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Bin kein guter Mensch, wie damit umgehen?

Ddumjal


miri80

Manchmal werde ich darauf hingewiesen das ich taktvoller sein soll. Mir wurde auch schon gesagt das ich launisch bin und das ich in manchen Stimmungen schwer erträglich bin.

Finde ich nicht sonderlich auffällig.

Das versuche ich dann natürlich zu ändern, aber es klappt nicht immer und ich finde mich dann sogar selbst anstrengend in diesen Phasen (Rückzugsgrund).

Wie lange hält das denn an? Wie oft kommt das vor? Kannst du dann nicht annehmen, dass du für eine gewisse Zeit nicht sozialverträglich bist? Schlechte Tage, eine bestimmte Gemütsverfassug, sind ja nun nichts außergewöhnliches oder schlechtes.

Als ich sie fragte warum sie es mir verschwiegen hat meinte sie, sie wusste das ich damit nicht umgehen kann und das ich ihr keine Hilfe gewesen wäre. Das war für mich wie ein Schlag und hat mich auf lange Sicht extrem verunsichert.

Das verstehe ich. Wie bist du denn dann damit umgegangen, dass ihr Vater gestorben ist?

RGatlwoosexr


miri80

Ich hatte dir ja versprochen, mich wieder zu melden.

Ich habe, etwas abgeschwächt, die gleichen Symptome, wie du. Dabei bin ich ein extrem mitfühlender Mensch, nur sieht das niemand oder es kommt nicht so rüber. Ich habe aber mein Sozialverhalten trainiert, so dass ich heute jeden Asperger-Test mit links "bestehe", indem ich mich extrem konzentriere und dann z.B. Gefühle aus Gesichtern herauslesen kann. Ich habe das regelrecht trainiert. Das brauche ich aber auch für meinen Beruf.

Ich habe mich sozial so angepasst, dass ich quasi auswendig lerne, wie ich zu reagieren habe. Das klappt ganz gut und inzwischen ecke ich nirgends mehr an. Aber bis ich begriffen habe, dass mit mir etwas nicht stimmt, hat es viel zu lange gebraucht. Mein Leben wäre schöner gewesen, wenn es eine Diagnose früher gegeben hätte. Ich war schon früh beim Schulpsychologen und dann habe ich noch in einer psychologischen Praxis einen IQ-Test gemacht. Ich bin überdurchschnittlich begabt und damit wurde vieles erklärt. Mit dieser Begabung, die teilweise erstaunlich ist, habe ich viele Mängel im sozialen Umfeld kompensieren können. Aber gequält habe ich mich trotzdem mit meiner Kontaktarmut, meinen Schwierigkeiten, auf andere Menschen offen zuzugehen. Bei Frauen ist es heute noch so, aber den Rest habe ich - wie gesagt - sehr gut im Griff. Niemand sieht mehr was davon, ich kann jetzt sehen, wie es jemandem geht, der mir gegenübersteht. Berührt hat mich das Schicksal anderer aber schon immer - nur ausdrücken konnte es es nicht in der Weise, wie die Gesellschaft das will.

Ich denke: Tu was, lass dich professionell beraten, es gibt verhaltenstherapeutische Erfolge, vor allem, wenn sie von Profis durchgeführt werden. Ich habe mich quasi selbstgeheilt, ohne Hilfe, durchgewuschtelt. Es ging, hat nur länger gedauert.

Viel Glück... :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

T$ecMhnikexr_06


@ miri80

Es gibt viele schlechte Menschen, die zwar versuchen gute Menschen zu sein, doch es aber tief in ihrem Herzen garnicht wollen und dadurch nie wirklich gute Menschen werden.

Ich glaube, dass du tief in dir ein guter Mensch bist, nur Probleme hast es so zu zeigen.

Du willst dich zeigen, doch du hast bestimmt auch große Angst davor dass die Menschen dich ablehnen wenn sie sehen wie du wirklich bist und tickst.

Doch ich glaube die Wahrheit, also so zu sein wie du tief in deinem Herzen bist, ist der einzig mögliche Weg. Erst mehrere kurze Arbeitsverhältnisse und dass Aus in meiner Beziehung haben mich jetzt zum gleichen Punkt gebracht an dem du jetzt stehst.

Ich bin kein Biker (Motorradfahrer) und trotzdem bin ich am Samstag zum hiesigen Bikertreffen gegangen. Diese Biker gehören zu den wenigen Menschen die wirklich wissen wie ich bin, die mich zu nichts drängeln, so wie es vielleicht meine Familie und meine Ex täten.

Kontakte einzugehen, ehrliche vor allem ist schon eine Überwindung, Ängste vor den Menschen oder einfach die Angst zu haben nicht akzeptiert zu werden, zwingen uns zum Maskenball. Leider kann es bei zu viel Maskerade dazu kommen dass aus Masken Facetten werden und aus Facetten Gewohnheit wird.

Ich bin mit einer Facette in meine letzte Beziehung gegangen, doch zum Glück trug meine Ex ebenfalls eine und wir konnten sie schnell ablegen.

Mit einer goldenen Maske habe ich Vorstellungsgespräche geführt und wurde oft eingestellt, leider waren die Beschäftigungsverhältnisse nur kurzweilig, da sich irgendwann meine innere Unsicherheit herauskristallisierte ich die Dinge zwar konnte doch nicht schaffte.

Ich sitze jetzt hier und denke über einen unmaskierten Feldzug nach und die beiden wichtigsten Dinge in meinem Leben ehrlich und unmaskiert zu erobern!

Miri80! Du und ich wir müssen aus unserem Schneckenhaus herauskommen!

Vielleicht mögen uns ja die Menschen so wie wir wirklich sind? ???

Lets do it! :)^

mPo;ndb+steHrxne


@ Techniker_06

Wow, toll, ein fantastischer Text, Du schreibst das was auch ich im Innern fühle. Dieser Text ist wie mond+sterne, danke Techniker_06.

Du und ich wir müssen aus unserem Schneckenhaus herauskommen!

Auch ich möchte aus meinem Schneckenhaus heraus. Wilkommen im Club!

Vielleicht mögen uns ja die Menschen so wie wir wirklich sind?

Ja! Sie werden uns lieben! Und vielleicht werden sie aus Angst, selbst zart, weich und zerbrechlich zu werden, das falsche machen. Deshalb müssen wir recht vorsichtig sein.

@ miri80

Mir vergehen die Worte, wenn ich lese, was Techniker_06 da schreibt. Wie gefällt Dir der Text? Könnte das die Lösung sein?

Ich wollte eigentlich etwas ganz anderes schreiben.

m?ir=i8 0


@ skyeflower

Danke für den Link, ich habs mir gerade durchgelesen. Irgendwo passt Alexithymie auch ein wenig auf meine Situation. In dem Text konnte ich vorallem herauslesen, das mein Elternhaus eine Ursache für meine zwischenmenschlichen Probleme sein könnte. Ich erinnere mich an viel Monotonie, Lethargie, Einsamkeit und Langeweile in meiner Kindheit und das wenig Interesse an mir gezeigt wurde. Das könnte ja auch schon mal ein Ansatz sein.

@ Ellagant

Ich kann dich gut verstehen das du nicht auf die Beerdigung wolltest. Wenn jemand weint oder trauert bin ich auch irgendwie ohnmächtig. Ich will immer so gerne helfen, aber dabei keine abgedroschenen Phrasen rezitieren wie "Wird schon wieder" oder "Die Zeit heilt alle Wunden". Ich weiss nicht wie man sich da am besten verhält und habe Angst den anderen durch unbesonnene Worte zu verletzten. Solchen Situationen weiche ich deshalb gerne aus. Ich kann es aber auch schwer zugeben wenn ich jemand gerne habe oder verliebt bin und es ist mir unangenehm sowas laut aussprechen. Ich bin aber immer ehrlich und direkt und ich würde nie aus Höflichkeit Lügen.

@ Dumal

Wie lange hält das denn an? Wie oft kommt das vor?

Also ich stürme jetzt nicht mit Gewitterlaune eine Party, aber ich bin schon oft frustriert, gereizt und eben sehr wechselhaft und impulsiv. Manchmal habe ich das Gefühl das meine Launen mit mir machen was sie wollen und ich keine Kontrolle darüber habe. Wenn ich z.B. selber merke das ich in der Arbeit wieder alles blockiert habe und sehr zickig war nehme ich mir vor, mich noch viel stärker zusammenzureisen und fühle mich schlecht. Das ist sicher kein Spaß für die anderen und mir tuts immer Leid hinterher. Ich fühl mich da 1-2 mal im Monat wie fremdgesteuert.

Das verstehe ich. Wie bist du denn dann damit umgegangen, dass ihr Vater gestorben ist?

Ich habe mit angesehen wie es immer schlimmer wurde und wie alle versucht haben damit klarzukommen. Mir ging es nicht gut dabei und ich hatte keine Ahnung wie ich mich ihm gegenüber richtig verhalten soll. Ich mochte ihn wirklich sehr gerne. Ich hätte mich gerne verabschiedet, aber am Ende hatte ich leider keinen Kontakt mehr. Ich wäre wahrscheinlich keine gute Hilfe gewesen, aber ich hätte es gerne versucht.

DMu`mal


miri80

Wenn ich z.B. selber merke das ich in der Arbeit wieder alles blockiert habe und sehr zickig war nehme ich mir vor, mich noch viel stärker zusammenzureisen und fühle mich schlecht.

Lass doch erst mal die Selbstgeißelung weg. Kannst du dich denn entschuldigen und es bei den Kollegen ansprechen? Wie reagieren deine Kollegen?

Ich wäre wahrscheinlich keine gute Hilfe gewesen, aber ich hätte es gerne versucht.

Sprachlosigkeit bei Todesfällen, ist ja keine Seltenheit und auch nichts wessen man sich schämen muss. Es ist schwierig, man fühlt es so, die "richtigen" Worte zu finden...Obwohl einem klar ist, dass es keine richtigen Worte gibt.

Konntest du denn deine Trauer ausdrücken? Konntest du ihre Trauer spüren und nachfühlen?

Ich bin aber immer ehrlich und direkt und ich würde nie aus Höflichkeit Lügen.

Was meinst du mit Höflichkeit? Eine gute Freundin steht strahlend vor dir. Sie hat sich gerade für irgendein wichtiges Ereignis schick gemacht. Das Outfit ist nicht dein Ding, aber der Situation angemessen. Würdest du sagen: "Na ja, also ich finds eher nicht toll. Zieh dich um." oder würdest du dir denken "Scheiß auf mein Fall..." und dann sagen "Super!".

mqirfi80


@ Ratlooser

Danke für deinen Beitrag! Ja das mit dem sozial anpassen habe ich versucht und klappt auch in vielen Bereichen wo es notwendig ist schon sehr gut, z.B. Arbeit. Ich habe mir eine Art Weichspüler fürs Gemüt verpasst. Nur momentan bin ich soweit das ich einfach keine Lust mehr habe und mir alles zu anstrengend ist. Ich würde jetzt z.B. am liebsten streiten weil ich Lust drauf habe. Ich habe einen Bekannten der mich in solchen Launen immer ausschimpft und mich fragt was mein gottverdammtes Problem ist. Das endet meistens in einem Lachanfall und alles ist wieder gut. Manchmal fehlen mir einfach die geeigneten Ventile und ich weiss nicht wohin mit dem ganzen angestauten Druck. Das muss ich wirklich in den Griff bekommen.

Aber mal was anderes. Du hast ja auch Schwierigkeiten auf andere zuzugehen wie du schreibst. Hast du dich deswegen auch eher Randgruppen angeschlossen und dich da zuhause gefühlt? Ich hatte an der Uni und privat immer eher Nerds und "Verrückte" als Freunde und mich da immer wohl gefühlt. Irgendwie habe ich den Eindruck das diese Menschen toleranter, bunter und eigener sind und konnte mich da immer entspannen. Vielleicht liege ich falsch, aber es kam mir immer so vor.

Das mit der professionellen Hilfe werde ich vielleicht mal probieren. Leider habe ich sehr Arzt-inkompatible Arbeitszeiten und zweitens habe ich auch schon mal versucht einen Therapieplatz zu bekommen. Die sind wohl sehr knapp. ":/ Danke für die Tipps!

Erlla:ganxt


ich kann es aber auch schwer zugeben wenn ich jemand gerne habe oder verliebt bin und es ist mir unangenehm sowas laut aussprechen

geht mir genau so. Ich hab das bisher 2mal in meinem Leben gemacht. Einmal, da war ich wirklich grad verliebt und einmal rückwirkend, so "hey ich war übrigens in dich verliebt". Mir gings so mies davor. Total nervös und irgendwie leicht panisch. Selbst das hab ich nicht mal live hinbekommen sondern per sms oder email %-| Aber ich habs als Übung für mich gesehen. Mein Freund sagt mir ständig dass er mich liebt oder mich lieb hat und dass von mir nix kommt. Am Telefon zb kann ich das gar nicht, schon gar nicht, wenn noch wer zuhört bei mir. Komm mir da doof vor. Maske halt wieder, der andere soll nicht merken, dass ich ein ganz normaler emotionaler Mensch bin. Bescheuert ;-D Ne Freundin sagt mir auch oft, dass sie mich gern oder lieb hat und sie froh ist, dass sie mich hat. Ich sag dann gar nix drauf, aber sie weiß, wie ich ticke.

Früher waren sogar Umarmungen schwer für mich. Zum Glück geht das jetzt. Mein Therapeut meinte, ich hab mir in meiner Jugend eine Maske aufgesetzt, die mich schützen sollte. Also keine Gefühle mehr zeigen. Ich muss aber wohl auch mal sowas gelernt haben wie, Gefühle zeigen ist schlecht ":/

Ich hatte an der Uni und privat immer eher Nerds und "Verrückte" als Freunde und mich da immer wohl gefühlt. Irgendwie habe ich den Eindruck das diese Menschen toleranter, bunter und eigener sind und konnte mich da immer entspannen.

Japp geht mir genau so :)z In der Schule wurden wir auch immer nur "Freaks" genannt. Weil wir halt keine Mitläufer waren, wurden aber trotzdem akzeptiert und nicht ausgeschlossen. Aber so dieses große Gruppenbilden und "die Coolen", das ist/war nicht meins.

m!i!ri98x0


@ Dumal

Kannst du dich denn entschuldigen und es bei den Kollegen ansprechen? Wie reagieren deine Kollegen?

Ja, wenn ich der Meinung bin ich hab mich daneben benommen versuche ich mich zu entschuldigen und auch mit den Leuten zu sprechen, wenn es sich ergibt. Da gibts zwar manchmal ratlose Gesichter, aber in anderen Fällen war es gut das man darüber geredet hat. Hm, ich bin da aber nicht die einzige komplexe Gestalt, sagen wir mal so.

Konntest du denn deine Trauer ausdrücken? Konntest du ihre Trauer spüren und nachfühlen?

Ich habe gemerkt das sie sich zurückgezogen hat, wusste aber nicht genau was los ist. Ich habe sie kaum noch gesehen und dachte, das sie sich Sorgen macht und Zeit für sich braucht. Zu diesen Zeitpunkt war ihr Vater aber schon 1 Monat tot und ich habe das nicht bemerkt. Mich hat geschockt, das ich das nicht mitbekommen habe. Das ich teilweise so arglos in ihrer Gegenwart war, während sie heimlich getrauert hat. Danach ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen warum sie so war. Klar konnte ich es nachfühlen, aber es war gleichzeitig etwas von dem sie mich verngehalten hat.

Das Outfit ist nicht dein Ding, aber der Situation angemessen. Würdest du sagen: "Na ja, also ich finds eher nicht toll. Zieh dich um." oder würdest du dir denken "Scheiß auf mein Fall..." und dann sagen "Super!".

Also Super würde ich nicht sagen. Ich würde sagen das es mir nicht gefällt, aber eingentlich schon passt. Natürlich nur wenn sie mich nach meiner Meinung frag. Normalerweise frage ich auch immer ob ich wirklich ehrlich sein darf. Ich würde mir die gleiche Ehrlichkeit auch von meiner Freundin wünschen, denn mir bringt falsche Höflichkeit nichts. Falsch gewählte Kleidung verletzt mich nicht, unehrlichkeit schon eher. Ich muß mich doch auf das Urteil von Freunden verlassen können? Das ganze wäre aber eine lockere Geschichte für mich und ich würde sicher einen netten Witz machen oder sowas.

B*lackV G=un


ich hab jetzt nur den eingangsbeitrag und nicht die antworten gelesen, aber vieles von dem was du schreibst klingt für mich weder "böse" noch sonderlich ungewöhnlich, vieles klingt für mich sogar recht vertraut.

ich schieß jetzt einfach mals ins blaue hinein und bitte dich, mal einen onlinetest über deinen sogenannten myer-briggs-typ-indikator zu machen, die sind kostenlos. so einen test findest du zb hier:

[[http://www.humanmetrics.com/cgi-win/jtypes2.asp]]

eine erklärung über verschiedene typen findest du beispielsweise hier:

[[http://www.personalitypage.com/html/portraits.html]]

vielleicht findest du ja dich und deine probleme mit anderen menschen in den beschreibungen dort wieder. wobei man aber natürlich dazusagen muss, dass diese ganze mbti-geschichte auch nicht der weisheit letzter schluss ist, sie taugt nur als zusätzliche erklärung für deine erfahrungen, nicht als alleinige erklärung.

mHiri8x0


@ Black Gun

Danke, werds mir gleich mal ansehen!

@ Techniker_06 & mond+sterne

Ja, der berühmte Maskenball und das Schneckenhaus. All das ist mir vertraut und war lange Zeit ein Thema in meiner Jugend. Mittlerweile versuche ich mich aber davon zu lösen und eher einen Kompromiss zu finden. D.h. ich möchte mich so wenig wie möglich verbiegen, aber doch so gesellschaftstauglich und sozial wie möglich sein. Hier versuche ich mich gerade einzuordnen und habe dabei festgestellt, das man nicht jedem Ideal gerecht werden kann. Eigentlich ist das auch ein Apell an die Aktzeptanz in der Gesellschaft. Ich fühle mich unter Menschen mit offensichtlichen Fehlern viel wohler als unter Perfektionisten. Aber jeder hat natürlich das Recht das anders zu sehen und ich kann nicht alle Erwartungen erfüllen. Ich fänds natürlich schön wenn die Menschen mich als notorischen Schwarzseher akzeptieren könnten. Und als jemand der gern meckert und der andere Menschen – die er eigentlich sehr gerne mag – mit fiesen Witzen beglückt. ]:D

@ Ellagant

Ich komm hier ja kaum noch hinterher. :)_ Schön jemand zu treffen der ein bisschen wie ich tickt. Ja, diese Umarmungen sind auch so ne Sache! Da haben wir einen in der Gruppe, der immer alle zur Begrüssung umarmt. Den umarme ich natürlich zurück, weil der das so nett macht wie als ob es das natürlichste von der Welt wäre. Danach kommt dann immer dieser bescheurte Moment wo sich alle anderen ansehen und man richtig sieht wie alle zögern. Immer wenn der eine dabei ist umarmen sich alle, ansonsten nicht einer. Das ist so fürchterlich! ;-D

qfuentgl.er


Ganz einfach: kauf dir das Buch "Wie man Freunde gewinnt" von (fällt mir gerade nicht ein, ) und lebe danach, du wirst im täglichen Leben mehr Freude und mehr Erfolg haben.

Evllagaxnt


Von allein umarme ich eigentlich niemanden. Ok meine Oma seit neuestem. Aber nur weils mein Bruder macht und ich dachte mir "ok das machst jetzt auch". Aber so von allein hatte ich nicht das Bedürfnis danach. Ich umarme aber immer fleißig mit, wenn jemand damit anfängt und ich finds auch nicht mehr seltsam. Früher wusste ich ja nicht mal wohin mit meinen Armen ;-D Manchmal ist das schon lustig. Wie ein sozialer Legastheniker.

Mein Freund ist zB so einer, der würds wie im Film wollen: heim kommen, hallo schatz, kuss aufdrücken. Ich komm heim "hi" – fertig ;-D Selbst küssen tu ich ihn meistens nicht von allein. Damit fängt er immer an. Ich denk da oft gar nicht dran, könnt ne zeitlang ohne küssen auskommen.

Kennst du übrigens die Serie The Big Bang Theory? Falls ja, manchmal komm ich mir vor wie Sheldon und dachte mir das auch bei deiner Beschreibung ;-D

mkirPi80


Ui, Black Gun, das ist ja ein toller Test. :)^

When they do actually verbalize, ISTPs are masters of the one-liner, often showing flashes of humor in the most tense situations; this can result in their being seen as thick-skinned or tasteless.

In der Erklärung finde ich mich schonmal wieder. Hm, ich werd noch ein bisschen mehr drüber lesen. Es ist aber schon mal interessant das es einen Persönlichkeitstyp gibt, der zu meiner Art passt. :-D

m(irFi80


Ich liebe Sheldon! Er ist auch irgendwie mein heimliches Vorbild, hehe. In der Serie finden es dann auch alle witzig, aber wenn ich statdessen mit so nem Spruch daherkommen würde... :-o >:( ]:D

"Engineering – where the semi-skilled laborers execute the vision of those who think and dream. Hello Oompa-Loompas of science!"

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