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Unterschicht, Mittelschicht, Oberschicht – Eure Erfahrungen...

GeesuundM"enschx80


Es soll sogar Reiche mit Herz geben, welche sogar hin und wieder Geld spenden und nicht auf andere hinabsehen.

xtiHxoxn


Was diesen tim angeht : nur weil er aus einem gutbürgerlichen elternhaus kam, heißt nicht, dass er eine liebevolle kindheit hatte oder dass es keine gewalt / keinen missbrauch gab.

Zum thema unter-,mittel-,oberschicht kann ich nur folgendes sagen : es gibt unterschiedliche schichten, aber das hat absolut nichts mit dem porte-monnaie zu tun, sondern mit der einstellung der menschen.

meine eltern haben kaum schulbildung genossen, meine mutter war putzfrau, mein vater war maurer. und mit dem wenigen geld, das wir hatten, wurde auch die familie im heimatland unterstüzt…kann sich also jeder ausrechnen wie viel meine eltern zur verfügung hatten….und trotzdem : priorität nummer 1 : die miete muss gezahlt werden und das kind muss "anständig" gekleidet und ernährt werden…alles andere kam danach…wenn möglich…. und das wichtigste, was die mittel- von der unterschicht unterscheidet, ist die meine-kinder-sollen-es-mal-besser-haben-einstellung. meine eltern haben sich "kaputt" gearbeitet um mir ein besseres leben zu ermöglichen, die bildung ihrer tochter war das wichtigste überhaupt…tja, und das vermisse ich an der "unterschicht" : geld scheint nur für wichtige dinge zu fehlen. für zigaretten, alkohol, handys und fernseher scheint geld da zu sein, gegessen wird toastbrot mit scheiblettenkäse und ob die kids ihre hausaufgaben machen oder nicht, interessiert keine sau. das finde ich ganz furchtbar 

WQillShchr1eibexn


aber das hat absolut nichts mit dem porte-monnaie zu tun, sondern mit der einstellung der menschen.

Nur hängt das teilweise durchaus zusammen. Wer am existenzminimum lebt hat selbstverständlich ganz andere Probleme, als Wohlhabende... Ob ich meinem Kind dann den Judoverein für 30EUR im Monat spendiere, wenn das Geld gerade mal so für eine ausreichende Ernährung reicht, ich weiß ja nicht...

meine Eltern haben auch beide gearbeitet, hatten sehr sehr wenig geld, waren sehr jung. Ich würde mich selbst jetzt als gelungen bezeichnet, aber das hätte genauso gut schief laufen können, So viel Zeit / Aufwand für mich, wie die damalige Durchschnittsfamilie hatten sie für mich nämlich nicht...

WVil'lS1chryeibexn


Klar kann man als Hausfrau jeden Abend die Hausaufgaben seines Kindes kontrollieren, meinem Vater als vollzeitberufstätigem alleinerziehenden Mann war das nicht möglich. Solange die Noten gepasst haben, war ihm das auch mehr oder weniger egal, da haben wir die Abende eher mit Gesellschaftsspielen oder Diskussionen verbracht.. wenn man eh schon wenig Zeit miteinander hat...

A:pfelTkopxf100


Danke für die vielen Antworten. Es ist sehr interessant die verschiedenen Meinungen zu hören.

Ich bleibe aber dabei, das jeder Mensch gleich behandelt werden sollte, egal welche Schulbildung, welcher Abstammung und egal aus was für einen Elternhaus er kommt.

Man sollte sich lediglich benehmen können und über ein paar gute Umgangsformen verfügen.

Ich bin auch der Meinung, das jeder Mensch sich lieber in seiner "Schicht" aufhält.

Alles in allem, egal wie Reich man ist, oder was man hat, am Ende liegen wir alle in der gleichen Erde...

Ephema%liger YNutdzer o(#699x28)


Ich bleibe aber dabei, das jeder Mensch gleich behandelt werden sollte, egal welche Schulbildung, welcher Abstammung und egal aus was für einen Elternhaus er kommt.

Jemanden unabhängig von seiner Bildung zu behandeln, dürfte Probleme aufwerden.

Ich bin auch der Meinung, das jeder Mensch sich lieber in seiner "Schicht" aufhält.

Nein, nicht jeder.

A)pfBelkopMf100


Ist nur meine Meinung :-)

W*iIllS1chreixben


Ich bin auch der Meinung, das jeder Mensch sich lieber in seiner "Schicht" aufhält.

Die Frage was ist "seine" Schicht? Ist sie vordefiniert, oder selbstbestimmt? Ist es die in die er "hineingeboren" wurde?

Um wie viele Schichten kann ich in einem Leben steigen?

Kann man von der Untersten in die Höchste Schicht steigen?

Aus reiner Eigenleistung?

Rulmmxp


Kann man von der Untersten in die Höchste Schicht steigen?

Aus reiner Eigenleistung?

Ich würde sagen ja, bis auf eine Ausnahme, in die Schicht zu gehören, wo mein meint Adelsblut zu besitzen, kann man nur reingebohren werden. Da hilt ja selbst adoptieren oder reinheiraten nix ;-)

W|ill!Schrxeiben


Ich meine nein, man kann zwar aus einer Harz IV- Familie in den Akademikerstand gelangen, aber in Führungspositionen ohne familiären Hintergrund?

Eher nein...

srumme>rin-the!city


Ich persönlich denke garnicht in Schichten, aber wenn ich es jetzt mal hypothetisch tun würde, dann käme ich wohl aus der Mittelschicht, vielleicht eher untere Mittelschicht und aufgrund meiner Schulbildung und Studium habe ich wohl mehr mit Leuten der Oberschicht zutun als mit denen der Unterschicht, komme aber im Privatbereich definitiv mit beiden in Berührung und Kontakt.

Ich mache da pauschal keine Unterschiede. Ich kenne extrem intelligente und reife, vernünftige Menschen der sogenannten Unterschicht, deren Leben einfach nicht wünschenswert verlief und denen bessere Bildung usw. verwehrt blieb. Aber auch die meisten Oberschichtler mit denen ich zutun habe, sind nicht herablassend. Was man ihnen "vorwerfen" könnte ist eigentlich nur Naivität, da man öfter mal den Eindruck bekommt, dass ihnen einfach das Vorstellungsvermögen fehlt, was echte Arbeit ist, was Existenzängste sind usw... aber wer kann ihnen das widerum übel nehmen. Ist halt bei ihnen kein Thema.

Allerdings kenne ich auch Leute aus Mittelschicht/Oberschicht, die eine ganz schlechte Meinung von Unterschichtlern haben. Auch denen kann ich es nicht wirklich verdenken, weil das meist auf einer Reihe unschöner Erfahrungen basiert. Es ist nunmal Fakt, dass nicht alle "Unterschichtler" herzensgut, allgemeingebildet oder reif sind.... und ich kenne ein paar äußerst unvoreingenommene Mittel- und Oberschichtler, die sich einfach mehrfach auf den eher schlecht angepassten Typus von Unterschicht eingelassen haben und damit in vielerlei Hinsicht blöde Erfahrungen gemacht haben.. klar, man sollte da nie pauschalisieren, aber ich kann auch verstehen, dass die aus ihrer Sicht einfach geprägt sind und nun nicht mehr so unvoreingenommen wie zuvor.

Meine Meinung.

Mit Leuten, die von vornherein in Schichten denken und sprechen und leben habe ich aber (hoffentlich) eh nicht viel am Hut.

R~lfmmp


aber in Führungspositionen ohne familiären Hintergrund?

Eher nein...

wie du schon sagst, eher nein, möglich ist es schon, die wahrscheinlichkeit aber geringer, das stimmt schon

ich bin auch der Meinung, gerade für die ersten Jobs in der Berufslaufbahn oder gar die Ausbildungsbewerbung ist doch stark abhängig davon, welche Berufe die Eltern ausüben, anders kann ich mir manches nicht erklären, aber in den Fällen weiß ich eines ganz bestimmt, mit Vit. B hatte das nix zu tun

WMi0llSch@rleibexn


@ summerinthecity

es gibt ja unterschiedliche arten schichten festzumachen. am geld, an bildung, am ansehen/status... woran machst du deine schichten fest?

gerade für die ersten Jobs in der Berufslaufbahn oder gar die Ausbildungsbewerbung ist doch stark abhängig davon, welche Berufe die Eltern ausüben

ich sehe es genau andersrum, ich denke ausbildungen werden meist unabhängig vergeben, genauso die ganzen minijobs, problematisch sehe ich eher die gutverdienerjobs, also vorstandplätze, oder ähnliches... nur mit eigenengagement und können - und ist es auch noch so viel kommt man karrieremäßig meiner erfahrung nach meist nur bis zum Leiter eines kleinen unterteams... (ausser man macht sich selbstständig)

Wuill"ScghrUeibexn


öhm ab kommentar @Rlmmp...

Rmlmmxp


nur mit eigenengagement und können – und ist es auch noch so viel kommt man karrieremäßig meiner erfahrung nach meist nur bis zum Leiter eines kleinen unterteams...

das mag zum einen Teil stimmen, aber dann ist sicherlich nicht der familiäre Backround abhängig, sondern die Beziehungen die man sich bis dahin aufgebaut hat, deswegen ist internes Leitersteigen auch nicht so angesagt, sondern man geht mit seinem Beziehungen zu einer anderen Firma, als anreiz dafür die bessere Stellung

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