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Partner mit Depression

kieinvnam(efreii


@ Zwack44

Er hat selbst schon total viele durch und eigentlich gibt er sich auch wirklich Mühe..

ich war gerade bei ihm und als wir im Auto waren um Essen zu holen hab ich ihn gefragt, ob es ihm nicht eigentlich besser ginge, wenn er heute doch einkaufen gegangen wäre und er meinte "doch klar" .. er meinte auch im Auto er sei froh jetzt endlich aus dem Bett gekommen zu sein, ich hab gemeint ich zwinge ihn morgen einkaufen zu gehen mit mir, egal was er sagt..

mal schauen, ob das klappt ..ich fühl mich aber besser jetzt wo ich weiß, dass er eigentlich gar nicht wirklich abgeschottet sein möchte, sondern ihm nur der Antrieb fehlt..

Ich hoffe, ich kann ihn ein wenig motivieren :)z er meinte auch es ginge ihm besser, wenn er eben nicht alleine wäre, sondern wenn ich bei ihm bin (es sei denn wir diskutieren-das macht es schlimmer)

damit kann ich ganz gut leben..

a=ugS23L3


ich habe nicht alles gelesen – wie alt ist der Partner und wovon lebt er?

Würde er überleben, wenn er morgen mit Proviant für vier Wochen in der Wildnis abgesetzt würde und 1000 Kilometer um ihn herum kein Supermarkt ist?

k/einnamexfrei


@ aug233 interessante Frage :D

Ich denke schon, dass er überleben würde.

Er ist 24 und hat zur Zeit keine Ausbildung etc. weil er immer alles abgebrochen hat, weil es ihm zuviel wurde und er zusammengebrochen ist..

Er hat eigentlich auf eine Art "Berufsreha" gehofft, die jetzt aber anscheinend in seinem Bereich in unserer Gegend nicht angeboten wird. Er ist zur Zeit also ahnungslos..

DQibexlius


mal schauen, ob das klappt ..ich fühl mich aber besser jetzt wo ich weiß, dass er eigentlich gar nicht wirklich abgeschottet sein möchte, sondern ihm nur der Antrieb fehlt..

Das dachte ich mir. Fehlender Antrieb ist bei vielen Menschen mit einer Depression eine von vielen möglichen Begleiterscheinung, wie eben auch die Abschottung, soziale Isolation, geringe Belastbarkeit...

Er ist 24 und hat zur Zeit keine Ausbildung etc. weil er immer alles abgebrochen hat, weil es ihm zuviel wurde und er zusammengebrochen ist..

Nun ja, wenn ich das so lese, kommt mir das schmerzhaft bekannt vor. Ich bin/war in einer ähnlichen Situation, wie er - zwei Studienversuche gestartet, beide abgebrochen, weil ich mich v.a. sozial überfordert fühlte, keine objektive Einschätzung meiner Fähigkeiten mehr möglich war, stofflich hätte ich zumindest mein erstes Studium sicher gepackt.

Und jetzt ist er arbeitssuchend, lebt von ALG2, nehme ich an?

Er bräuchte ein klares Ziel, was er, sagen wir bis nächtes Jahr August/September, erreichen möchte. Bestimmt wird er noch das Bestreben haben, eine Ausbildung zu absolvieren. Dass das nach den Misserfolgen in der Vergangenheit, an denen man wunderbar selbst mit sich hadern kann, schwierig ist, kann ich gut nachvollziehen. Ich hatte bspw. immer das Gefühl, mir liefe die Zeit davon, ich dürfe meine Lücken im Lebenslauf nicht noch größer werden lassen. Blöd, dass man sich damit aber wieder unter Druck setzt. Darum gilt es, sich kleine, erreichbare Ziele vorzunehmen und dieses beim Erreichen auch zu würdigen, sich mal selbst auf die Schulter zu klopfen.

Falls er jetzt keiner Arbeit nachgehen sollte, würde ich ihm den Gang zu einer Zeitarbeitsfirma nahelegen. Ja, über die Firmen wird gerne gemeckert, es ist nicht das Gelbe vom Ei, man wird rumgeschubst und auch nicht reich dadurch, aber er hätte wieder soetwas wie Struktur in seinem Leben, die er dringend benötigt. Hinzu kommt das beruhigende Gefühl, einen gewissen Platz innerhalb der Gesellschaft zu haben, d.h. gebraucht zu werden, unabhängig von der Tätigkeit, die man nun letztendlich ausübt (oft sind es Tätigkeiten in der Produktion). Wenn er sich damit sicherer fühlt, sollte er auch der Firma gegenüber offen über seine Erkrankung sprechen.

Mich würde interessieren, was er genau unternommen hat bzw. unternimmt gegen seine Depression und ein kurzer Umriss zum Verlauf - natürlich nur, wenn ihm das überhaupt recht ist, dass Du das hier schreibst.

kveinTnPameRfrexi


@ Dibelius

Also er kriegt Arbeitslosengeld zur Zeit und findet keine halbtags Ausbildung in seinem Bereich..

Er meinte er schafft nicht mehr als 4-5 Stunden am Tag, weil er sonst wieder überfordert wäre und alles hinschmeißen würde, bzw einfach zusammenbrechen.. so wars in der Vergangenheit.

Er hat auch das Abi geschmissen, aber einen relativ guten Realschulabschluss.

Anscheinend gibt es keine passende Ausbildung, ich bin damit auch überfragt :(

Er hat aber schon öfter gesagt, dass er vlt. einen 400€-Job gebrauchen könnte, damit er was tut, bis er dann wirklich einen Plan hat. Was genau, weiß er aber auch nicht..

Er sagt oft er fühlt sich wie ein Versager, weil er 24 ist und nichts auf die Reihe kriegt..

Ich hab mal Abendschule vorgeschlagen um vlt. sein Abitur nachzuholen, das fand er auch gut, aber er hatte wieder Angst und es würde eben auch sehr lange dauern, so dass er wieder keine Ausbildung o.Ä. anfangen könnte..

Was er alles unternommen hat weiß ich nicht genau.. Wir sind wie gesagt nicht lange zusammen, ich kenn ihn zwar schon ca 3-4 Jahre aber nur flüchtig bis Anfang diesen Jahres. Er war 2mal im Krankenhaus, da war es allerdings akut und er meinte er hat sich selbst eingewiesen, weil es ihm so schlecht ging, dass er nicht mal mehr reden konnte ..

Ich werd ihn aber nochmal drauf ansprechen, es geht ihm heute nur immer noch nicht wirklich besser, deswegen werd ich damit lieber noch warten. Außerdem bin ich übers WE weg, deswegen werd ich wohl nächste Woche mal nachhaken und eventuell mal über eine Therapie sprechen

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