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Erschöpfung nach Panikattacken

Gvigghstar hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

leide seit einiger Zeit schon unter PAs, habe sie aber weitesgehend im Griff. Mache regelmäßig Sport, nehme wieder aktiv am Leben teil und bin schon bissle Stolz auf mich. ;-D

Gestern hatte ich gleich 3-4 Panikschübe (weiß nicht wie ich das anders ausdrücken soll). Habe natürlich das gemacht, was ich immer mache. Ruhig bleiben, ablenken und diese nicht für "voll" nehmen.

Ist das bei euch auch so, dass man danach so 1-3 Tage teilweise stark erschöpft ist? Schritte fallen schwer, teilweise kein Appetitt und einfach nur lustlos. Als wäre man von einer Walze überrollt worden.

Ich habe das Gefühl wenn ich mich mehr ausruhe wird das noch schlimmer als wenn ich mit zwinge, irgendetwas zu tun.

Gruß

Antworten
i]n_ner)e Sxtimme


Hallo, Giggstar. Ich persönlich bin nicht Panik-erprobt.

In diesem Forum gibt es jedoch eine rege Gesprächsrunde "Angst- und Panikerprobte suchen Austausch mit Gleichgesinnten".

Dort sind scheinbar nur Frauen am chatten, es wurden jedoch auch Männer gesichtet und herzlich willkommen geheißen. Also, keine Scheu. ;-D

Klinke dich dort doch mal ein und stell deine Fragen. Oder poste einen Link zu deinem Faden (mit Kommentar). Da du einen blauen Nickname hast, wirst du bestimmt nicht übersehen und du findest rasch Antworten. ;-)

Hier ist der Link:[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/491997/]]

M3arliiesc41


Hallo Giggstar,

das ist doch ganz normal. Panikattacken sind furchtbar anstrengend und rauben Dir ganz viel Energie.

Wenn Du Angst hast, ist es in etwa so als wenn Du Sport machst. Dein Puls wird schneller, Dein Blutdruck steigt...

Dazu diese dauernde Angespanntheit und oft auch die Anstrengung, die Panikattacken zu verbergen.

Ich empfehle Dir hier: [[http://www.psog.de/panikattacken]] mal vorbeizuschauen. Da bekommst Du Tipps gegen Panikattacken usw. Wenn Du Deine Mail-Adresse einträgst auch eine wissenschaftliche Zusammenfassung (was bei Panikattacken und so passiert). Echt zu empfehlen.

Viele Grüße.

Marlies

aD-psUycxho


Hallo Giggstar,

du schreibst du hast deine PA´s weitestgehend im Griff – wie machst du das ?

Ich hab die Dinger schon seit 10 Jahren, ich meine es geht einigermaßen. Ich mache auch Sport,

nur meide ich versch. Dinge (Menschenansammlungen, Konzerte wegen der Lautstärke, Autobahn fahren)

Wie ists bei dir ?

WXaterAplOanet


Ist das bei euch auch so, dass man danach so 1-3 Tage teilweise stark erschöpft ist? Schritte fallen schwer, teilweise kein Appetitt und einfach nur lustlos. Als wäre man von einer Walze überrollt worden.

Klingt mir verdächtig nach Depression, was im Zusammenhang mit PA's nicht selten auftritt. Bist Du momentan in Therapie?

GViggsxtar


Hallo Giggstar,

du schreibst du hast deine PA´s weitestgehend im Griff – wie machst du das ?

Ich hab die Dinger schon seit 10 Jahren, ich meine es geht einigermaßen. Ich mache auch Sport,

nur meide ich versch. Dinge (Menschenansammlungen, Konzerte wegen der Lautstärke, Autobahn fahren)

Wie ists bei dir ?

Hallo,

ja da ich im o.g. Thema keinen großen Anklang gefunden habe, schreibe ich hier mal weiter. ;-D

@ a-psycho

Natürlich habe ich vereinzelt auch noch Attacken, manchmal sogar schubartig, also kleinere hintereinander für ca. 1-2 Stunden.

Ich habe damals auch alles gemieden was mir im entferntesten bedrohlich gewirkt hat. Menschenansammlungen, große Kaufhäuser, lange Fahrten und und.

Genau das war mein Fehler. Natürlich habe ich gedacht, wenn du das jetzt machst gehts dir schlecht. Die Ironie, ja es ging mir schlecht. Ich war aber nicht sonderlich überrascht. Ich weiß ja, es ist ein Kopfproblem und es wird mir nichts passieren, egal wie dreckig es mir geht. Ein sehr guter Internisst hat mir damals auch den Tipp gegeben, der Symptomatik null Bedeutung zu zu messen. Ich weiß heute, egal wie blöd es mir geht, mir passiert nichts. Ich habe es verstanden und seitdem habe ich gegenüber den Attacken (die seitdem extrem nachgelassen haben) eine "mir doch egal" haltung. Laß sie austoben, ich habe besseres zu tun. :)z

Seitdem entwickeln sich die Attacken bei mir kaum noch zu einer wirklichen großen, mal kurz schwindelig, bisschen aufgedreht, kurz schwitzen und danach funktioniert das wieder recht ordentlich. Ist wohl viel Einstellungssache und man sollte an den Auslösern dieser Attacken arbeiten und alles andere links liegen lassen.

@ Waterplanet

Ich hatte letztes Jahr eine 2-3 monatige depressive Phase. Ich will nicht auschließen, dass diese teilweise noch vorhanden ist. Aber ich versuche das beste daraus zu machen, manchmal auch mit den Kopf durch die Wand. Therapie hatte ich noch keine.

Der Sport hilft mir aber auf die Beine. Man wird körperlich belastbarer, fühlt seinen Körper und bietet, so kommt es mir vor, psychischen Beschwerden weniger Angriffsfläche. Natürlich ähneln körperlichen Belastungssymptome (Schweiss, hoher Puls. etc.) einer Pa. Wahrscheinlich liegt auch gerade darin mit ein Schlüssel. Wenn man die Symptome kennt, verliert man die Angst davor.

Die Erfahrungen habe ich gemacht.

aA-psXychxo


Hallo,

kennt jemand von euch "Anxiovita" ? Die Tropfen habe ich von einer Osteopathin bekommen,

soll ein Angstlösendes Mittel sein, homöopatisch.

(Glaub da is Kava,, Johanniskraut, und so drin)

Ich nehm davon seit Mittwoch 2x 5 Tropfen am Tag, weiss nicht ob ich es mir einbilde, aber ich meine es wird langsam besser...

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