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Bald kann ich glücklich leben

I2ndivi*dualisxt


Was hättet ihr an meiner Stelle getan?

Ich hätte gesagt, dass das Aufgabe des geschulten Fachpersonals und nicht meine Aufgabe ist. Fertig.

Allerdings hätte ich mich auch durch eine Mitpatientin in keiner Weise unter Druck gesetzt gefühlt. Denn was hat die schon zu sagen? Nichts! Da könnte ja jeder kommen. Klar kann sie so eine Frage stellen, kann sie ja niemand dran hindern. Aber das würde ich bestenfalls als Meinungsäußerung werten, nicht mehr.

Wenn man sich bei jedem, der irgendwas sagt, unter Druck gesetzt fühlte, käme man ja aus dem Stress gar nicht mehr raus.

Lbila~Lina


Was hättet ihr an meiner Stelle getan?

Ihr genau das

Ich fühlte mich dadurch absolut überfordert, denn ich kann als Tagesklinikpatientin doch nicht jemanden beruhigen, der mit Beschluss im Fixierbett liegt und rumbrüllt??! Zumal ich nicht mal Angehörige von ihm bin und auch nicht mit ihm befreundet.

deutlich gesagt.

Kann da deine Überforderung verstehen.

scchne4ckex1985


Huhu, Himbeere!

Ich schließe mich meinen Vorschreibern an: Gar nix sagen oder, dass das nicht deine Aufgabe ist und sie dich damit in Ruhe lassen soll. Punkt.

Ich wünsche euch außerdem frohe Ostern und wollte euch noch fragen, was ihr so an Ostern vorhabt?

Himbeere ich wollte das schon früher mal schreiben: Ich finde, man merkt die Veränderung ganz stark, weil du jetzt auch mal an andere Leute denkst / denken kannst. Das ist ein großer Schritt und macht sooo viel in Punkto Sympathie aus x:) x:)

Ich werde am Sonntag große Ostereierjagd mit meiner Kindermeute (Nichten und Neffen) veranstalten. :-D fast 2 Kilo Schoki müssen versteckt werden :-q

Was machst du?

D;oc Sc9hüllexr


@ Himbeere90

Hey, wie kann ich denn meinen Threadtitel umbenennen? :)

Ich habe den Titel für Sie geändert.

S ilbermmond&augxe


:)^

s@chneckex1985


Juppiiiiieee, danke Doc! :-D :)^ :)= @:)

Hdimbqeere9x0


Alles, was ich mir erarbeitet habe, fängt an zu bröckeln.

Die alten Verhaltensmuster kommen zurück. Wie kann ich stärker sein und dem entgegen wirken?

MGarryP-oppins


Bestimmt nicht solange du dich nicht alleine auf dich konzentrierst. Kümmer dich um deine Belange und nicht um die Anderer, scheint nämlich doch nicht zu helfen.

Rxani890


Hallo Himbeere,

Rückfälle kommen immer wieder mal. Es braucht seine Zeit bis die alten gewohnten Gedanken umgewandelt sind. Es ist ein Lernprozess. Wie beim Erlernen einer Sprache. Das geht auch nicht in Tagen oder Wochen. Grad am Anfang vergisst man Wörter usw. Ich kenne da ganz hilfreiche Sätze die ich mir sagen kann. Skills nennt man die glaub ich.

(Z.B. Nimm es leicht. / Ein Tag nach dem anderen. / Bleib bei dir.) Eben positive Anstöße um ruhig zu werden und seinen Weg nicht aus den Augen zu verlieren.

Wenn es dir schlechter geht, dann sieh das wie einen Test um das erlernte anzuwenden. Es muss auch nicht gleich total toll klappen, aber du wirst besser werden mit der Zeit darauf zu achten was du brauchst damit es dir gut geht. Manchmal muss man auch lernen die unangenehmen Gedanken und Gefühle auszuhalten und trotzdem weiter zu machen. Anfangs sehr schwer aber am lohnendsten.

@:)

Liebe Grüsse

S]evenT.o/f.NiQnxe


Bin ich die einzige, die gemerkt hat, woher die ganze Aufregung von dem 'beruhigen des fixierten Patienten' kam?

Am Tag davor wurde jemand mit Handschellen in die Klinik eingeliefert, den ich aus meinem vorigen stationären Aufenthalt kannte.

Da meinte ich zu den anderen Tagesklinikpatienten, dass ich denjenigen kenne und die eine Patientin meinte zu mir, dass ich den mal beruhigen soll, wenn ich ihn doch kenne und das sagte sie gestern mindestens dreimal zu mir.

Vielleicht hast Du die Tatsache, daß Du diesen Mann aus einem anderen stationären Aufenthalt 'kennst', genau so oft betont wie die Dame ihre Aufforderung nach Beruhigung und deshalb könnte die Dame davon ausgegangen sein, daß ihr Euch eben kennt. Und das Wort 'kennen' kann durchaus auch so interpretiert werden, daß man jemanden so gut kennt, daß man ihm in einer solchen Situation zumindest mal ein paar nette Worte zukommen lassen kann.

Aber ich bin sicher, genau an dieser Punkt (=Abgrenzung) werden Deine Therapeuten bereits mit Dir arbeiten.

M\ilkyt_e7x7


Hallo liebe Himbeere!

Ich wünsche dir viel Kraft dass du weiterhin den richtigen Weg weitergehst, zu dir selbst findest und dass es dir gut geht! :)*

Rückschläge gehören dazu, lass dich nicht beirren. :-*

Egllazgaxnt


Vielleicht hast Du die Tatsache, daß Du diesen Mann aus einem anderen stationären Aufenthalt 'kennst', genau so oft betont wie die Dame ihre Aufforderung nach Beruhigung

Himbeere hat es einmal erwähnt, um zu erklären, dass sie diesen Mann kennt und im zweiten (!) Satz ist es ein Zitat der anderen Mitpatientin. Ich finde das zählt nicht zu "oft betont".

SIevenJ.of.Nxine


Ich finde das zählt nicht zu "oft betont".

Da hast Du Recht, wir wissen nicht, wie oft das war. Aber wenn ich mir ihren Faden so anschaue, der sich auch noch auf der 192. Seite weiterhin im Kreis dreht (es bröckelt, die alten Verhaltensmuster kommen zurück, und das kurz nach der Korrigierung des Titels) dann wage ich durchaus die Vermutung zu äußern, daß ihre Gespräche in Echtzeit in ähnlichen ungesunden Wiederholungen ablaufen.

:-/

Himbeere, was sagst Du dazu?

s8chnJeckxe1985


Ich wollte nur kurz anmerken: Wenn man psychisch so sehr krank war, dann hat man auch eine ganz verschwommene Vorstellung davon, was es heißt gesund zu sein.

Man denkt sich: Wenn ich gesund bin, dann bin ich immer glücklich. Dann geht es mir gut, Probleme gehen leicht von der Hand.

Und das sehe ich als Trugschluss an: Glück ist immer punktuell. Kein Mensch ist den ganzen Tag über glücklich. Frustration, Stress, auch Traurigkeit gehören eben auch zum gesunden Leben. Der Unterschied ist nur, dass man sich dann hoffentlich nicht mehr in die Depression fallen lässt und gleich alles anzweifelt. Sondern, dass man den Blick nach vorne richtet, akzeptiert, dass man gerade eine schwere / stressige Phase hat, danach aber auch wieder ganz tolle "Belohnungen" auf einen warten.

Ich nehme jetzt mal ein Beispiel von mir: Zur Zeit empfinde ich mein Studium als sehr stressig, ich bin manchmal überfordert und zweifle an mir. Dinge, die ich vielleicht gerade jetzt sehr gern tun würde, kann ich momentan aus Zeitmangel nicht machen. ABER: In zwei Monaten fangen die Sommerferien an *juchuuu*

In einem Jahr bin ich hoffentlich fertig, dann werde ich heiraten und eine längere Auslandsreise machen x:) Also wate ich jetzt noch zwei Monate durch eine etwas stressigere Zeit (wo ich allerdings auch zwischendurch tolle Erfahrungen machen werde, nur halt nicht ausschließlich das) um ein höheres Ziel zu erreichen.

Manchmal kann der Blick auf Gesunde sehr heilsam sein: Mittlerweile lassen sich viele Leute scheiden, ihre Welt, ihre Erwartungen zerbrechen. Aber sie arrangieren sich damit, sie suchen sich neue Ziele und irgendwann trocknen die Tränen wieder.

Gesund sein heißt, dass nicht alles perfekt läuft. Das beinhaltet mitunter auch ganz starke Umbrüche im eigenen Lebenslauf (z.B. einen Beruf zu machen, weil man halt Geld braucht), aber vor diesen Umbrüchen nicht die Waffen zu strecken.

H(imbee4re9x0


So, tagesklinische Behandlung ist beendet und seit heute wieder ein Jahr älter...! :-X |-o ;-D

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