» »

Bald kann ich glücklich leben

AbpfLelkVuchSen!00x7


Auf die Argumente, falls welche kommen, wie das helfen soll, bin ich auch gespannt :=o

S%unSflower_x73


Ich kenne diesen "Weg" jedenfalls nur von/bei Betroffenen, die TOTAL kaputt sind. Und den "Job" auch nur mit Medikamenten/Drogen/Alkohol aushalten. Gibt es, ja. Aber GUT tut es niemandem und LÖSUNGEN sind es bestenfalls vorübergehend (solange jung, knackig und frisch genug und noch nicht alt und kaputt) auf finanzieller Ebene.

D9ieUKruxemi


ich weiß, dass viele Prostituierte einen Missbrauchshintergrund haben. Man kann nicht von vorneherein sagen, dass das in dem Metier ein großer Nachteil ist.

oh nein, es ist auf keinen Fall von Nachteil, mit einem Mißbrauchshintergrund in das Metier einzusteigen....zumindest nicht für den Zuhälter. Sexueller Mißbrauch mindert häufig das Selbstwertgefühl der Frauen, hindert sie ggf. daran, ihre Sexualität selbstbestimmt zu leben. Unsichere, in ihrer Psyche angebrochene Menschen begeben sich durchaus sehenden Auges in Situationen, die schlecht für sie sind, weil sie ihnen eben auch auf bizarre Art vertraut sind. Daher sind Frauen mit Mißbrauchshintergrund, die also bereits in ihrer sexuellen Selbstbestimmung verletzt wurden, einfach von einem Zuhälter ggf, leichter zu "führen".

bNladLe19


Daher sind Frauen mit Mißbrauchshintergrund, die also bereits in ihrer sexuellen Selbstbestimmung verletzt wurden, einfach von einem Zuhälter ggf, leichter zu "führen".

Genauso gut kann man aber auch argumentieren, dass Frauen mit einem Missbrauchshintergrund einen schnellen Weg zur eigenen Unabhängigkeit suchen. Und egal, wie man selber zur Prostitution steht, kann man nicht abstreiten, dass es zumindest die finanzielle Unabhängigkeit ermöglichen würde. Das ist übrigens ein Grund, warum Frauen mit diesem Hintergrund in der Geschichte häufig als "erste Feministinnen" aufgefallen sind, weil sie unabhängig waren und selber bestimmen konnten.

Ich denke es ist keinem damit geholfen, wenn man versucht die TE aus der eigenen moralischen Vorstellung heraus zu beraten; sondern man sollte überlegen was für die TE die beste Lösung ist. Da spielt dann eher die Frage, was sich die TE aus diesem Weg erhofft, ob sie es dadurch erreichen kann und ob sie überhaupt in der Lage ist diesen Weg zu beschreiten. Letztendlich sind es aber Fragen, die die TE für sich selber beantworten muss, eben nach ihrer eigenen Moralvorstellung.

m.nef


Ich lese hier nichts von Moral als Motivation, davon abzuraten.

S8ilbeOrmonmdauxge


Ist das jetzt Zufall dass ausgerechnet Männer hier noch zur Prostitution zuraten ?

Und was die finanzielle Unabhängigkeit (die auch nur gegeben ist wenn frau ohne Zuhälter arbeitet) betrifft: was tut frau dann wenn sie aus Altersgründen ihren Job nicht mehr ausüben kann ? Wenn sie schon 65 ist bekommt sie vielleicht eine Rente aber was ist wenn mit 40 schon nix mehr geht ?

D/ieKrxuemi


nach ihrer eigenen moralischen Vorstellung

du bist hier der erste, der von Moral spricht.

weil sie unabhängig waren und selber bestimmen konnten.

was kann man da bestimmen? Den Preis? Die äußersten Grenzen? Ansonsten ist es Dienstleistung, der Kunde bestimmt, was er möchte.

bGlaXde1x9


Ich lese hier nichts von Moral als Motivation, davon abzuraten.

Dann liesst du aber nicht sehr aufmerksam. Du selber hast z.B. das Wort "Nutte" gebraucht; das ist weder ein neutrales noch ein angemessenes Wort...findest du nicht? Jmd. anderes schrieb, dass das keine Frau tun muss/sollte.

Ist das jetzt Zufall dass ausgerechnet Männer hier noch zur Prostitution zuraten ?

Was willst du damit unterstellen? Ausserdem ist deine Aussage falsch! Keiner hat der TE dazu geraten, sondern man hat diese Option lediglich nicht von Anfang an verteufelt. Ich selber gehe nicht zu Prostituierten und ich selber würde mich auch nicht prostituieren, selbst wenn ich eine Frau wäre. Aber ich bin nicht die TE und nur weil ich selber ein Problem damit habe, heißt dass nicht, dass die TE deswegen auch eins haben muss!

Und was die finanzielle Unabhängigkeit betrifft: Hat die TE davon geschrieben, dass sie bis 65 in diesem Gewerbe arbeiten möchte? Sie selber vergleicht sich doch mit Studentinnen die sich zum Studium etwas dazu verdienen und das wäre dann wohl auch die Basis aufgrund dessen sie es erwägen würde, diesen Job auszuführen. Wie es allgemein bzw. für andere Frauen aussieht, weiß ich nicht, aber ich kann mir zumindest vorstellen, dass einige es auch nebenberuflich machen.

cEhiefolxatu


Eine Abhängigkeit von einem Zuhälter würde im Sammelsurium von Himbeere noch genau fehlen. Dann ist auch der Traum von der finanz. Gesundung schnell ausgeträumt, denn die Zuhälter und Stundenzimmervermieter werden ihr praktisch die gesamten Einnahmen gleich wieder abnehmen ... Mädchen lass die Finger davon, wie ich (männlich) auch schon vor ein paar Seiten geschrieben habe.

b1lad@e19


was kann man da bestimmen? Den Preis? Die äußersten Grenzen? Ansonsten ist es Dienstleistung, der Kunde bestimmt, was er möchte.

Ich bin kein Experte, aber ich kann mir schon vorstellen, dass man dort mehr als nur den Preis bestimmt. Man muss bestimmt nicht alle Dienstleistungen anbieten, wenn man einige Sexualpraktiken ablehnt. Da ist es dann egal was der Kunde möchte bzw. der Kunde sucht sich den passenden Anbieter, der seine Wünsche auch umsetzen kann.

m]nef


Du selber hast z.B. das Wort "Nutte" gebraucht; das ist weder ein neutrales noch ein angemessenes Wort...findest du nicht?

Doch, ist es. Ok, dann schreibe ich nur noch "Liebesdamen" – meinst du, sie nennen sich selbst so?

Und was die finanzielle Unabhängigkeit (die auch nur gegeben ist wenn frau ohne Zuhälter arbeitet) betrifft: was tut frau dann wenn sie aus Altersgründen ihren Job nicht mehr ausüben kann ? Wenn sie schon 65 ist bekommt sie vielleicht eine Rente aber was ist wenn mit 40 schon nix mehr geht ?

Himbeere hat ja nicht mit dem Gedanken gespielt, das lebenslang zu machen. Trotzdem hast du im Grunde Recht. Unabhängigkeit ist das nicht. Wenn ne Woche lang nur Typen kommen, die man persönlich abstoßend findet, dann heißt es nachgeben oder nichts verdienen. Ich warte schon auf das Argument "Das ist in jedem Job so".

S3un~flowAer_7x3


Ob nun zu Prostitution geraten wird oder nur empfohlen wird, alle Optionen offenzulassen:

@ die MÄNNER:

Wie ignorant kann man eigentlich sein, was die Lebensgeschichte angeht? Wie kann man daraus auch nur mit ansatzweise ruhigem Gewissen eine Eignung für diesen "Job" ablesen?

Mich macht das fassungs- & sprachlos. Und ich bin gerade echt geneigt zu schauen, ob die männlichen "Befürworter" sich hier gerne in den Sexforen tummeln und was sie da so für Meinungen vertreten.

Und das hat meinerseits NIX mit Moral zu tun. Jede(r) kann tun und lassen, was sie/er will.

Aber jemandem, der auf jedes bisschen Interesse (Chef, der sich Probleme anhört. Männer, die nur Sex wollen. "Väterliche" Freunde, die sicher besser helfen könnten als so) JEDES MAL total naiv reagiert, sich NULL abgrenzen kann und glücklich ist auch über jedes Bisschen UNGESUNDE Aufmerksamkeit. Jemand, der kaum merkt, wann Grenzen überschritten werden und sie selber überschreitet, indem eben jedem Bisschen Interesse/Zuneigung mit erschreckend naivem Totalvertrauen begegnet wird: DIE hat NICHTS, aber auch gar nichs in der Prostitution verloren.

Wie kann man Aspekte wie frühere Betreuung, gravierende psychiatrische Diagnosen, das Stadium "zwischen Psychiatrie und Tagesklinik" nur so ignorant ausblenden und diesen "Job" als Lösung sehen für mangelnde Abgrenzungsfähigkeit und finanzielle Probleme? {:( :(v

b2ladxe19


Doch, ist es. Ok, dann schreibe ich nur noch "Liebesdamen" – meinst du, sie nennen sich selbst so?

Nutte ist ein abwertendes Wort, dass kann man überall nachschlagen. Dabei ist es egal, wie sie sich selber nennen. Aber vielleicht wird es dir klarer, wenn du mal überlegst, wie sich Afroamerikaner selber gerne nennen und warum man als Nichtangehöriger dieser Gruppe die gleiche Bezeichung meiden sollte.

@ Sunflower_73

Du kannst doch garnicht beurteilen wie sich die Prostitution auf die TE auswirken würde. Genauso wie du so tust, als ob du weißt, wie es ist eine Prostituierte zu sein und mit welchen Problemen man unbedingt keine Prostituierte werden sollte. Wenn man Prostitution als normalen Beruf ansieht, dann sind die von dir angesprochenen Punkte auf alle Berufe übertragbar und sollten von der TE auch nicht ausgeübt werden; weil sie sowieso darin scheitern wird. Der Punkt ist aber, dass man die Sichtweise der TE beachten muss. Wenn sie Prostitution als normalen Beruf sieht, wo wäre dann das Problem mit ihren Problemen?

mxnRef


%-| Na meinetwegen. Das heißt aber noch lange nicht, dass ICH es abwertend gemeint habe und aus moralischen Gründe nicht pro-Prostitution in diesem Falle bin. Weitere Diskussionen zur Wortverwendung kannst du anderswo und vor allem mit jemand anderem führen, danke.

Wenn man Prostitution als normalen Beruf ansieht

Und in etlichen normalen Berufen ist psychische Stabilität Voraussetzung, um ihn ausüben zu können.

Dhokavuaa Torrxot


Einem jungen Menschen mit Rückenproblemen würde man auch davon abraten, auf dem Bau zu arbeiten, nur damit er Kohle machen kann. Das zum Thema: Es wie jeden anderen Job sehen.

Die TE hat sogesehen psychische Rückenprobleme, sie hat nicht nur Rückenprobleme, sie hat 4 Bandscheibenvorfälle. So. Und wenn so jemand ankommt und sagt:" Der Kalle vom Bau hat aber gesagt, wenn ich da jeden Tag hingehe und ich auch nur so viel machen muss, wie ich kann, dann würde ich trotzdem immernoch locker 2000 Euro bei ihm machen! Das kann ich mir schon total gut vorstellen, weil Kalle mir ja auch helfen will und ich ja auch gucken kann, wieviel geht."

Dabei geht eigentlich gar nichts und 2000 Euro sind in dem Beispiel utopisch. Gelingt die Übertragung?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH