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Bald kann ich glücklich leben

mlnxef


Ja, weil die meisten Damen dort in einem 'selbstständigen' Beschäftigungsmodell arbeiten, sprich sämtliche Steuern, Abgaben etc. selbst entrichten müssen.

:)z ... und das wiederum heißt, dass dafür ein Gewerbeschein benötigt wird. Anonym funktioniert da gar nix.

mtnexf


Wenn alles gut läuft, überlegt man nicht Nutte zu werden, um emotional abzustumpfen und "unabhängig" zu werden.

PLrimaodonnaBGirxl


Nein, tun wir nicht – siehe oben!

Es läuft alles gut!

Gut ist sehr subjektiv.

Wenn Fellatio und Co. gegen Bezahlung und ein richtiger Tagesrhythmus für dich eine Situation bedeuten, die du als gut bezeichnest, ist das eben deine ureigene Sicht und garnicht verboten.

Dann ist ja alles wunderbar.

SRilbermMondaxuge


Ich habe eine Tagesstruktur, habe bisher jeden meiner Termine wahrgenommen, ab Mai gehe ich wieder arbeiten und die Tagesklinik wird mich wahrscheinlich noch vor Ostern aufnehmen können. Sind das denn keine guten Nachrichten und gute Fortschritte?

Und angemeldet wird man dort übrigens nicht laut Betreiber

Also Schwarzarbeit. Oder – wie weiter oben jemand schrieb -selbstständiges Gewerbe. So ist der Betreiber fein raus in Sachen Risiko.

es würde also niemand mitbekommen und ich würde dort natürlich auch nur unter einem Pseudonym arbeiten

süß...

kVaTrlacnowxa


Lass das bitte bleiben. Du musst nichts beweisen. Wer Augen hat um zu sehen, sieht es auch so. Nur weil Vorstellungskraft und Menschenkenntnis einiger hier nicht weit genug reichen, um dir zu glauben, muss du nicht unter Rechtfertigungsdruck geraten und dich für sie nackig machen. Es gibt so viele kleine Gelegenheiten, wo man mehr Würde und Selbstachtung einüben kann, und dies ist einer davon. Mach dich bitte nicht zum Hampelmann dieser Leute! Deine persönliche Geschichte ist schon bitter genug.

Melde lieber Beiträge mit diffamierenden Unterstellungen an die Moderation und gut ist.

Individualist

:)^ :)^ :)^

Der Hit ist ja noch, dass selbst die Rechtfertigungen, die gar nicht abgegeben werden müssen, dann nichtmal gesehen werden wollten, sondern einfach blind stur weiter nicht geglaubt werden wollte...

S=uYnflo]werx_73


Ich halte es NICHT für Verarsche. Habe leider in meinem Beruf SELTEN, aber wenn dann vergleichbare Fälle wie Himbeere erlebt. Naivität und falsch geleitete Sehnsucht, mit den übelsten Konsequenzen.

Traurig ist nur, dass Himbeere jetzt auf die paar Skeptiker so massiv reagiert. Aber ALLE gut gemeinten, freundlich geäußerten Warnungen komplett ausblendet.

Und Himbeere:

Hör auf mit dem "der Betreiber sagt". Meine Güte, man kann VIEL erzählen, wenn der Tag lang ist. Mach' Dich selber schlau. Werd' erwachsen und selbstständig.

Und BITTE: Lies, was hier EINIGE zu Deinem "Bekannten" geschrieben hab. Lass' die Widersprüche mal sacken. Er kennt Dich aus der Klinik, tut alles für Dich – und fährt Dich ganz zufällig zu einem "FKK-Club-Betreiber", der Dir viel Geld verspricht?! AUFWACHEN!!! Und NEINSAGEN.

Und bzgl. des "Jobs":

Klar, es bekommt keiner mit und Pseudonym und so. Mädel, Du willst beim Steuerberater (war's doch, oder Rechtsanwalt) anfangen? Da hast Du KUNDENKONTAKT. Nicht nur die täglich selben Bürokollegen!

HIRN EINSCHALTEN!

Szilb:ermonudaugxe


ok nochmal...

Ich habe eine Tagesstruktur, habe bisher jeden meiner Termine wahrgenommen, ab Mai gehe ich wieder arbeiten und die Tagesklinik wird mich wahrscheinlich noch vor Ostern aufnehmen können. Sind das denn keine guten Nachrichten und gute Fortschritte?

Da wollte ich dazu schreiben: Ja, das sind gute Fortschritte und es wäre schön wenn es weiter aufwärts ginge !

M-arrpyPop{pins


Ich habe eine Tagesstruktur, habe bisher jeden meiner Termine wahrgenommen, ab Mai gehe ich wieder arbeiten und die Tagesklinik wird mich wahrscheinlich noch vor Ostern aufnehmen können. Sind das denn keine guten Nachrichten und gute Fortschritte?

Und wie soll das funktionieren mit arbeiten wenn du in die Tagesklinik gehst? Das wird sich doch sicher einige Wochen hinziehen, da kannst du doch nicht arbeiten.


Zieh erst mal die Tagesklinik durch und wenn du einigermaßen stabil bist kannst du vielleicht ans arbeiten denken.

BUuxbaVum\hecfke


Wir haben bei uns hier auch eine "FKK-Villa", für die in der Stadt einiges an Werbung gemacht wird. Auf deren Homepage steht auch, wie es da abläuft: 60 Euro Eintritt, und "Thema Sex: Die Damen sind keine Angestellten der ###### und arbeiten daher alle selbstständig und auf eigene Rechnung. Die Damen nehmen jeweils 50,-€ pro halbe Stunde und bieten Ihnen dafür. "Französisch ohne" und "GV mit Schutz" an." Extrawünsche sollen mit den Damen seperat besprochen werden.

Die Damen werden dann auf der nächsten Seite vorgestellt. Name, Alter, Größe, Körbchengröße, Konfektiosgröße und Herkunft. Sowie natürlich sexuelle Vorlieben. Da kann der Freier dann anklicken, was er zusätzlich zum oben genannten Standardprogramm bevorzugt (z.B. Gesichtsbesamung :°( , Natursekt :-X , Analverkehr %:| , 3er :-o usw), und dann bekommt er die "passenden" Damen, meist mit Foto, angezeigt. So richtig schön wie im Katalog. :(v

Für 6000 Euro Einkommen pro Monat, müssten also täglich 2 Stunden "Standardprogramm" (Französich ohne bzw GV mit Gummi) abgeleistet werden. Oder halt ein paar Sonderwünsche mehr. Die Preise für "Zungenanal" oder "Bi-Sandwich" könntest Du dann frei verhandeln.

Diese 6000 Euro, wenn Du sie denn behalten darfst, müsstest Du dann aber natürlich voll versteuern. Solltest Du mit dem Gedanken spielen, das ganze "schwarz" zu machen, dann solltest Du täglich beten, dass dieser Job niemals auffliegt. Missgünstige Koleginnen, abgezockte Freier, Gewerbeaufsichtsamt/Zoll, oder, was der Super-Gau wäre: Kunden oder Vorgesetzte aus Deinem Ausbildungsbetrieb. Ärger mit Chef wird es sowieso geben, falls Du Dir Deinen "freiberuflichen Nebenjob" bei ihm genehmigen lassen willst. Eine Prostituierete in einer Kanzlei ist wohl nicht so ganz in seinem Sinne.

Verbann diese dumme Idee also schnellstmöglich aus Deinem Kopf, und lass Dich nicht einwickeln. Weder Puffbetreiber noch Freier können Dir das geben, was Du brauchst.

Ansonsten rutscht Du bald die nächsten Stufen nach unten. :°_ :)*

Slilbe>rmondaxuge


Und wie soll das funktionieren mit arbeiten wenn du in die Tagesklinik gehst? Das wird sich doch sicher einige Wochen hinziehen, da kannst du doch nicht arbeiten.

@ MaryPoppins:

deshalb will sie doch diesen Job machen – immer am Wochenende.

@ Buxbaumhecke:

sie schreibt doch, dass sie den Job anonym machen will. Da wird sie wohl kaum beim Chef um Erlaubnis fragen...DAS wäre vermutlich auch das geringste Problem...

...aber stimmt, möglicherweise besucht ein Kunde – oder gar der Chef selber – dieses "Etablissement". Und bestimmt kontrolliert das Gewerbeaufsichtsamt manchmal und hätte dann gerne die Papiere der "Damen" gesehen

D@er kleUine Pxrinz


Also ich muss ja mal sagen, dass ich die Idee, als Prostituierte zu arbeiten, nicht für die schlechteste hier halte.

Für eine gewisse Zeit, um zu etwas Geld zu kommen, um eine gewisse Unabhängigkeit zu erreichen, oder anders herum, etwas weniger abhängig zu werden, also ich finde, es gibt wesentlich schlechtere Ideen!

msnexf


Welche Idee hier war denn schlechter?

b.lad!e19


@ Der kleine Prinz

Ich finde sogar, dass es überhaupt keine schlechte Idee ist; unter der Voraussetzungen, dass man diesen Beruf auch ausüben kann, ohne sich dabei selbst zu hassen. Die Frage wäre dann, ob die TE die Konstitution dafür hat...

S+unflo8wer_x73


@ Prinz:

Das ist nicht Dein Ernst, oder? Es mag vielleicht für gesunde, psychisch stabile Leute eine Lösung sein.

Aber für jemanden mit Missbrauchshintergrund, schwerwiegenden psychischen Problemen (zumindest in der Vorgeschichte), einer Zeit mit gesetzlicher Betreuung und v.a. jemanden, der noch vor einigen Wochen nicht mal zu einer NORMALEN Ausbildung mit einem wohlwollenden Chef in der Lage war: Klar, tolle Lösung. :|N :(v

E{hDemalige{r Nutzher (`#46719x3)


es gibt wesentlich schlechtere Ideen!

Es gibt schlechtere, allerdings auch bessere. Auf den psychologischen Aspekt kann ich da nicht so gut eingehen, da lass ich anderen den Vortritt. Aber wirtschaftlich gesehen, erscheint mir das ein bisschen wie eine Milchmädchenrechnung.

'Anonym' arbeiten und 'nichts verrechnen' müssen, das sind in der heutigen Zeit Illusionen. Solang man da nicht in den Bereich der Illegalität abrutscht, und das tun Saunaclubs in der Regel nicht – ist das von staatlicher (also auch steuerlicher Seite) ein durchaus reglementiertes Gewebe – bei dem man allen Beteiligten äußerst genau auf die Finger schaut.

Das wird sich hier mal wieder wesentlich rosiger und ertragsreicher ausgemalt als es wirklich ist.

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