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Geschenk für Therapeutin?

MaartieFncShHen


meistens ist es eher einseitig, dass Schüler ihren Lehrer mögen, oder dass Patienten ihre Ärzte mögen, aber selten umgekehrt.

Oh Gott, wie kommst Du denn darauf? ":/

afmyxle


na, gerade bei der Psychotherapie würde es wohl nicht funktionieren, wenn ein Arzt seinen Patienten ablehnt, egal aus welchen Gründen.

Deshalb hast du doch auch die Möglichkeit am Anfang 5 Probesitzungen abzuleisten, in der BEIDE Parteien sehen, ob sie miteinander klarkommen. Als Patient merkst du doch sehr schnell, wenn der Arzt dich nicht mag, man kann doch sonst keine sensiblen Themen auf den Tischen legen.

MgaNryE1llen


Auch wenn die Therapeutin Geld für ihren Job bekommt, kann ich doch an einer Kleinigkeit als Geschenk nichts Negatives finden. Offensichtlich macht die Frau ihren Job ja auffällig gut und da ist ein Geschenk in den Maßstäben, wie die TE das vorhat, einfach eine freundliche Geste, ein Danke-Sagen. Und es kann doch sein, dass die Therapeutin sich über so eine Geste freut, weil ihre Arbeit dadurch Bestätigung erzielt. Wenn man seinen Job gern macht, freut man sich doch darüber, wenn jemand so aufmerksam ist, das zu registrieren?!

Sie will ihr ja kein Candle-light-Dinner schenken, womit sie sich der Therapeutin aufdrängen würde.

Mjaer,yExllen


erhält, nicht erzielt |-o

B(irkeDniblabtt1x0


wie kommst Du denn darauf?

Ich habe noch nie erlebt, dass ein Arzt mir irgendwas geschenkt hat. ":/

cThn>opf


Es gibt immer wieder ethische Diskussionen darüber ob man als Therapeut Geschenke von Patienten annehmen soll oder darf. Siehe dazu folgender Artikel:

[[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=66313]]

Auch in unserem Studiengang wird folgender Ausschnitt des Artikels als für am praktikabelsten gehalten: "Geschenke werden in der Regel akzeptiert, wenn sie von geringem materiellen Wert sind und der Patient nichts anderes als seine Dankbarkeit und Wertschätzung ausdrücken will"

Jedoch bringt man den Therapeuten damit in eine Art Bedrängnis. Er muss ich überlegen, warum der Patient dies tut und ob er es annehmen darf und soll. Daher würde ich im Zweifelsfalle nichts schenken aber vielleicht sagen "Ich würde ihnen gerne danke sagen! Ich weiss ja dass das mit den Geschenken so eine Sache sagen, daher einfach ein grosses Danke" oder sowas in der Richtung.

M-ardtie2nchen


Du hast gesagt:

meistens ist es eher einseitig, dass Schüler ihren Lehrer mögen, oder dass Patienten ihre Ärzte mögen, aber selten umgekehrt.

Von schenken lese ich da nichts, nur von mögen.

cYhnxopf


Korrektur:

"Ich würde ihnen gerne danke sagen! Ich weiss ja dass das mit den Geschenken so eine Sache ist, daher einfach ein grosses Danke" oder sowas in der Richtung.

B5izrkenblBattx10


na, gerade bei der Psychotherapie würde es wohl nicht funktionieren, wenn ein Arzt seinen Patienten ablehnt, egal aus welchen Gründen. Deshalb hast du doch auch die Möglichkeit am Anfang 5 Probesitzungen abzuleisten, in der BEIDE Parteien sehen, ob sie miteinander klarkommen. Als Patient merkst du doch sehr schnell, wenn der Arzt dich nicht mag, man kann doch sonst keine sensiblen Themen auf den Tischen legen.

Das gilt aber nur für den beruflichen Aspekt, also im Rahmen des Arzt – Patienten-Verhältnisses. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Therapeut den Patienten so gerne mag, dass er oder sie auch privat was mit ihm zu tun haben will. Und ein persönliches Geschenk sprengt auf jeden Fall den beruflichen Rahmen.

BCirk2enbl^att10


Von schenken lese ich da nichts, nur von mögen.

Sie mögen, und ihnen deshalb auch was schenken. %-| Umgekehrt ist es fast nie so.

M?art}iencdhen


Ich verstehe das nicht. Der eine ist Dienstleister, der andere nimmt eine Dienstleistung in Anspruch. Wieso ist jetzt derjenige, der die Dienstleistung in Anspruch nimmt, automatisch derjenige, der den anderen mehr mag? Sind doch beides Menschen.

aWmy^lxe


dass der Therapeut den Patienten so gerne mag, dass er oder sie auch privat was mit ihm zu tun haben will.

das wäre auch egal, denn das würde die Distanz, um erfolgreich therapieren zu können, kaputt machen.

Und ein persönliches Geschenk sprengt auf jeden Fall den beruflichen Rahmen.

Das sollte mM jeder selber beurteilen. Ich kenn ein paar Leute, die ihrem Therapeuten/ Arzt eine kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten überreichen. Jeder Schenkende sollte darüber Bescheid wissen, dass er nicht der Einzige ist, vieles weitergeschenkt oder sogar im Papierkorb landet, aber warum nicht. Nirgendwo steht geschrieben, dass es nicht erwünscht ist oder sogar gesetzlich verboten ist!

M"art8ienchxen


Sie mögen, und ihnen deshalb auch was schenken. Umgekehrt ist es fast nie so.

Wieso sollte es auch so sein? Ein solches Geschenk hat schließlich nicht nur mit Sympathie, sondern meist viel mit Dankbarkeit zu tun. Warum sollte denn ein Therapeut seinem Patienten dankbar sein? Aber das heißt doch noch längst nicht, dass ein Arzt oder Therapeut seinen Patienten weniger Sympathie eintgegenbringt als umgekehrt.

a#my"le


und... meine Therapeutin hat sogar nach Beendigung der Theapie noch einige Male bei mir angerufen und sich zu informieren – sie hat es mir nicht in Rechnung gestellt! Ich finde, ich bin von ihr mit ihrer Zeit beschenkt worden ;-) und ich habe ihr nie ein Weihnachtsgeschenk gemacht ":/

Boirken1blatgt10


Ich verstehe das nicht. Der eine ist Dienstleister, der andere nimmt eine Dienstleistung in Anspruch. Wieso ist jetzt derjenige, der die Dienstleistung in Anspruch nimmt, automatisch derjenige, der den anderen mehr mag? Sind doch beides Menschen.

Weil man für den Dienstleister eine Person von vielen ist, die seine/ihre Dienste in Anspruch nimmt. Der Dienstleister sieht die Person, die seine Dienste in Anspruch nimmt, mit ganz anderen Augen. Er mag die Person vielleicht auch ganz gerne im Rahmen des beruflichen Kontaktes, aber für den Dienstleister ist das in erster Linie ein Job, und er hat noch tausend andere Anliegen/Probleme seiner anderen Dienstnehmer im Kopf, um die er sich kümmern muss. Wenn er da jeden mögen – und zu jedem einen persönlichen Kontakt aufbauen müsste, würde er/sie am Krückstock gehen.

Und wenn ein Dienstleister jede Person beschenken müsste, die seine Dienste in Anspruch nehmen würde, würde von seinem Gehalt nicht mehr viel übrig bleiben. :-D

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