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Stehe ständig unter Stress

ljauerc Somm\erab7end hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits!

Eigentlich sollte es mir gut gehen, ich habe eine wunderbare kleine Tochter und bin frisch verliebt. Jedoch merke ich, dass ich mit meiner gesamten Situation überfordert bin...

Es ist so, dass ich mehr oder weniger alleinerziehend bin. Meine kleine Tochter ist sehr anspruchsvoll, ich schaffe den Haushalt mit Ach und Krach. Zeit für mich alleine hab ich sehr selten. Der Vater des Kindes wohnt aber in meiner Stadt. Jedoch habe ich mit ihm auch mehr oder weniger Unstimmigkeiten zwischenduruch, was die Sache nicht einfacher macht. Ich arbeite nebenher in einem Beruf, der ätzende Dienstzeiten hat; zudem ist er nicht mein Traumberuf. Nochmals was Neues beruflich anzufangen gestaltet sich als sehr schwierig...

Mein Problem liegt hierin, dass ich merke, wie gestresst ich (fast) jeden Tag bin. Ich hahe richtige Symptome, also im Bauch ein übelen Druck, der nicht verschwinden will. Das geht schon soweit, dass immer Schlaftabletten im Hais haben muss, ansonstebn fühle ich mich nicht sicher, da es sein kann, dass ich fast die ganze Nacht wachliege. Das kommt nicht ständig vor, aber zwiaschendurch immer wieder mal. Nicht zu schlafen kann ich mir nicht erlauben, dahetr die Schlaftabletten... natürliche nehme ich sie nicht regelmäßig. Nur sit es so, dass ich mich sehr unwohl fühlen würde, wenn ich keien hier hätte!

heute war wiedermal so ein Tag, ich habe auch doppelte Dienste, also Früh- und Spätdienst, ich kann kaum abschalten. Während des Spätdienstes habe ich permanent ein Stressgefühl gehabt, es war kaum zum Aushalten...selbst als ich nach Hause gekommen bin, hat es noch angehalten, da ich noch für die Kleine da sein musste/ spielen musste mit ihr, der Haushalt musste noch erlediigt werden...teilewise schläft meine Tochter erst um 22:30 ein :-(

Ich bin einfach nicht mehr "runtergekommen", stand so unter Strom, dass ich dachte, mein Körper tickt gleich aus!! Ich habe daher reflexartig was Hochprozentiges getrunken (40%) , ehrlich gesagt ist das Stressgefühl jetzt viel besser, bin leicht angetrunken, aber es geht mir besser als vorhin...nur wohin soll das führen?! :-/

Ich habe auch schon Autogenes Training ausprobiert- ohne Erfolg... Zudem will ich mir wieder Beruhigungstropfen verschreiben lassen (Valium), da die mir immer super geholfen haben. Die hab ich wirklich nur nach Bedarf genommen.

Sorge bereitet mir nun, dass ich abend öfter mal Alkohol benötige, um runterzukommen. Ich stehe wirklich ansonsten ständig unter Strom!!

Wer kennst das und was kann ich noch tun?

Danke!!

Antworten
SnunNfqloweir_73


Autsch! Valium und Alkohol sind ein großer Fehler. V.a. das Valium . da ist die Abhängigkeit fast vorprogrammiert, zumal Du gewisse Tendenzen der psychischen Abhängigkeit schon bzgl. der Schlafmittel beschreibst.

Ich würde Dir raten – vorübergehend!!! – auf "sicherere" Medikamente zurückzugreifen. Dass Dein Arzt Dir Valium verschreibt, lässt leider tief blcken, was sein Verantwortungsgefühl angeht.

Gibt es Möglichkeiten, die Kleine mal mehr abzugeben vorübergehend? Dir bewusst Zeit FÜR DICH zu nehmen?

Und:

Autogenes Training ist schwe zu erlernen... der Erfolg kommt nicht so schnell. Vielleicht brauchst Du was Aktiveres, um die Anspannung abzubauen. Sport,...

Medikamente und Alkohol erscheinen im ersten Moment verlockend. Langfristig beeinträchtigen sei Dein Funktionieren aber nur, d.h. die alltäglichen Dinge werden immer schwerer. Du gewinnst nichts, Du verlierst Du. Einiges.

Finde daher Möglichkeiten der Entlastung... WAS das ist, musst Du herausfinden.

Aber lass' die Finger von Medikamenten und Alkohol. V.a. das Valium ist viel zu riskant. Solche Mittel sind für akute Krisen gedacht, nicht zur Bewältigung eines dauerhaft stressigen Alltags!

l3auerH Somlmerabenxd


Du meine Güte, sorry für die vielen Tippfehler :=o

K-MRoody


Das klingt alles sehr belastend. Arbeit, Kind, Haushalt, neuer Freund.

Nicht zu schlafen kann ich mir nicht erlauben, dahetr die Schlaftabletten... natürliche nehme ich sie nicht regelmäßig. Nur sit es so, dass ich mich sehr unwohl fühlen würde, wenn ich keien hier hätte!

Das klingt ungesund und wenn du unruhig bist, falls du keine hast, ist das eindeutig Suchtverhalten.

Zudem will ich mir wieder Beruhigungstropfen verschreiben lassen (Valium), da die mir immer super geholfen haben. Die hab ich wirklich nur nach Bedarf genommen.

Klingt derzeitig nicht, als würdest du damit umgehen können. Siehe oben. Ist eine Sucht das, was du jetzt noch noch zusätzlich zu all dem Stress brauchst?

Sorge bereitet mir nun, dass ich abend öfter mal Alkohol benötige, um runterzukommen. Ich stehe wirklich ansonsten ständig unter Strom!!

Valium, Alkohol, Schlaftabletten. Klingt übel, so in einem Satz – oder?

Zieh die Notbremse. Jetzt!

Hast du niemanden, der dir mal unter die Arme greifen kann? Der dir das Kind mal abnimmt? Warst du mal beim Arzt? Wie sieht es mit einer Mutter-Kind-Kur aus, um mal runterzukommen, Entspannungstechniken zu lernen?

Ich habe auch schon Autogenes Training ausprobiert- ohne Erfolg...

Das muss man regelmäßig über einen längeren Zeitraum machen, sonst kann es auch nicht helfen.

Kannst du Hilfe beim Jugendamt bekommen? Frag doch mal nach. Eine Bekannte von mir bekommt zwei mal in der Woche abends eine Kinderbetreuung – sie ist auch alleinerziehend.

Vielleicht kannst du auch Abstriche beim Haushalt machen?

Es gibt eine Menge, was du tun kannst – lass den Kopf nicht hängen und die Finger von Beruhigungsmitteln und dem Alkohol.

l_auer SVo4mmera.benxd


Hallo Sunflower, danke für deine Antwort!

Ja, ich sehe es eigtl. genauso und würde genau das jedem anderen raten. Valium habe ich schon 2003 verschrieben bekommen aufgrund von Herzrasen- Anfällen, ich habe das nur unter Vorsicht genommen und das ist auch jetzt noch so. Vielleicht bin ich psychisch davon abhängig, denn mich beruhigt es schon zu wissen, dass ich was im Haus hab- wenn nicht, werde ich nur noch nervöser...

Meine Tochter ist ab und an bei der Oma, aber es gibt unter der Woche einfach diese vielen enorm stressigen Tage!!

Pflanzliche Mittel hab ich schon durch, über Johanniskraut, Badrian und allem Möglichen- habe dabei ne Menge Geld verloren- megr nicht!! Sprich, es war alles für die Katz'! :|N

moa*riQkaT stxern


wie alt ist deine tochter?

ich hab in meinem leben die erfahrung gemacht, dass stress herzlich wenig mit dem zu tun hat, was man tatsächlich macht, sondern eigentlich nur mit der einstellung. wie man jemanden dazu bringen kann, das zu lernen, weiß ich aber nicht.

vielleicht solltest du da einfach mal ordentlich energie reinstecken, das für dich herauszufinden.

lzauer 4SomCmerabxend


@ KMoody:

Ich neige ja schon seit Langem darunter, dass ich relativ schnell bgestresst bin...vor ein paar Jahren war das noch schlimmer. Nur gerade hab ich wieder eine solche Phase, Vorweihnachtszeit eben! Vielleicht ist mein Thread auch nur eine Art "Hilferuf"?! Denn ich ich will mit Sicherheit nicht Abhängig werden (bin es auf eine Art aber schon?!)

Aber mir scheint wirklich in solchen Phasen nichts anders zu helfen!! Ich drehe bei diesem Stressgefühl durch, da muss ich einfach was haben zur Beruhigung...bin damals in der Schwangerschaft nicht nur einmal zum Arzt ins Krankenhaus gegangen (an Wochenenden, wenn Arztpraxen geschlossen hatten), da ich da natürlich nichts einnnehmen konnte!! Jetzt aber geht es nicht ohne. Aber danke für euer Statement!

KOMooxdy


Ich drehe bei diesem Stressgefühl durch, da muss ich einfach was haben zur Beruhigung...

Hast du mal an eine Verhaltenstherapie gedacht? Man kann lernen mit Stress umzugehen. Und vor allem kannst du lernen, dass du nichts haben musst, um runterzukommen, sondern dass die Entspannung allein in dir liegt. Wollen musst du aber auch. Sonst wird das nix. Deshalb ja meine Frage nach der Mutter-Kind-Kur.

l(auerl So_mmePrabxend


sondern eigentlich nur mit der einstellung

Da hast du Recht!! Ich versuche auch schon tief durchzuatmen und mir gut zuzureden etc...es bringt nichts. Ist sicher Übungssache oder so.

Ich bin leider auch ein Typ, der sich schnell in was reinsteigert.

Wenn ich es so Recht betrachte, klingt es echt schon so, als sei ich abhängig?! :(v Und jetzt noch der Alkohol :°(

Jedoch würde ich das nie dem Arzt so sagen...der würde mir nie wieder was verschreiben ]:D Oh je, klingt das blöd ":/

m%arikca0 sterFn


ich find die idee mit der verhaltentherapie auch ziemlich gut :)^

manchmal braucht man den blickwinkel von außen, um selber richtig sehen zu können.

KEMoodxy


Ist sicher Übungssache oder so.

Ja, ist es. Das kannst du lernen und üben, aber ich denke, du solltest dir professionelle Hilfe holen und doch deinem Arzt anvertrauen. Auch weil du ein Kind hast und Verantwortung trägst – nicht nur für dich selbst.

sXchna,tteorgus`cxhe


Dir selbst gut zureden reicht nicht. Das aus meiner Sicht wichtigste hat Dir [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/606628/17792492/ marika stern]] schon geantwortet. Runterkommen ist die eine Sache. Gar nicht erst so hoch raufschießen eine andere. Sehr vieles, aber nicht alles, hängt von der Einstellung ab.

Du steckst in einem Teufelskreis. Schwer einschlafen können verkürzt die Erholungsphase. Mit Medikamenten oder Alkohol kannst Du das etwas verbessern. Aber der Effekt ist sehr trügerisch. Denn Du hältst Dich damit künstlich auf einem Niveau, von dem Du dann noch steiler abstürzen kannst. Deine Anspannung überträgt sich zwangsläufig auf Deine Tochter, die damit genau so überfordert ist wie Du. So kann es sich schnell aufschaukeln.

Was Du dringend brauchst, ist eine Pause. Wenn das Wochenende nicht mehr für die Erholung ausreicht, sollte das ein ernstes Alarmsignal sein. Du scheinst da schon weit drüber hinaus zu sein. Autogenes Training funktioniert nicht bei Dir? Du hast keine Zeit, es richtig zu üben. Was Du wohl brauchst, sollte erst einmal schnell greifen und dann langfristig wirken. Etwas, das Dir die Entspannung mehr oder weniger so unterjubelt, dass sich nichts in Dir dagegen wehren kann.

Wäre ein Tag in einer Erholungslandschaft drin? Baden, Sauna, Massagen... Das ist nicht billig, könnte aber ein Anfang sein. Ein Wochenendausflug zu Freunden oder Verwandten? Da hättest Du Tapetenwechsel und könntest Dich umsorgen lassen. Längerfristig kann Dir eine echte Therapie helfen, wie es [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/606628/17792523/Lesezeichen/ KMoody]] angesprochen hat. Vor allem wenn Du dazu neigst, Dich in etwas hineinzusteigern. Da sind noch weitere Baustellen offen.

lzauer. Somimerabenxd


Habe gerade mit meinem Freund telefoniert, jetzt geht es mir auch ein wenig besser. Wobei es anfänglich echt peinlich war, weil ich befürchtet habe, dass er merkt, dass ich was getrunken habe!! %:|

Deshalb ja meine Frage nach der Mutter-Kind-Kur.

Das wäre in jedem Fall eine Option!!

Hast du mal an eine Verhaltenstherapie gedacht?

Hab ich tatsächlich schon gemacht, allerdings vor bereits 5 Jahren. Gebracht hat es mir leider kaum etwas, aber ein wenig gebessert hat es sich schon!

Ich denke, ich brauche mehr "Ruhezeiten", die nur mir gehören, in denen ich auftanken kann...tagsüber ist es ungelogen die ganze Woche so, dass ich unter Zeit- und Termindruck stehe. Meine Tochter tut mir echt schon Leid, weil sie sicher merkt, dass ich mich nicht so auf sie einlassen kann, weil ich in Gedanken schon beim nächsten bin, was noch erledigt werden muss etc...

l7aueMr So~mmer%abWend


wie alt ist deine tochter?

Sie ist 3,5 Jahre und sehr quirlig x:)

s9cphna<tteqrguscThxe


Ich denke, ich brauche mehr "Ruhezeiten", die nur mir gehören, in denen ich auftanken kann...

Das habe ich in der Meditation gefunden. Wenn ich so richtig aufgedreht nach Hause komme, holt mich die Meditation schnell runter, und ich schlafe oft darüber ein. Also lege ich mich gleich dazu ins Bett. ;-) Nach über 4 Jahren regelmäßiger Meditation brauche ich kaum noch die Unterstützung meiner CDs, sondern kann den "Hebel im Kopf" fast überall umlegen. So kann ich diese "Zeit für mich" immer wieder über den Tag verteilt einbauen. Mal ein paar Minuten auf einer Bank, zwischen zwei Haltestellen in der Bahn, oder sogar im Laden beim Anstehen an der Kasse.

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