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Wie das Leben wieder an mich ranlassen?

_ATmsunbaSmxi_


Du hattest viel Verständnis für andere Menschen. Aber du hattest nie wirklich Verständnis für dich selbst. Habe Verständnis für dich selbst. Verstehe dich selbst, sieh die Motive, die dich zu deinen Handlungen trieben, und dann verzeih dir, was du meinst, dir verzeihen zu müssen.

Das wiederum ist toll. :)^

_WTsjuneami_


Und jetzt noch mein ganz persönlicher Senf:

Wir alle KÖNNEN uns verstehen, verzeihen und bessern.

Suetzxen6


Das Verhalten deines Exfreundes ist unterste Schublade.

Da hast du ganz Recht.

LYe wian


:)*

FklyiRngKeiilo


Du bist ein sehr tapferer Mensch, dass du dich traust, deine wirklich sehr traurige und mitreißende Lebensgeschichte ins Internet zu setzen. Meinen Respekt, muss ich sagen.

Ich kann leider viel nur aus zweiter Hand hergeben, da deine Geschichte sehr ähnlich der Geschichte meiner Mama ist.. eine Mutter, die immernur leidet und nie glücklich ist, das Kind die Mutterrolle übernimmt und immer da sein muss. Ein Mann, der die Familie alleine gelassen hat. Meine Mutter musste mit 12 erwachsen sein, alles machen, den Haushalt, das Essen, alles. Ihre Mutter war nie da. Ihr Bruder zog sich so schnell wie möglich aus dem Leben zurück und fing an zu trinken.

Ich weiß nicht, wie es ist, mit der Liebe so Probleme zu haben, oder mit Nähe...meine größte Hilfe war ( Ich bin selber sehr labil und komme schwer mit Problemen von mir, jedoch noch schwerer mit Problemen anderer klar), mir einen festen Freund und somit auch einen BESTEN Freund zu suchen, mit dem ich über alles reden kann und der mir immer zuhört.. mein Schmerz geht immer weg, wenn ich ihn ausspreche, vielleicht solltest du das auch machen, wenn du das nicht schon einmal gemacht hast.. oder eine Reise machen..ganz weit weg von deinem Leid, allein, damit dich ja nix von zu Hause einholen kann..vielleicht bekommst du dadurch einen klareren Kopf und kannst besser mit deinen Gefühlen umgehen...am Besten in die Sonne, denn Licht soll ja bei Depressionen sehr helfen...und ich hoffe ich konnte dir vllt auch ein wenig helfen..

Keilo :-)

Smincelrxa


Ein armer Wicht, Dein Exfreund.


Es ist sehr schade, hier nicht mehr von Dir zu lesen.

Ich drück Dich ganz feste :)_

:)*

S)etzexn6


Ich bin eine Meisterin des Relativierens. Ich denke, dass alles vage ist.

Ich kalkuliere bei all meinem Tun mit ein, dass es nichts und alles ist.

Manchmal sehne ich mich so sehr nach Absolutem, nach Festem, nach einer Beständigkeit, die sich nicht nur im Wandel präsentiert.

Ich sehne mich nach feststehenden Statuten.

Aber im Endeffekt gibt es sowas nicht, nur man selbst kann annähernd für einen selbst feststehend sein. Aber auch das ist verdammt schwierig.

Wessen kann ich mir sicher sein? Außer dem Tod und der Existenz (m)eines Gott?

Der Tod ist keine Gewissheit, die mich voranbringt oder mich tiefer im Jetzt verankert.

Mein Gott ist zur Zeit sehr schweigsam.

Worin findet der Mensch Halt?

L9ewi|an


Gewohnheiten? Wiederholungen?

S:etze3n6


Aber alle Rituale erscheinen mir so sinnentleert, wenn man sie ohne Gefühle vollzieht.

Wie eine Farce, ein Schauspiel.

Ohne Zweifel: Sie halte einen im Spiel. Aber ich will dieses Spiel nicht mehr.

Immer öfter kommt mir der Gedanke, dass ich ausbrechen sollte.

(konkreter kann ich aus den auf der Vorseite genannten Gründen nicht werden)

LXewkixan


Steht das nicht in Widerspruch zu deiner Sehnsucht nach Absolutem und Bestaendigkeit?

Ich bin nicht grundsaetzlich ein Anhaenger von Ritualen, aber sie stellen jedenfalls Bestaendigkeit her. Vielleicht wird man ihnen gerecht, wenn man nicht allzuviel anderen Sinn in ihnen erwartet als den, der durch ihre Bestaendigkeit und Wiederholung kommt. Auch nachdem man "ausgebrochen" ist, kann man Dinge ritualisieren, um Bestaendigkeit zu bekommen. Rituale koennen ein Eigenleben gewinnen. Sie koennen die Gefuehle beeinflussen und mit sich ziehen. Rituale sind ein moeglicher Weg, sich irgendwo hin zu bringen, wo man vorher nicht war.

Das hat vielleicht alles mit deiner Situation gar nichts zu tun, aber es faellt mir halt gerade dazu ein.

S,etzxen6


Lewian, danke für deine Anregung.

Ja, es steht im Widerspruch. Aber du hast mal gesagt, dass Widersprüchlichkeit etwas "Natürliches" ist. Du hast es nicht mit diesen Worten gesagt, aber du hast es in etwa so gesagt. Das waren sehr sehr sehr große Worte für mich.

Ich muss ausbrechen aus den Ritualen und aus dem Konstrukt, die /das man mir vorlebte.

Um dann eigene Rituale und Gewohnheiten zu schaffen – solche die zu mir passen.

Danke für das, was du sagst.

Sse3tAzen6


Ich denke, dass ich mir verzeihen kann.

Ich kann die alte Insel verlassen und losschwimmen. Zu einer anderen. Sie ist mir nicht bekannt.

Aber dort kann ich neu anfangen, mit meinen alten Erfahrungen und neuen Sehnsüchten.

Ich verzeihe mir.

LVewxian


Aber du hast mal gesagt, dass Widersprüchlichkeit etwas "Natürliches" ist.

Ja, richtig. Das laesst sich natuerlich hier anwenden.

Spetzenx6


ich weiß fast alles, was du sagtest.

Es habe die Widersprüchlichkeit beobachtet – sie ist fast überall

SVeltzemn6


ich statt es

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