Meinung, dass die Eltern nichts für das Kind getan haben, es unter Umständen sogar noch misshandelt haben, dann ist man ihnen nichts schuldig. Es gibt aber auch Fälle da haben sich die Eltern den Arsch aufgerissen und das Kind lässt die dann einfach im Altersheim versauern... da kommt es mir auch hoch! Im Fall der TE kann ich die Abneigung jedoch gut verstehen...

e*strxelle


Freakmom hat zur rechtlichen Seite einer Mutter-Kind-Verpflichtung alles geschrieben. Wer es als unzumutbare Pflicht empfindet, sich um einen anderen Menschen zu kümmern, hat meist ein Beziehungsproblem, in dem die Liebesfähigkeit eingeschränkt ist. Die Ursachen liegen in der Kindheit und da sind wir wieder bei Deiner Mutter. Die verschütteten Gefühle im Unterbewusstsein machen Dir ein schlechtes Gewissen. Das wirst Du auch nicht so schnell abschütteln können. Deshalb hast Du hier Deine Frage reingestellt. Du steckst sozusagen in der Zwickmühle. Deine Mutter macht Dir das Leben zu einer Hölle aber sie ist für Dich eben Deine Mutter. Unsere Erziehung (die hast du ja nicht nur von deiner Mutter bekommen) sagt uns, dass wir unseren Eltern dankbar sein sollen, aus vielen Gründen, die wir unterschiedlich wichten. Was aber, wenn die Eltern über unser gesamtes Leben verfügen wollen, zeitmäßig und vor allem emotional? Wo eine liebevolle Beziehung mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Anerkennung der Leistungen des Anderen da ist, stellt sich diese Frage nicht. Mir war es immer ein Bedürfnis, für meine Eltern da zu sein. Ihr Tod ist für mich ein Verlust. Ich hatte nie diese zwiespältige Beziehung wie Du. . Sogenannte undankbare Kinder gibt es nur für Menschen, die sehr egoistisch sind. Ich liebe meine Kinder und weiß, dass sie helfen, wenn es tatsächlich nötig ist. Ansonsten müssen sie ihr eigenes Leben bewältigen Ich weiß, dass ich darin einen Platz habe aber ich fordere mir den nicht ein. Ich möchte auch niemals, dass sie wegen mir ein schlechtes Gewissen haben.

Ich denke, egal wie Du Dich entscheidest, Du wirst keine innerliche Ruhe finden. Vielleicht solltest Du Dir einen Minimalplan machen, was Deine Mutter Dir abverlangen darf. Schreibe das ruhig auf, besprich es mit Deinem Mann und teile es ihr dann auch mit. Es wird Dir helfen, zur Ruhe zu kommen. Alles recht machen, kannst Du es ihr sowieso nicht, aber Du hast dann Deinen Teil der "Pflicht" erledigt.

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