» »

Familie: Ist der Kontakt den Stress wert?

Mvollie-nZchen


@ marie-jana

Bei ihm hatte das die Folgen, dass er im Prinzip ganz schlecht Nähe zulassen kann, er hat ein geringes Selbstwertgefühl, eine depressive Veranlagung ....

Ja, da können Dein Mann und ich uns die Hände reichen...

pDho-exbe


Ich weiß, dass man als Eltern nicht alles richitg machen kann, man kann nur sein Bestes geben. Ich gebe die Liebe die ich geben kann, höre zu und bin für meine Kinder da, zeige aber auch deutlich Grenzen auf, ich bin immer für sie da, unterstütze sie und zeige ihnen, wie toll sie sind.

ich bin, ehrlich gesagt froh, das ich nicht mehr für meine kinder so zuständig bin -sie sind alle drei über 18 und leben schon in eigenen familien -ich habe zwei enkelkinder, die mir sehr sehr viel geben..und bei denen ich nichts falsch machen kann, da ich ja die verantwortung immer wieder abgeben kann. Ja, auch ich habe immer angst gehabt zu versagen..grenzen zu setzen..da ich ja nicht wußte wo grenzen überhaupt sind..ich war nur überzeugt davon, nichts falsch machen zu dürfen..ich bin körperlich und emotional misshandelt worden..so dass es für mich nicht ersichlich war ..wo man grenzen finden konnte..und so haben es meine kinder auch schwer gehabt..aber -was ich konnte- ich konnte ihnen liebe geben ..und so haben sie mir versichert, dass ich eine gute mutter war..und bin..ob ich das immer glaube- steht auf einem anderen blatt- ]:D - ich möchte es zu gerne glauben..

Weil dort klar wurde, wie ich behandelt wurde. Als Kind unterm Weihnachtsbaum beim Schmücken haben sie mit dem Finger auf mich gezeigt "Du bekommst ja dicke Titten!" :-X Sie haben mich ausgelacht. Und da wundert meine Mama sich, dass ich immer gebückt durchs Leben gegangen bin weil ich mich für meine Brust geschämt habe?

oh mann, du arme! bei mir war das auch so ein krampf..mit dem "frauwerden" 1. weil ich mit fünf jahren missbraucht wurde..und 2. weil bei uns in der familie so was gar nicht erst besprochen wurde..alles war peinlich und mit peinlichkeit versetzt. ich bin übrigens auch immer "krumm" gewesen..aber nur weil ich geprügelt wurde..

Habe ich auch. Ich habe immer dieses bescheuerte Bedürfnis, meine Wünsche denen des anderen (wer auch immer das gerade ist) unterzuordnen.

ja -das kenne ich auch ..ich nehme fast immer die person des anderen ein..also -durch ihn oder sie ..werde ich sie oder er...**verständlich?? - ;-D ich habe sozusagen keine eigene persönlichkeit..deshalb auch "borderline" Persönlichkeitsstörungen.

Ich wusste nicht, dass das etwas mit dem "inneren Kind" zu tun haben kann..

fast alles hat mit unserem inneren kind zu tun ..und ich arbeite seit zg jahren an diesem kind..früher brauchte ich nur an es denken..und schon brach ich in tränen aus..heute kann ich es ansehen..ohne direkt in tränen auszubrechen. ich habe in unserer ehe so vieles an diesem kind arbeiten können und dürfen..mein mann hilft mir dabei -das schönste ist gerade -das ich mir ein eigenes zimmer einrichten durfte..wo ich mal richtig "mädchen" sein darf..vieles in rosa und weiß -bling..undsoweiter..ihr wisst schon was ich meine -früher hatte ich so was nicht -alles musste praktisch und billig sein.

so..bis später mal ..ich melde mich noch mal.

habt einen schönen tag!!! :)*

M0olllifenchen


@ phoebe

Ich bin auch immer krumm durch die Gegend gelaufen und hab weite Säcke angezogen, damit keiner sieht, dass ich eine Frau bin (bzw. eine sehr junge Teenagerin, die halt schon einen Busen hat), dabei wurde ich weder geschlagen noch missbraucht. Aber ich hab mich einfach geschämt dafür, dass ich existiere und hätte am liebsten eine Tarnkappe aufgesetzt. So mussten halt superweite Schlabberklamotten herhalten.

Ich habe mein "inneres Kind" in der Therapie kennen gelernt und mir ging es wie Dir, am Anfang bin ich auch nur bei dem Gedanken daran schon in Tränen ausgebrochen. Das ist heute nicht mehr so. Zum Glück.

Billig sein musste bei uns früher auch alles, und der letzte Ramsch "reichte doch auch" für uns (Kinder). Na ja. Ich musste mich erst mühsam daran gewöhnen, dass ich auch Ansprüche haben darf…

@ SmokeyJoesCafe

ICh glaube langsam wirklich, das es die ungewisse Situation ist. Im Endeffekt weiß ich nicht woran ich bin. Sind sie sauer? Gibt es einen Grund? Geben sie mir wieder die Schuld? Oder ist alles ok und sie melden sich nur einfach wieder nicht.

Du denkst noch viel zuviel über Deine Eltern nach und was sie denken könnten und ob Du Dich auch ja korrekt verhalten hast. Versuch, an den Punkt zu kommen, wo es Dir egal ist, ob sie sich melden, und wie sie sich melden, Hauptsache Du kannst in den Spiegel sehen. (Leicht gesagt, ich weiß.)

S:moke3yJoes@Caxfe


Bitte entschuldigt meine Lieben, dass ich mich erst jetzt wieder melde, ich war kurzzeitig im KH (aber nichts schlimmes!). Jetzt bin ich wieder da und lese erstmal nach und antworte euch.

oh mann, du arme! bei mir war das auch so ein krampf..mit dem "frauwerden" 1. weil ich mit fünf jahren missbraucht wurde..und 2. weil bei uns in der familie so was gar nicht erst besprochen wurde..alles war peinlich und mit peinlichkeit versetzt. ich bin übrigens auch immer "krumm" gewesen..aber nur weil ich geprügelt wurde..

Bei meinen Eltern war das sooo ambivalent. Ich habe mich erst spät schminken wollen, weil ich kein Interesse daran hatte. Meine Mutter meinte, ich muss mich doch mal schminken und mich schön machen. Gleichtzeitig wurd eich aber unterdrückt, weil ich zur Frau wurde.

Als ich mich dann geschminkt habe (man beachte, ich schminke seit eh und je NUR die Augen mit Kajal und Wimperntusche und das immer sehr dezent), wurde mir gesagt, ich sehe aus wie eine Schlampe.

Als ich mir die fehlende Elternliebe durch Jungs geholt habe (nichtmal was schlimmes, ich habe mich mit Jungs besser verstanden und habe dann mal händchen gehalten etc.), wurde ich von meiner Mutter als Nutte beschmipft.

Ich konnte es auch da nie Recht machen, ganz schlimm. Und meine Psychologin sagte, das genau dieses Verhalten, mich so unsicher macht. Ich konnte mich nie darauf verlassen. Sie sagte, es gibt Familien, da herrscht Kälte ohne Ende, aber da könnten sich die Kinder dann "darauf verlassen", sie kommen nicht in dieses Gefühlschaos und sind unsicher, wie sie sich verhalten müssen. Das war bei uns ja ganz schlimm.

Papa konnte liebevoll sein und von ein auf der anderen Sekunde wurde er zum Teufel.

Ich erinnere mich, wie wir bei meinen Großeltern waren und ich meine, drei kleine Kinder sind ja nun auch nicht ohne – wir waren aufgedreht, aber nie böse.

Dann schaut er mich an, mit einem ganz bösen Blick (den Blick werde ich nie vergessen, ich war 9) und flüstert mich zu "Du weißt was gleich passiert".

Und dann sind wir zu Hause angekommen, ich habe versucht ganz schnelll nach oben zu rennen und da packt er mich und zieht mich mit ins Esszimmer. Ich versuche zu entkommen, klappt aber nicht. Da holt er seinen Gürtel und schlägt auf mich ein. Mama war das so egal.

Einmal habe ich (als große Schwester) meinen Bruder in Schutz genommen und wurde da auch extremst verprügelt. Irgendwann war es vorbei, ich habe es verdrängt. Dann wollte ich irgendwann darüber reden, aber niemand verliert ein Wort darüber, das ist ja Vergangenheit, wirdi mmer erzählt.

alles musste praktisch und billig sein.

Da erinnerst du mich an etwas. Mein Vater preist sich immer damit, das wir ja alles bekommen haben (was aber nicht stimmt), aber im Endeffetk hat ER immer entschieden. Die Kleidung die gekauft wurde, einfach alles. Aber er hat es immer so dargestellt, dass er uns alles gekauft hat und wir selber entscheiden durften. Und das stimmt einfach nicht.

Du hast ein Glück, so einen tollen Mann an deiner Seite zu haben, an der du soviel aufarbeiten konntest. Mein Partner ist genauso, ich darf jederzeit mit ihm reden und ich mache dadurch viele Fortschritte, weil er mich auch stark macht, aber auch beschützt.

Mit dem Thema inneren Kind habe ich mich noch gar nicht befasst, darüber kenne ich nichts.

Ich bin auch immer krumm durch die Gegend gelaufen und hab weite Säcke angezogen, damit keiner sieht, dass ich eine Frau bin (bzw. eine sehr junge Teenagerin, die halt schon einen Busen hat), dabei wurde ich weder geschlagen noch missbraucht. Aber ich hab mich einfach geschämt dafür, dass ich existiere und hätte am liebsten eine Tarnkappe aufgesetzt. So mussten halt superweite Schlabberklamotten herhalten.

Ich auch. Und wenn ich mich dann mal fraulicher gekleidet habe, war ich eine Schlampe und Nutte :( Dabei wollte ich mich nur kleiden, wie alle anderen Mädchen auch.

Selbst heute (!) noch versucht meine Mutter mir immer wieder einzureden, ich sei dick geworden oder "habe dicke Titten" bekommen (So würde ich nie reden). Das ihr das nicht zu blöd ist ???

Billig sein musste bei uns früher auch alles, und der letzte Ramsch "reichte doch auch" für uns (Kinder). Na ja. Ich musste mich erst mühsam daran gewöhnen, dass ich auch Ansprüche haben darf…

Ha, bei uns auch. Papa hat so oft Dinge vom MÜLLPLATZ mitgebracht und fand das iimmer gaaaaanz toll. Ich nichtm aber das durfte ich ja nicht sagen.

Als ich ausgezogen bin, durfte ich NICHTS mitnehmen, nichtmal mein Bett, meinen Schrank, gar nichts.

Der ganze Dachboden steht bei denen voller Spielzeug, ich habe mal gefragt ob wir nicht was für unsere Kinder haben könnten. Nö, man kann das ja nochmal gebraucht, wenn Kinder vorbeikommen. Dabei kommen gar keine Kinder und es steht nur oben rum. Ich finde das sehr, sehr schade.

Meine Mutter redet übrigens mehr von dem Kind ihrer chefin, als von mir, meinen Kindern oder sonstwem.

Du denkst noch viel zuviel über Deine Eltern nach und was sie denken könnten und ob Du Dich auch ja korrekt verhalten hast. Versuch, an den Punkt zu kommen, wo es Dir egal ist, ob sie sich melden, und wie sie sich melden, Hauptsache Du kannst in den Spiegel sehen. (Leicht gesagt, ich weiß.)

Ich habe mich vielleicht blöd ausgedrückt. Mir ist es egal, ob sie sauer sind oder nicht. NUr jetzt weis ich nicht, was los ist. Ich will immer alles wissen, aber in dem Fall weis ich es nicht und das macht mich nervös.

Ob sie sauer sind und warum, das ist mir mittlerweile völlig schnuppe.

SBmo/ke`yJoexsCafe


Ich beschäftige mich jetzt mal mit dem Inneren Kind und bin dabei hierauf gestoßen

In der Arbeit mit dem Inneren Kind wird davon ausgegangen, dass ein Mensch, der als Kind wenig Liebe und Anerkennung erfahren hat und häufig durch Missachtung, Liebesentzug, Verlassenwerden oder Entwertung verletzt wurde, in seinem Selbstwertgefühl beschädigt wurde und dann als Erwachsener ein unangemessen großes Verlangen nach Zuwendung durch andere Menschen entwickelt und, dass bei einem solchen Menschen schon wenig Kritik alte Kindheitsverletzungen aktualisieren kann und er dadurch übermäßig kränkbar ist.

Das habe ich erlebt und durch meine Eltern erfahren und es passt wie die Faust aufs Auge.

SVmokeyJUoesCVafe


In meiner Therapie haben wir bislang über das JETZT gesprochen (sie weiß aber über meine Kindheit Bescheid) und wie ich in bestimmten Situationen anders reagiere, mich anders verhalte..

Ich bekomme eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie:

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Abwandlung der klassischen Psychoanalyse, denn sie basiert auf den gleichen Wurzeln. Allerdings gibt es einige wesentliche Unterschiede. Der tiefenpsychologische Ansatz geht von aktuellen psychischen Konflikten aus. Das "Jetzt" ist wichtig. Von da aus werden dann Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen mit dem Ziel, die aktuellen Lebenseinstellungen zu verändern.

Mein Problem ist ja, dass ich immer anderen alles Recht machen möchte, meine Gefühle unter die von anderen Stelle und sie nicht als wichtig anerkenne, ich mich nicht mit anderen Streiten möchte und meine Meinung sagen möchte (aber es wird ja besser!!) weil ich Angst habe, nicht mehr geliebt und gemocht zu werden... die Liste lässt sich noch fortführen.

Aber wird bei so einer Therapie auch das innere Kind behandelt ??? Das frage ich mich gerade. Denn ich finde so vieles, was passt und mein inneres Kind scheint wirklich sehr traurig zu sein. Oder wird durch die Therapie, durch die Änderung meiner Verhaltensweisen und Ansichten ("Ja, ich KANN Mich durchsetzen und deshalb bedeutet das nicht, dass ich weniger geliebt werde) mein inneres Kind auch therapiert und geheilt?

S'mok+eypJoesKCafe


Das hier habe ich noch gefunden:

Es fällt auf, wie schnell sich Menschen verändern, wenn sie mit dem inneren Kind arbeiten. Diese Veränderung ist sehr tiefgreifend und setzt ein hohes Maß an Kraft und Kreativität frei, wenn die Wunden der Vergangenheit geheilt sind.

Das stimmt, denn ich mache in kurzer Zeit viele Fortschritte und habe dadurch in manchen Bereichen mehr Kraft. Ich fühle mich freier.

MyolPlien!cxhen


@ SmokeyJoesCafe

Sprich doch Deinen Therapeuten mal auf das Innere Kind an und dass Du Dich gern damit beschäftigen möchtest.

In meiner Therapie haben wir uns nicht explizit damit beschäftigt, aber ich habe mein Inneres Kind sozusagen auf Umwegen, eher zufällig, getroffen (bzw. meine Therapeutin hat dafür gesorgt). Und obwohl sie nie gesagt hat "Was Sie da gerade gesehen haben, war Ihr Inneres Kind", wusste ich, das ist es…

Frag Deinen Therapeuten mal.

Es ist auf jeden Fall etwas anderes, nur theoretisch darüber zu lesen, als ihm wirklich persönlich zu begegnen… Ich denke, phoebe weiß, was ich meine. %:|

Ich habe mich vielleicht blöd ausgedrückt. Mir ist es egal, ob sie sauer sind oder nicht. NUr jetzt weis ich nicht, was los ist. Ich will immer alles wissen, aber in dem Fall weis ich es nicht und das macht mich nervös.

Okay. Dann muss Dir das eben auch wurscht werden. Es kommt, wie's kommt.

Thema Schminken und so… Meine Eltern haben zu dem Thema gar nix gesagt. Ich hatte zuerst gar nicht selbst das Bedürfnis danach (ich wollte ja nicht mal eine Frau sein), und als ich mich dann endlich einigermaßen akzeptabel fand als junge Frau, hab ich's halt gemacht. Meinen Eltern war's egal, so wie ihnen sowieso alles egal war, was ich so mache… (solange es nur nicht ihrem Ruf hätte schaden können).

Als ich ausgezogen bin, durfte ich NICHTS mitnehmen, nichtmal mein Bett, meinen Schrank, gar nichts.

Ich schon, aber war eh alles schon Sperrmüll. Ich hab ja immer den ausgemusterten Müll als Möbel gekriegt, insofern war das Mitnehmen denn für meine Eltern auch kein Verlust… :=o

mlarie-j*ana


Hallo Ihr Lieben

Ich bin auch wieder da. Konnte Euch nicht vergessen. Am Wochenende war ich mit meinem Mann zu einem kleinen Kurzurlaub. Besonders dieser geschilderte Traum ging mir nicht aus dem Kopf. Wir haben u.a. auch über das Thema Kindheit und die Auswirkungen auf die eigene Persönlichkeit gesprochen. Geh durch eine große Stadt, guck Dir die Leute an, wie sie sich geben, wie sie sich benehmen (oder auch nicht), denk an Deine Kollegen .... Wenn ich mich angucke: Vielleicht bin ich ja sogar zu behütet aufgewachsen ??? Aber dann lieber so. Wenn ich Eure Geschichten lese :°_ . Das Wichtigste scheint wirklich zu sein, Kindern Nähe und Liebe zu geben UND ihnen nicht die Sorgen mitzuteilen (die man natürlich als Mutter oder Vater hat bei allem was sie tun) sondern sie zu stärken. Ein Kollege hat mal erzählt (Da ging es eigentlich um Mitarbeitermotivation): Ein kleines Kind hat die Arme voll und kann gar nicht sehen, wo es hintritt. Natürlich könnte man sagen: Oh je, pass auf, Du fällst gleich hin. Was folgt eventuell ? Unsicherheit und der Sturz. Statt dessen könnte man doch sagen: Toll, was Du schon alles kannst !! Das ist ein schönes Bild für mich. Es ist so schäbig von Eltern, die eigenen Kinder emotional zu treten und klein zu machen.

Ich werde auch mal über das innere Kind lesen. Das interessiert mich sehr.

Phoebe

Das ist ja lustig: Ich habe mir letztes Jahr auch ein eigenes Zimmer eingerichtet. Das ist meine Höhle, der Raum zum Träumen und Runterkommen, zum Tanzen, Musik hören ....

p:hoebxe


Als ich mir die fehlende Elternliebe durch Jungs geholt habe (nichtmal was schlimmes, ich habe mich mit Jungs besser verstanden und habe dann mal händchen gehalten etc.),

ich auuuuch!!! -nur..das wort "nein" habe ich einfach nicht gelernt..weil es bei uns niemals widerspruch gab..und so , wurde ich öfter mal "benutzt"

pAhoxebe


womit ich jetzt nicht sagen wollte, dass ich nur "gebraucht" wurde..sondern -mein eindruck ist auch, dass ich mit männern besser kann. habe selten echte freundinnen -aber tiefe und sehr innige männerbeziehungen -also -freundschaft.

pFhoexbe


Ich kann nicht genau sagen, ob ich es geschafft habe, mir diese fehlenden Eltern selbst zu ersetzen. Aber ich habe im Laufe der Zeit aufgehört, dauernd davon zu träumen, einen Ersatz (außerhalb von mir selbst) zu finden. Was ich dafür getan habe und ob überhaupt etwas – keine Ahnung.

ich... :°( bin leider immer noch nicht so weit..immer mal wieder ..ist dieses kleine kind am weinen..und fühlt sich einsam.

prhoexbe


Der Mist ist nur, dass meine ganzen antrainierten Verhaltensweisen (unterwürfig, defensiv, verklemmt, ängstlich) immer noch da sind, das macht das Leben nicht grad leichter. Aber das Bedürfnis, meinen Eltern irgendwie gefallen zu wollen, ist verschwunden. Was für eine Erleichterung!

Diese Verhaltensweise habe ich auch ..nur, dass sie nie außen zu sehen ist ..ich seh immer aus wie eine starke und kräftige person, die sich alles traut -denn...wenn es sein muss..dann mache ich auch alles -eine Angst würde man mir niemals ansehen. das musste ich mir antrainieren..weil es bei uns zu hause -für schwächlinge noch mehr prügel gab...wenn man geprügelt wurde..und man weinte ..dann gab es noch mehr ..also immer schön stark sein. -aber ..das bedürfnis anderen zu gefallen -das ist in mir außerordentlich groß!!! Ich habe regelrecht eine Sucht danach..das leute gefallen an mir finden..wie ich da wohl irgendwann rauskomme.. ":/

ich möchte mal anmerken, dass meine eltern als ehepaar unschlagbar sind..mein vater tut alles für meine mutter -und umgekehrt genauso -als paar eine symbiose -und wundervolle ehepartner ..ich wollte immer so einen mann haben, wie mein vater ist...früher verwechselte ich da aber etwas..ich nahm immer männer, die mich schlugen..denn das war ja mein vater für mich..bis das ich irgendwann auf die idee kam ..jemanden zu finden, der wie mein vater als mann für meine mutter war..das hat jahre gedauert. :-/ .aber nun habe ich ihn!

:)* x:)

pYhoebxe


Im Alter von 17 Jahren habe ich mir meinen linken Arm aufgeritzt, weil ich endlich Aufmerksamkeit von meinen Eltern wollte.

EINMAL zeigte ich meiner Mutter, diese Wunden am Arm..und das ich damit nicht fertig werde..sie meinte jedoch..da musst du dir helfen lassen..ich kann damit nichts anfangen.

p*hoexbe


Habt ihr eigentlich auch, eure Gefühle zuzulassen? Damit hatte ich ganz arge Probleme. Ich habe immer alles für die anderen gemacht, nie für mich, habe meine Gefühle als schlecht oder unwichtig angesehen (haben meine Eltern toll hinbekommen). Selbst sexuell hatte/habe ich Probleme, weil ich mich für meine Gefühle und Gelüste schäme.

kann ich alles unterschreiben!

Meine Eltern ..machen sich auch immer über mich lustig..Es gibt kein Zusammentreffen ..wo nicht etwas zum Besten über mich gebracht wird.. meinem Mann gefällt das nicht..und er sagt immer ziemlich viele weise sachen dazu.

es gibt keine "Erziehungsschule" und die Familie ist ein rechtsfreier Raum

LEIDER!

ABER: man braucht nicht alles richtig zu machen ..man sollte immer mit dem Herzen dabei sein!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH