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Geizige Eltern

L:uciFe26


Meine Eltern haben mit 13, 14 zu mir gemeint, ich solle arbeiten gehen, was ich dann gemacht habe. Aber normal finde ich das nicht. :|N

L:ucWie26


Meine Eltern haben mit 13, 14 zu mir gemeint, ich solle arbeiten gehen, was ich dann gemacht habe. Aber normal finde ich das nicht. :|N

S_caoro


Man KANN arbeiten gehen... Ich habe damals in der 7. Klasse zum Beispiel 14 € Taschengeld im Monat bekommen. Da muss ich auch so etwa 13 gewesen sein.

Zeitungen austragen und sowas geht, ist aber auch kein Riesenverdienst (mein Bruder bekam dafür 40 € im Monat).

Aber dass die Eltern sowas verlangen, weil sie selbst einem gar nichts geben wollen, finde ich schon enorm hart.

Stca.rxo


Achso, das mit dem Taschengeld nur als allgemeine Info. War eben nicht viel, aber ich hatte auch noch nicht viel, was ich mir leisten wollte/musste.

Und arbeiten war ich das erste Mal mit 17 in den Sommerferien, vorher nicht.^^

Lwuc!iex26


Ich habe dann mit 14, 15 Nachhilfe gegeben. Da hatte ich dann im Monat 200-300 Euro. Meine Eltern fanden es toll – denn damit waren sie aus der Pflicht lol

K`leVinew5aldtfexe


Meine Eltern bzw. meine Mama und mein Siefvater waren nie geizig. Und es gab immer mal kleinere Überraschungen für mich und meine Geschwister. Von meinem leiblichen Vater hingegen haben wir NIE auch nur einen Cent gesehen und ihn selbst habe ich (23 Jahre) erst vor 2 Jahren wieder gesehen, nachdem ich ihn seit der 1. Klasse (7 Jahre) nicht mehr gesehen hatte. Inzwischen hat er sich vollständig ins Pflegeheim gesoffen und ist sogar entmündigt :|N . Tja, da kann man mal sehen wie schnell Menschen abstürzen können. Aber meine Mama und mein Stiefvater sind auch heute noch da, wenn ich irgendwelchen Probleme habe. Seien sie in finanzieller For oder anders.

HXinadta


hmm geizige Eltern... interessantes Thema.^^

Also mein Papa war und ist es nicht, meine Mutter ist ein anderes Thema.

Konkret 'geizig' im Sinne von 'Ich geb für NICHTS Geld aus' war sie nicht. Eher 'Ich gebe mein Geld selektiv aus'.

Für ihr Lotto, ihre Zigaretten & Co hatte sie locker 200€ im Monat über.

Wollte ich dann mal eine neue Hose (was passiert, wenn man wächst) hieß es 'Reichen 10€?' oder 'Muss das den Monat noch sein? Das reicht doch auch im nächsten!' (es war gerade mal der Zehnte)

Ich fand es damals als Jugendliche extrem belastend, vor allem weil es nicht mal um Dinge ging wie 'Ich mag die und die cd / Konzerttickets / Luxuszeug haben' sondern um 'Basics', wie Kleidung, Schuhe oder Schulzeug. Auch meine Kursfahrt in der Oberstufe hat sie direkt als 'zu teuer, kann ich nicht bezahlen' abgelehnt. Papa meinte dazu nur 'Gibt doch Ratenzahlung 50€ pro Monat, wo is das Problem?!'

Eine meiner lebhaftesten Erinnerungen war, als ich eine Cd mal wirklich haben wollte (wollte ich sonst nie, war von nichts wirklich Fan, hat ja Geld gekostet). Hab ich meine Mutter gefragt, ob sie mir das Geld dafür geben könnte. (Nein, ich bekam kein Taschengeld, sonst hätt ich auch andere Probleme nicht gehabt)

Sie hat begonnen nen Aufstand zu machen, was ich mir denken würde für immer alles dauernd Geld zu verlangen *mecker keif* Sie wurde halt richtig laut, und mein Vater ist dann dazugekommen und wollte eben wissen was los war.

Im Endeffekt hat er dann dafür gesorgt, dass ich meine Cd noch bekommen habe.

Bin übrigens bis heute größter Fan dieser Gruppe.

Ob es mich beeinflusst hat? Definitiv.

Es fällt mir bis heute schwer, zu sagen was ich wirklich möchte oder auch brauche, weil mir über die Art meiner Mutter permanent ein schlechtes Gewissen gemacht wurde im Sinne von 'du kostet geld, das ist schlecht'. Egal ob es nun eine neue Hose ist, weil die alten alle druchgescheuert sind, ob es ein Wintermantel ist. Dinge die man alltäglich benötigt.

Ich kann mich auch nur schwer für Dinge bedanken die ich bekomme, auch bei Geburstags und Weihnachtsgeschenken. Ich haben immer im Hinterkopf dieses 'Das hat Geld gekostet, du hast das nicht verdient'.

Es macht/e mich immer traurig wenn ich an so was denke. Wieso ist man so? Und wieso ist man es seinen Kindern gegenüber. Auf diese Fragen habe ich bis heute keine Antwort. Und das belastet.

SQcarxo


Oh ja, das Kleidungsproblem kenne ich auch...

Ich musste jahrelang meine Hosen in Kik kaufen (=10 € Hose, wenns ganz dick kam an der Grenze auch mal 20 € -.-), weil meine Mutter meinte, die halten eh alle gleich lang und wenn man 30 € für eine Hose ausgibt (was für mich nicht sooo viel ist), bezahlt man den Markennamen gleich mit... Obwohl die Kik-Hosen laut Erfahrung definitiv Mist sind, weil die nach den halben Jahr täglichen Tragens immer durchscheuern und ich darin sowieso aussehe, als hätte ich mir nen Müllsack über die Beine gezogen, der nirgendwo richtig passt und wo der Reißverschluss nie ganz hochgezogen werden kann.

Tja, und heute habe ich es meiner Mutter "abgewöhnt", mit mir in Kik zu gehen, es sei denn, es geht um Socken oder Unterwäsche. Jetzt gehen wir zu C & A oder Stolz, oder auch mal New Yorker oder Colosseum. Zumindest T-Shirts gibts da auch günstig und im WSV kriegt man sogar Pullis ganz gut.

Und am schlimmsten fand ich es immer, dass meine Mutter mich als Luxusgöre abgestempelt hat, nur weil ich jedes Jahr jammerte, dass ich neue Winterklamotten bräuchte.

Sorry, ich kann nichts dafür, wenn mir zwei Jahre hintereinander der Reißverschluss meiner Winterjacke versagt (ca. 40-60 €) und dann die kalte Luft reinzieht! Bei meiner alten wars sogar noch schlimmer, denn da konnte ich das Ding nur noch mittels Drucknöpfe schließen, und die gingen rasch wieder auf. Klasse.

Joa. Und meine mittlerweile 2 Jahre alten Winterstiefel haben durchgerubbelte Sohlen, die nicht mehr wirklich standfest sind und fast schon Löcher aufweisen. Praktisch im Winter. Die, die ich gegen Ende des letzten Winters notgedrungen anziehen MUSSTE, waren schon 4 Jahre alt und entsprechen absolut nicht mehr meinem Bild von "Mode". Trotzdem werden sie wohl dieses Mal wieder herhalten müssen, weil mein Studentengeld nicht reicht, um auch nur meine Lehrbücher finanzieren zu können. Da bin ich froh, wenn ich Miete und Nahrung begleichen kann! ;-)

Aber ich kann doch nichts dafür, wenn mir meine Jacken oder Schuhe kaputt gehen... Und so kalt wie es jetzt ist, lauf ich draußen wie eine Zwiebelpresswurst umher, weil ich kein Geld für eine neue, wärmere Jacke habe. :=o

_vNixxe_


Wie alt bist Du Scaro?

Ich hab auch einen Studiosus "auf der Tasche" liegen..und würde mich nie in seine Einkäufe einmischen........

Ich bin ausserordentlich froh, dass wir Ihm geben können was er braucht und ich wundere mich oft, dass er uns fast nie um "Extras" bittet. Er kann offensichtlich umgehen mit dem was er zur Verfügung hat.

d+iZeNaina021


Naja, meine Mutter war nicht wirklich geizig, weil sie einfach so war, nein, wir hatten eben nicht viel. Meine Mutter war mit meinem Bruder und mir allein, nur der Vater meines Bruders zahlte regelmäßig den Unterhalt, mein Vater spendierte sich lieber nen Benz und ne Eigentumswohnung (der Sack!) ;-)

Wir hatten eben nicht viel. Aber wir hatten das, was wir brauchten. Von Kleidung bis Schulsachen, nix besonderes, aber wir kamen hin... für Taschengeld reichte es allerdings nicht, wofür ich oft und gern gehänselt wurde. Schwein gehabt, das es in meiner Jugend noch kein Kik gab ]:D

Heute bei meinen Kids ist das ähnlich. Ich wohne allein mit den 3en, bekomme zum Job noch Unterstützung vom Staat. Einfach ist es nicht, aber ich kann im Monat immer mal ein bisschen zurücklegen. Das ist jetzt nicht viel, aber doch schon eine nette gesammelte Summe, wenns darum geht die Kids neu einzukleiden. Heute kann man ja auch preiswert second-hand kaufen. Früher gabs das bei uns noch nicht. So kann ich dann eben den Kids auch mal teurere Sachen kaufen, oder mal größere Ausgaben haben.

Ich würde mich aber auch als geizige Mami "outen". :)z Zumindest kommt es auf die "Sache" an, was meine Kinder haben möchten. Zeitschriften sind da ein beliebtes Streitthema. Da gibts halt keine von Beyblade, sondern eine von Löwenzahn... (bisschen Bildung muss ja sein- ich Spielverderberin) ;-)

Ansonsten sag ich auch schon öfters "nein", denn ich merke immer wieder bei meinen Kids den Konsumzwang. Vor allem beim Großen. Da muss dann ein Riegel vorgeschoben werden, sonst geh ich pleite! Sie müssen schließlich lernen, das für das Geld hart gearbeitet werden muss, von daher finde ich es gut, das Kinder sich auch mal was dazuverdienen! (Das geht bei uns mit Hilfen im Haushalt ]:D )

Wenn ich seh was die 2 Großen sich zu Weihnachten wünschen- da gängen mir 400€ flöten... :-o da hat aber die Kleine auch noch nix... >:(

Das Geld muss aber erstmal verdient sein... da bin ich lieber ne geizige Mutti... als pleite ;-D

s~ira-Cchxan


also ich kann mit fug und recht behaupten das mein "erzeuger" extrem geizig is. er spart und spart, sein kontostand steht in zwischen im 5 stelligen bereich(jeweils auf mehrern kontos separat) und für meine mutter und mich springt dennoch nur ein betrag monatlich zum leben raus, der uns grad so reicht. er hat auf meinen namen mehrere konten erstellt und geld eingezahlt damit er für einen einzigen großen betrag nich so viel zinsen zahlen muss und maulte sogar rum wenn ich 5 euro für ein schulbuch brauchte. hab ichs bekommen? nein. er hat mich nur angeschrien weil ich ne 6 bekommen hatte, da ich das buch ja nich hatte -.- für ihn is nur das geld wichtig, mehr nich. der härteste satz, für den ich ihn nicht mehr papa nenne: "Das ganze geld das ich für dich ausgeben musste bist du gar net wert" bumm. danke alter. lol er wollte mir sogar mal den kontakt zu ner freundin unterbieten, die er gar net kannte, weil er dachte sie würde drogen nehmen und net wollte das er für meinen entzug bezahlten müsste wenn ich in ne abhängigkeit rutschen sollte. Ich kam erst mal um mitternacht von der arbeit heim (schluss war eig. um 19 uhr) weil der zug ausgefallen war und mein alter mich net holen wollte, weil er ja schon das geld für die tageskarte springen lassen musste. hatte fastn halbes jahr keine KV weil ich kein geld für hatte und er mir nich helfen wollte. ich war mal bei ner "lebensberaterin" weil ich hoch depresiv war. sie wollte mit ihm reden und seine erste frage, als ich ihn fragte ob er zu ihr gehen würde war: "kostet das was?" dann hat er mich bei ihr angeschwärzt was ich denn für ne schlechte tochter wäre und er wär ja der superdaddy weil er "angeblich" alles freiwillig finanziert hätte.. die tussi hat ihm geglaubt und mich ach noch mal direkt fertig gemacht -.- oh achja... er hatte mir mal 10 euro aus meinem sparschwein geklaut weil er der meinung war ich sollte mal meine schulden zahlen die ich ihm mein lebenlang aufgehalst hab. ihr wisst schon. essen, trinken... ja sogar die windeln wollte der mir berechnen... und er hat mein zimmer nach verkaufbarem durchwühlt. der diebstahl UND das durchwühlen kostete ihn dann einen gang zu meinem anwalt^^ in 3 wochen zieh ich aus und hab ihn gottseidank vom hals. und ich wette das auch meine mutter dann net mehr lang bei ihm bleibt. ich hoffe sie setzt ihn iwann vor die tür, is ja immerhin ihre wohnung, die NUR auf die läuft. ändern würd sich bei ihr groß nix, viel geld hatten wir für uns ja eh nie -.-

sdirTa-chxan


Edit weil ich grad andre beiträge noch gesehen hab: taschengeld gabs für mich grad ma 5 euro.. und das auch nur wenn er ma bock hatte. kleidung gabs... öh.. keine ahnung, nur wenn ich gebettelt hab und dann auch nur das billigste... karierte hosen.. omapullis und son runtergesetzer kram weswegen es stress in der schule gab -.- tia was soll ich sagen... wegen ihm is mein selbstbewusstsein und ein großteil meiner freundschaften in arsch gegangen. ihm wars zu teuer das ich mal mit meinen freunden losziehen wollte, also hatte ers verboten... damit haben sich schließlich meine freunde von mir verabschiedet. er hatte ja net mal mitgekriegt das ich mich geritzt hatte... und als ich deswegen beim notarzt war hat ihn intressiert. meine schwester hatte mich gefahren. mein erzeuger? er antwortete nur: dafür is mir mein sprit zu schade. na danke auch... ich könnte halb tot in der ecke liegen und dem wär sein geld wichtiger. manchma frag ich mich warum ich net abgetrieben wurde... nya wahrscheinlich war ihm das ach zu teuer -.- sfz ich beneide die jenigen von euch die so nen super haben.

ps: meine mutter hat nie das maul aufgemacht weil se wahrscheinlich angst hat das er ihr fürn haushalt auch nix mehr gibt oder so. bin auch am überlegen zu ihr den kontakt abzubrechen da sie mir nie wirklich geholfen hat (ja auch bei der KV hat sie mich nie unterstützt...)

d}ixeNazna0x1


@ sira-chan:

da hab ich lieber einen "Erzeuger" (weil mehr darf er sich nicht nennen), als so nen Vater wie du!

Und ja, wenn ich das höre bin ich froh das ich meinen grad mal 9 mal in meinem Leben gesehen hab... und ich bin jetzt 30... ;-D

k5amwikaxze


Ansonsten sag ich auch schon öfters "nein", denn ich merke immer wieder bei meinen Kids den Konsumzwang. Vor allem beim Großen. Da muss dann ein Riegel vorgeschoben werden, sonst geh ich pleite! Sie müssen schließlich lernen, das für das Geld hart gearbeitet werden muss, von daher finde ich es gut, das Kinder sich auch mal was dazuverdienen! (Das geht bei uns mit Hilfen im Haushalt )

Ich persönlich finde es nicht sinnvoll, selbstverständliche Hilfe im Haushalt an Geld zu koppeln. Kann doch nicht sein, dass Kinder keinen Finger rühren, wenn nichts dabei rausspringt. :-/

Meine Eltern mussten sparsam sein (nicht geizig). Es hat uns an nichts gefehlt, aber es war völlig klar, dass es Extrawürste abgesehen vom Taschengeld nicht gibt. Wem das nicht reichte, der musste sich halt einen Job suchen. So haben wir alle vier Kinder gelernt, mit Geld gut umzugehen und vor allem abzuwägen, ob das geld echt in schnelle Süßigkeiten umgesetzt werden oder doch lieber noch für das neue Spielzeug gespart werden soll...wir wussten, wenn es ausgegeben ist, gibts eben erst nächste Woche (später als wir älter waren, monatlich) Nachschub.

Ich würde mich aber auch als geizige Mami "outen". Zumindest kommt es auf die "Sache" an, was meine Kinder haben möchten. Zeitschriften sind da ein beliebtes Streitthema. Da gibts halt keine von Beyblade, sondern eine von Löwenzahn... (bisschen Bildung muss ja sein- ich Spielverderberin)

Naja, Sinn und zweck von taschengeld ist ja, dass kinder damit umzugehen lernen. Das klappt aber nur, wenn sie sich mit diesem geld kaufen dürfen, was sie wollen. Wäre es nicht eine Option für Dich, dass Deine Kinder einen Festbetrag pro Woche bekommen, den sie für sich ausgeben dürfen? Würde wahrscheinlich billiger und nevenschonender kommen als jedesmal ne Diskussion, wenn das Kind was bestimmtes haben will und Du es kaufen sollst.

Das Geld muss aber erstmal verdient sein... da bin ich lieber ne geizige Mutti... als pleite

Ich finde es nicht geizig, nur weil den kindern nicht jeder Konsumwunsch erfüllt wird, sondern sie beigebracht kriegen, mit Geld anständig umzugehen und es nicht wahllos zum fenster rauszuschmeißen. Geiz ist für mich, wenn an den notwendigen Lebenshaltungskosten (Miete, Kleidung, Essen) derart gespart wird, dass es die Lebensqualität einschränkt (nur Billigstfraß, keine anständigen Winterklamotten, zu kleine Schuhe etc.).

S)carxo


@ Nixe

Ich bin 18 und frisch aus dem Elternhaus raus. Aber ich komm ansonsten ganz gut mit dem Geld klar. Lediglich Bücher und andere Studienunterlagen gehen ins Geld.

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