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Geschenk für Therapeutin?

lzeana:-Burpgfxest


Also, ehrlich gesagt ist es in meiner Region "normal" seinem Hausarzt etwas zu Weihnachten zu schenken oder zwischendrin.

Ich habe das auch schon getan, auch eine "größere" sehr persönliche Sache. Weil ich meinem HA so dankbar für seine Zeit und Hilfe bin, dass ich mich damit mal ausgedrückt habe. Er hat mich ständig dazwischen geschoben, Privatleistungen nicht in Rechnung gestellt, hat immer ein offenes Ohr und vor allem hat er mir geholfen, endlich wieder halbwegs zu funktionieren – also warum nicht? Ich finde, das muss man auch anerkennen, Job hin oder her.

Die Helferinnen bekommen ab und an auch mal etwas in die Kaffeekasse oder eine Schachtel Merci, die armen Mädels haben soviel Stress jeden Tag, machen alles worum man sie bittet und bleiben immer freundlich :)z Ich finde, da darf man ruhig mal Danke sagen.

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Weil ich meinem HA so dankbar für seine Zeit und Hilfe bin, dass ich mich damit mal ausgedrückt habe. Er hat mich ständig dazwischen geschoben, Privatleistungen nicht in Rechnung gestellt, hat immer ein offenes Ohr und vor allem hat er mir geholfen, endlich wieder halbwegs zu funktionieren

Ja? :-/ Davon weiß ich nichts... ":/

Und ich hatte meiner HaUsärztin vor einigen Jahren schon mal Kleinigkeiten, wie Kerzen, Bonbons usw. geschenkt, die sie entweder weggeschmissen oder weiterverschenkt hat! Deshalb gehe ich davon aus, dass sie nicht so viel Wert auf meine Geschenke legt. Und so dicke habe ich es auch nicht, dass ich mein Geld in die Tonne werfen kann.

B(irkenb1latt1x0


Aber das sind meine eigenen Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema, und jeder muss seine eigenen haben und machen!

Ob und was man einem Arzt/Therapeut schenkt, kann jeder für sich entscheiden.

lleana1-BuZrgfesxt


Birkenblatt, woher weißt du das?

Ich komme selbst aus deim medizinischem Bereich, und habe es nie erlebt, dass Geschenke weggeschmissen wurden, weder von den Chefs ( also Ärzten) noch vom Personal, Helferinnen oder Pflegekräfte. Ich hab mich früher immer sehr gefreut, wenn mal jemand an uns gedacht hat, an Weihnachten, oder mit einem Dankeschön.

M)art5ienc@hxen


Weil man für den Dienstleister eine Person von vielen ist, die seine/ihre Dienste in Anspruch nimmt. Der Dienstleister sieht die Person, die seine Dienste in Anspruch nimmt, mit ganz anderen Augen. Er mag die Person vielleicht auch ganz gerne im Rahmen des beruflichen Kontaktes, aber für den Dienstleister ist das in erster Linie ein Job, und er hat noch tausend andere Anliegen/Probleme seiner anderen Dienstnehmer im Kopf, um die er sich kümmern muss. Wenn er da jeden mögen – und zu jedem einen persönlichen Kontakt aufbauen müsste, würde er/sie am Krückstock gehen.

Ich verstehe ja, was Du meinst. Aber ich verstehe nach wie vor nicht, wie Du darauf kommst. Ich bin auch Dienstleister, habe unzählige Klienten, aber manche habe ich einfach gern. Ich freue mich, wenn die anrufen oder einen Termin vereinbaren und ich mag die dann auch richtig, menschlich-emotional. Mit denen macht die Arbeit ansich auch mehr Spaß. Ich höre doch nicht auf, Mensch zu sein, nur weil ich arbeite. Das wäre für mich furchtbar traurig. Ich muss nicht jeden mögen und tue es tatsächlich auch nicht. Ab und zu kriege ich auch einen Blumenstrauß von einem Klienten. Ob ich den dan persönlich gern hab oder nicht – ist doch so oder so eine nette Geste. Und zeigt mir, dass sie mit der Dienstleistung über das normale Maß hinaus zufrieden waren. Finde ich überhaupt nicht problematisch.

Und, wie schon mehrfach erwähnt, gerade eine Therapeuten-Patient-Beziehung ist eigentlich fast immer von gegenseitiger Sympathie geprägt. In meinem Job kann man sicherlich auch mit Idioten als Klienten auskommen, wenn ein Therapeut einen Patienten nicht mag, ist das schlimm.

Und wenn ein Dienstleister jede Person beschenken müsste, die seine Dienste in Anspruch nehmen würde, würde von seinem Gehalt nicht mehr viel übrig bleiben.

Und das verstehe ich auch nicht. Natürlich schenke ich meinen Klienten nichts, auch nicht denen, die ich mag, denn ich arbeite für die, nicht umgekehrt. Die schenken mir etwas, wenn ich eine Sache besonders gut zuende gebracht habe oder so. Natürlich werde ich dafür auch bezahlt, aber eine kleine Aufmerksamkeit soll doch bloß Dankbarkeit über das Finanzielle hinaus ausdrücken.

AYAD


Ich arbeite selber in einer Arztpraxis! Meine Arbeitskolleginnen, ich und auch meine Ärzte freuen sich immer wenn wir eine Kleinigkeit geschenkt bekommen, dazu gehören auch selbst gebackene Kuchen oder Plätzchen. Ich kann mich bis jetzt nur 1x erinnern, dass wir etwas weggeschmissen haben weil es wirklich furchtbar ausgesehen und geschmeckt hat. Ansonsten ist es in unserer etwas ländlicheren Gegend wirklich völlig normal, dass Arzt und Helferinnen etwas kleines geschenkt bekommen wenn die Patienten zufrieden sind (natürlich meistens Süßigkeiten :p> )

cnhbnopmf


Es ist schei riesiger Unterschied ob man einem "normalen" Arzt oder seinem Psychotherapeuten etwas schenkt... Das ist nicht wirklich vergleichbar.

Liebe TE, ich lege dir ans Herz den Artikel, den ich weiter oben verlinkt habe zu lesen und dann für dich zu entscheiden was du tun willst.

czhnoxpf


Oh mann, schon wieder ein Fehler, sorry:

"Es ist schon ein riesiger Unterschied ob man einem "normalen" Arzt oder seinem Psychotherapeuten etwas schenkt..."

wJisxpy


Ich schenke nur, wenn ich es möchte, es mir ein Anliegen ist, mir Freude macht. Und wenn ich einem Menschen eine Kleinigkeit schenken möchte , mach ich das.

Sollte das Geschenk im Mülleimer landen ist es nicht mein Problem.

krümmel78

wenn Du das Gefühl hast dass Du ihr etwas schenken möchtest (es geht ja hier auch um ein Dankeschön) dann mach es :)z

Man kann auch alles zerdenken. 8-)

aqmyloe


Sollte das Geschenk im Mülleimer landen ist es nicht mein Problem.

Glücklicherweise erfährt der Patient das ja auch nicht, wenn es denn überhaupt passiert. Und wenn eine Kerze geschenkt wird, sollte man auch nicht erwarten, die zukünftig im Therapiezimmer sehen zu müssen ;-)

Ich denke auch, man kann viel zerreden, viel überdenken ... jeder sollte so entscheiden, wie es sich richtig anfühlt !! Ganz wichtig, ist vielleicht auch ein Teil der Therapie ?? ;-)

PSetixa


Ich finde, man muss die Verhältnisse zu Menschen nicht immer auf das reduzieren, was sie auf dem Papier sind. Natürlich ist ein Verhältnis zwischen Lehrer / Schüler, Student / Dozent, Arzt / Patient rein rechtlich nichts als Dienstleistung und Empfang dieser Dienstleistung, aber es sind doch immer noch Menschen, die da miteinander kommunizieren und leben.

Wir haben unserern Lehrern in der Schule durchaus mal etwas zum Geburtstag geschenkt oder eine Genesungskarte geschrieben; meine Mutter schenkt den Arzthelferinnen zu Weihnachten gerne mal eine liebe Karte oder etwas Schokolade und auch Betreuer oder Dozenten an der Uni sind keine Zombies, sondern freuen sich mal über ein liebes "Danke" für ihre Mühe oder eine Kleinigkeit für ein Extra-Tutorium oder ein zusätzliche Fragestunde vor der Klausur.

Man sieht doch den Menschen und nicht nur die vollkommen reduzierte Version eines Verhältnisses zweier Sapiens-Vertreter als Sender und Empfänger. So gehts mir jedenfalls.

P(inkyx838


Also ich fände es auch in Ordnung, wenn ein Arzt-egal auf welchem Gebiet- seine Arbeit gut macht, dann kann man diesem auch eine kleine Freude machen. Eine Flasche Wein, Kekse oder Ähnliches hat meine Mutter auch schon ihrem Zahnarzt geschenkt, und das nach einer größeren, erfolgreichen Behandlung. Das ist einfach eine Geste, hat doch nichts damit zu tun ob der Arzt bzw. Therapeut doch eh bezahlt wird..

Was ich aber auch erlebt habe, dass unser Hausarzt, der wirklich sehr beliebt ist, letztes Jahr zu Weihnachten so viele Geschenke worunter sehr viel essbares war, meiner Mutter einfach etwas davon abgegeben hat weil er die Praxis voll damit hatte. ;-D

TPra\umale


also ich habe zwei Therapeuten bzw Psychoanalytikern auch schonmal was geschenkt.

Dem ersten zum Abschied Gedichte von mir (er ist ausgewandert in ein anderes Land ..)

und dem zweiten Therapeut, wo ich dann die eig. Therapie hatte fortsetzen "müssen" auch im Laufe der Behandlung sogar merhmals Geschenke gemacht.

War eine sehr intensive Behandlung z.T bis zu 4x wöchentlich.

Hab ihm ein Buch geschenkt , auch versch. Gedichte von mir (die mit den Themen zu tun hatten, die wir in der Stunde besprachen) Träume,die ich aufgeschrieben habe von mir und noch ein selbstgemaltes Bild.

Das alles ist allerdings im Laufe von 5 Jahren geschenkt wurden,also auch nur bei bst Anlässen sei es Therapiepause oder ein bst Thema, wos enifach gepasst hat (Bsp wir sprachen über Malen und ich traute mir nichts zu und hab ihm dann doch ein Bild geschenkt, welches ich mal gemalt hatte)

.. Er hat sich jedesmal sehr gefreut, war deutlich merklich !

Strahlte z.T übers ganze Gesicht (nur ganz kurz natürlich..)

Einmal war ich sehr überrascht. Da hatten wir Therapiepause und ich bekam sogar von ihm eine Postkarte geschenkt, also ohne Text, mit einem Brief, wo er sich über mein Buch bedankte, da war ich seehr überrascht, war eig. glaube ich gar nicht "erlaubt" und später sprach ich das sogar mal an, da hatte ich das Gefühl es wäre ihm fast peinlich,hmm..

aber wir haben auch z.T eine zu intensive Bindung gehabt und irgendwann gabs dann mal den Knall, also statt dessen Riesen Krach.. und dann wieder normalere also nicht zu intensive Bindung (eig. sehr merkwürdig im Nachhinein, da er ein sehr korrekter eher total ordentlicher eher in Richtung zwanghafter Typ war und nicht so unkompliziert daß er das mitgemacht hat..)

TDrauMmalxe


achja ,dann hatte ich auch mal eine Verhaltenstherapeutin, der ich z.Schluß der Therapie auch biologisch angebaute Gummibärchen schenkte (da sie immer Gummibärchen auf ihrem Schreibtisch hatte :-)

und eine CD von Pedro Almodavor, da ich mal mitbekommen habe, daß sie seine Filme mochte (ich erzählte während einer Sitzung von einem Film v. Pedro A. und da geriet sie kurz ins schwärmen über seine Filme und kannte den ,den ich gesehen hatte aber nicht, von daher schenkte ich ihn ihr zusammen mit den Gummibärchen z.Abschied. Sie freute sich auch und meinte, sie guckt den abends mit ihrem Freund (da sie nach den ganzen Therapien immre so kaputt ist :-X )

ahmylxe


war eig. glaube ich gar nicht "erlaubt"

warum denn das? Solange du im Vollbesitz deiner geistigen (wie heißt das?) Fähigkeiten bist ?? Klar, es handelt um ein Abhängigkeitsverhältnis ! Aber mit der Karte hat er doch nur Dankeschön gesagt, mehr nicht!

Was sonst noch passiert ist. Eine gewisse Distanz ist, glaub ich, in einem Therapieverfahren schon sehr wichtig und auch notwendig.

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