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Wie das Leben wieder an mich ranlassen?

S:etuzenx6


Es ist mein Leben.

Ich bin mein Leben.

S#iOn-cera


Das hört sich an, als wärst Du bei Dir angekommen.

Willkommen Zuhause, liebe Setzen6.

SSetzren6


Willkommen Zuhause, liebe Setzen6.

Dieser Satz reisst mir gerade fast den Boden weg.

Danke.

Danke.

S)incfexra


Wie geht es Dir?

S|etzIen6


Hallo Sincera! @:)

Eine schwierige Frage. Insgesamt geht es mir besser, wenn man mal den Mittelwert betrachtet. Meistere die Dinge gut, die ich meistern muss, gehe jetzt öfters raus spazieren, plane Treffen mit Freunden ein, die ich sehen will. Freundschaften, die mir nicht gut tun (ich habe einen Hang zu Menschen, die einen energiemäßig aussaugen), lasse ich derzeit einschlafen. Ich weiß, nicht die feine englische Art, aber ich weiß, dass diese Leute sich nicht ändern würden, selbst wenn ich es anspräche.

Ich möchte die Dinge aufgeben, die mir nicht gut tun.

Gleichzeitig erlebe ich doch immer wieder starke Stimmungsschwankungen. Gestern war beispielsweise den ganzen Tag alles in Ordnung (bis auf große Erschöpfung) und abends knickte dann innerhalb von wenigen Minuten plötzlich alles ein. Ich saß auf dem Sofa und war so verzweifelt und konnte gar nicht genau sagen weshalb. Bin dann schnell ins Bett gegangen und habe geschlafen, in der Hoffnung, ich könnte diesen Zustand verschlafen.

Leider wachte ich immer wieder auf, da mich das Grübeln bis in den Schlaf verfolgte. Erst habe ich fast panisch versucht, schnell wieder einzuschlafen. Gelang auch, doch nach kurzer Zeit wachte ich wieder auf. Irgendwann hat es mir dann gereicht und ich habe mich selbst genervt gefragt, was eigentlich mein Problem ist. Ich habe dann darüber nachgedacht und es herausgefunden (die Gründe möchte ich gerade nicht erläutern) und ein paar Dinge entschieden. Danach schlief ich ein.

Es steht noch vieles an, was ich bewältigen muss. Dinge, die ich verdrängt habe. Und ich traue mich jetzt langsam, sie Stück für Stück herauszuholen, gründlich zu bedenken und sie dann abzuschließen. Es sind wahrlich nicht sehr schöne Dinge, aber je länger ich sie unverarbeitet in mir lasse, umso "schimmeliger" fühle ich mich.

Es mag merkwürdig klingen, aber ich "säubere" mich emotional. Das ist nicht schön, aber notwendig.

Irgendwie muss es weitergehen, und dafür muss ich ein paar Altlasten langsam einmal abwerfen.

sPchu0bek19x82


Setzen6,

ich las gerade deinen Eingangspost, auch ohne Dich hier vorher gekannt zu haben – und hatte Tränen in den Augen. Trotz Allem hast du eine sehr, sehr große Kraft in Dir – du entdeckst diese gerade wie ich las.

Erlaube Dir, Du selbst zu sein, mit all Deinen Gefühlen. Zeig Deiner Freundin Stärke, in dem du auch vor ihr weinst, damit sie weiß wie es Dir geht. Erlaube Dir echten, tiefen menschlichen Kontakt.

Ich wette, du wirst Deine menschlichen Beziehungen vertiefen können, authentischer machen können und Nähe erleben können wie sie für dich richtig und wichtig ist.

Du mistest Dein Leben aus. Dein Leben will von Dir gelebt werden. Ich denke, du hast das gerade erkannt. Manche erkennen das nach Deiner Vergangenheit aufgrund der Traumatas nicht mehr.

Gut, dass du Vampire (Freunde, die dir die KRaft saugen) von Dir fernhältst und für Dich einstehst! :)^

Du darfst auch mal stolz auf Dich sein, was Du alles machst und wie du es machst!

Ich sende Dir Kraft und :)=

Alles Liebe

schubek1982

Sxincxera


Du darfst auch mal stolz auf Dich sein, was Du alles machst und wie du es machst!

Jap. Das denke ich auch.


Immer, wenn ich umgezogen bin, habe ich vorher ausgemistet. Da gab es Dinge, die waren so scheußlich und/oder nutzlos, dass ich sie in mein neues Zuhause nicht mitnehmen wollte. Meistens Sachen, die ich von anderen geschenkt oder vererbt bekommen habe. ;-)

Bei anderen Dingen war ich mir nicht sicher: Möchte ich sie behalten? Die habe ich in extra Kisten verpackt und nach dem Umzug irgendwo untergebracht, wo sie nicht störten. Auspacken und entscheiden kann ich auch noch später.

Setz' Dich nicht unter Druck. Staub in Ruhe ab, verpack' zerbrechliche, wertvolle Dinge behutsam und sortiere nach Gefühl und praktischem Nutzen. Du musst nicht sofort einen riesigen Container bestellen und alles auf ein Mal entsorgen. Im neuen Zuhause gibt es Mülltonnen und die Sperrmüllabfuhr. Jede Woche auf's Neue.

Seeytzenx6


Setz' Dich nicht unter Druck. Staub in Ruhe ab, verpack' zerbrechliche, wertvolle Dinge behutsam und sortiere nach Gefühl und praktischem Nutzen. Du musst nicht sofort einen riesigen Container bestellen und alles auf ein Mal entsorgen. Im neuen Zuhause gibt es Mülltonnen und die Sperrmüllabfuhr. Jede Woche auf's Neue.

Was für ein passendes Bild. x:)

Ich weiß gar nicht, was ich alles habe. Es eröffnen sich mir Dachböden und Keller, von denen ich nicht wusste. Und alles voll und bei vielem weiß ich gar nicht genau, wofür es ist. Es gibt Sachen, die ich vergessen wollte, die ich jetzt wiederfinde.

Ich miste aus und ich muss alles gut begutachten, um entscheiden zu können, was ich behalten will und was nicht.

Ich möchte meine Mutter behalten. In guter Erinnerung. Sie war auch eine gute Mutter und sie hat mich geliebt. Ich liebe meine Mutter. Aber das verpflichtet mich nicht – weder dazu, alles auszuhalten noch sie immer weiter zu lieben.

Ich liebe dich Mama. Aber du machst mich krank und ich bin zu krank um noch kränker zu werden. Ich möchte jetzt gesünder werden. Gesund geht vielleicht nicht, aber gesünder geht vielleicht.

Und ich liebe dich trotzdem, auch wenn ich mich entferne. Und es tut mir auch leid. Aber es muss sein. Um meinetwillen.

SNe tz]enx6


Du hast mir das Leben geschenkt. Aber jetzt stehst du zwischen mir und meinem Leben.

SGincYera


Wenn ich so lese, was Du schreibst, dann mache ich mir ehrlich gesagt keine Sorgen, dass Du das mit dem gefühlvollen und doch vernünftigen Ausmisten nicht hinbekommen könntest.

Und jetzt ärgert mich schon wieder, dass ich das geschrieben habe, weil ich gezeigt habe, was ich fühle.

Ich will mich abwenden und so tun, als wäre nichts gewesen.

Lächeln und sagen: "alles ok".

Ist doch scheisse sich einzugestehen, dass man nicht weiter weiß.

Das ist gerade mal zwei Wochen her. Und ich sehe jetzt schon bei Dir große Veränderungen. Zumindest/vor allem in Dir drin. Und ist das nicht das Wichtigste? Wenn es mit der konkreten Umsetzung noch nicht immer so klappt, wie Du es Dir vorstellst/wünschst: Ruhe bewahren.

Aber jetzt stehst du zwischen mir und meinem Leben.

Ist ihr Platz in Deinem Leben nicht bereits ein anderer?

SAetzxen6


@ Sincera:

Das ist gerade mal zwei Wochen her. Und ich sehe jetzt schon bei Dir große Veränderungen. Zumindest/vor allem in Dir drin. Und ist das nicht das Wichtigste? Wenn es mit der konkreten Umsetzung noch nicht immer so klappt, wie Du es Dir vorstellst/wünschst: Ruhe bewahren.

Und ich habe Angst davor, dass alle erwarten, dass es mir dann jetzt immer besser geht. Das kann aber dauern.

Ist ihr Platz in Deinem Leben nicht bereits ein anderer?

Ich schiebe sie derzeit hin und her und suche einen Platz, den ich ihr zugestehen kann. Dafür muss sie glaube ich aber eine Zeit lang mal ganz raus, damit ich alles ordnen kann und einen Platz in meinem neuen Lebenshaus für sie in Ruhe aussuchen kann.

@ Schubek1982

Du darfst auch mal stolz auf Dich sein, was Du alles machst und wie du es machst!

Ich sende Dir Kraft

Alles Liebe

Das ist sehr nett. @:)

SFinc|era


Und ich habe Angst davor, dass alle erwarten, dass es mir dann jetzt immer besser geht. Das kann aber dauern.

Erwartungen. Eigene und die der Anderen. Sich immer und immer verantwortlich fühlen. Ein riesiger Haufen Schei***! ;-D

Diese Kiste wird bei mir bei jedem Frühjahrsputz kleiner. Ich arbeite daran.

S8et[zenx6


Ich mache mit. Gemeinsames Projekt. :)_

S5incerxa


Abgemacht.

_GTsuZnam{ix_


Gesund geht vielleicht nicht, aber gesünder geht vielleicht.

Durch mittlerweile eine ansehnliche Anzahl der Jahre des Lebens freigelegt, bin ich der Meinung, ja der festen Überzeugung, wenn nicht sogar Erkenntnis, dass der Funke, welcher in uns allen schlummert, uns überhaupt erst zum Leben erweckt hat und uns am Leben erhält, durch und durch gesund ist. Gesundheit ist daher meines Erachtens keine graue Theorie oder der zu erklimmende Gipfel eines Berges, sondern das Innerste und die Grundlage, zu der man immer zurückfinden kann, weil sie immer da ist und gewissermaßen auf uns wartet.

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