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Angst vor Krankeit, Angst vorm sterben

R2egentrodpfexn77 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

geht es euch auch manchmal so, das ihr Angst vor einer schlimmen krankheit habt oder vorm sterben? Ich habe Herzrythmustörungen. Mein Arzt meinte es wäre alles okay, aber ich habe da ein seltsames Gefühl und schreckliche Angst das da doch was schlimmes ist.

Macht ihr euch Gedanken wir es mal sein wird wenn man sterben muss??

Bin total traurig... LG

Antworten
m5uskat!nuss


Oh je, bei solchen Beiträgen erkenne ich mich immer wieder. Hatte auch schwere Panik und immer wieder Angst zu sterben. Drehte sich alles auch ums Herz. Hatte oft Herzrasen und Herzstolpern und dachte gleich bleibt das Herz stehen, oder ich kriege einen Herzinfarkt. Ich wusste nur nicht was mich als erstes erwischt. Manchmal kam auch Angst vor einem Schlaganfall hinzu.

Ich kann nachempfinden was du hast. Insbesondere dieses Gefühl der Traurigkeit.

Inzwischen habe ich keine Angst mehr zu sterben. Wenn du es in den Griff kriegen willst, dann kann ich dir nur eine Therapie raten. Solche Ängste und Panik sind wirklich sehr gut behandelbar.

Was dein Herz angeht; Wenn du beim Arzt warst und der sagt es ist alles okay, dann wird das auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit so sein, aber es war auch sehr klug von dir das mal abzuklären. Lieber einmal zu viel zum Arzt als zu wenig.

mAiri8x0


Macht ihr euch Gedanken wir es mal sein wird wenn man sterben muss??

Ja schon ab und an, ich fühle etwas zwiespältig. Einerseits macht es mir nicht viel aus und ich bin neugierig. So viele sind schon vor mir gegangen, z.B. meine geliebte Oma oder meine Haustiere. Ich werde ihnen nachfolgen und sehen was mich erwartet. Andererseits habe ich etwas Angst, denn ich habe das Gefühl ich habe noch nicht richtig gelebt. Durch meine Deppression bin ich sehr einsam und zurückgezogen. Ich habe einige Träume die ich mir noch erfüllen möchte "irgendwann", wenn ich dazu bereit bin.

Ich denke man wünscht sich friedlich und schmerzfrei aus dem Leben zu gehen, wenn man alles erledigt hat was es zu erledigen gab. Krankheiten können diesen Plan vereiteln. Ab und zu wird man wieder auf dieses Thema gestossen, indem man selbst merkt das man nicht unsterblich ist und das der Körper vielleicht garnicht so belastbar ist wie man denkt. Ich hatte z.B. erst vor kurzem eine starke Erkältung und Husten. Die Halsschmerzen waren so stark, dass ich nicht rauchen konnte, selbst wenn ich gewollt hätte. Und da habe ich aufgehört, einfach von heute auf morgen – als mir mit einem Schlag klar wurde was ich meiner Lunge da eigentlich antue. Ich kann es nicht ungeschehen machen, aber ich kann besser für mich sorgen.

Ich finde es aber kontraproduktiv und sinnlos sich vor Krankheiten zu fürchten die man garnicht hat, oder darüber traurig zu sein dass man einmal sterben muß. Beides ist Verschwendung von Lebenszeit und Energie. Stattdessen sollte man lieber aktiv für sich Sorgen und seinen Körper nach bestem Wissen und Gewissen behandeln. Sei es Ernährung, Sport, Zahnpflege, Gehirntraining oder Sonstiges – einfach bewusster Leben.

W?ipffel9fqrau


Oh ja, ich kenn das auch... :°( Seid meine Mama damals an Krebs gestorben ist, hab ich gewaltig einen weg... um es mal so auszudrücken. Ich hab wahnsinnige Angst davor zu sterben oder schwer krank zu sein / werden. Ich hab ziemliche Verspannungen und die daraus entstehenden Schmerzen red ich mir immer als Beginn einer Krankheit ein. Am Dienstag lass ich ein Blutbild machen, dafür hab ich genauso Schiss, könnt ja doch was haben... Ein Teufelskreis, aus dem ich irgendwie nich raus komme. Vielleicht hab ich ja dann Ruhe, wenn ich die Ergebnisse hab..

Du siehst, ich kann Dich verstehen... Du bist nicht alleine... :)z

Choffe4e]_Gxirl


Hallo Leute,

geht es euch auch manchmal so, das ihr Angst vor einer schlimmen krankheit habt oder vorm sterben? Ich habe Herzrythmustörungen. Mein Arzt meinte es wäre alles okay, aber ich habe da ein seltsames Gefühl und schreckliche Angst das da doch was schlimmes ist.

Macht ihr euch Gedanken wir es mal sein wird wenn man sterben muss??

Bin total traurig... LG

Dann können wir usn die Hand reichen,ich ahbe genau das gleiche wie du und sogar schon ein Langzeit EKG gemacht, bei dem ( bis auf ein paar harmlose Stolperer ) nichts gefunden wurde, aber trotzdem habe ich Angst.

Ich habe außerdem auch Angst vor einem plötzlichen Herztod

R"egentrhopGfen7x7


Hallo,

ja man denkt immer man ist alleine... niemand kann auch so eine Angst haben.

Oft ist sie unbegründet. Manche verstehen es auch nicht..warum man sich so anstellt!

Angst vor einem plötzlichen Herztod habe ich auch oder das bei Vorhofflimmern sich kleine Blutklümpchen bilden und man dann einen Schlaganfall bekommt...

Das Leben ist eigentlich sooo schön... aber dann kommt die Angst und man ist traurig und verzweifelt.

khnu2ffelxtje


Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, diese Angst quasi als Absprung zu benutzen?

Man hat Angst vor dem Sterben, sagt man. Aber ich glaube, viel eher hat man Angst davor, sein Leben einfach nicht richtig genutzt zu haben, wenn man stirbt.

Die Angst zu sterben ist da. Und genau deswegen wäre es doch sinnvoll, aus seinem Leben das Beste zu machen. Theoretisch könnte es jede Sekunde vorbei sein. Was hätte man dann da fertig gebracht? Heutzutage ist so vieles zukunftsorientiert, dass man ganz die Gegenwart vergisst.

In der Zukunft krieg ich Kinder, in der Zukunft habe ich einen super Job, in der Zukunft..............

Aber was ist mit der Gegenwart?

Was, wenn man morgen von einem Auto überfahren wird? Dann helfen einem alles "In der Zukunft" nichts. Und genau deswegen sollte man jede Sekunde, die man lebt, so gut nutzen wie man kann. :-) :)^

w!8~1


Ich kenn das auch alles. Vor drei Jahren fing es an, dann wurde es besser und seit der Geburt vor fünf Monaten ists wieder so ähnlich. Manche alten Laster sind weg und dafür neue dazu gekommen. Meine Symptome sind u.a. Herzstolpern, Schwindel, Kopfschmerzen, Verspannungen vor allem Nacken-und Schulterbereich, Beklemmungsgefühl, als ob mir einer auf dem Brustkorb steht, Augenschmerzen bzw schnell müde Augen...

Momentan ist die Herzphobie am stärksten. Ständig die Angst vor Herzinfarkt, mein Herz kanns mir momentan garnicht recht machen. Schlägt es zu schnell hab ich Angst, schlägt es zu langsam hab ich Angst... LEKG, Ultraschall, alles Ok. Immer wieder Pulsmessen, Blutdruck...

Ist die Angst weg kommt die Angst vor Krebs. Ist die weg, kommt die Angst vorm Tod. Das einzig positive an einer Angsterkrankung ist das man abnimmt :-) aber da hätt ich lieber paar Kilo mehr und dafür dieses Zeug nicht. Ich wünsch sowas nicht mal einem Feind.

Untertags ist die Angst nur da wenn ich körperlich was fühle z.B. das Herzstolpern oder Kopfschmerzen... Hab ich das nicht, ist auch die Angst weg. Am stärksten hab ichs abends. Mir fällts dann total schwer allein zu sein oder besser gesagt allein schlafen ist unvorstellbar für mich. Das nervt. Ich habs früher immer so genossen mal allein zu sein.

Was ich gegen meine Symptome gemacht hab: Natürlich nen Ärztemarathon :-) ich war bei nem Internist, Lungenfacharzt, gefühlte tausend mal beim Hausarzt, Augenarzt, Orthopäde, Frauenarzt... Vor drei Jahren zwei Besuche im Krankenhaus *:)

Mittlerweile bin ich bei einer Psychologin, wobei wir beide noch nicht wissen wo genau mein Problem ist. Vergangenheit und Gegenwart sind gut und vor der Zukunft hab ich auch keine Angst. Es sind eigentlich nur diese üblen körperlichen Symptome die mich schier wahnsinnig machen. Hab früher Antidepris genommen aber kann nicht behaupten das sie lang geholfen haben. Wobei ich auch nicht weiß ob die bei Angst so gut helfen?!

Sorry das es etwas mehr wurde, bin neu hier ;-)

Cdoffee}_Girxl


Ich glaube z.B. auch, dass hinter meiner Todesangst was ganz anderes steckt.

Ich würde nichtmal sagen, dass ich DIREKT Angst vorm Tod habe.

IN meiner Horrorvision z.B. sehe ich immer meine arme Mutter, die sie von meinem unerwarteten Tod erfährt...

Ich fidne diese Vorstellung so schtrecklich und steiger mich da furchtbar rein.

Diese "Horror Vision" habe ich, seitdem vor 3 Jahren ein 19 jähriges Mädchen aus meiner damaligen Klasse ums Leben kam ( Unfall ).

Oft habe ich auch das Gefühl, dass ich mir selbst nicht gönne glücklich zu sein.

Habe seit 3 Monaten einen Freund und den ersten Monat habe ich pausenlos jeden Tag Angst gehabt, er könne mich verlassen...

Manchmal denke ich, ich werde verrückt...

wx8x1


Ja das kenn ich auch. Ich hab auch Angst verlassen zu werden und allein zu sein. Und ganz schlimm ists wenn ich total glücklich bin, dann kommt wieder die Todesangst... Auf der einen Seite die Liebe und auf der anderen Seite die Angst. Ein Tag nachdem mein Sohn geboren ist haben mich die Mutter- und unbeschreiblichen Glücksgefühle total überrannt. Seit dem hab ich wieder so extrem Todesangst. Die Angst, ich sterbe und alles was mich glücklich gemacht hat hab ich dann verloren. Ich kann also weder mit Herzschmerz noch mit Glück umgehen.

Und das mit dem Freund verlassen... Ich hatte und habe auch immernoch Angst das mich mein Freund verlässt. Aber noch mehr hab ich Angst ihn dann mit ner anderen zu sehen.

Du wirst nicht verrückt, du bist verliebt ;-)

Ccoffeed_Girl


Was meint ihr wie man dagegen kämpfen kann ?

Therapien sind sicherlich für viele hilfreich, für mich allerdings nicht.

Kann gar nichts damit anfangen.

Eigentlich ging es mir jetzt 2 Wochen lang richtig gut, hatte auch kein Herzstolpern.

Dann las ich diesen Beitrag hier

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/604626/]]

Und es ging wieder los :-(

F"lami7x9


Seid meine Mama damals an Krebs gestorben ist, hab ich gewaltig einen weg... um es mal so auszudrücken. Ich hab wahnsinnige Angst davor zu sterben oder schwer krank zu sein / werden.

dem kann ich (fast) anschließen. Seit mein Vater Krebs hatte (er lebt zum Glücknoch), hab ich gewaltig einen weg %-| {:(

Gegen meine Ängste nehm ich seit einiger Zeit "Lasea" und es geht mir seit vielen Jahren endlich wieder besser :)^ :)z

Cfoffee"_xGirl


Also da fällt mir auf jeden Fall auf, dass wir alle an so etwas leiden, seitdem jemand gestorben oder eben erkrankt ist...

F/lamri7x9


ja das ist sehr oft ein Auslöser! :°_ Die Frage ist nur, wie kann man am besten damit umgehen und vorallem, was man gegen die Ängste machen kann.

w081


Also ich bin auch bei einer Psychologin und ich muß auch sagen das ich noch nicht weiß ob mir das hilft. Ich werd die Therapie aber trotzdem mal weitermachen. Ich glaub gegen das Herzstolpern können wir gar nicht viel machen und das find ich ja so übel da dran. Wenn man einmal so sensibel darauf reagiert dann spürt mans einfach. So hat mir das ein Arzt erklärt. Viele haben Herzstolpern und spüren es nicht. Die Glücklichen.

Ich nimm halt öfter mal Magnesium und Kalium. Werd mir aber wahrscheinlich auch wieder Tabletten gegen Angst verschreiben lassen weil ich keine Lust mehr hab ständig Angst zu haben. Allerdings will ich leichte Tabletten haben, die nicht süchtig machen und von denen man nicht zu nimmt wenn das irgendwie geht. Ich hab früher mal Antidepris genommen, Herzstolpern war trotzdem da aber seltener und die Angst kam auch wieder. Aber die ersten Wochen waren toll. Ich hab nicht ständig auf mein Herz geachtet und hab nicht mehr so viel geheult. Nur leider haben die nicht lang geholfen und dauerhaft bringts au nicht viel. Ich weiß auch gar nicht ob die gegen Angst helfen oder "nur" gegen Depressionen.

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