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Vermeidungsstrategie – Prioritäten setzen – Wichtiges zuerst

KdallLe67 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hab ständig Probleme damit, Prioritäten zu setzen.

Das wirklich Wichtigste tue ich oftmals viel zu spät.

Oft beginne ich erst mit unwichtigen Dingen.

Ich frage mich, ist es:

1. eine Vermeidungsstrategie von mir?

2. oder ist es eine Trotzreaktion?

3. oder ist es der Versuch, die leichteren Dinge zuerst zu erledigen,

damit es dann weniger Aufgaben sind, die auf einen warten.

Wie geht ihr damit um, wenn ihr euch dabei erwischt,

wichtige Dinge nach hinten zu schieben?

Und wie bekommt ihr euch selbst dazu, die unangenehmen, aber sehr wichtigen Dinge zuerst zu erledigen?

Wie kann man Vermeidungsstrategien vermeiden?

Gruß

Antworten
T=ravi7s B1icklxe


Vermeidungsverhalten hat man sich irgendwann einmal nicht ohne Grund angeeignet. Vielleicht weil man dadurch unangenehmen Dingen aus dem Weg gehen wollte (klingt banal, aber man muss sich klarmachen, dass es sich dabei auch um emotionale Dinge handeln kann).

Es gibt verschiedene Gründe: Man hat sich vielleicht mittels Trotz gegen Autorität gewehrt, man hat Angst vor Bewertung, Angst vorm Versagen (Es nicht zu versuchen, zählt gefühlt nicht als Versagen) oder irgendwas.

Man hat nun 2 Möglichkeiten das Problem zu lösen. Entweder man trainiert gegen den inneren Schweinehund an, oder man erörtert das Problem tiefenpsychologisch beim Therapeuten oder mittels verschiedener Techniken. Also entweder Widerstand per Kraft überwinden, oder Widerstand in langer Kleinarbeit auflösen.

Die Vermeidung einer Vermeidungsstrategie ist wieder eine Vermeidungsstrategie, genauso wie die Vermeidung der Vermeidung der Vermeidungsstrategie.

Wenn schon der Gedanke, an die jeweilige Tätigkeit/Situation eine körperliche Reaktion auslöst, das Problem also "spürbar" ist, kannstes mal mit EFT versuchen.

Gruß,

Kraslle6x7


Hallo Travis,

danke für deinen Beitrag! Viel Kraft habe ich leider nicht immer, so dass ich natürlich über die tiefenpsychologischen Hintergründe nachdenke. Mein Ziel ist also das Auflösen per Bewusstmachung der Ursache. Es ist auch nicht so, dass ich gar nichts mache, denn ich suche mir schon eine Aufgabe. Leider nicht immer die, welche eigentlich die höchste Priorität haben sollte. Aber allein, dass ich die Sache hier mal zur Sprache bringe, hat mich auf eine Idee gebracht. Ich werde mal ein Tracking machen und über diese Dinge Buch führen. Vielleicht fällt mir dann etwas auf, wenn ich es schwarz auf weiss geschrieben sehe. Ich hab im Moment viel um die Ohren. Das moderne digitale Leben ist eben auch nicht einfach.

Gruß *:)

T,ravis 7Bixckle


Joh, mach das mal mit dem Tracking. Sowas ähnliches mache ich auch. Solltest dabei aber auchmal Dich hinlegen, die Decke angucken und dich mit der Frage nach den Hintergründen beschäftigen. Die unterbewussten Mühlen mahlen nämlich langsam, nicht das das Hinschreiben hier zu schnell ist.

Mach was,

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