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Bald kann ich glücklich leben

EVh8emaluiger_ Ngutzer5 (#15)


PrimadonnaGirl

Du wirkst verwundert, isabell...

Nein. Ganz und gar nicht. Dass es so ist, dass wir hier wirklich eine erbsenhockende Prinzessin vor uns haben denke ich schon sehr lange – aber ich habe weiter oben ja schon geschrieben:

Ich bin per Internet/Forum immer sehr vorsichtig, sage mir: "Du kennst nicht die ganze Geschichte, die ganzen Umstände, beurteile nicht ausgehend von einzelnen Teilen das Ganze, das ist nicht möglich, gerade wenn es um das sensible Thema psychische Krankheiten geht"

– doch inzwischen ist es mir hier möglich, ich nehme mir das einfach raus. Ich sehe bei ihr keine PtBS oder Sonstiges. Sie hat lediglich keine Lust, sie bleibt auf ihrer Erbse sitzen.

H)imbGeejre9x0


Ich bin keine Prinzessin und ich hocke nicht auf der Erbse!

Nochmal ne Kurzversion meines Lebenslaufs:

Ich bin 1990 auf die Welt gekommen. 5 Jahre später kam mein Bruder auf die Welt. Ich bekam ab da weniger Aufmerksamkeit von meinen Eltern, da mein Bruder ja wichtiger war. Mit 5 fingen dann die ersten Probleme im Kindergarten an. Ich wurde von den anderen Kindern dort geärgtert, weil ich seltsam, anders war und außerdem etwas "dicker". Ich wollte nicht mehr in den Kindergarten gehen. Mit 7 wurde ich erst eingeschult. Da kamen dann in der Grundschule so Feindseligkeiten von den Klassenkameradinnen wie würgen, Haarbüschel rausreißen und ausgrenzen hinzu. Ab der 5. Klasse wurde es ganz schlimm. Ich wurde älter. Bekam Akne im Gesicht. Wurde damals wegen meines Aussehens von den Leuten in der Schule bis zur 8. Klasse ausgegrenzt und auf ganz gemeine Art und Weise psychisch und physisch gemobbt. Ab da folgte ein Schulwechsel. Klar war, dass ich während der Zeit auch nicht mehr wirklich oft die Schule besuchte. In der neuen Schule hatte ich eine "beste Freundin", mit der bin ich auch das erste mal von zu Hause abgehauen und die brachte mir das "Klauen" bei. In der neuen Schule wurden die Probleme nicht besser und ich wurde wieder gemobbt, zwar nicht so schlimm wie auf der vorigen Schule aber es kam natürlich wieder zu Fehltagen. Dann fing ich an mit 14 Jahren mich zu ritzen und Selbstmordgedanken zu entwickeln, ich kam das erste mal in die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Nach der Entlassung erflogte ein erneuter Schulwechsel. Dort war es zwar dann erheblich besser aber ich wurde pubertär. Fing an, aus Trotz und Coolness die Schule zu schwänzen, haute von zu Hause ab, lebte auf der Straße und da kam es auch zu der Vergewaltigung, was mich sehr verstört hat. Als ich dann zum zweiten mal in die Klinik kam, dachte man über ein Umzug in das Betreute Wohnen nach. Ich willigte ein. 6 Wochen später zog ich dann in ein anderes Bundesland um. Fast jeden Tag gingen in der Wohngruppe Gegenstände kaputt oder Betreuer wurden angegriffen. Mit 18 absolvierte ich mit viel Glück und über 70 Fehltagen meinen Realschulabschluss mit einem Durchschnitt von 2,1. Danach wollte ich das Fachabitur machen, doch kam wieder in die Klinik. Nach noch circa drei oder vier Kliniksaufenthalten lernte ich in der einen Klinik dann jemanden kennen, in den ich mich verliebte. Ich wurde aus der Klinik rausgeschmissen und nahm ihn mit zu mir nach Hause, zu meinen Eltern, da ich auch aus der Wohngruppe rausflog und keine Fernbeziehung mit ihm wollte. Mit dem war ich dann ein Jahr zusammen und auch verlobt, bis ich gemerkt habe, dass er mich nach Strich und Faden anlog und zu eifersüchtig und aggressiv war. Ich machte dann Schluss. Dann folgten mehrere Minijobs, ein Suizidversuch mit Aufenthalt auf der Intensivstation, drei angefangene Ausbildungen, bei denen ich allen gekündigt wurde, ein erneuter Versuch, die Fachhochschulreife zu erreichen, doch alles scheiterte. Jetzt bin ich wieder an einem Punkt angelangt, bei dem ich mit NICHTS dastehe! Und ihr habt echt nichts Besseres zu tun, als euch zu freuen, dass eure Kinder diese Probleme nicht haben und nicht so sind wie ich und wünscht mir nur Schlechtes!

HAinaxta


Die Frage ist nicht, was dir alles schlimmes passiert ist, sondern was du daraus machst.

In Selbstmitleid suhlen oder eine Therapie suchen. Klar, das eine ist einfacher als das andere, aber nur eins davon wird dich im Leben weiterbringen.

E(hemalig_er Ngutzer (c#51561x0)


doch alles scheiterte

Das ist scheisse, aber das ist doch nicht alles von selbst durch schicksalhafte Fügung gescheitert. Du hast schon deinen Teil dazu beigetragen.

So wie du dein Leben bisher angepackt hast funktioniert das offensichtlich nicht, also musst du was ändern, wenn du möchtest dass sich was ändert.

Eventuell würde ne 24/7 oder TPE Beziehung aus dem BDSM Bereich für dich funktionieren. Da würde dir dann deine komplette Verantwortung abgenommen und du hättest einen Partner.

Aber ich denke für BDSM Beziehungen muss man zum einen gewisse Neigungen haben und zum anderen sollte man sich selbst gefunden haben, so dass man im Ernstfall doch für sich selbst einstehen kann.

Ausserdem haben auch in solchen Beziehungen Handlungen und Zuwiderhandlungen Konsequenzen. Und auf Konsequenzen stehst du ja nicht so wirklich.

HSim{bee$re9x0


Ich verstehe alles, was mir in den vorigen Therapien gesagt wurde, es fehlt einfach nur an der Umsetzung und da ist der Knackpunkt bei mir und ich frage mich, wieso ich so bin, wie ich bin. Ich verstehe mich selbst nicht. Bin mir fremd. In einem fremden Körper gefangen. Eher mit falschen Gedanken und Gefühlen konfrontiert.

HUimbBeere9x0


Eventuell würde ne 24/7 oder TPE Beziehung aus dem BDSM Bereich für dich funktionieren. Da würde dir dann deine komplette Verantwortung abgenommen und du hättest einen Partner.

Was ist eine TPE-Beziehung aus dem BDSM-Bereich?

AheeQssxa


Ausgerechnet eine TPE würde ich garantiert niemandem raten der so sehr dazu tendiert sich abhängig zu machen von anderen. Das ist saugefährlich wenn man nicht den idealen Partner hat - und den zu finden ist ja gerade in dem Bereich so wichtig.

Zumal auch Dominante ihre Ansprüche haben. Himbeere würde ja schon daran scheitern aufzustehen wenn ihr Dom ihr sagt sie soll das tun....

Sorry, in einer TPE kann man sich nicht "krankschreiben" lassen wenn man ausschlafen will....

Das ist genauso Banane wie die Idee mit dem Kind.

Hzi'mfbeerxe90


Was ist TPE ???

Evhedmalig0er Nu*tzer: (#w515L610)


Liebe Himbeere, auch andere Menschen haben Probleme. Die muss man dann halt anpacken.

Mein Freund hatte sehr lange ein Suchtmittelproblem und neigt immer noch zu Extremen, ist nicht mehr zur Uni gegangen, nicht mehr zur Arbeit. Konnte nicht mehr vor die Türe, konnte nüchtern keine anderen Menschen mehr ertragen. Sich selbst auch nicht. Er hatte Schulden. Er hat eine Angststörung, neigt zu Zwangsverhalten und hat wirklich arge und sehr verstörende Paranoia.

Trotzdem sagt er nicht dass sein Leben scheisse ist und dieses und jenes Schuld dran wäre. Er macht halt, unterstützt durch seine Therapeutin, einen Schritt nach dem anderen. Meistens nach vorn, manchmal auch einen zurück. So ist das halt. Anstrengend und nicht fair, dass er es in dieser Hinsicht nicht so einfach hat wie manche anderen Menschen.

Er sagt dass man sich nicht drüber beschweren soll, dass es ist wie es ist. Sondern dass man versuchen soll zu schauen was schief gelaufen ist und was man tun kann das es zukünftig weniger schief läuft. Dass man sich eingesteht dass man Fehler hat und Fehler macht. Dass man sich selbst verzeiht wenn man Mist baut und dann wieder aufsteht und es von neuem versucht.

Bei dir ist halt hier im Forum seit millionen Beiträgen nicht wirklich der Wille erkennbar es zu versuchen. Du wirkst sehr wie ein Jammerlappen.

EWhema}lig>er NutzePrH (#5027R1x1)


Erst einmal muss ich Aeessa zustimmen und dann wollte ich noch sagen:

Himbeere, ich wünsche dir alles Gute und das du irgendwann einmal aufwachst und realisierst was du an Jahren in deinem Leben verschwendet hast indem du dich als opfer der Umstände und des Schicksals dargestellt hast, anstatt Mal dein Leben anzupacken.

Ich jedenfalls werde hier nicht mehr für aufbauende Worte oder dergleichen zur Verfügung stehen. Es tut wirklich weh zu lesen wie jemand sein Leben so wegwirft.

Viel Glück @:)

L:aufgxenie


Das hier ist alles ziemlich Traurig. Die Ausbildung war dein Fundament und ich dachte jetzt wird alles endlich gut. Als du deinem Chef deine Story erzählt hast, ab da wusste ich du würdest nicht mehr lange dort arbeiten. Sorry, aber ich konnte das einfach nicht schreiben. Vorab muss auch etwas passiert sein, sonst hättest du dich deinem Chef sicher nicht offenbart. Das Berufsleben ist ziemlich kalt und dies bestätigt es wieder.

Ich weiß nicht was sich hier für Leute austoben, doch ich denke das einige hier richtig Ahnung von deinem Problem haben. Wieso soll dich eine Einrichtung nicht aufnehmen? Dafür gibt es die doch. Bei irgendeinem fremden Menschen unterkommen ist sicher keine Option. Viele wollen einem etwas Böses, gerade hier im Internet.

An deiner Stelle würde ich jetzt den Pc ausmachen und dich hinlegen. Morgen früh würde ich mir Hilfe holen.

Alles Gute und ich hoffe du schaffst das @:)

EWhema<ligSer Nutzrer (#1P5x)


Himbeere

Und ihr habt echt nichts Besseres zu tun, als euch zu freuen, dass eure Kinder diese Probleme nicht haben und nicht so sind wie ich und wünscht mir nur Schlechtes!

Also 1., wenn, dann sprich mich auch direkt an, denn ich bin erinnerlich die Einzige, die etwas in der Richtung gesagt hat.

Und 2. ich habe nicht gesagt, dass ich mich bezüglich meiner Töchter "freue", sondern, dass ich "erleichtert" bin. Das ist für mich ein massiver Unterschied.

Und 3. wo habe ich auch nur annähernd geschrieben, dass ich Dir "nur Schlechtes" wünsche??

Und was Dein Bericht angeht...nun ja. Soll ich ihn wirklich auseinanderklamüsern? Nein, ich glaube das muß ich nicht.

Das ist wirklich alles in einzelnen Punkten unschön bishin zu wirklich schrecklich ( – >Vergewaltigung) – dennoch hat das Alles nichts mit Deinem jetzigen Verhalten zu tun.

Hinata bringt es auf den Punkt:

Die Frage ist nicht, was dir alles schlimmes passiert ist, sondern was du daraus machst.

Es ist – in meinen Augen mittlerweile bezeichnend für Dich, dass Du z.B. aus meinem Beitrag die Dinge rauspickst, die Dir für Deine Argumentation passen. Noch dazu verdreht, bzw. mißinterpretiert. Und da ich ebenso mittlerweile weiß, dass Du ganz und gar nicht dumm bist, sehe ich das als manipulativ, berechnet, gezielt.

Auf die anderen Sachen gehst Du gar nicht ein. Weder bezüglich der letzten Beiträge, noch denen von heute Nachmittag (bezüglich einer Schwangerschaft).

Und genauso machst Du es in meinen Augen auch bezüglich Deines Lebens, Deines Alltags. Es wird das hergenommen was ja "ach so schlimm war/ist" und das was auch nur ansatzweise positiv in dem Sinne ist, dass Dir Jemand helfen wollte/will, ist oder sein könnte, wird sofort ausgeblendet sobald es in irgendeiner Weise eine Forderung an Dich stellt.

Es sind ALLE Anderen schuld, verantwortlich für Deine Wege die Du gegangen bist – nur Du nicht.

Du stellst es hin, als hättest Du auf der Straße leben müssen – nein, mußtest Du eben nicht, Du hättest Deine Eltern gehabt. Du hattest Klinikplätze, betreutes Wohnen....aber ja klar, da wurde ja Einer nach Sibirien geschickt, ein hilfloser 16-jähriger – da gibst Du uns die Überschrift die einer eindeutigen Boulevardzeitung zuzuordnen ist und noch dazu nur die Hauptüberschrift und nicht den Ansatz von Hintergrundinfos – um uns damit zu zeigen, wie schlimm es doch dort war....

Und Deine Eltern:

Wären sie wirklich so schlimm gewesen wie Du sie im Laufe dieses Fadens schon öfter mal gerne darstellen wolltest – dann würdest Du nicht mehr bei ihnen, bzw. Deinem Vater leben, ganz sicher nicht.

Also auch Dein langer Bericht über das "ach so Schlimme" was Dir alles so erfahren sein mag zeigt nur Eines auf: Schuld sind immer die Anderen.

Auch wenn da jetzt vielleicht ein paar Stimmen laut werden: Niemand, wirklich Niemand, wird vom Kindergarten bishin zum Schulabschluß durchgehend, konsequent, gleichbleibend gemobbt – vor allem nicht, wenn er in verschiedenen Umfelder war und vor allem auch nicht dann, weil er dicker ist, weil er eine Brille trägt oder Akne hat. Da muß schon mehr vorfallen/sein, wenn es ein Dauerzustand ist. Aber man kann sich natürlich einzelne Vorfälle rauspicken und an diesen jahrelang zehren und darauf sein weiteres Leben aufbauen.

s.chrnecke1x985


Ohne jetzt fies oder schadenfroh klingen zu wollen, aber ich würde mir durchaus Gedanken über mein eigenes Handeln und Auftreten machen, wenn sich sogar die eigenen Eltern und Leute aus einem anonymen Forum von einem zurückziehen... das passiert ja nicht aus einem Vakuum heraus, sondern als Folge von Handlungen und Aussagen.

Himbeere, du bist einfach maßlos egozentrisch, bis hin zum Egoismus. Es geht immer nur um Himbeere, Himbeeres Probleme, Himbeeres schlimmes Schicksal, wie gemein alle zu Himbeere sind... das hält kein Mensch auf Dauer aus.

Ich werde auch nicht deine ganze Lebensgeschichte aufdröseln, aber nur mal so ein paar Beispiele:

Klar war, dass ich während der Zeit auch nicht mehr wirklich oft die Schule besuchte.

Es war deine Entscheidung die Schule zu schwänzen... du hast dich dafür entschieden und es getan, niemand anderes!

In der neuen Schule hatte ich eine "beste Freundin", mit der bin ich auch das erste mal von zu Hause abgehauen und die brachte mir das "Klauen" bei.

Du hast geklaut, du bist freiwillig abgehauen! Niemand hat dich mit einer Pistole auf der Brust dazu gezwungen!

zwar nicht so schlimm wie auf der vorigen Schule aber es kam natürlich wieder zu Fehltagen.

"Es kam" nicht zu Fehltagen, du bist nicht hingegangen

Ich wurde aus der Klinik rausgeschmissen und nahm ihn mit zu mir nach Hause, zu meinen Eltern, da ich auch aus der Wohngruppe rausflog und keine Fernbeziehung mit ihm wollte.

Auch hier waren es deine Handlungen, die zu diesen Konsequenzen führten.

Genauso bei der letzten Ausbildung: Jeder sagte dir, dass du mit Fehlzeiten in der Probezeit fliegst. Du hast gefehlt – du bist geflogen. Wundert dich das wirklich?


Ansonsten schließe ich mich vorbehaltlos Isabell an :)^

HIimbBeere9x0


Ist das alles ne andere Form von selbstverletzendem Verhalten?

Ich bin wirklich nicht faul, wenn ihr das denkt. Mein Ex-Chef sagte selbst, ich hätte so viel Potenzial und wäre nicht gut, sondern verdammt gut, ich war mit der Arbeit schneller fertig als die ausgelernten Fachangestellten. Das ist jetzt keine Angeberei oder so aber wenn ich wirklich einfach nur faul wäre, dann würde ich ja nicht solche Höchstleistungen bringen, oder?

E5hemalige^r Nutzerv (#15x)


schnecke

Danke Dir, Du hast genau das aufgedröselt, wozu ich keine Lust hatte @:)

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