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Ich bin am Ende- Angst- und Panikstörung

S*oul's19


So wir haben heute morgen dann beide nochmal gemessen und mein Freund hatte einen Nüchternwert von 7,8 :-o ;-D und ich einen von 5,1.

Das Ding muss kaputt sein oder mein Freund hat Diabetes :-/ ]:D

Bin wieder ruhiger nun.

Wie geht es euch??

Papula: wie alt bist du? Und nimmst du die Pille? Blöde Frage, denkst du sicher,aber ich habe vor 4 Monaten die Pille abgesetzt (weil ich laufend Pilz und Entzündungen hatte und meine Libido gleich Null war). Gleich nach dem Absetzten (so kams mir jedenfalls vor) besserte sich meine Angst.

Vielleicht rede ich mir das nur ein, aber es ist wirklich viel besser geworden (wenn auch nicht weg :-( )

Und dann hab ich mir vorgestern noch Aconitum aus der Apo geholt (Globulis) und habe die genommen (recht großzügig) und finde auch, es hilft bissl.

:)^

P_apxula


Guten Morgen. :)D

Ich habe nicht viel Zeit. Ich fahre nach Hannover, um meine beste Freundin aus der Studienzeit endlich wieder zu sehen. Ich freu mich so!!

Ich bin 30 Jahre alt, meine Tochter ist 2,5. Nein, die Pille nehme ich nicht. Ich lehne sie strikt ab. Ich habe sie mal eine kurze Zeit genommen, aber starke Nebenwirkungen gekriegt und ganz starke Wassereinlagerungen. Meine Libido ist sowieso nicht so stark, durch die Antidepressiva. Aber ich komme noch recht gut klar.

D\erGAra\fUH


So, jetzt habe ich mal Zeit, euch auf den neusten Stand zu bringen. ;-D

Vorgestern, und gestern, hatte ich mal wieder Panikattacken. Zwar waren es nur schwache, aber trotzdem waren für mich die Tage gelaufen.

Ich vermute ganz stark, dass die Panikattacken dadurch ausgelöst wurden, dass ich wusste, dass Besuch zu uns kommt.

Gestern Abend hatte ich ein ziehen im Brustkorb, und habe daraufhin umgehend angefangen nach gründen dafür, im Internet zu suchen. Ich weiß, dass man dies gerade bei Hypochondrie, tunlichst sein lassen sollte, aber ich kann es irgendwie nicht sein lassen. :-|

Zurzeit habe ich wieder druck im Magen, und das Gefühl, dass mein ganzer Körper unter Spannung steht. Aus Erfahrung weiß ich, dass das Gefühl entweder später am Tag weggeht, oder das ich wieder eine Panikattacke bekomme.

Ich sage euch, dass Gefühl ist echt unangenehm.

LG, ''DerGraf''.

2x.0%.8;.egal


@ Souls:

wegen der Rescue Tropfen:

In meiner hochakuten Phase habe ich jeden Morgen 4 Tropfen in einem halben Glas Wasser täglich eingenommen. Mittlerweile nur noch wenn ich z.B. merke dass ich sehr aufgeregt bin, oder wenn ich spüre wie eine Panikattacke kommen will... Dann träufele ich sie mir direkt in den Mund. (Ich habe immer 1 Fläschchen im Auto und eines in der Handtasche) Aber diese Momente werden zum Glück immer seltener .

Der Artikel mit dem Perfektionismus hat was. Das trifft auf mich voll zu:

Ich bin schon immer jemand der etwas 150 %ig schaffen muss. Schon als Kind.

Und wenn mal etwas nicht so klappt, egal was es ist, ärgert mich das manchmal noch stundenlang ...

2h.0.[8.exgal


@ Graf

Und wie geht es Dir mittlerweile? Hast Du Deine Attacke überstanden ???

SqoNulPs1x9


ja ich bin auch so. Ich möchte auch immer alls zu 100% machen und mag nix halbes und nix ganzes :-/

Danle für die Dosierung der Tropfen. Ich werd sie mir auf jeden Fall holen. :)^ :)z

Wie gehts dir? Immer noch gut? Wie hast du das alles in Griff bekommen??

2..0.q8.Iexgal


:)^ @souls

DAs ist eine lange Geschichte

Ich habe (im Nachhinein betrachtet) meine Angststörung seit 1999 - damals hatte ich einige sehr negative Erlebnisse intereinander ... - Trennung - bin Überfallen worden - jahrelanges Mobbing - Versagensängste im Job

Ich war dann Stammgast bei meiner Hausärztin, zahlreichen Fachärzten, und alle waren Idioten, denn so richtig konnte keiner was finden. Meine Hausärztin hatte mich immer wieder "versucht auf die Psychoschiene abzuschieben" (sie hat es gleich erkannt, aber ICH habe doch nix psychisches ...)

dann kam eine neue Beziehung, da wurde es etwas besser; und dann kam die Schwangerschaft (absolutes Wunschkind) diese wurde mit einem Notkaiserschnitt beendet. Von da an wurde es wieder schlimmer. Wo vorher eine perfekt geputze Wohnung war, war plötzlich ein schreiendes, sehr aktives Kind (2 Stunden Wach 30 Min. Schlafen) ... Die wohnung war (in meinen Augen) ein Saustall ... - passt zu Deiner Anregung bezüglich des Perfektionismus -

Dann kam eine schwere Erkrankung meines damals 4 Monate alten Babies mit mehrwöchigem KH-Aufenthalt dazu (die er zum Glück bestens überstanden hat; er ist jetzt 4 Jahr und ein "Wonneproppen" :-D ) Anschließend erkrankte noch meine Mutter - auch sehr überraschend (ihr geht es mittlerweile auch wieder gut)

Erst danach habe ich erkannt dass ich wohl doch psychische Probleme habe und dank meiner Hausärztin eine Psychologin gefunden, mit der die Chemie stimmte und die auch (nach 5 Wochen gleich) einen Therapieplatz hatte.

Ich habe dann mittels Gesprächstherapie; Positivtagebuch führen,meine Traumen aufgearbeitet

Ich habe ab und an nochmal ein "Update-Gespräch" mit der Psychologin. Früher durfte man mich gar nicht fragen wie es mir geht; ich war immer davor in Tränen auszubrechen. Fragt man mich jetzt wie es mir geht bin ich stolz sagen zu können: "ICH BIN ZUFRIEDEN".

:)^

SLou.ls219


2.0.8 egal

also hat dir sie Therapie sehr geholfen? Ich habe es ja mehrfach versucht, aber die Chemie stimmte nie bzw ich hatte nie das Gefühl dass es was bringen könnte. Ich war bei allen Psycho´s auch nur 1x |-o vielleicht hätte ich einfach mal dran bleiben sollen.

Bei mir fing es 2002 an. Da erkrankte mein Vater ganz ohne Vorwarung an Krebs. Da meine Eltern getrennt sind und ich bei ihm wohnte (haben ein haus zusammen) war ich die Jenige, die das alles auffangen musste. Ich war damals 22 und eigentlich gerade auf "Party- Leben" Tripp. Zu der Zeit auch Single.

Über Nacht musste ich quasi "Erwachsen" sein. Ich musste plötzlich ganz stark sein.

Mein Vater hatte ja auch keinen außer mich.

Er hat tagelang auf meinem Schoß gelegen und geheult :°( :°( Mein Papa, der doch immer der starke war und eigentlich immer mIR geholfen hat,wenn ich Kummer oder Sorgen hatt. Plötzlich war es umgedreht :°_

ich habe ihn ins KH gefahren, vor dem OP auf ihn gewartet (4h am Nikolaustag 2002). Ich habe 2 tage seine Händchen gehalten (solange war ruhig gestellt wegen der Schmerzen). Ich habe ihn anschließend zur Reha gefahren....

Freunde hatte ich plötzlich keine mehr. Abends lag ich heulend im Bett. Ich hatte solche Angst um meinen Vater :°( Diese Hilflosigkeit ist so schlimm. Man kann nix tun. Das ist einfach eine Sache, wo es keine Lösung gibt. Kein Geld der Welt kann da was ändern.

Und ich hatte keinen zum Reden. Ich musste nur andauernd meinen Vater gut zureden "Du schaffst das" "Alles wird gut" "Ich bin für dich da" .....

Irgendwann hatte ich dann halt mal dies und jenes und wo ich mir früher nie Gedanken drüber gemacht habe, bin ich nun laufend zum Arzt gerannt. Der Krebs wurde bei meinem Vater zufällig bei einer Routineuntersuchung festgestellt (er hatte Nierenkrebs und es wurde beim Ultraschall der Nieren beim Urologen entdeckt- Tennisballgroß!!!!). Ich dachte (denke) halt, dass ich krebs habe und man es auch nur durch Zufall entdeckt.

Das spitzte sich seit 2002 oder 2003 immer mehr zu.

Inzwischen habe ich einen lieben Freund (seit 2005 ) und wir haben 2 Kinder. Meinem Vater geht es gut. Der Krebs ist lt Arzt besiegt. "Wir" befinden uns ja im 11.Jahr danach. Er hat nur leider starke Depressionen seitdem und da er ja im selben Haus wie ich/wir wohnen, habe ich halt immer die "Sorgen" und Probleme mit ihm.

S%oulxs19


die Schwnagerschaften hab ich beide nicht gut vertragen, obwohl es beide Wunschkinder sind. Mir war hundeelend in beiden Schwangerschaften und mein Gyn hat immer gesagt, es wäre eine psychische Sache bei mir ":/ Das kann ich bis heute nicht verstehen, denn beide sind ja wie gesagt, geplant gewesen und ich liebe sie über alles in der Welt. x:)

Allerdings war es schon so, dass ich in den erziehungsjahren (war bei jedem Kind 1 jahr zu Hause) , verstärkt "krank" war. Aber ich schiebe es eigentlich mehr darauf, dass ich da eben zu Hause war und Zeit hatte, zum Arzt zu gehen.

Jetzt muss ich ja jeden Tag arbeiten und mein Hausarzt hat nur Die und Do Nachmittags auf. Wenn ich als Montags Angst habe, muss ich es bis Dienstag nachmittag aushalten und manchmal hat sich das "Problem" bis dahin dann änsgtmäßig wieder gelegt.

Ich schäme mich ja auch so, zum Arzt zu gehen, weil ich inzwischen denke (oder weiß), dass sie schon genervt sind, wenn sie meinen Namen hören %-| :-/ :°(

Aber die Angst ist halt meistens stärker. :[] :°(

PVa;pu;la


@ 2.0.8.egal

Darf ich fragen, welche Erkrankung dein Kind hatte?

DrerGr afUxH


Hallöchen ihr lieben,

heute ist wieder einer der Tage, wo es mir – bis jetzt – relativ gut geht. Ich habe es nach langer Zeit mal wieder geschafft, richtig schön auszuschlafen. Ich hoffe dieses gute Gefühl hält sich über den ganzen tag, und ist nicht nur eine Phase von wenigen Stunden.

@ Souls19:

Schön das der Krebs deines Vaters besiegt ist. Depressionen sind so eine Sache. Der eine sagt, man kann sie besiegen, ein anderer wiederum sagt, dass Depressionen nie ganz verschwinden, und sie jederzeit wieder kommen können. Da dein Vater eine weitaus schlimmere Krankheit besiegen konnte, wird er es auch schaffen, die Depressionen zu besiegen. Was er jetzt braucht, sind Menschen die ihm nahestehen.

Ich kann dir nur meinen vollsten Respekt aussprechen, dass du deinen Vater so sehr beigestanden hast, und es auch noch tust. Es ist sicherlich nicht leicht für dich gewesen, aber du hast gekämpft. Einfach super !!!

Lg, ''DerGraf''.

2$.Y0.85.e`gal


@ Papula

Mein Sohn hatte als Säugling 2 Infekte mit hohem Fieber gleichzeitig, es wurde aber nur einer vom Arzt erkannt und behandelt. Das Medikament half aber nicht gegen den 2. Infekt, so dass sich die Bakterien mittels Blutvergiftung im ganzen Körper verteilten bis es im KH erkannt wurde. Er hatte dann gleichzeitig Nierenbecken- Lungen- Hirnhautentzündung und eben Blutvergiftung. Verschiedenste Antibiotika halfen nur langsam; als nach 3 Wochen die Fieberschübe aufhörten, passten die Blutwerte trotzdem noch nicht, so dass er zum Schluß noch eine Knochenmarkentnahme zum Ausschluß von Leukämie über sich ergehen lassen musste.

Von dem ganzen "dazwischen" wie tägliche Blutentnahme, ständig neuen Tropferzugang legen weil die Medis die Venen "zusammenbrechen" liessen, ganz zu schweigen.

Kurz zusammen gefasst: es war die Hölle.

Wir hätten alles lieber selbst ertragen, als es mit anzusehen .... :°(

In der Zeit war ich überhaupt nicht "krank" weil ich zu beschäftigt war. Und als wir anschließend zuhause waren hätte ich ihm am liebsten 1/2 stündlich Fieber gemessen. Jedes Mal wenn er in der Zeit danach Fieber hatte, habe ich darauf bestanden, dass er immer von kopf bis Fuss untersucht wurde. Wir waren sooo oft in der Notaufnahme der Kinderklinik, weill er ja meistens am Wochenende fieberte.. Nachdem ich irgendwann kapiert hatte dass er sich "normal " weiter entwickelt, haben meine Ängste und "krankheiten" wieder angefangen ...

S8oulsZ1x9


2. 0.8 .egal

oh mein Gott, was du beschreibst, ist glaub ich der Horror jeder Eltern. Wie schön zu wissen, dass jetzt alles OK ist. :)* :)* :)* :)* :)*

POapulxa


Oh Gott, wie furchtbar. :°_

Psapullxa


Hier ist es ja so ruhig. :)D

Mir geht es jetzt wieder gut. Bei mir tritt die Krankheitsangst immer phasenweise auf. Die Phase ist jetzt Gott sei Dank wieder vorbei.

Trotzdem denke ich heute ganz oft an Krankheiten und denke, dass ich froh bin, dass ich gesund bin und gerade keine Angst hab. DAS ist auch anstrengend!

Geht es euch auch so?

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