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"Null" Streßresistenz?

sPteBfsteEfstexf hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hoffe; ich bin hier Forumsseitig richtig, deswegen paltziere ich den Text gleich noch im Herz/Kreislaufforum; man möge es mir nachsehen....ich (m,35) habe arbeitsseitig über 14 Jahre lang sehr starken Streß hinter mir; bin jetzt seit 6 Monaten selbstständig und bei mir wurde mittlerweile eine Agoraphobie diagnostiziert (früher gabs auch noch ein paar Sachen wie Depris usw). Nun ist mein Problem, das ich, erschwerend zu der Phobie, scheinbar – aus der Eigendiagnose heraus und da bin ich mir sicher – quasi absolut keinerlei Streßresistenz mehr habe. Ich kann keinen Sport mehr machen, ohne, das ich danach zwei Tage am Stück mit einem sehr hohen Ruhepuls und einer inneren Unruhe herumlaufe; zeitweise spaziere ich auch mal fünf Kilometer, nichts, dann gibts wieder Tage, da laufe ich 4,5 Kilometer und auf den letzten 500 Metern überkommt mich wieder so ein Herzrasen und bin zwei Tage lang down. Dahinter steckt aber -kein- Angstgefühl; es kommt aus heiterem Himmel. Ein Entspannungsgefühl fehlt mir komplett, d.h. ich könnte Jacobsen persönlich sein und würde keine Entspannung verspüren. Wiederum gibt es Tage, da geht es eigenlich; da köntne ich auch mal 3,4 Kilometer problemlos am Stück joggen und mein Puls beruhigt sich wieder.

Ich habe mit seit dem Austritt aus meinem Betrieb vor ca. 6 Monaten doch recht zurückgehalten, um mich zu schonen; sicherlich erlitt in der Zeit in diesem Unternehmen -mehrere- unbehandelte Burn-outs und habe mich sehr oft stark hochziehen müssen. Ich merke auch, das ich oft die Zähne knirsche oder mit geballten Fäusten durch die Gegend laufe, um irgendeinen Druck abbauen zu müssen, der auf mir lastet, nicht unbedingt ein seelischer. Aber jedwede Entspannuingsmaßnahmen oder Austoben am Sandsack bringt nichts; im Gegenteil, jede vornehmlich -körperliche- Provokation resultiert in einem sehr starken negativen Feedback.

Schilddrüse, Blutwerte etcpp alles top. Ich rauche zwar und weiß, das es -ohne- Zigaretten körperlich besser geht, aber das kann doch nicht sein, das mich bereits eine Zigarette an den Rand des Herzinfaktes (zumindest nicht kurzfristig) bringt und so ein Stressor sein kann. Ich habe keine Atemnot, nichts, höchstens mal Sehstörungen, die ich aber getrost auf psychisch schieben kann (aufflackernde Punkte/Felder, die dann über einige Minuten zum Negativ werden etcpp, AA findet nichts; hatte auch schon Migräne mit Aura). Das vegetative Nervensystem reagiert irgendwie Streß -überempfindlich-, egal ob körperlich oder geistig induziert.

Das Entspannungstechniken eher belastend als entspannend auf mich wirken, ist sehr seltsam. Ich kann Lasea, Johanniskraut etc nehmen, wie ich will; ich kann mich im Thermalbad hartkochen lassen, nur Baldrian wirkt in Akutsituationen. Alles andere nützt nichts. Erschwerend ist halt die Agoraphobie; die aber mit dem Hintergrund eventuell gar keine ist.

Gibnt´s dafür auch eine Definition oder ist das nun ein "Triple-Burnout"?

Viele Grüsse

Stefan

Antworten
s!tef}stexfstef


Achja, um es noch zu ergänzen – ich bin zwar mit meinem Stoffwechsel quasi schon Formel1-Weltmeister und wiege nur 68 Kilo auf 1,83, allerdings esse ich reichhaltig, regelmässig und ernähre mich so weit auch so gesund, wie es nur geht, reichhaltig Obst, Gemüse, Grüner Tee, Salbeitee, Kamillentee etcpp. Also es gibt nichts, wo man sagen könnte, Allergie oder dergleichen. Das weiß ich gewiss.

Oirange~Ca{nzyon


Ich verstehe ehrlich gesagt den Zusammenhang zwischen Stress und Agoraphobie nicht.

Dein Text ist im Übrigen sehr konfus geschrieben und extrem schwer zu lesen.

Was hast du gegen die Burnouts getan? Warst/Bist du in Behandlung?

sgtefst?efstexf


Sorry für den Text, in mir steckt eher die kreative Ader und ich tue mich schwer, ernsthafte Texte im Zusammenhang mit meiner Krankheit zu schreiben. Vielleicht mag die schlechte Lesbarkeit damit zusammenhängen.

-Diagnostiziert- war laut der Psychotherapeutin eine Agorapobie – aus ihrem Standpunkt heraus. Für mich ist die Diagnose aber nicht deckungsgleich mit meinen eigenen Erfahrungen, die zwar schlußendlich zu ihrer Diagnose geführt haben, aber nicht mit dem übereinstimmen, was ich empfinde.

Ihre Diagnose Agoraphobie ist daraus entstanden, das ich gemeint habe, ich hätte Probleme, weitere Entfernungen auf mich zu nehmen und entwickle in bestimmten Situationen Angst . Das dachte ich zumindest auch, weil der Körper mit der für diese Angst typische Reaktionen wie Herzrasen, Mundtrockenheit, Schwankschwindel etcpp auftritt.

Jedoch verspüre ich keine Angst, sondern nur körperliche Reaktionen. Jetzt ist meine Denke im Moment: Ich komme in eine Streßsituation, gleichwohl, ob ich sie selbst induziere oder körperlich initiiere, definiere die körperlichen Reaktionen aber falsch und -glaube-, es wäre Angst, obwohl es überhaupt keine ist. Mein Streßempfinden bzw meine Streßresistenz ist in diesem Moment -so niedrig-, das mein Körper sofort bbei der kleinsten Streßinduktion darauf reagiert.

Solange ich aber nicht weiß, woran ich die körperlichen Reaktionen festmachen soll, muß ich mit dem "Glauben" leben, es -sei- Angst. Nicht, das ich die Diagnose -grundsätzlich- in Frage stellen würde oder eine Ausrede suche, so ist es mit Sicherheit nicht; aber zur Angst und einer Angststörung gehört für mich ein Angstgefühl, das ich aber nicht habe; welches ich aber in Extremsituationen durchaus entwickeln kann, wie jeder andere gesunde Mensch auch. Deswegen die Frage, ob sich Streß so manifestieren oder so stark äußern kann, das eben auch die kleinste Erregung zu einem Problem werden kann und man den Streß als solches falsch definieren kann.

Nein, wegen den Burn-outs war ich seither noch nicht in Behandlung; weil es für mich schwer vorstellbar ist, wie eine Behandlung noch bei mir einwirken könnte.

Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich machen ;-)

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