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Wo bekomme ich Tavor (Lorazepam) ohne Rezept?

_GNixex_


Hey!

Na das ist wirklich nix, wenn Du Deine Themen nicht unterbringst.......... ":/

H;äuf-chen SElend


Nicht unterbringst ist gut, ich wollte das ansprechen, aber die redet mich stumpf über den Haufen. Sie hat ja immer ihren tollen Plan, was sie die Stunde besprechen will. Ich denke ich werde wirklich einfach mal zum Psychiater gehen und mit dem mal bequatschen, was der dazu sagt. ":/

_'Ni1xe_


Wenn Du eine Medikation brauchst, dann musst du sowieso zu ´nem Arzt. Vielleicht kannst Du da die Notwendigkeit einer Notmedikation verständlich rüberbringen?

Wenn Du darüber ne Art Protokoll führst (wann und warum nötig) und bei dem Arzt regelmäßig zu Kontrollterminen gehst sollte es doch möglich sein?

Ein Psychologe wird sich zu Medikmenten kaum sinnvoll äussern.

Wie überbrückst Du momentan?

LG *:)

pXampou


ich hab noch ne ganze packung tavor daheim (soll jetzt kein angebot sein) weil ich das zeug, als es mir verschrieben wurde, nicht nehmen wollte weil ich angst vor der wirkung hatte :-|

das war als es mir ganz schlecht ging weil ich ein anderes medikament absetzen wollte.

einmal hab ich nachts ne halbe genommen, aber nur damit ich endlich schlafen konnte.

ich persönlich bin kein fan davon, mich mit medikamenten auszuschalten %-|

HDäufcheNn El{end


@ Nixe:

Momentan geht es wieder einigermaßen, werde mich aber nächste Woche wohl um einen Termin kümmern. Es beruhigt mich schon, wenn ich weiß, dass ich was da hab, falls es mal richtig schlimm wird. Meißt reicht das sogar schon.

@ pamou:

ausschalten will ich mich gar nicht. Zumindest nicht komplett. Da müsste ich schon einige nehmen, damit das passiert. Selbst wenn ich 5 auf einmal nehme kann ich noch klar denken, bin halt nur leicht "abwesend". Richtig abgeschossen sein, ist schlimm. Hatte das einmal extrem, aber verordnet, nicht auf eigene Faust. Damals war ich in einer Einrichtung, die haben mir an einem Abend 300 Truxal, 7 Tavor und einiges an Seroquel gegeben. An die vier Tage danach konnte ich mich nicht mehr errinern. Das war alles andere als schön. Möchte ich auch nicht wieder haben. Ähnlich ist es mit haldol, bei hoher Dosis ist man da auch total weg... :-/ Das hatte ich damals in der klinik sehr oft, und war nach der Spritze mehrere Tage platt.

_ZNixxe_


Hey Häufchen.....

schön zu lesen, dass es Dir grad entspannter geht!!

Wenn Du schon stationär so heftige Medis erhalten hast, dann ist vermutlich sowieso ne Notwendigkeit gegeben, dass Du regelmäßige Termine beim Facharzt hast.

Die Medikation die Du da beschreibst gehört schon zu nem gehörigen Anspannungsszustand......da musst du schon ne recht akute Phase gehabt haben......

Wieso hast Du Haldol als Spritze erhalten? Das gibts eigentlich nur als Zwangsmedikation oder eben als Depotinjektion.......

Bist Du aktuell ohne jegliche Medis?

H|äufc(hen xElend


Jup, als Zwangsmedikation. Hatte damals eine nicht ganz so einfache Phase...

Momentan nehme ich keine Medikamente und möchte das eig. auch nur sehr ungern. Hab bis vor kurzem noch welche genommen, die allerdings GAR NICHTS gebracht haben. Also warum soll ich die nehmen? Und die, die mir schonmal geholfen haben, möchte ich nicht nehmen, weil die dickmachen, bzw den Appetit anregen. Ich möchte auf keinen Fall wieder zu nehmen, das hat mir damals gereicht. :-/

_+NPixce_


... was hat dich dick gemacht?

Seroquel?

Du bräuchtest vielleicht was ausgleichendes........... ":/

HGäufch&e-n Exlend


Nein, nicht nur Seroquel. Habe damals (Ist jetzt schon fast 2 Jahre her) 9 verschiedene Psychopharmaka genommen. Frag mich bitte nicht wie die alle heißen. Alle Namen kenne ich nicht mehr... ":/ Auf jeden Fall musste ich die nehmen, was ich nicht besonders toll fand. Bin nur noch wie ein Zombie durch die gegend gelaufen. Jedes mal wenn ich zu dem Psychiater gegangen bin, hat der entweder die Dosis erhöht oder was neues verschrieben. Aber da mir jedes mal mit geschlossener Klinik gedroht wurde, wenn ich mich geweigert habe, das alles zu nehmen, habe ich mich letztendlich gefügt und innerhalb von 6 monaten 30 Kilo zugenommen, weil ich gefressen habe wie ein Schneunendrescher... ich hatte immer hunger und immer Appetit, ich hab sogar sachen gegessen, die ich gar nicht gerne mochte. Und weil ich dadurch immer dicker geworden bin, hab ich mich auch immer unwohler gefühlt. Quasi ein teufelskreis, der erst aufgehört hat, als ich da endlich weggekommen bin. Seit ich zu hause bin, hab ich die anbgesetzt und hab dann nach und nach insgesammt 25 kilo abgenommen. Bin zwar immer noch nicht zufrieden mit meinem Gewicht, aber schon deutlich besser als damals. daher weigere ich mich irgendwas an Medis zu nehmen, wo im Beipackzettel was mit Gewichtszunahme oder Appetitanregend steht. :-/

_dNiixex_


Na von 9 Sorten auf Null...........puh.....

Ich versteh Deine Besorgnis wegen dem Gewicht.........aber Du solltest unbedingt irgendwie so eine Notfallsituation vermeiden die zum Klinikaufenthalt führt......

Dann gibts wieder ne Zwangsmedikation..und alles wiederholt sich......... ":/ ":/

HUäufc!hen E*lenxd


Ja mit dem 9 auf null... Da war ich einfach dickköpfig. Durch die Medis war ich so schlapp und träge, da wollte ich die einfach nur loswerden. Ist aber gut gegangen, war nur eine Woche danach ziemlich nervös und konnte nicht schlafen, danach war dann aber alles okay.

Ich werde mich nächste Woche wie gesagt mal um einen Termin kümmern, auch wenn ich das äußerst ungern mache. Aber in die Klinik möchte ich auf keinen fall wieder, und schon gar nicht so wie damals. Werde auf jeden Fall berichten, wenn ich mich dazu durchringen kann, einen Termin zu holen! :=o

_iNixxe_


Na ich da Du hier ja geordnet rüberkommst wirds nicht gleich zur Zwangseinweisung kommen ]:D

Du bist zwar dickköpfig auf Null Medis runtergefahren – merkst aber eigentlich schon, dass Du irgendwas brauchst.

Mit viel Geduld und Kooperationsbereitschaft deinerseits wird es sicher möglich sein ein Medikament zu finden das Dir bekommt und Dich ein wenig ausgleicht.

Aber das braucht Zeit und Du musst bereit sein "auszuprobieren".

LG

bOo?m7obo


Wenn du dringende Probleme hast kannst du auch in eine Klinik fahrren und den Problem schildern, dort wird man die sofort!!! helfen!

KlilonBejr7l^in


Hey,

ich könnte da echt viel schreiben aber dann gibts Ärger oder so. Bin "Betroffener". Ich weiß, dieses Thema ist alt, jedoch landet man wohl bei gewissen Stichwörtern hier (ich habe nicht nach ohne Rezept gesucht? ":/ ).

Benzos sind mit das härteste was wir kennen an KÖRPERLICHEN Entzugssymptomen, und da besonders eben Angstpatienten betroffen sind, erleben sie den "Rebound"-Effekt, der Grund der für die ursprüngliche Einnahme sorgte, kommt viel viel stärker zurück als er es jemals davor war... jeder der noch bei max. 1 Jahr tägliche Einnahme oder besser noch max. 1 Jahr mit Anfangs nicht täglicher Einnahme dafür aber später die übliche mehrmals tägliche Einnahme von umgerechnet maximal 20 - 30 mg Diazepam, der sollte es jetzt machen und dann bei entsprechenden Entzugserscheinungen sich vorstellen, dass es "später" noch mal 10 oder mehr stärker sein kann der Entzug. Jedoch niemals in Eigenregie auf Null, bei noch relativ kurzer Einnahme unwahrscheinlich, aber grundsätzlich besteht wie bei Alkoholentzug eine Lebensgefährliche Situation bzw. kann... wahrscheinlicher sind jedoch Krämpfe in diesem Stadium. Daher ins Krankenhaus, sollte es da Wartezeiten geben, kann man schon mal anfangen zu reduzieren und merken wie es so ist, weil im KH wird immer abdosiert, wie schnell hängt eben von oben genannten Faktoren und der Startdosis ab, jedoch reicht es nie zeitlich.

Kann da ein Buch darüber schreiben, lasst auch die Finger von Internet-Medikamente außer normal von eurem Arzt verschriebene wer unbedingt bei einer Online-Apotheke bestellen möchte. Kickt es ab oder ihr seid wie ich und Millionen anderer Alkohol/Benzoabhängige ohne nicht "funktionstüchtig" (Alkohol wirkt sehr anders aber auch auf GABA, einen wichtigen Botenstoff,

während Benzos wie ein Schlüssel sind, ist Alkohol einer Pfeile womit man das Schloss langwierig aber letztendlich Erfolgreich aufkriegt, so dass der Alkohol irgendwie rein passt (daher auch die lange Zeit bis zur ausgeprägten aber dann üblen körperlichen Abhängigkeit ist, da unser Körper für Opiate/Opioide gezielte Rezeptoren hat, und Benzos eben auch sehr präzise wirken was GABA angeht, Alkohol ist eher durch Unterschätzung gefährlich und eben gesellschaftlicher Akzeptanz.

Am Ende eine Interessante Zahl von vor ~15 Jahren als die Rundschreiben an alle Ärzte rausgingen wie man mit Benzo-Verordnungen zu verfahren hat. Nämlich: 90% der Benzos werden von nur 10% der Ärzte verordnet (natürlich hier besonders häufig genutzt das Privatrezept, aber gerade in den 90ern noch oder gar 80ern auch das Kassenrezept oft, bzw. manchmal auch beides...).

Das zeigt schon, dass einige damit umherwerfen (Gründe sind vielfältig) und der durchschnittliche Arzt nur sehr zögerlich eine N1 (= kleinste Packung) verordnet. Meistens so mit einem direktem "Ausnahmsweise" und indirekt "Kommen Sie bitte nie wieder".

Es bahnt sich ja ein neues Mittel an, welches schon einen Hinweis im Wirkstoff auf oben genannten Stoff gibt, das wird die nächste üble Abhängigkeitswelle... das Privat-Rezept macht es ums Überleben kämpfenden kleinen Apotheken auch wirklich nicht schwer sich ein paar Brötchen extra zu verdienen in dem man an Leute die es ohne hin kriegen auf Privat-Rp mehr als verordnet verkauft und in Berlin usw. sogar täglich mehrere Packungen... die großen Apos machen den kleinen, wie fast in jeder Branche, zunehmend zu schaffen.....

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