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Angsterkrankung mit Herzstolpern

D8er_FDudxe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

momentan leide ich wieder an sehr belastendem Herzstolpern. Ich bin vor ca. 10 und 6 Jahren eingehend kardiologisch untersucht worden, hatte in der Zwischenzeit das ein oder andere EKG und war vor 2 Wochen in der Notaufnahme. Habe es jetzt mit Betablockern probiert, was immer 2-3 Tage gut funktioniert, aber dann meinen Puls auf knapp über 40 bringt, so dass ich fast wirklich umkippe. Habe ohne Betablocker einen hervorragenden Blutdruch und einen Ruhepuls <60 (da ich viel Sport treibe). Eine Psychotherapie werde ich anstreben, um endlich mit meinen Ängsten und den resultierenden psychosomatischen Symptomen umgehen zu können. Hat jemand einen Tipp, was ich in der Zwischenzeit machen kann, damit mich das Stolpern nicht so verrückt macht? Habe es quasi nur in Ruhephasen. Solange ich unter Stress bin (im Beruf) oder Sport treibe (höchste Belastungen sind gar kein Problem) ist alles in bester Ordnung... Aber ich kann halt nicht immer laufen und möchte zu Hause auch mal entspannen. Die Betablocker nehme ich jedenfalls nicht mehr, weil es meinen Kreislauf wie gesagt zu stark runter regelt. Mein Hausarzt ist sowieso nicht begeister von der Einnahme, da ich ja physiologisch gesund bin.

Gruß

Der Dude

Antworten
o!ctavxia


Hat jemand einen Tipp, was ich in der Zwischenzeit machen kann, damit mich das Stolpern nicht so verrückt macht?

Mir fällt nur ein, dass du dir in Ruhephasen immer wieder sagst oder bewusst machst, dass dir das Herzstolpern nichts anrichten kann. Und vorallem, dass diese jeder von uns hat ... nur du nimmst diese durch deine Angsterkrankung stärker wahr.

D@er_D"udxe


Das Problem ist nur, dass ich jetzt schon wieder denke, ohne Betablocker komme ich nicht klar. Natürlich ist das quatsch, denn ich hab ja nichts am Herzen ... Total bescheuert vielleicht das Ganze.

Igorexth


Ich verstehe es nicht ganz... mein Herz stolpert auch mal ab und zu, aber ich weiß, ja das das nicht schädlich ist und bei mir alles ok ist, also ich nehme es wahr und mehr auch nicht. Warum macht dir das solche Angst? Lass es doch stolpern

D4er;_Dude


Weil es das ständig tut. Wenn ich abends auf der Couch sitze, mehrmals in der Minute – auch gerne einmal direkt hintereinander. Da kann ich mir 100x sagen, dass das normal ist. Es fühlt sich dadurch nicht normaler an. Dazu kommt noch eine generalisierte Angsstörung, die quasi wie ein Verstärker in meinen Körper funktioniert. Die Betablocker halfen zwar, aber mit einem Ruhepuls von ~45 und einem Blutdruck von 110/60 ist das dann auch nicht mehr so witzig :(

I"opretxh


Da ist doch auch ein Betablocker ziemlich verkehrt, oder? Du brauchst eher was beruhigendes, was nicht müde macht. Ich kann Johanniskraut und Bachblüten empfehlen, die haben mir sehr geholfen, zum Einschlafen Baldrian

mZuskaetnuxss


Alter Falter, ein Ruhepuls von 40? Ich hab einen Ruhepuls von 80-90... :-D

Aber du warst beim Arzt bzw. Krankenhaus und die haben festgestellt das das kein gefährliches Herzstolpern ist? Und diese Betablocker haben die dir verschrieben? Ich verstehe nicht warum du die Betablocker nimmst. Ich meine die Blutwerte sind ja ein Traum. Helfen Betablocker bei Herzstolpern?

Die Symptome verschwinden bei Stress meistens weil du beschäftigt bist. Bei Ruhe hörst du wieder sehr genau in deinen Körper hinein und "erwartest" gleich wieder das Stolpern. Beim stolpern nicht denken "Bitte nicht schon wieder" oder dich verkrampfen, sondern einfach stolpern lassen.

DAer,_Dudxe


@ Muskatnuss:

Die Betablocker haben insofern geholfen, das zum einnen das Herz noch weniger oft pro Minute schlägt, und zum anderen auch nicht so "feste". Dadurch merkte ich weniger Extraschläge und hab mich nicht gleich in Panik versetzen lassen. Das mit dem "nicht dran denken" ist leider gar nicht so einfach, aber ich versuche es. Das sind schon antrainierte Verhaltensmuster – sofort den Puls überprüfen, eine angespannte Haltung einnehmen und auf die nächsten Stolperer warten. Wenn nichts stolpert und ich Ruhe habe, denke ich: "Warum stolpert es jetzt nicht..." Total bescheuert :(

sKchSnutxe71175


Hallo!

Ich glaube wir mit einer Angsterkrankung müßten einfach unser Gehirn abstellen können ;-D ich kenne das zu gut. Man wartet förmlich drauf.

Ich bin gestern abend auch schon wieder "gestorben" Schmerzen nähe Herz, stolpern, linker Arm kribbelig usw dazu kommt noch das ich Angst habe wieder eine Darmentzündung zu bekommen :-( bei mir ist es schon so gewesen, das ich ziemlich regelmäßig Alkohol getrunken habe, denn dann ging es mir besser, ich war entspannter, aber das kann es ja auch nicht sein, also bin ich gestern abend um halb acht ins Bett gegangen um mich den Gedanken nicht mehr aussetzen zu müssen das es bestimmt was schlimmes ist.....

Ich habe ganz viele Enspannungs CDs vielleicht hilft dir ja auch sowas? Progressive Muskelentspanung, Autogenes Training ???

Viel Glück ;-)

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