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Kein Selbstvertrauen, Ziellosigkeit, Ängste, innerlich tot

P0erAforkmer


Da muss man dann allerdings auch differenzieren. Ständige Kämpfe, das sind meistens pure Machtkämpfe. Die haben irgendwann nicht mal mehr einen wirklichen Grund. Da reicht ein Wort und man steigert sich in Kämpfe rein.

Ich sag nur Zeitarbeitsfirma...war viele Jahre bei der beschäftigt.

Im Kundenunternehmen hat sich aber niemand um uns gekümmert – kurz, es gab überall was zu bemängeln, und das hab ich auch stets getan.

Heute würde ich das alles nicht mehr machen, kostet zuviel Energie.

So kleine "Kämpfe", wie bei dem Teamleiter in deinem letzten Job, können durchaus mal vorkommen. Die sind allerdings anders als Machtkämpfe, die haben meistens einen Grund.

Ja, sowas kann immer vorkommen, das ist ja ganz normal.

Wieso hat er dich denn angeschnauzt?

Weil ich ihm am Anfang zu ruhig war.

Er hat in die Runde gesagt, er hasst "langweilige" Leute...ruhig ist für ihn wohl gleich langweilig.

Ich bin natürlich darauf nicht eingegangen, hab mich aber sehr geärgert drüber.

Jedenfalls hab ich ihm dann gezeigt, dass ich auch anders kann, und habe voll aufgedreht.

Nicht um ihn zufriedenzustellen, sondern um ihn zu zeigen, dass er sich in mir getäuscht hat.

Klar bin ich introvertiert und (sehr) ruhig.

Von da an hatte ich seine Symphatien auf meiner Seite.

Vielleicht lags auch daran, dass ich vom Alter her nah an ihm dran war und ihn besser verstanden habe, er war nur 2 Jahre älter als ich.

Sag... kann das vielleicht sein, dass du gerne alles von Anfang an möglichst perfekt machen möchtest?

Sagen wir mal so, ich nehme mir immer vor gleich "reinzuholzen", also gleich richtig loszulegen und allen zeigen, was ich kann.

Deshalb will ich alles so schnell wie möglich immer lernen am Anfang.

kDnu'frfexltje


Heute würde ich das alles nicht mehr machen, kostet zuviel Energie.

Und zu viele Nerven... gravierende Mängel anzumerken ist aber in Ordnung und sogar wichtig.

Weil ich ihm am Anfang zu ruhig war.

Er hat in die Runde gesagt, er hasst "langweilige" Leute...ruhig ist für ihn wohl gleich langweilig.

Vielleicht war das auch eine Art indirekter Wachrüttler? ;-) So nach dem Motto: Komm aus dir raus, mein Freund. Du hast es doch drauf sonst wärst du nicht hier!

Sagen wir mal so, ich nehme mir immer vor gleich "reinzuholzen", also gleich richtig loszulegen und allen zeigen, was ich kann. Deshalb will ich alles so schnell wie möglich immer lernen am Anfang.

Sei aber vorsichtig. Mir scheint, dass du dadurch unbewusst in unglaublichen Leistungsdruck abgerutscht bist. Davon kann auch die Übelkeit kommen. Ich muss mich beweisen, ich muss allen zeigen, dass ich etwas kann..

Das ist leicht ein Teufelskreis.

Es ehrt dich, dass du dich anstrengen möchtest in der Arbeit, so soll es auch sein. Und auch, dass du alles möglichst schnell lernen willst, ist okay :)^

Aber das exzessiv zu betreiben, schlägt sich ganz schnell auf den Körper um. Schalte vielleicht einen Gang zurück... klar willst du dich beweisen.. aber du bist neu in der Stelle. Du kannst nicht gleich alles wissen. Kleine Fehler werden dich nicht umbringen ;-)

PnerfNorrmer


Vielleicht war das auch eine Art indirekter Wachrüttler? So nach dem Motto: Komm aus dir raus, mein Freund. Du hast es doch drauf sonst wärst du nicht hier!

Ja, das kann gut sein.

Denn ein anderer Kollege scheint auch gemerkt zu haben, dass ich immer wieder in mir versinke.

Da hat er dann immer ein Gespräch angefangen und mich so wieder zurückgeholt.

Aber das exzessiv zu betreiben, schlägt sich ganz schnell auf den Körper um. Schalte vielleicht einen Gang zurück... klar willst du dich beweisen.. aber du bist neu in der Stelle. Du kannst nicht gleich alles wissen. Kleine Fehler werden dich nicht umbringen

Ja, das habe ich glaub ich eingesehen, ich gehe es langsamer an.

Bin insgesamt schon gelassener geworden.

kTnuwf$felAtjxe


Ja, das kann gut sein. Denn ein anderer Kollege scheint auch gemerkt zu haben, dass ich immer wieder in mir versinke. Da hat er dann immer ein Gespräch angefangen und mich so wieder zurückgeholt.

Siehst du? Versuche, solche Vorfälle nicht überzubewerten. Es ist schwer, aber zu schaffen. Überlege, in welcher Situation es war und welche Gründe es gegeben haben könnte. Aber Finger weg von Gründen wie "Ich hab was falsch gemacht." !

Ja, das habe ich glaub ich eingesehen, ich gehe es langsamer an. Bin insgesamt schon gelassener geworden.

Wichtig ist hierbei, dass du es wirklich einsiehst und dir nicht etwas vormachst... sonst landest du wieder genau da wo du angefangen hast: Mit Übelkeit in der Ecke.

PRer4fo~rmexr


Jetzt hab ich grad Antwort bekommen wegen dem Einsatz morgen.

Und auf Facebook hab ich auch Antwort von einem bekommen.

Er kann sich aber absolut nicht mehr an mich erinnern, nichtmal als ich ein Foto geschickt habe und ihm auf die Sprünge geholfen habe. ;-D

Versuche, solche Vorfälle nicht überzubewerten.

Ja, ich habe mir auch schon angewöhnt das alles jeweils anders gemeint sein kann, als dass was ich geglaubt habe zu hören.

Mit Übelkeit in der Ecke.

Ich glaube aber, dass ich da nie ganz rauskommen werde...das ist einfach vielleicht meine sensible Art.

k(nufyfelYtjxe


Jetzt hab ich grad Antwort bekommen wegen dem Einsatz morgen. Und auf Facebook hab ich auch Antwort von einem bekommen. Er kann sich aber absolut nicht mehr an mich erinnern, nichtmal als ich ein Foto geschickt habe und ihm auf die Sprünge geholfen habe.

Hey, das freut mich für dich! Vielleicht geht da was zusammen. Nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, erst mal sich austauschen ;-)

Ja, ich habe mir auch schon angewöhnt das alles jeweils anders gemeint sein kann, als dass was ich geglaubt habe zu hören.

Das ist es meistens auch ;-) Menschen hören oft nur das was sie hören wollen oder glauben, gesagt zu bekommen... leider...

Ich glaube aber, dass ich da nie ganz rauskommen werde...das ist einfach vielleicht meine sensible Art.

Vielleicht kommst du nicht ganz raus, aber du kannst dafür sorgen, dass dich das nicht mehr so heftig beherrscht.

P;erkfoorxmer


Vielleicht geht da was zusammen. Nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, erst mal sich austauschen

Ja, er muss noch nachdenken, glaub ich. ]:D

Vielleicht kommst du nicht ganz raus, aber du kannst dafür sorgen, dass dich das nicht mehr so heftig beherrscht.

Im Moment fühle ich mich so, dass ich nicht genau weiß wie lange ich noch funktioniere bis zum nächsten "Absturz", ich trau mir selber nicht.

Da hab ich noch viel Arbeit vor mir.

kVnufffseltxje


Ja, er muss noch nachdenken, glaub ich. ]:D

Das war jetzt böse ]:D ]:D

Aber ich hätte es auch gesagt ]:D

Im Moment fühle ich mich so, dass ich nicht genau weiß wie lange ich noch funktioniere bis zum nächsten "Absturz", ich trau mir selber nicht. Da hab ich noch viel Arbeit vor mir.

Ja das hast du. Aber unmöglich ist es nicht. Wird ein langer Prozess werden, aber mit jedem Schritt, den du machst, bist du näher an deinem Ziel ;-)

Leg mal deine Hand auf die Brust, da wo das Herz ist. Dann Augen zu und höre eine Weile deinem Herzschlag zu. Spürst du ihn leicht auf den Fingerspitzen? Auch deinem Atem.

Dein Herz schlägt. Du atmest. Du lebst.

Wie lange man lebt, weiß niemand. Darum gilt es, das Beste draus zu machen.

P@erfaorme1r


Dann Augen zu und höre eine Weile deinem Herzschlag zu. Spürst du ihn leicht auf den Fingerspitzen? Auch deinem Atem.

Wenn ich das jetzt mache, dann spüre ich dass es schneller schlägt, aus Nervosität vor morgen.

Ich weiß praktisch gar nichts über die Stelle, nur wo und wann ich da sein soll.

Was ist wenn ich nach dem morgigen Tag feststelle, dass es auch wieder nichts für mich ist. Dann hab ich am Dienstag ein Problem.

Dieser Gedankengang beruht jetzt vor allem aus den Erfahrungen aus den letzten 18 Jahren, weil es da oft so war.

Kann aber auch sein, dass es toll sein wird.

Aber warum glaube ich das nicht?

Manchmal komm ich mir vor wie ein kleines Kind. :|N

k!n7uffelTtje


Wenn ich das jetzt mache, dann spüre ich dass es schneller schlägt, aus Nervosität vor morgen.

Aber es schlägt. Und solange es schlägt, lebst du. Solange hast du eine Chance!

Was ist wenn ich nach dem morgigen Tag feststelle, dass es auch wieder nichts für mich ist. Dann hab ich am Dienstag ein Problem.

Beurteilst du das nach der kurzen Zeit schon? Was, wenn die Anfangsphase schwieriger ist? Heißt das dann, dass dir die Arbeit nicht gefällt?

Aber warum glaube ich das nicht? Manchmal komm ich mir vor wie ein kleines Kind.

Weil du kein Kind bist. Du bist erwachsen und hast viele Rückschläge erlebt. Das nennt man Lebenserfahrung. Und wer viele schlechte Erfahrungen macht, der steht vielen Dingen skeptischer gegenüber.

Lass es auf dich zukommen, dann siehst du was rauskommt. Mach dir doch heute nicht schon Gedanken über morgen. Was morgen ist, kann doch heute niemand sagen, hat mal jemand gesungen.

Und manchmal ist es gar nicht schlecht, sich vorzukommen wie ein kleines Kind. Warum? Ganz einfach: Weil Kinder einfach ausprobieren. Sie denken nicht: Und was wäre wenn.. sie tun es einfach.

PnerfoBrmxer


Beurteilst du das nach der kurzen Zeit schon? Was, wenn die Anfangsphase schwieriger ist? Heißt das dann, dass dir die Arbeit nicht gefällt?

Es ist eigentlich kein beurteilen, es ist so eine Art Blackout, mit all dieser Übelkeit, Angst, Verzweiflung, usw.

Wenn dieses Blackout aus bleibt, dann ist alles möglich, dann bin ich drin.

Vielleicht ist diese Stelle aber auch wieder nur eine Zwischenlösung.

k1nuffeYltjxe


Kann es sein, dass dieser Blackout aus der Angst zum Versagen kommt? So ähnlich wie bei einem Test in der Schule? Angst vorm Versagen, dann Blackout und alles ist weg?

P6erfo=rmer


Ich nenne es Blackout, weil ich sonst nicht wüsste, wie ich es sonst dramatisch, so wie ich es empfinde eben, ausdrücken könnte.

Aber wovor sollte ich Angst haben zu versagen?

Das fachliche ist nicht das Thema, war nie das Thema.

kpnuOfofeletjxe


Aber wovor sollte ich Angst haben zu versagen?

Vielleicht vor dir selber?

Kann man so zart besaitet sein? So wenig Selbstvertrauen haben? So wenig Rückgrat haben?

Das hast du im Eingangspost geschrieben. Hast du Angst davor, dass du selbst schwach sein könntest? Angst davor, dass du dir selbst nicht genügst? Das kann durchaus ein Grund sein. In der Arbeit hattest du bis jetzt viele Rückschläge. Auch wenn es sich oberflächlich so darstellt, als würdest du Angst vor der Arbeit haben... vielleicht hast du Angst vor dir selbst, dass du irgendetwas wieder nicht schaffst, wie du geschrieben hast.

PXerfo,rmexr


Vielleicht vor dir selber?

Könnte sein.

Hast du Angst davor, dass du selbst schwach sein könntest?

Das kann man glaub ich mit Ja beantworten.

Auch wenn es sich oberflächlich so darstellt, als würdest du Angst vor der Arbeit haben... vielleicht hast du Angst vor dir selbst, dass du irgendetwas wieder nicht schaffst, wie du geschrieben hast.

Ja, mit der Arbeit an sich hat es nichts zu tun glaube ich.

Es könnte aber vielleicht auch sein, dass es eine unbewusste Angst vor anderen Menschen ist.

Das hat damals der Psychologe nach den ersten paar Sätzen von mir spontan in den Raum geworfen.

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