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Bald kann ich glücklich leben

kPaia4-xxy


Hallo Himbeere,

ich sehe auch – wie schon mehrfach hier angesprochen – viele Widersprüche in deinen Äußerungen, und deine Einschätzung "nicht krank genug"/"zu krank" immer so gewählt, wie es dir grad am besten passt.

Dass du Depressionen hast, glaube ich dir auch, aber ich glaube dir nicht wirklich, dass sie sooo schlimm sind, dass du deswegen nicht aus dem Bett kommst. Das zeigt doch schon die Tatsache, dass du, wenn du pünktlich ins Bett gehst, morgens auch recht früh wach wirst.

Klar gibt es schwere Depressionen, dass man wirklich zu nichts fähig ist, kenne ich selbst leider auch, aber in solchen Zeiten war ich auch nicht in der Lage, so konsequent in Foren zu schreiben. Und ich schätze mal, die Userin, die dich hier so "verteidigt" hat und beschrieben hat, wie sie selbst so schwere Depressionen hatte, dass sie in der Klinik 10 Tage das Bett nicht verlassen konnte, hätte in der Zeit auch nicht die Kraft gehabt, im Internet über sich zu schreiben und auf Beiträge anderer zu reagieren.

Es gibt aber auch Depressionen, wo – neben der medikamentösen Behandlung – ein ganz wichtiger Faktor Aktivität und Struktur ist. Und glaub mir, ich weiß, wie schwer das ist, das durchzuziehen. Ich habe vor einigen Jahren auch mal lange in der Psychiatrie nur im Bett gelegen, lange habe ich Bettruhe verordnet bekommen – ich durfte nicht aufstehen, außer ins Bad und zu den Mahlzeiten. Als ich wieder durfte, war ich so in meinen Depressionen und Ängsten gefangen, dass ich das Bett und das Zimmer kaum verlassen konnte. Nach insgesamt 5 Monaten bin ich in eine andere Klinik gekommen, dort habe ich andere Medikamente bekommen und wurde gezwungen, an den Therapien teilzunehmen und mir für die Zeiten dazwischen und danach einen fast minutiös ausgefeilten Tagesplan zu machen. Ich durfte tagsüber keine Minute im Bett liegen. Und das wurde kontrolliert. Es war wochenlang der reinste Horror, aber am Ende hat genau das mit geholfen. Es fällt mir oft immer noch schwer, so ganz wird das bestimmt auch nie verschwinden, aber es ist wieder möglich.

Dass bei Depressionen am besten Aktivität und Struktur hilft, war/ist bei mir kein Einzelfall. Und deine Problematik klingt mir sehr danach

Klar kann man über das Internet keine Diagnosen stellen, aber vielleicht denkst du mal drüber nach.

Mittlerweile habe ich mein Studium abgeschlossen und seit 6 Jahren einen festen Job. Dieser bringt mich oft an meine Grenzen, oft kämpfe ich schwer damit, das durchzuhalten, und ich bin wegen meiner psychischen Probleme leider auch schon zweimal ausgefallen, weil ich einfach zusammengebrochen bin, aber ich merke gleichzeitig, wie sehr mir auch die Regelmäßigkeit und das Gefühl, was Sinnvolles zu tun, hilft.

Ich kann dir nur empfehlen, dir, auch wenn du keine von außen vorgegebenen Termine hast, einen festen Tagesplan zu machen, du regelmäßig rausgehst. Wurde ja schon von anderen vorgeschlagen...

Ich weiß, dass das schwer einzuhalten ist, wenn man niemanden hat, der einen dabei unterstützt, aber es ist einfach enorm wichtig.

Und es gibt wirklich viele Möglichkeiten, auch ohne Geld was zu unternehmen. Dass in deinem Alter nur Feiern angesagt ist, wofür man ja bekanntlich Geld benötigt, halte ich für eine reine Ausrede. Erstens feiert man eh in der Regel nur abends und auch Leute in deinem Alter beschäftigen sich ja irgendwie tagsüber, und zum anderen hast du hier ja schon von mehreren, die in deinem Alter sind, lesen dürfen, dass es eben nicht bei allen in deinem Alter so ist.

Und der Tipp, dir Gleichgesinnte für irgendwelche Aktivitäten zu suchen, kam auch schon mehrfach.

Ich finde es sehr blauäugig, mit dem früh ins Bett gehen und Struktur in deinen Alltag zu bekommen erst zu beginnen, wenn es akut von außen gefordert ist. Denn da ist das Scheitern doch schon vorprogrammiert.

Du hast da zum Einen die Umstellung, die eben nicht von Heute auf Morgen ohne Anstrengungen klappt, und zum Anderen noch die Anforderungen der Ausbildung.

Ich glaube wirklich, dass ein Großteil deiner Probleme schon alleine durch Struktur gelöst werden kann. Natürlich auch zusätzlich mit ärztlicher und therapeutischer Begleitung. Es liegt noch ein Haufen Arbeit vor dir, das wird kein Zuckerschlecken und eine Therapie erfordert aktives Mitarbeiten deinerseits. Es reicht nicht, einmal in der Woche über deine Probleme zu reden, du musst auch zwischen den Terminen einiges Umsetzen, und das kommt nicht von selbst.

Ich persönlich glaube auch nicht, dass dein Therapeut nur wegen eines verpassten Termins die Therapie abgebrochen hat, wenn sonst alles gestimmt hat. Da muss einiges mehr vorgefallen sein. Kann es sein, dass er schon länger das Gefühl hatte (wie auch viele User hier), dass du kaum was von dem Besprochenen umgesetzt hast?

Wenn das so ist und du nicht bereit bist, das zu ändern, ist auch ein Scheitern der nächsten Therapie vorprogrammiert.

Wenn du das wirklich auch nach ehrlichem Indichgehen nicht so bestätigen kannst, schreib deinem Therapeuten doch einen Brief und bitte ihm, wenn er wirklich die Therapie nicht fortsetzen möchte, wenigstens um eine Stellungnahme, was die Gründe für den Abbruch sind, damit du es in der Therapie besser machen kannst. Vielleicht kommt da ja noch was.

VG kaia

S*unbflowerx_73


Dass bei Depressionen am besten Aktivität und Struktur hilft, war/ist bei mir kein Einzelfall.

Das ist sogar STANDARD in jeder Depressionstherapie. Ggf. sogar bis hin zum gezielten Schlafentzug, wenn Leute tagsüber viel zu viel schlafen. Aber klar, das sind dann ja auch wieder böse Regeln und Vorschriftne, wo man ggf. mit Konsequenzen zu rechnen hat. Klinik ist leider kein Wellness-Hotel (und selbst in Hotels gibt es festgelegete Essenszeiten).

Ich finde es sehr blauäugig, mit dem früh ins Bett gehen und Struktur in deinen Alltag zu bekommen erst zu beginnen, wenn es akut von außen gefordert ist. Denn da ist das Scheitern doch schon vorprogrammiert.

:)^

Ich persönlich glaube auch nicht, dass dein Therapeut nur wegen eines verpassten Termins die Therapie abgebrochen hat, wenn sonst alles gestimmt hat. Da muss einiges mehr vorgefallen sein. Kann es sein, dass er schon länger das Gefühl hatte (wie auch viele User hier), dass du kaum was von dem Besprochenen umgesetzt hast?

Wenn das so ist und du nicht bereit bist, das zu ändern, ist auch ein Scheitern der nächsten Therapie vorprogrammiert.

:)^ Und das vorwurfsvolle "Er ist nicht erreichbar": Tja, es ist Ferienzeit.

kaia-xy bringt alles super auf den Punkt – und zeigt v.a. eine Einstellung, die ich bei Dir, Himbeere, echt vermisse: Sie macht deutlich, dass es oft schwer ist und sie auch immer noch zu kämpfen hat. Aber sie zeigt die Einsicht, dass es anders nicht geht. Sie zeigt die Motivation, die Zähne zusammenzubeißen. Sie hat sich in der Klinik quasi ALLES vorschreiben lassen, statt es als unfair, Freiheitsentzug oder was auch immer zu bezeichnen.

Und genau DA liegt der Unterschied: Der eine kämpft, arbeitet hart an sich, nutzt die Hilfe. Der andere argumentiert, blockt ab, sieht alles als Angriff und sinnlose Vorschriften und Bestrafung.

Himbeere, wenn Du an Deiner Bereitschaft, Dich Regeln unterzuordnen und einfach mal Struktur einzuhalten, nichts ändert, wird Dir keine Therapie der Welt irgendwas bringen. Und genauso wenig wird dauerhaft eine Ausbildung klappen. Du hast schon so viele Dinge durch, hast es geschafft irgendwie komplett durch's Raster zu fallen. Und kapierst immer noch nicht die bittere Realität Deiner Lage. Die Notwendigkeit, SELBER KONSEQUENT Dinge zu ändern. Nicht ankündigen und versprechen, um hier irgendeinen Kritikpunkt abzuwürgen. Sondern ohne Trara einfach mal umsetzen.

FWe1ta


Himbeere, ich hab den Führerschein selbst bezahlt, nämlich von meinem Konfirmationsgeld. Das hatte ich von Anfang an geplant. Hab das Geld also nicht sofort ausgegeben, sondern drei Jahre beiseite gelegt. Und als sich abzeichnete, dass es nicht reichen wird (hab deutlich mehr Fahrstunden als normal gehabt und knapp ein dreiviertel Jahr gebraucht), musste ich Jobben. Ich war Babysitten. Klar, das reichte nicht, also musste ich zusehen, was ich machte. Meine Eltern haben mir dann den Rest vorgestreckt, damit es nicht noch teurer wird. Unter der Bedingung, es nicht schleifen zu lassen. Aber ich musste alles zurückzahlen! In der Beziehung müsste ich eher neidisch auf dich sein, denn schließlich bezahlt dein Vater dir ja die Fahrstunden.

Was die Ausbildung angeht, muss ich sagen, ich persönlich fände für dich ein längeres Praktikum sinnvoller als eine Ausbildung. Denn bei einer Ausbildung musst die früh aufstehen, Arbeiten und dann nachmittags/abends noch Lernen. Das schlaucht extrem. Ich bin sehr froh, mich nun ein Jahr lang ans Arbeiten gewöhnen zu können, ohne abends noch Lernen und Hausaufgaben machen zu müssen. Sei mal ehrlich zu dir selbst. Glaubst du wirklich, du würdest Arbeiten, Aufstehen und Lernen von jetzt auf gleich schaffen? Meinst du nicht, dass Arbeiten und Aufstehen für den Anfang genug sind?

Wie dem auch sei, ich drücke dir natürlich trotzdem die Daumen fürs Probearbeiten. Aber bitte rechne nicht zu stark damit, unbedingt eine Zusage zu bekommen.

E*hema[ligKer NutQzer (#1x5)


kaia-xy + sunflower

:)^ :)=

L[imeQs6x9


@ kaia- xy & Sunflower_73

:)^ :)=

Präzise auf den Punkt gebracht!

B~rummbOaerchi


Ich weiß nicht mehr, wer es geschrieben hat, aber ich stimme dem zu:

Jemand, der wirklich stark depressiv ist, schreibt nicht ständig so viel im Forum.

Ansonsten schließe ich mich Limes69 und Isabell an und klatsch ne Runde mit. :)= :)= :)=

Und Himbeere90: Ich denke, du weißt, dass es hier keiner böse meint. Keiner schreibt dir Romane, wenn er dir nicht helfen wollen würde, aber du zeigst dich teilweise beratungsresistent und das ärgert den ein oder anderen.

Es liegt an dir, etwas zu ändern. Du hast viele hilfreiche Tipps bekommen und falls das mit der Ausbildung nicht klappt, dann musst du diese umsetzen!

Mich wundert es ja ehrlich gesagt, dass du nächste Woche zwei Probearbeiten hast für eine Ausbildung ab 01.09.2013! Normalerweise sind die Ausbildungsplätze LÄNGST vergeben. Zu meiner Zeit hat man sich fast ein Jahr vor Ausbildungsbeginn schon für die Ausbildung bewerben müssen um dann ein paar Monate davor die Zusage schon zu haben.

P.S. Bezahlte Praktikas sind Luxus. Im sozialen Bereich noch extremer als in anderen Bereichen – vor allem, wenn man keine Vorerfahrungen hat.

Sxun(flo!wero_73


Mich wundert es ja ehrlich gesagt, dass du nächste Woche zwei Probearbeiten hast für eine Ausbildung ab 01.09.2013! Normalerweise sind die Ausbildungsplätze LÄNGST vergeben. Zu meiner Zeit hat man sich fast ein Jahr vor Ausbildungsbeginn schon für die Ausbildung bewerben müssen um dann ein paar Monate davor die Zusage schon zu haben.

Eben. Ich kenne jetzt schon genug Arbeitgeber, die zu Bewerbungen für 2014 auffordern. Bei noch freien Stellen ist entweder jemand abgesprungen oder man muss sich kritisch fragen, warum da noch was zu haben ist. Miese Bedingungen o.ä. Da bleibt nur abwarten und antesten.

Bezahlte Praktika sind Luxus. Im sozialen Bereich noch extremer als in anderen Bereichen – vor allem, wenn man keine Vorerfahrungen hat.

Genau. V.a. im sozialen Bereich machen Leute Praktika im Rahmen von Studium, im Rahmen von Anerkennungsjahren. Und z.T. kriegen nicht mal die Geld, trotz Fachwissen und trotz z.T. nahezu regulären Einsatzes in den Einrichtungen. Ich hab' letztes Jahr, mit 6 Jahren Berufserfahrung nach Studium, für die 30-Stunden-Woche 800€ brutto bekommen...

Ausnahme wäre FSJ oder Bundesfreiwilligendienst, da gibt's immerhin ein Taschengeld.

b?eetllejluicex21


Darum hatte ich das ja auch vorgeschlagen, ich geh sogar soweit zu sagen, das sich das mit dem 1 woche Probearbeiten so kurz vor Ausbildungsbeginn seltsam finde.... aber soll Himbeere mal machen.

Euren worten ansonst ist nichts hinzuzufügen außer :)= :)^

SOi?lberWmonda.uge


Apropos Probearbeiten / Praktika: es gibt auch Firmen die brauchen mal eben eine Vertretung (oder auch ne längere Arbeitskraft) und möchten nix zahlen.

Manche Firmen haben auch gar nicht die Absicht, jemanden dann einzustellen.

Früher wurden Azubis auch eingestellt ohne dass man vorher großartig Probearbeiten musste...

Sorry, das war jetzt OT aber da das Thema Praktika mittlerweile auf dem Schirm steht...

S;unfl[ower_x73


Es sind halt alles ziemlich undurchdachte Aktionen, gepaart mit einer nicht unbedingt realistischen Einschätzuung der Situation. Vermutlich bleibt nur ausprobieren, abwarten – und vielleicht kommen bei Himbeere einige Argumente und Warnhinweise ovn uns erst dann an, wenn sich Befürchtungen bewahrheiten.

Aber dann ist das Elend auch wieder groß, weil man ja fest davon ausging, jetzt noch eben so eine Lehrstelle zu bekommen (die man dann auch packt), die alle Probleme löst – und weil man sich darum um alle anderen Probleme nicht weiter kümmert. Um dann wieder panisch im Chaos zu versinken.

Ich wünsche es Himbeere ja wirklich. Aber halte es nicht für realistisch.

Eqhemavligper NutzDer (#x15)


Früher wurden Azubis auch eingestellt ohne dass man vorher großartig Probearbeiten musste...

Probearbeiten gab es bei uns damals nicht in so einen Ausmaß wie es heute Gang und Gebe zu sein scheint.

Ein Mal hatte ich es, da wollte ich eine Ausbildung bei einem Unfallchirurg ("Durchgangsarzt") machen, da sollte ich vorher ein dreiwöchiges Praktikum (also = Probearbeiten ;-)) machen. Ihm waren zu Viele schon abgesprungen, weil die Arbeitszeiten dort echt hart sein können. Mir gefiel es dort, trotz der Überstunden die selbst im Praktikum anstanden (wobei ich auch denke, er stellte mich viel auf die Probe ;-)), ich war bei kleineren Ops dabei, durfte assistieren (da hat er getestet ob ich das überhaupt vertrage ;-))....am Ende der drei Wochen hat der AR.... mich echt reingelegt (sorry, aber ich bin heute immer noch sauer, obwohl es 27 Jahre her ist). Er mich gefragt, ob ich den Job will. Vor ihm lag der Vertrag. Ich sagte eindeutig "Ja" – er hat immer weiter gebohrt, ob ich mir wirklich sicher sei! Ich immer wieder "Ja, ja, jaaa!" und dann meinte er, ich solle es mir trotzdem noch mal über's WE überlegen. Ich war 18 Jahre jung und es gewöhnt, dass man auf Autoritätspersonen hört. Also sagte ich "Ich kann Ihnen zwar jetzt schon sagen, dass ich es will, aber ok, dann überlege ich noch über das Wochenende". Damit hatte ich wohl mein Todesurteil unterschrieben – denn ich rief am nächsten Morgen (war dann der Samstag) an um ihm zu sagen, dass ich kein Wochenende bräuchte, ich wäre mir einfach so sicher – da hieß es von seiner Frau (!), dass sie mich nun nicht mehr wollten, ich hätte hartnäckiger sein müssen.....Öh.... ":/. Wobei man sich da im Nachhinein auch fragt, ob man bei solch manipulativen, unsensiblen Menschen überhaupt arbeiten will.....von einer ehmaligen Kollegin weiß ich, dass bei ihm die Arzthelferinnen auch heute noch wohl wechseln wie noch was ;-). Aber er war als Arzt einfach toll und ein toller Lehrer.....

Sorry, jetzt war ich sehr ot. – aber andererseits sind solche Erfahrungen ja auch mal eine ganz interessante Abwechslung als ständig Vorhaltungen lesen zu müssen ;-).

Und das mit dem Bewerben für Ausbildungsstellen:

Uns wurde schon auf dem Gymnasium gesagt (bei mir jetzt 30 Jahre her... OMG ;-D), dass das 9.-Klasse-Zeugnis sehr wichtig sei, falls man sich doch entscheidet kein Abitur zu machen ODER, dass manche Arbeitgeber trotz gutem Abiturs dennoch genau dieses Zeugnis auch sehen wollen.

Ich bin nach der 9. vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt und habe sogar die 9. Klasse dann freiwillig wiederholt (eine Einstufung in die 10. Klasse wäre möglich gewesen), weil mein Zeugnis vom Gymnasium so schlecht war/aussah, dass ich mir sagte, dass dieses eine Jahr den Kohl auch nicht fett macht – Hauptsache, ich habe später ein gutes Bewerbungszeugnis.

Die Grundlage warum genau dieses Zeugnis so wichtig war, lag auf der Hand: Man hat sich für Ausbildungsstellen schon ein Jahr zuvor beworben.

Und wie ich von meinen Töchtern weiß, hat sich daran bis heute nichts geändert.

Aber:

Sooo ungewöhnlich ist es auch wieder nicht, dass auch mal kurzfristig Stellen frei werden. Der Arbeitgeber kann ja nicht zwangsläufig was dafür, wenn Jemand doch in letzer Sekunde abspringt. Dennoch passiert das wiederum nicht so häufig, dass da jetzt Jemand gleich zwei Stellen 'erwischt', die ab dem 01.09. vakant sind.

SVunfl|ower?_x73


Eine Freundin von mir ist Realschullehrerin. Da laufen die ganzen Bewerbungstrainings etc. schon in der 9. Klasse. Sie ist gerade Klassenlehrerin einer 9. Klasse und hat das vor den Ferien jetzt alles durch. Und bis auf einige wenige Schüler (miese Zeugnisse oder Absicht, das Abitur zu machen), haben ALLE Lehrstellen.

Die kurzfristig freien Stellen:

Ich weiß, dass zumindest bei den Abiturienten Leute oft Stellen annehmen und sich dann doch für's Studium entscheiden... Da gibt's schon mal kurzfristig freie Stellen. Alles möglich, man wünscht Himbeere ja auch die Chance. Bliebe da nicht ein großes "Aber"...

E^hema`liger Nu=tzer (%#15x)


Sunflower

ch wünsche es Himbeere ja wirklich. Aber halte es nicht für realistisch.

Ich sehe es leider auch so.

Ich würde mich aufrichtig freuen, wenn Du Himbeere, mich (uns) vom Gegenteil überzeugen würdest – aber ich sehe bei Dir einfach (noch?) nicht die Einstellung die man für eine solche Arbeit braucht.

Regeln oder auch Verhaltensweisen anderer Menschen, die Du für nicht "sinnvoll" oder Dir gegenüber nett genug erachtest, denen trotzt Du in großem Ausmaß.

Davon mußt Du einfach wegkommen.

Hvimb;ezerxe90


Ich bin echt gespannt wie du das so schaffst um 7 aufzustehen, wenn du willst weck ich dich di und mi... da bin ich schon seit 5 uhr wach und fang um 7 an zu arbeiten ca 70 km von daheim.... Donnerstag und Fr hab ich leider nachtdienst ;-) obwohl da kann ich dich wecken bevor ich schlafen gehe bin da nicht vor 8:30 zu hause ;-D

Das würdest du tun? Wie willst du mich denn wecken? Würdest du mich dann morgens anrufen und warten, bis ich dran gehe?

Dass du Depressionen hast, glaube ich dir auch, aber ich glaube dir nicht wirklich, dass sie sooo schlimm sind, dass du deswegen nicht aus dem Bett kommst.

Soo schlimm sind sie ja derzeit auch wirklich nicht. Immerhin nehme ich zurzeit auch Psychopharmaka noch zusätzlich ein.

Ich persönlich glaube auch nicht, dass dein Therapeut nur wegen eines verpassten Termins die Therapie abgebrochen hat, wenn sonst alles gestimmt hat. Da muss einiges mehr vorgefallen sein. Kann es sein, dass er schon länger das Gefühl hatte (wie auch viele User hier), dass du kaum was von dem Besprochenen umgesetzt hast?

Doch, ich denke schon. In dem Brief stand drin, dass er die Therapie wegen eines versäumten Termins meinerseits abbricht. Ansonsten habe ich mich an das gehalten, was er mir gesagt hat. Wir haben ja auch immer reflektiert.

Und genau DA liegt der Unterschied: Der eine kämpft, arbeitet hart an sich, nutzt die Hilfe. Der andere argumentiert, blockt ab, sieht alles als Angriff und sinnlose Vorschriften und Bestrafung.

Ich kämpfe auch, arbeite hart an mir und nutze die Hilfe, die mir hier gegeben wird. Wieso sollte ich mir auch sonst noch außerhalb des Internets einen Termin bei der Diakonie geben lassen und wegen den Selbsthilfegruppen anrufen?

Wie dem auch sei, ich drücke dir natürlich trotzdem die Daumen fürs Probearbeiten. Aber bitte rechne nicht zu stark damit, unbedingt eine Zusage zu bekommen.

Danke und nein, werde ich nicht, auch wenn ich es hoffe.

Mich wundert es ja ehrlich gesagt, dass du nächste Woche zwei Probearbeiten hast für eine Ausbildung ab 01.09.2013! Normalerweise sind die Ausbildungsplätze LÄNGST vergeben. Zu meiner Zeit hat man sich fast ein Jahr vor Ausbildungsbeginn schon für die Ausbildung bewerben müssen um dann ein paar Monate davor die Zusage schon zu haben.

Nein, die Ausbildung würde schon Mitte August beginnen. Das liegt daran, da die eine Kanzlei sich kurzfristig dazu entschieden hat, eine Auszubildende einzustellen und die andere Kanzlei ist auf mein Inserat, welches ich auf der Seite der Rechtsanwaltskammer veröffentlicht habe, aufmerksam geworden.

Darum hatte ich das ja auch vorgeschlagen, ich geh sogar soweit zu sagen, das sich das mit dem 1 woche Probearbeiten so kurz vor Ausbildungsbeginn seltsam finde.... aber soll Himbeere mal machen.

Wieso seltsam ??? Denkst du, die meinen es nicht ernst?

Bzrumm3bae>rchi


Nein, die Ausbildung würde schon Mitte August beginnen. Das liegt daran, da die eine Kanzlei sich kurzfristig dazu entschieden hat, eine Auszubildende einzustellen und die andere Kanzlei ist auf mein Inserat, welches ich auf der Seite der Rechtsanwaltskammer veröffentlicht habe, aufmerksam geworden.

Den 2. Punkt mit der Rechtsanwaltskammer finde ich klasse... also dass du das gemacht hast :)^ :)^ :)^

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