» »

Total fixiert auf Frauenkörper und weibliche Sexualität

wWillg1esundcsein


@ danae87

Ja, so würde ich es auch sehen. Ein Teil von dir ist noch nicht erwachsen und der macht immernoch den Tanz mit und kämpft um Liebe.

Ja, das kann sein? Aber wie stellt man das ab? Wie baue ich ein Selbstwertgefühl und damit verbundene Zufriedenheit mit mir selber auf, das nicht von sooooo vielem äußeren Faktoren abhängt ???

Was in deinem Leben läuft denn sonst noch nicht so optimal?

- Ich bin 27, hab gerade mit unglablichem Aufwand und Mühe meinen Bachelor fast fertig, aber totale Angst in diesem Feld zu arbeiten und überlege, ob ich nen neuen Berufszweig anfange.

- Habe in allen Jobs und Praktika Probleme mit Kollegen und Vorgesetzten, weil ich nach meinen eigenen Regeln spielen will und mich zu höherem berufen fühle.

- Ich bin ziemlich gehemmt und kann nur locker in Kontakt mit Frauen treten, wenn ich gerade viel zum Präsentieren habe (Muskeln, Musik, Erfolg) oder mich betrinke.

- Die hier angesprochene Frauensache sowieso.

- Das manchmal unerträgliche Gefühl, so vieles verpasst zu haben (Feier-Jugend usw). Alles nur Mangelerscheinungen als Kompensation, schon klar. Aber das Gefühl macht mich fertig!!! (Gerade heute erst in einer Ausstellung Fotos von Diskos mit Feierjugend usw gesehen und innerlich in Depressionen versunken).

- Ich habe sehr wenige und sehr verschiedene Freunde. Die sind zwar super, aber ich hätte gerne mal nen normalen Freundeskreis, der nicht aus Freaks besteht. In sozialen Gruppen komme ich gut an und bin dann "cool", aber ziehe mich zuerst innerlich und dann auch in echt zunehmend zurück und bin wieder alleine.

- Ich tendiere zu auto-aggressiven Sexualverhalten (extreme Analpenetration (hatte ich auch nen anderen Faden deswegen); tritt immer dann auf, wenn ich mich eingesperrt fühle und/oder mir Dinge verbiete).

- Ich springe zwischen Minderwertigkeits- und Grandoisitätsgedanken und bin dementsprechend mega unsicher oder eitel und dementwprechend auch meinem Unfeld gegenüber misslaunig oder arrogant, was auch wieder zu Ausgrenzung führt.

- Ich kann eine wirklich tolle Frau nicht lieben, weil ich Gründe suche und finde, warum ich ne bessere will/brauche/verdient habe und sehe mich eigentlich gaaaaant krass nach ner schönen Beziehung!

Mehr fällt mir gerade spontan nicht ein, aber reicht um mein Leben manchmal zu hassen und mir vorzustellen, dass ein schneller Tod das einfachste wär! Bitte keine Sorgen!!! Ich bin kilometer weit davon entfernt! Es gibt Momente, da liebe ich das Leben (die sind aber selten und hängen von unendlich vielen Bedingungen ab!) Aber es ist ein Gedanke, der schon öfters mal da ist!

Vielen Dank für eure vielen und ausführlichen Antworten! Das hilft mir sehr und tut auch gerad jetzt akut gut, meine Sorgen teile zu können!!!

SF. wqalli}sixi


UND WIE ??? Einfach dafür sorgen, dass ich im Leben besser zurecht komme? Also um guten Job kümmern, mic anstrengen, Freunde treffen, Sport machen, erfüllendem Hobby nachgehen, ab und zu bewusst entspannen usw?

[[http://www.minderwertigkeitskomplexe.com/6-saulen-des-selbstwertgefuhls]]

Fang damit an dich anzunehmen oder bring dir wenigstens ein wenig Nachsicht entgegegen. Du erkennst in bewunderswerterweise deine Probleme, das ist gut und du willst was dran machen, auch gut, aber da fehlt noch was dazwischen: Nimm an wie du bist! Verdammt viele Dinge kann man an sich gar nicht ändern wenn man sich nicht erstmal akzeptiert.

Also ich meine mit einem Narzissten einen zutiefst verunsicherten Menschen, der diese Minderwertigkeitsgefühle durch (meistens tatsächlich als real empfundene) übersteigerte Selbstgefühle kompensiert und immer der Bestätigung von außen hinterherjagt, damit er niemals in Kontakt zu seinem kleinen inneren Kind kommt, das da verletzt und verängstigt in ihm hockt.

Aus "Ich bin nichts wert" wird "ich bin besser als ihr", damit man das Leben erträgt.

jo genau, so meine ich es auch (dachte das wär kein echter Narzissmus, aber hab vorhin mal gewikid und so einig sind sich Fachleute bei dem Thema wohl selbst nicht) ... hm, weil du das "innere Kind" erwähnst, vllt hilft es dir dich mit dem Thema genauer zu befassen, kann nicht jeder was mit anfangen aber ein Versuch ist es wert.

Aber nochmal die Frage: Wie löse ich mich innerlich von meiner Mutter ??? Ich habe ihr schon Briefe geschrieben und mich mit ihr darüber unterhalten. Sie konnte es aber nicht so richtig annehmen und meint immer, ich soll nicht in der Vergangenheit wühlen, weil man die nicht ändern kann, sondern muss aktiv was tun. Das stimmt zwar, aber ich habe das Gefühl, dass sie sich ihrer eigenen Vergangenheit (voller Schmerzen und Probleme) nicht mehr stellen will. Außerdem kann man manche Probleme der Gegenwart nur lösen, wenn man die Vergangeheit kennt!

Idealerweise tut man wohl beides, Vergangenheit aufarbeiten (Muster erkennen und lösen z.B.) und im Heute an Verhalten und Gedanken arbeiten. Warum meinst du für eins davon deine Mutter zu brauchen? Dass sie lieber die Augen verschließt ist schade, ein bißchen für dich aber hauptsächlich für sie (Ihrerseitige Einsicht würde dir eh höchstens kurze Erleichterung verschaffen aber nichts für dich ändern ... Das Briefe schreiben und der Versuch darüber zu reden waren aber sicher trotzdem notwendig und gute Schritte.)

Das:

Ich habe mir das zusammengerechnet aus dem, wie sie ist (also wie sie mit Leuten umgeht), aus unserer gemeinsamen Vergangenheit, meine Reaktionen auf sie und wie es mir jetzt geht und von Dingen, die ich über menschliche Psychologie gelesen habe.

reicht doch vielleicht schon für die Vergangheitsbewältigung. (Ich hab auch gelegentlich den Wunsch von meiner Mutter aus der Kindheit Details zu erfahren um vermeintlich noch besser in meiner Psyche rumpuhlen zu können, aber das ist Schmarrn, in Wahrheit ist das wohl nur das Bedürfnis doch mal wieder ein bißchen Verantwortung abzuschieben)

Was soll ich noch machen? Kontakt abbrechen (wär das nicht auch ne Flucht?) ?

Falls nötig, ja. (Flucht ist nicht immer schlecht.) Hat sie denn überhaupt noch solchen Einfluss auf dich, also durch ihr Verhalten dir gegenüber im Heute?

Sie zerstören? Mich so lange über Frauen erheben, bis ich das Gefühl habe, stärker zu sein als sie?

na das wird natürlich die Lösung sein :-p (aber ernsthaft: Das würde dein Problem absolut unangetastet fortführen oder noch verschlimmern)

dBan2ae8{7


Ja, das kann sein? Aber wie stellt man das ab? Wie baue ich ein Selbstwertgefühl und damit verbundene Zufriedenheit mit mir selber auf, das nicht von sooooo vielem äußeren Faktoren abhängt ???

Also bei deinem Leidensdruck würde ich eine Therapie anraten. Gerade weil die Phasen in denen ein Narzist einsichtsfähig ist so selten sind. Sonst endest du wie mein Vater, der ist gerade nach Thailand ausgewandert weil er hier alles, seine berufliche Existenz,s eine Ehe, seine Beziehung zu seinen Kindern und all seine Freundschaften zershcoßen hat. Nun beginnt der Tanz für ihn auf einem neuen Kontinent von vorne....

Ich hatte da auch so Tendenzen, mehr in die keiner-hat-je-so-gelitten-wie-ich Richtung und daher anders Selbstzerstörerisch, aber im Grund das selbe in grün. Mir hat Vergangenheitsbeweltigung geholfen und dann die Verhaltenstherapie mit dem einüben neuer Wege. Mit dem Wissen um mich und mein Verhalten kam echtes Bewusstsein für mich und damit auch echte Selbstsicherheit.

w{il'lLgeRsundsxein


@ danae87

Also bei deinem Leidensdruck würde ich eine Therapie anraten.

Ist in Arbeit! Wobei meine Wohnortsituation in den nächsten Monaten unklar ist und ich nicht ständig den Therapeuten wechseln möchte...

Gerade weil die Phasen in denen ein Narzist einsichtsfähig ist so selten sind.

Ja, das stimmt. Ich hab das Pech/Glück, mein Leben nicht im Griff zu haben und es mir nicht mehr leisten zu können, wegzugucken.

Meine Schwester hat auch solche Tendenzen, aber die kriegt es gut hin. Liegt wahrscheinlich daran, dass sie auf der einen Seite ihre Talente erfolgreich umsetzt und viel Bestätigung bekommt und auf der anderen Seite nen Vater hatte, der ein bisschen Als Korrektiv gegnüber unserer Mutter gewirkt hat und sie zudem ne Frau ist, bei der sich das alles sowieso ein bisschen anders auswirkt.

Ich hatte da auch so Tendenzen, mehr in die keiner-hat-je-so-gelitten-wie-ich Richtung und daher anders Selbstzerstörerisch, aber im Grund das selbe in grün. Mir hat Vergangenheitsbeweltigung geholfen und dann die Verhaltenstherapie mit dem einüben neuer Wege. Mit dem Wissen um mich und mein Verhalten kam echtes Bewusstsein für mich und damit auch echte Selbstsicherheit.

Das klingt echt gut! Ich stecke aber immer noch in dem Wunsch fest, "meinen in der Vergangenheit entstandenen emotionalen Knoten platzen zu lassen" und "plötzlich einfach frei zu sein" von der ganzen Sch****! Ich wünsche mir nichts mehr, als einfach zufrieden zu ein mit dem wer ich bin und was ich mache und habe!!!

d@ananex87


Der Wunsch ist dein größter Vorteil. Klär deine Wohnortsituation so schnell als möglich und dann ab in Therapie. @:)

wgiVllge8suAndseixn


@ S. wallisii

(Ich hab auch gelegentlich den Wunsch von meiner Mutter aus der Kindheit Details zu erfahren um vermeintlich noch besser in meiner Psyche rumpuhlen zu können, aber das ist Schmarrn, in Wahrheit ist das wohl nur das Bedürfnis doch mal wieder ein bißchen Verantwortung abzuschieben)

Das stimmt wahrscheinlich. Ich hab immer wieder das starke Bedürfnis, einen "emotionalen Knoten" aus der Vergangenheit zu lösen, damit dann plötzlich alles gaaaaaanz einfach geht. Wobei es da auch wirklich einige Ansätze gibt. Alle Emotionen sind Energien, die tatsächlich im Körper fließen (wollen) und gespeichert werden, wenn das nicht passiert.

Das innere Kind befreien: [[https://www.youtube.com/watch?v=w9DTckFXdZQ&app=desktop]]

Was hältst du von sowas ???

Idealerweise tut man wohl beides, Vergangenheit aufarbeiten (Muster erkennen und lösen z.B.) und im Heute an Verhalten und Gedanken arbeiten.

Seh ich auch so! Nur eins von beiden kann nicht reichen!

Warum meinst du für eins davon deine Mutter zu brauchen?

Kann man ein problem lösen, auch wenn man es nicht anfässt? Ich habe mich mal gefragt, ob eine Familienaufstellung sinnvoll ist! Da kommen ja ab und zu ganz erstaunliche Dinge raus!

Hat sie denn überhaupt noch solchen Einfluss auf dich, also durch ihr Verhalten dir gegenüber im Heute?

Nee, nicht wirklich. Ich wohne nicht bei ihr und kriege auch kein Geld von ihr. Sie versucht aber immer wieder, mehr Kontakt aufzubauen und uns (Schwester und mich) wieder stärker an sich zu binden. Und schon da merkt man immer wieder diese Art, dass sie kommt, wenn sie was will, das hasse ich so!!! Alles unter dem Mantel der "Liebe" und wenn sie verletzt ist dann wird sie vorwurfsvoll, heutzutage kann ich da nur wegrennen! (Woher das kommt weiß ich zwar aber das sprengt hier echt den Rahmen!).

Also energetische Arbeit mit dem inneren Kind und so Knoten lösen?

Oder ne Familienaufstellung und meditieren und das Gedankenkarussel abstellen?

Oder doch Vergangenheitsbewältigung "abgeschlossen" und jetzt Verhaltenstherapie und dann mein Leben mal so richtig selbstständig in die Hand nehmen?

Oder alles zusammen ???

Zeit hätte ich für alles, da ich die nächsten Monate wenig Verpflichtungen habe..

dbanYaex87


ich würde eine Verhaltenstherapie mti kombinierter Vergangenheitsbearbeitung wählen. Das bearbeitt früher und heute zu gleich

wHillg%esuCndsxein


Sind das Therapieformen?

Was hältst du von diesen Ansätzen:

Also energetische Arbeit mit dem inneren Kind und so Knoten lösen?

Oder ne Familienaufstellung und meditieren und das Gedankenkarussel abstellen?

SC. wawllixsii


Was hältst du von sowas ???

also mir persönlich ist eine intensive Arbeit mit dem inneren Kind zu spaltend, bin da lieber vorsichtig (wegen Schizophrenie in der Familie). Generell kenn ich mich mit Therapieformen nicht so gut aus. Wichtig ist doch ob's dich anspricht.

Ich antworte demnächst (morgen vllt) auf den Rest.

Se. wallnisii


Kann man ein problem lösen, auch wenn man es nicht anfässt?

Das Problem ist doch nicht deine Mutter (selbst wenn sie damit zu tun hat) sondern Muster/Glaubensätze in dir.

Ich habe mich mal gefragt, ob eine Familienaufstellung sinnvoll ist!

Falls du den Eindruck gewinnst du benötigst für deine Selbstbereinigung eine Konfrontation ist das vielleicht schon sinnvoll könnte ich mir vorstellen (aber auch damit kenne ich mich nicht aus und hab auch grusliges drüber gelesen, aber da gibt's bestimmt auch Angebote ohne dass einem bestimmte Ideologien aufgedrückt werden (da würd ich allerdings schon drauf achten))

Seh ich auch so! Nur eins von beiden kann nicht reichen!

Verallgemeinern kann man das vermutlich nicht (z.B. fehlende Erinnerungen oder zu großer Schmerz beim Blick auf die Vergangenheit) aber wenn nichts dagegen spricht ist's wohl nur von Vorteil sich um beides zu kümmern.

Nee, nicht wirklich. Ich wohne nicht bei ihr und kriege auch kein Geld von ihr. Sie versucht aber immer wieder, mehr Kontakt aufzubauen und uns (Schwester und mich) wieder stärker an sich zu binden. Und schon da merkt man immer wieder diese Art, dass sie kommt, wenn sie was will, das hasse ich so!!! Alles unter dem Mantel der "Liebe" und wenn sie verletzt ist dann wird sie vorwurfsvoll, heutzutage kann ich da nur wegrennen!

Glaub du machst das schon richtig, halte soviel Abstand dass du dich wohlfühlst, und wenn dir nach wegrennen ist dann tu das. Vermutlich wird dich ihre Art auch immer weniger berühren je weiter du dich aufgeräumt hast, aber zögere nicht dir jederzeit den Abstand zu nehmen den du für nötig hältst.

Cjleecnxi


Hallo willgesundsein *:)

wenn ich deine Beiträge so lese hier in diesem Faden fühle ich mich sehr angesprochen und erkenne mich in vielem wieder. Was jetzt nicht heißt, dass meine Rezepte die ich für mich da braue, auch bei dir passen, doch ich merke, dass man selbst eigentlich gar nichts anderes hat, was man weitergeben kann. Ich will ja kein Buchzitator sein (oder doch?)

zwischen Minderwertigkeits- und Grandoisitätsgedanke

Sind das für dich zwei verschiedenen Dinge?

Also ist nicht so, dass ich das nicht auch kenne und auch jetzt bei diesem tollen Satz den ich schrieb, denke ich: Oh Cleeni.. bist du weise ]:D du bist geheil(ig)t ]:D Und dankt mir ihr Leser, dies wird für euch die Erleuchtung sein. Genauso ist aber auch das Gegenteil in mir und zwar irgendwie parallel. Genau kann ich es nicht sagen, ich merke jedoch, dass egal wie: ob jetzt minderschwebend nah am Erdkern oder kurz vor dem Mond: innerlich fühlt sich beides ganz tief gleich an. Nämlich ganz weit weg von mir selbst. Jetzt kann ich daran arbeiten und meißeln, dass ich doch näher an mich ran komme, aber: desto mehr entferne ich mich von mir. Was passiert dann? Dann verurteile ich mich wieder und dann? Habe ich doch auch das erreicht, was ich innerlich auch ganz gut kann: ich kann mich aber sowas von selbst zerfleischen, dass ich schon glaube, dass niemand an diese Intensitiät rankommt und ich daran am perfektesten bin und alle anderen keine Ahnung haben, die behaupten es auch so zu können und zu kennen.

Was macht dies mit mir? Ich merke, dass es egal ist, wie sehr ich probiere nur kopflich voranzukommen, dass dies nicht geht. Zumindest mir hilft es nicht mehr. Es gab Phasen, in denen es sicherlich gut war, doch jetzt und nur ganz jetzt: nö.. das ist nicht mein Weg. Ganz kurios ist es, wenn ich probiere auf biegen und brechen, dies zu akzeptieren, dass es eben so ist. Denn wenn ich es auf biegen und brechen mache: also mich so zu nehmen wie ich jetzt bin, dann mach ich es doch nicht: denn ein riesen Teil in mir, will es doch nicht, sonst würde doch dieser Teil nicht genauso handeln, wie er es macht.

So und wie ich damit umgehen kann? Keine Ahnung. Aber vielleicht ist es ja genau das, was innerlich ganz nah ranlässt?

Ich merke, dass ich auch dieses Besondersseinwollen-Phänomen in mir trage. Tja, ist so. Auf der anderen Seite merke ich auch, wie große Probleme ich mit dem "einfach" "normal" sein habe. Klar, jetzt können wir ewig lange Diskussionen führen über: was ist schon normal. und hey: ich mag auch diese Diskussionen darüber. Darin kann ich mich richtig suhlen. Doch was mache ich da? Ich bin wieder im Kopf drin und nicht im Jetzt. Denn ganz ehrlich: so dolle befriedigt mich dieses Diskutieren darüber nicht mehr. Ich weiß doch für mich, wie ich es für mich empfinde. Ich weiß, dass ich nicht normal bin, ich weiß aber auch, dass ich mit ganz banalen, normalen Wegphasen so meine Probleme habe, will ich deshalb besonders sein, um nicht auf diesen mal normalen Abschnitt zu kommen?

Und was ich ganz tiefst noch feststelle: ich weiß, ich kann wirklich jedes Bluttplättchen in mir von verschiedenen Seiten beleuchten und habe etwas Angst, dass es da nichts mehr gibt in mir, was ich beleuchten könnte. Ich habe Angst vor Langeweile. Also will ich besonders sein. Doch was stelle ich noch fest? Langeweile kann auch mal echt interessant sein. Hätte ich nie gedacht. Bis auf die Tatsache, dass ich merke, dass es mir schwerfällt mal dieses einfach im Jetzsein zuzulassen. Obwohl ich doch für mich sehr stark analysiert habe, dies zu wollen: im Hier- und Jetztsein sein zu wollen. Also was mache ich eigentlich?

Ich probiere mein Leben zu lenken, in dem Glauben, dass ich weiß, was ich will. Eigentlich weiß ich auch was ich will, doch wenn ich da ganz nah an mir dran bin, fühlt sich das dann manchmal echt komisch an. Hmm.. vielleicht ist es ja so und ich will es immer spannend haben. (warum wohhl? Ich glaube nicht zu genügen und alle zu verschrecken) und falls es so sein sollte, dass ich Leute verschrecke: so ganz tief kam da schon ein Analysiersatz: Hey, wieso ist es schlimm, wenn du Leute verschreckst, die dich nicht so wollen, wie du bist. Jo wow.. wieder ein weiser Erguss, der nicht nur ganz von mir stammt. Dennoch sich innerlich gut anfühlt. Aber ich hatte bis jetzt immer den Trugschluss, dass wenn ich mal in eine solche Situation komme, mir diesen Satz sage, voll stark dem entschwebe und ganz nah an mir und mit mir bleibe. Öhm: Pustekuchen.. auch so kann ich sehr weit weg von mir sein.

Also was ist es dann? Und ich stelle fest: ich habe keine Ahnung. Und ich bin nicht der Mensch, der sich damit zufrieden gibt. Also irgendwie ein Dilemma.. denn so wohlig fühlt es sich nicht an. Doch ich merke, dass, wenn ich probiere, es so zu machen, wie ich meine, dass es alle anderen machen, es mich nicht erfüllt. Außerdem weiß ich ja gar nicht, wie es die anderen machen. Vielleicht glauben wie alle einfach immer nur, der andere ist voll glücklich. (dieser Satz stammt auch nicht aus meinem Blutplättchenwinkeldestilat). Und auch wenn es so sein sollte, dass die anderen glücklich sind: was hat das mit mir zu tun? Und wow.. irgendwie kann dies innerlich echt einsam machen. Auf der anderen Seite aber auch wieder gar nicht. Denn ich habe echt Phasen, in denen ich so nah an mir bin und da echt glücklich bin, dass ich merke: jo.. und liebes Leben SO bleiben wir mal jetzt. Naja.. dass das nicht so ist, zumindest bei mir, merke ich sehr oft. ;-D ;-D und ich kann darüber lachen, ich kann aber auch genauso gut darüber heulen. ;-D Und dass ich das grad so schreibe, liegt daran, dass ich voll in diesem Tingeltangel drin bin.

So Cleeni, das war die Antwort zu dem ersten Zitat... kurz und bündig ":/ :-o ;-D

- Habe in allen Jobs und Praktika Probleme mit Kollegen und Vorgesetzten, weil ich nach meinen eigenen Regeln spielen will und mich zu höherem berufen fühle.

Warum machst du dann nichts höheres? Warum begibst du dich in solche Gefilde, wo du diesen Teil von dir noch nähren kannst?

- Ich bin ziemlich gehemmt und kann nur locker in Kontakt mit Frauen treten, wenn ich gerade viel zum Präsentieren habe (Muskeln, Musik, Erfolg) oder mich betrinke.

Es hat ja einen Grund, warum du da locker sein kannst. Begibst du dich dennoch in solche Situationen, in denen du mal keine Maske hast (besser gesagt, das Gefühl bekommst, diese Maske mal ablegen zu können) Was glaubst du, warum du ohne nicht so sein kannst also ohne diese "Symbole"?

Was würdest du machen, wenn du feststellst, dass du es doch könntest? (nur mal so ein Gedankenerguss)

Die sind zwar super, aber ich hätte gerne mal nen normalen Freundeskreis, der nicht aus Freaks besteht. In sozialen Gruppen komme ich gut an und bin dann "cool", aber ziehe mich zuerst innerlich und dann auch in echt zunehmend zurück und bin wieder alleine.

Du hättest es gerne. Warum? Was ist für dich Freundschaft? Willst du dich vielleicht sogar einfach mal zurückziehen und meinst, dass du es bei den "Normalen" nicht kannst und dann eben als Freak giltst, wie du es jetzt von deinen Freunden sagst?

Ich tendiere zu auto-aggressiven Sexualverhalten

Nur mal so gefragt: ist es wirklich "nur" der auto-aggressive Anteil, oder verspürst du vielleicht sogar doch Lust dabei und schämst dich dafür und meinst dann irgendwie Unnormal zu sein, obwohl du doch meinst, anders als die Normalen zu sein? Willst du du sein?

Ich kann eine wirklich tolle Frau nicht lieben, weil ich Gründe suche und finde, warum ich ne bessere will/brauche/verdient habe und sehe mich eigentlich gaaaaant krass nach ner schönen Beziehung!

Was oder wer ist denn eine tolle Frau? Was unterscheidet eine tolle Frau, von einer perfekten Frau,wie du es irgendwo hier schriebst?

Was ist eine schöne Beziehung? Sehnst du dich "nur" danach, oder willst du es auch leben?

Es wird immer Personen geben, die besser, schöner, reicher sind, es wird aber nicht dich nochmal geben (wow.. die Sprüchemaschine ist wieder im Anmarsch *g*) und auch, wenn es dich vielleicht doch nochmal gibt. Was hat das dann mit dir und deinem Leben zu tun? Muss es was mit dir zu tun haben? Und auch wenn es vielleicht doch etwas mit dir zu tun hat, muss dies dann was bedeuten?

Irgendwie geht doch alles irgendwie innerlich zu analysieren. Und hey: eigentlich nicht schlimm, obwohl es vielleicht doch schlimm ist. Oder keine Ahnung.

Ich stecke aber immer noch in dem Wunsch fest, "meinen in der Vergangenheit entstandenen emotionalen Knoten platzen zu lassen" und "plötzlich einfach frei zu sein" von der ganzen Sch****! Ich wünsche mir nichts mehr, als einfach zufrieden zu ein mit dem wer ich bin und was ich mache und habe!!!

Muss denn das eine das andere ausschließen? Also muss der Knoten reißen, bevor du zufrieden sein kannst? Was ist Freiheit? Was denkst du, wie du dich dann fühlst? (eigentlich sehr kontraproduktiv dieses Fragen Frau Cleeni, weil Sie damit ja dieses Gedankenmachen fütterst. ]:D Aber gut. Jeder hat seine Verantwortung. (Und warum schreibst du das jetzt dazu? Weil du es nicht nur denken willst, sondern die Eventualität aus dem Weg gehen möchtest, dass es vielleicht doch nicht so ist? ]:D ]:D Tze tze tze tze tze.. diese versteckten Innerlichkeiten) ]:D

C\leenxi


Danke willgesundsein @:) @:)

Jetzt habe ich doch tatsächlich selbst noch mal über Perfekt/nicht Perfekt nachgedacht. Aber gar nicht so ohne was zu tun, sondern beim Fließengießen. (wie spannend ich weiß ;-)) und keine Ahnung, ob sich das übertragen lässt oder nicht und vielleicht lässt sich ja alles auf alles übertragen, oder nichts auf nichts.

Also ich habe am Wochenende Schieferriemchenfließen gegossen und wollte sie heute aus der Form entfernen, damit sie noch so nachtrocknen können. Ein paar sind gebrochen. So und in dem Moment merkte ich, dass ich mich ärgere und aber gleichzeitig: hey.. du brauchst doch auch halbe Riemchen für die Ecken o.ä. Also was ist jetzt perfekt? Die ganzgebliebenen Teile, oder die gebrochenen? Wenn alle ganz geblieben wären, dann hätte ich welche zersägen müssen und so brauch ich nichts sägen. Also eigentlich doch perfekt. Also woran machen wir perfekt eigentlich fest?

So und weil ich mich kenne und mir die Zeit nahm, grübelte ich noch ein bissl weiter in der Materie und beobachtete mich beim Entfernen. Und auch da stellte ich fest: oh Cleeni.. woraus ziehst du eigentlich die Schlüsse, was gut war? (also welches Mischverhältnis, welcher Tag um die Formen zu entfernen, welche Temperatur?) Weiß ich denn ganz genau, welche Bedingung jetzt genau dazu geführt hat, dass ein Förmchen ganz bleibt, oder bricht? Es sind so viele Bedingungen und ich kann es eigentlich nicht "beweisen". Auch bei der Art die Formen zu lösen. Ich weiß doch nicht, ob es das am "Randdrücken" ist, das vorsichtige hammern usw.. ich kann es eigentlich nie wissen und dennoch will ich, dass ich Formen bekomme. Also mache ich. Mit dem Wissen, dass ich zwar ungefähr weiß, was ich brauche, aber genauso weiß, dass ich es ganz genau nicht weiß. Wie will ich denn alles beeinflussen können? Vielleicht ist eine Form gar nicht ganz geblieben, weil ich anders hammerte? Vielleicht ist eine Form gar nicht kaputt gegangen, weil ich den Rand probierte zu lösen. Ich kann es an ein und demselben Objekt nicht noch einmal überprüfen und bei einem anderen ist es nicht das selbe. Also: was machen wir eigentlich immer mit unseren Überlegungen? Ok wir überlegen. Aber wir glauben, dass wir damit immer voran kommen und vielleicht kommen wir auch deshalb voran. Aber ich für mich merke momentan: so ganz genau können wir es gar nicht wissen. Ok. vielleicht ja die anderen, aber ich nicht.

Auf Personen bezogen: wie meine Frage schon oben gestellt. Was ist da perfekt? Was macht eine Person aus, die ich an mich ranlassen will? Was will ich? Ist es die Person, die ich liebe? Ist es die Person die ich liebe, mit der ich eine Beziehung führen will? Kann ich mit dieser Person eine Beziehung führen? Was macht da dieses "perfekt" aus? Was ist da perfekt? Was ist da nicht-perfekt?

Also ein bissl komisch fühlt es sich FÜR MICH an, wenn ich meine, eine Person möchte, bei der ich merke, dass das imperfekte eben dazu da ist, dass ich nicht blöd dastehe, wenn die Person eben "unter mir" ist. Wie unfair ist es dieser Person eigentlich gegenüber? Auf der anderen Seite: wenn beide Parteien damit glücklich sind: warum nicht?

Du willst glücklich sein, schriebst du. Was ist das für dich? Was ist unglücklich sein? Wie heißt es so schön: "Das Leben ist das was passiert, während du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen." John Lennon. So, heißt jetzt zwar viel, aber andersrum wiederr auch nicht, denn irgend einen Grund hat es ja, weshalb du glücklich sein willst, aber nicht glücklich bist. Wer soll aber schon sagen, was passieren soll?

Mal gegrübelt, weil selbst grad erlebend und grad nicht wissend, ob es für dich überhaupt irgendwie relevant ist: was machst du, wenn du dich glücklich fühlst und ein Baustein passiert, der diesem nicht entspricht? Ist dann das ganze Glück vorbei? Also was will ich damit sagen? Ich merke bei mir, dass ich sehr lange schon an mir arbeite, um eben auch glücklich zu sein (hmm weiß grad nicht, ob dies schon immer das Ziel war, fällt mir grad auf ":/ ":/ ) Also egal, ich wollte es jedenfalls anders, als es war, weil es so wie es war sich nicht gut anfühlte. So.. jetzt kommen so viele Phasen, in denen ich das Glück fühle, dass es schon süchtig machen könnte. Aber hey: so wie ich dachte, dass dann die anderen Phasen dann nicht mehr sind: hmm, so ist es dann doch nicht ]:D . Also beides ist da und das dann auszhalten ist auch nochmal ne Sache für sich (hätte ich mir nie träumen lassen und so gesehen: wer weiß, was da noch alles kommt. Und jetzt merke ich: jo.. wer weiß was da noch alles kommt - positiv oder negativ.. ich bin offen dafür.. zumindest dann, wenn ich offen dafür bin und das andere ist auch ok. HÄ? Ok? Habe ich gesagt, OK? Ich gebe mich mit OK zufrieden?

Warum schreib ich das? Weil ich merke, dass mir deine Gedankengänge sehr vertraut sind. Und auch -wie schon öfter jetzt erwähnt und viele Buchstaben dafür "verschwendet" - wenn dies nichts mit dir zu tun haben muss: irgendwie hat man nichts anderes, als das was man hat zum "Helfen". Ich bin zumindest ein Typ Mensch, der da sehr hellhörig wird, wenn ich merke, dass nur etwas aus einem Buch zitiert wird. Auf der anderen Seite: warum dem nicht auch mal zuhören und offen sein und nicht generell auf Kontra.

Jetzt lese ich doch noch einmal deine Überschrift. Du hast sie ja aus einem bestimmten Grund so gewählt, wie du es gemacht hast. Klingt sie für dich positiv oder negativ?

Was wolltest du damit ausdrücken?

wyilglgesiundsxein


@ Cleeni

Boah, das sind sooooo viele Frage, da brauche ich echt ein bisschen zum Antworten... Ich mag deine Art zu denken und deinen Stil (musste echt oft schmunzeln), aber jetzt muss ich gerade erst mal meinen schweren Kopf wieder hochkriegen.

@ alle

Heute war eigentlich seit langem mal ein halbwegs nicht depressiver Tag (hab nen Termin für ein Erstgespäch in nem Therapie-Institut gemacht) mit einer kurzzeitig sogar gefühlen Erkenntnis: Ich nehme mich selber viel zu wichtig und es nehmen mich gar nicht alle atraktiven Frauen wahr und haben wahrscheinlich auch nicht so viel Interesse (das denke ich manchmal wirklich %-| ). Ich konnte mir für ne kurze Zeit gut vorstellen, nicht das Zentrum der Welt zu sein und ein "normales" Leben zu führen, in dem mein Anspruch auch meinem Selbst und meiner eigentlichen Leistung im Leben entspricht. Aber dann nach der Arbeit wieder die gleiche Scheiße:

Ich sehe eine sehr junge, große, hübsche Frau und kann kaum weggucken und versuche auch unterbewusst, ihre Aufmerksamkeit zu haben (was mir gelingt, aber mich nicht befriedigt, weil sie vermiutlich nicht interesiert wäre und mir beides ein schlechtes Gewissen bereitet, weil ich eigentlich ne Freundin habe). Dann kommt ihre Freundin die auch echt gut gebaut ist und meine Augen mit ihrem Ausschnitt "fesselt", ich ich komm mir vor wie ein Idiot!

Was ist da so stark in mir? Inzwischen ziehe ich alles in Betracht:

- Kann ich nur mit einer Frau zufrieden sein, die wie "gemacht" aussieht, also genau meinem Geschmack entspricht? (Da kann ich lange Suchen, die ist dann nämlich erstens nicht in meiner Liga und auch bei der würde ich wahrscheinlich was finden, das bei ner anderen besser aussieht und mir dann ein Dorn im Auge ist!)

Liebe ich meine Freundin einfach nicht und finde deswegen überall Frauen heiß? (Umkehrschluss von "Wenn man jemanden liebt hat man kein Interesse mehr an anderen!)

Kann sie nur nicht verlassen, weil ich Angst habe sie zu verletzen oder ihre Zuneigung zu verlieren?

Sind mir Ansehen und Oberfläche wichtiger, als das Wesen eines Menschen?

Wenn ja, kann man dann noch von Liebe reden?

Oder habe ich so viel Angst vor der sexuellen Macht von Frauen, dass ich ungebunden bleiben muss, um jede potentielle "Gefahr" erobern zu können?

Wenns nicht so wehtun würde könnte ich meinen Kopf echt gegen ne Wand schlagen, bis die scheiß Gedanken raus sind...

Ich weiß, ich muss es annehmen, sonst kann ich das nicht ändern usw. Aber manche Dinge zu akzeptieren geht kaum finde ich (zumindest kann ich es mir gerade nicht vorstellen :°( )

wcillDgesundxsein


@ Cleeni

Dann widme ich mich mal deinen Mammut-Beiträgen *:)

zwischen Minderwertigkeits- und Grandoisitätsgedanke

Sind das für dich zwei verschiedenen Dinge?

Ja schon. Verschiedene Symptome des gleichen Problems, aber Grandiosität ist im jeweiligen Augenblick auf jeden Fall angenehmer. Oder mir fehlt da einfach noch die stärkere Verbindung zu mir selbst.

Also ist nicht so, dass ich das nicht auch kenne und --- Dann verurteile ich mich wieder und dann? --- ich kann mich aber sowas von selbst zerfleischen --- kopflich voranzukommen, ... Es gab Phasen, in denen es sicherlich gut war, doch jetzt und nur ganz jetzt: nö --- Ich merke, dass ich auch dieses Besondersseinwollen-Phänomen in mir trage. --- habe etwas Angst, dass es da nichts mehr gibt in mir, was ich beleuchten könnte. ---

Also was ist es dann? Und ich stelle fest: ich habe keine Ahnung.

Das kenne ich alles leider sehr gut!

So und wie ich damit umgehen kann? Keine Ahnung. Aber vielleicht ist es ja genau das, was innerlich ganz nah ranlässt?

Wie meinst du das?

Und dass ich das grad so schreibe, liegt daran, dass ich voll in diesem Tingeltangel drin bin.

Merkt man :-D Aber du scheinst gut damit umgehen zu können, ich leider nicht :-(

Warum machst du dann nichts höheres? Warum begibst du dich in solche Gefilde, wo du diesen Teil von dir noch nähren kannst?

Hab nicht gelernt meine Begabungen so zu entwickeln, dass ich so einfach Höheres erreichen könnte. Arbeiten ist anstrengend und den Schmutz sollen andere wegmachen, ich doch nicht... Und Erfolg steigt mir sehr schnell zu Kopf, tut mir nicht gut!

Was glaubst du, warum du ohne nicht so sein kannst also ohne diese "Symbole"?

Angst vor Ablehnung, Minderwertigkeitskomplex.

Was würdest du machen, wenn du feststellst, dass du es doch könntest?

Frei fühlen, Menschen auf ner gleichgestellten Ebene begegnen ohne mich besser (zu) fühlen (zu müssen).

Du hättest es gerne. Warum? Was ist für dich Freundschaft? Willst du dich vielleicht sogar einfach mal zurückziehen und meinst, dass du es bei den "Normalen" nicht kannst und dann eben als Freak giltst, wie du es jetzt von deinen Freunden sagst?

Freundschaft ist das Gefühl von Verbundenheit entstanden durch gemeinsamen Geschmack, Werten, Gefühlen, Humor, gegenseitiger Verantwortung. Und das gewisse etwas kann man nur im Gefühl finden, das ist nicht zu erklären. Wie in der Liebe!

Mit "normaler" Freundeskreis meinte ich, einfach mal nen unkomplizierten Freundeskreis zu haben, ist aber nicht son wichtiges Thema, ich mag meine Freund ;-)

Nur mal so gefragt: ist es wirklich "nur" der auto-aggressive Anteil, oder verspürst du vielleicht sogar doch Lust dabei und schämst dich dafür und meinst dann irgendwie Unnormal zu sein, obwohl du doch meinst, anders als die Normalen zu sein? Willst du du sein?

Nein, da ist auch Lust. Aber eine Kopfgesteuerte. Grenzen überschreiten/Erfolge verbuchen, usw, hat für mich nichts mit Erotik/Liebe/Leidenschaft/Sex zu tun, eher Sport oder Kompensation für andere Schmerzen.

Klar will ich ich sein aber nicht komplett. Ich bin so mit vielem nicht glücklich wie ich bin. Und ich geb nicht viel auf "normal" sondern auf "mir gehts gut oder eben nicht".

Was oder wer ist denn eine tolle Frau? Was unterscheidet eine tolle Frau, von einer perfekten Frau,wie du es irgendwo hier schriebst?

Toll ist meine Freundin! Perfekt ist jemand, der alles kann, hat, macht, weiß, will, denkt und fühlt und noch mehr! Perfekt ist niemand aber das will ich irgendwie haben. Oder ich denke nur, das zu wollen...

Was ist eine schöne Beziehung? Sehnst du dich "nur" danach, oder willst du es auch leben?

Den Menschen annehmen wie er ist (lieben) und sich gegenseitig bereichern!

Vielleicht stecke ich in idealisierten romantischen Vorstellungen fest.

Muss denn das eine das andere ausschließen? Also muss der Knoten reißen, bevor du zufrieden sein kannst?

Nicht zwangsweise! Aber der Knoten lässt mich immer wieder Angst haben und Dinge so machen, wie sie mir nichts mehr bringen, bin ja nicht mehr 5.

Was ist Freiheit? Was denkst du, wie du dich dann fühlst?

Ein Leben mit weniger verbissenen Mustern und Zwängen.

Ruhiger, ausgeglichener, fröhlicher, freundlicher, zufriedener!

eigentlich sehr kontraproduktiv dieses Fragen Frau Cleeni, weil Sie damit ja dieses Gedankenmachen fütterst

Kein Ding, mal ne andere Art zu fragen, tut gut!

Also woran machen wir perfekt eigentlich fest?

Daran, dass es zu dem passt, was wir wollen! Ändert sich natürlich ständig, aber dann ist was anderes wieder perfekt.

Ok wir überlegen. Aber wir glauben, dass wir damit immer voran kommen und vielleicht kommen wir auch deshalb voran.

Kommt man auch wirklich und manchmal auch nur gefühlt und dadurch auch wirklich aber halt alles im Rahmen und ohne nur Selbstbetrug und das geht auch nicht immer.

Auf Personen bezogen: wie meine Frage schon oben gestellt. Was ist da perfekt?

Ich muss die Person lieben (können). Perfekt ist dann, wenn es passt: Wenn man sich versteht, vertrauen kann, lieben kann, sich angezogen fühlt, sich stützt, zuhört, mitteilen kann und möchte, lachen, genießen usw.

Was macht eine Person aus, die ich an mich ranlassen will?

Sie muss vermutlich leider unendlich geduldig sein...

Was will ich?

Geliebt werden? "Inneren Frieden"?

es die Person die ich liebe, mit der ich eine Beziehung führen will?

Sollte oder?

Kann ich mit dieser Person eine Beziehung führen?

Gefühlt nein, aber das muss ja nicht so bleiben!

Was macht da dieses "perfekt" aus? Was ist da perfekt? Was ist da nicht-perfekt?

Perfekt würde da total stören! Ich bins nicht und will es auch nicht sein oder sein sollen und erst recht nicht mehr wollen! (will ich auch gar nicht, aber trotzdem "besonders").

Also ein bissl komisch fühlt es sich FÜR MICH an, wenn ich meine, eine Person möchte, bei der ich merke, dass das imperfekte eben dazu da ist, dass ich nicht blöd dastehe, wenn die Person eben "unter mir" ist. Wie unfair ist es dieser Person eigentlich gegenüber? Auf der anderen Seite: wenn beide Parteien damit glücklich sind: warum nicht?

Das finde ich auch komisch. Jeder soll sein wie er ist und wenn ich jemanden runtermache oder aussuche, um mich größer zu fühlen ist das sehr fraglich! Aber klar, jedem das seine!

Du willst glücklich sein, schriebst du. Was ist das für dich? Was ist unglücklich sein? Wie heißt es so schön: "Das Leben ist das was passiert, während du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen." John Lennon. So, heißt jetzt zwar viel, aber andersrum wiederr auch nicht, denn irgend einen Grund hat es ja, weshalb du glücklich sein willst, aber nicht glücklich bist. Wer soll aber schon sagen, was passieren soll?

Ja, ich wär gerne zufriedener mit meinem Leben (das nenne ich glücklich sein). Unglücklich sein heißt, das Leben inkl. sich selbst und allem anderen nicht annehmen können.

Was passieren muus kann nur ich sagen, sonst niemand.

Und jetzt merke ich: jo.. wer weiß was da noch alles kommt - positiv oder negativ.. ich bin offen dafür.. zumindest dann, wenn ich offen dafür bin und das andere ist auch ok. HÄ? Ok? Habe ich gesagt, OK? Ich gebe mich mit OK zufrieden?

DA würde ich auch gerne hinkommen, was hast du dafür gemacht?

Ich bin zumindest ein Typ Mensch, der da sehr hellhörig wird, wenn ich merke, dass nur etwas aus einem Buch zitiert wird.

Was meinst du? Hab nichts bewusst zitiert. Bin/war mal recht stark belesen über Psycho etc. daher kommt ein gewisses einschlägiges Vorkabular...

Jetzt lese ich doch noch einmal deine Überschrift. Du hast sie ja aus einem bestimmten Grund so gewählt, wie du es gemacht hast. Klingt sie für dich positiv oder negativ?

Die klingt in meinen (komplett objektiven ;-) ) Ohren total negativ!

Was wolltest du damit ausdrücken?

Ich fühle mich den weiblichen Reizen (einer gewissen "Qualität" (sorry :-/ )) ausgeliefert. Ich will sie haben aber merke, dass ich es nicht haben kann oder werde mir bewusst, dass ich im Grandiositätsmodus bin und Fassadenspiele betreibe und da nicht viel hintersteckt. Und tief in mir finde ich Oberflächlichkeit doof, weil sie tieferes verhindert! Der Mensch ist halt ein ästhetisches Wesen aber muss man entscheiden, wie man leben möchte!

So, bin auf deine Kommentare gespannt! Deine Art zu denken (und schreiben) hat mein Schreiben heute auf jeden Fall sehr beeinflusst!

Liebe Grüße

C[leexni


willgesundsein

Verschiedene Symptome des gleichen Problems, aber Grandiosität ist im jeweiligen Augenblick auf jeden Fall angenehmer. Oder mir fehlt da einfach noch die stärkere Verbindung zu mir selbst.

Kannst nur du selbst wissen. Dieses Grandiositätsgefühl ist das die ganze Zeit so angenehm? Ich empfinde es kurz so, aber ganz schnell fühlt sich die Spanne zwischen dem Mond und mir nicht mehr so toll an, vor allem danach. Anders, wenn es am Erdkern ist: da ist es im Nachhinein angenehmer. Aber gut. Beides scheint dazuzugehören.

So und wie ich damit umgehen kann? Keine Ahnung. Aber vielleicht ist es ja genau das, was innerlich ganz nah ranlässt?

**Wie meinst du das?

Ich habe momentan das Gefühl, dass dieses darüber denken und analysieren nicht ganz so den Zweck haben, wie ich bis jetzt immer dachte, weil ich beim Grübeln ja in dem "Modus" bin, den ich kenne und der mir nicht fremd ist. Also wieder so ein "Metading" zu mir. Dieses "keine Ahnung" fühlt sich lebendiger an. Deshalb irgendwie vielleicht näher.

Merkt man :-D Aber du scheinst gut damit umgehen zu können, ich leider nicht :-(

Wenn ich das kann, dann ja, wenn nicht, dann auch nicht. Ist beides.

Hab nicht gelernt meine Begabungen so zu entwickeln, dass ich so einfach Höheres erreichen könnte

Und? Was hindert dich daran, es jetzt anzugehen? Klar, keine Frage, es ist Arbeit, doch du hast es in der Hand, auch wenn es schwer ist. Aber steht ja jedem frei.

Mit "normaler" Freundeskreis meinte ich, einfach mal nen unkomplizierten Freundeskreis zu haben, ist aber nicht son wichtiges Thema, ich mag meine Freund ;-)

Das ist ja das typisch menschlich-normale: wir scheinen immer mit dem zufriedener zu scheinen, mit dem was wir nicht haben. Woher willst du denn wissen, dass es so ist?

Klar will ich ich sein aber nicht komplett. Ich bin so mit vielem nicht glücklich wie ich bin. Und ich geb nicht viel auf "normal" sondern auf "mir gehts gut oder eben nicht".

Du bist aber momentan auch du. Wer sonst? Du sagst es, geht dir nicht gut. Ok, und? Du sagst, du willst glücklich sein. Bist es aber nicht, ok, und nun?

Perfekt ist niemand aber das will ich irgendwie haben.

Ich dachte, du willst glücklich sein?

Den Menschen annehmen wie er ist (lieben) und sich gegenseitig bereichern!

Vielleicht stecke ich in idealisierten romantischen Vorstellungen fest.

Wer solls sagen können, außer deiner einer? Wieso probierst du es nicht aus? Du denkst viel lieber darüber nach.

Nicht zwangsweise! Aber der Knoten lässt mich immer wieder Angst haben und Dinge so machen, wie sie mir nichts mehr bringen, bin ja nicht mehr 5.

Wer weiß, warum du das so machst. Vielleicht um was zu fühlen? Vielleicht da zu bleiben, was du kennst gefühlsmäßig? Wobei, wenn es Angst ist und neues ja meistens Angst macht, warum dann nicht was neues ausprobieren?

Ein Leben mit weniger verbissenen Mustern und Zwängen.

Ruhiger, ausgeglichener, fröhlicher, freundlicher, zufriedener!

Ich merke jedenfalls bei mir, dass es der dritte vor dem ersten Schritt wäre, sich nur in die Zukunft zu wünschen. Ist ja schön, dass du Wünsche hast, mir hilft es aber auch diese Phase zuzulassen und nicht augenmäßig schon vorne an der nächsten Abbiegung zu stehfühlen.

Kann ich mit dieser Person eine Beziehung führen?

Gefühlt nein, aber das muss ja nicht so bleiben!

Muss ja jeder selbst für sich sagen, doch ich merke, dass mich sowas nicht mehr erfüllt, weil ich den Menschen, um den es geht, dann ja auch nicht im JETZT hier möchte. Also ist es ja ein: wenn du so und so dann bist und ich so und so: DANN klappt es. Und wo bin ich dann wieder? Nicht im Jetzt. Ich setze mich damit aber unter Druck und ich manipuliere den anderen wohlmöglich.

Ja, ich wär gerne zufriedener mit meinem Leben (das nenne ich glücklich sein). Unglücklich sein heißt, das Leben inkl. sich selbst und allem anderen nicht annehmen können.

Was passieren muus kann nur ich sagen, sonst niemand.

Eben. Mehr wollte ich eigentlich gar nicht aussagen mit den ganzen Buchstaben (wenn ich überhaupt etwas aussagen wollte).

DA würde ich auch gerne hinkommen, was hast du dafür gemacht?

Die Antworten stehen schon oben in dem was ich schrieb. Nicht mehr so voll wichtig zu nehmen, was da kopfmäßig so zum Vorschein kommt, Denken ist Denken und ich will mich nicht mehr komplett davon abhängig machen, weiß aber auch, dass es vielleicht gar nicht so sein muss, aber wer soll das schon sagen?

Was meinst du? Hab nichts bewusst zitiert. Bin/war mal recht stark belesen über Psycho etc. daher kommt ein gewisses einschlägiges Vorkabular...

Das war gar nicht auf dich bezogen.

Die klingt in meinen (komplett objektiven ;-) ) Ohren total negativ!

Möchtest du es negativ?

Ich fühle mich den weiblichen Reizen (einer gewissen "Qualität" (sorry :-/ )) ausgeliefert.

Vielleicht ist es gar nicht so unnormal, nur du bist eben sehr sensibilsiert und gehst dem "Spiel" nicht nach, das ja gar nicht so ungewöhnlich zu sein scheint. Also du merkst die Reize und dann stoppst du es. Hast du Angst vor dem "Spiel"? Traust du dir das "Spiel" nicht zu? Interpretiest du zu viel rein in das "Spiel"?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH