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Bald kann ich glücklich leben

Hcimb&eere90


Dann verstehe ich gerade das ganze Problem gar nicht – Himbeere, du hast doch noch nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet, oder?

Na klar habe ich das schon!

H'imSbeer1ex90


Deshalb geht mein Antrag auch über die DRV!

tbhe sh"ad)owgixrl


Ach so, das habe ich dann verpasst bzw. vergessen. Dann nehme ich meinen Beitrag zurück ;-D

H>im5beBere90


Ach so, das habe ich dann verpasst bzw. vergessen. Dann nehme ich meinen Beitrag zurück

Macht doch nichts. ;-)

Kann man ja verstehen,dass man bei einer kranken und faulen Borderlinerin denkt,dass sie noch nie gearbeitet hat.

VZerasa


Nimm die Frage doch nicht so persönlich, wäre ja auch kein Drama wenn man mit 22 und vielen Problemen "nur" 400-Euro Nebenjobs gehabt hat.

H#ermapn_t\he_Gxerman


Leute, ich finde es echt nicht ok, wie hier alle auf Himbeere rumhacken.

Kann ja tatsächlich so sein, das ihre aktuelle Lebenssituation schwierig ist.

Mit Appellen wie "Wer will, der kann auch" oder "reiß Dich zusammen" ist ihr sicher nicht geholfen.

Ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen bitte.

a;myle


Kann ja tatsächlich so sein, das ihre aktuelle Lebenssituation schwierig ist

bestreitet doch auch keiner !

Ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen bitte

gute Idee! Leg mal los....

Spunfloewer_73


Himbeere,

ich wollte Dich nicht abstempeln. Aber da Du immer von "kein Geld" und "auf Vater angewiesen" schreibst, habe ich (fälschlicherweise!) angenommen, dass Du noch nicht so viel gearbeitet hast, dass Dir entsprechende Unterstützung zusteht! Zumal Du auch von Ausbildugnsplatzsuche schreibst etc. Das tut mir ehrlich leid – denn ich halte Dich nicht für eine faule Borderlinerin, sondern für krank und momentan nicht arbeitsfähig.

Folglich trifft dann ggf. doch die DRV-Reha-Schiene zu (wobei man sich da eine gute Klinik aussuchen und auch darauf bestehen sollte, gerade bei Borderline!).

Aber ehrlich gesagt verstehe ich Deine finanziellen Probleme dann umso weniger. Als junger Mensch, der noch nicht gearbeitet hat, fällt man viel schneller durch das Raster, was finanzielle Unterstützung angeht (aus der Schule raus, keine Ausbildung, unter 25 ist es mit Hartz IV schwierig, Eltern sind wg. 1. Ausbildung ggf. noch unterhaltspflichtig). Aber wenn Du schon (sozialversicherungspflichtig) gearbeitet hast, ist (theoretisch) finanzielle Unterstützung einfacher möglich.

Kleine Bitte am Rande:

Wie Du siehst, entschuldige ich mich für meine Fehlannahme. Ich halte Dich nicht für faul, es war keine böse Unterstellung, keine Vorurteile. Bitte interpretiere bei solchen Sachen nicht gleich "ach, ich bin eine faule Borderlinerin rein". Sondern versuche, Distanz zu bekommen... die Dinge einfach ruhig richtigzustellen. Dazu reicht ein einfacher Satz – und es wäre ein großer Schritt.

Nimm die Frage doch nicht so persönlich, wäre ja auch kein Drama wenn man mit 22 und vielen Problemen "nur" 400-Euro Nebenjobs gehabt hat.

Eben. Dann ist ein 400€-Job ein riesiger Erfolg. Aber ich bin mir gerade absolut nicht sicher, ob man bspw. mit einem 400€-Job überhaupt im rechtlichen Sinne sozialversicherungsrechtlich so beschäftigt war, so dass für einen Klinikaufenthalt die Dt. Rentenversicherung als Kostenträger in Frage kommt!

Ohne jetzt zu wissen, ob Himbeere "nur" 400€-Jobs hatte, oder gar mehr Stunden gearbeitet hat...

Mit "nicht wollen" und "zusammenreißen" hat das hier nichts zu tun... Sondern mit "nicht können".

@ Himbeere:

Auch wenn es jetzt mit dem Job gerade nicht geht: Was Du daraus mitnehmen kannst ist: Es gibt Jobs. Wenn DU soweit fit bist, wird es für Dich Optionen geben! Aber momentan bist Du halt nicht fit – also sehe "fit werden" als Hauptziel.

Dein Umfeld mag nicht das verständnisvollste sein. Aber ich glaube, wenn Du sehr KLAR einen Weg gehst (statt Rumeiern zwischen Jobsuche, Ausbildung – und der Erkenntnis, dass es gerade nicht geht), dann wirst Du die Leute weniger verwirren und vermutlich/hoffentlich auch mehr Hilfe bekommen. Aber Deine Ambivalenz (Job, Ausbildung, Erkenntnis dass es nicht geht) wirkt verwirrend. Und wenn Eltern dann lieber an der "heilen" Welt kleben und es lieber sehen, dass das Kind "endlich mal arbeiten geht", dann sehen sie nur das und vermeintliche "Faulheit". Aber wenn Du KLAR signalisiert: Hey, geht nicht, ich muss erst gesünder werden – vielleicht sieht es dann besser aus. Ich wünsche es Dir.

tHhe< shGadowNgirl


Kann man ja verstehen,dass man bei einer kranken und faulen Borderlinerin denkt,dass sie noch nie gearbeitet hat.

Auch von mir war es nicht böse gemeint. Ich habe nur gedacht, du hast noch nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet, da du ja auch noch recht jung und schon länger psychisch krank bist. Ich bin sogar noch etwas älter als du (grad 24 geworden) und habe bisher halt noch nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet.

Ansonsten unterschreibe ich Sunflowers letzten Beitrag :)

G#r#ottixg


@ sunflower_73,

@the shadowgirl

Ich kann nicht ersehen, wofür ihr euch jetzt entschuldigen müsstet.

Dieser Satz stammt alleine von der TE

Kann man ja verstehen,dass man bei einer kranken und faulen Borderlinerin denkt,dass sie noch nie gearbeitet hat.

Das hat hier niemand geschrieben. Aber er steht ganz klar für das Selbstbild der TE.

@ Himbeere90

Du machst hier auf jeder Seite eine neue Baustelle auf. Konzentriere dich erst mal auf deine Gesundheit.

Genau da liegt dein Problem:

Dein Umfeld mag nicht das verständnisvollste sein. Aber ich glaube, wenn Du sehr KLAR einen Weg gehst (statt Rumeiern zwischen Jobsuche, Ausbildung – und der Erkenntnis, dass es gerade nicht geht), dann wirst Du die Leute weniger verwirren und vermutlich/hoffentlich auch mehr Hilfe bekommen. Aber Deine Ambivalenz (Job, Ausbildung, Erkenntnis dass es nicht geht) wirkt verwirrend. Und wenn Eltern dann lieber an der "heilen" Welt kleben und es lieber sehen, dass das Kind "endlich mal arbeiten geht", dann sehen sie nur das und vermeintliche "Faulheit". Aber wenn Du KLAR signalisiert: Hey, geht nicht, ich muss erst gesünder werden – vielleicht sieht es dann besser aus. Ich wünsche es Dir.

H~imbe.ere9x0


Aber wenn Du schon (sozialversicherungspflichtig) gearbeitet hast, ist (theoretisch) finanzielle Unterstützung einfacher möglich.

Aber welche?? Ich lebe doch bei meinem Vater und war wegen der finanziellen Unterstützung auch letztes Jahr mal beim Jobcenter,die haben mich sofort wieder weggeschickt. %-|

Ohne jetzt zu wissen, ob Himbeere "nur" 400€-Jobs hatte, oder gar mehr Stunden gearbeitet hat...

Mit "nicht wollen" und "zusammenreißen" hat das hier nichts zu tun... Sondern mit "nicht können".

Das waren nicht nur 400-€-Jobs,ich war z.B. in einer Gaststätte vollzeitig angestellt und bei einem ambulanten Intensivpflegedienst arbeitete ich 8 Stunden am Tag,von Montag bis Freitag,dies habe ich aber wahrscheinlich damals auch nur geschafft,weil ich zu der Zeit koffeintablettensüchtig war.

Meine mittlere Reife habe ich auch nur durch die tägliche Einnahme von Koffeintabletten, fast täglichem Ritzen und medikamentöser Einnahme von Psychopharmaka geschafft.

Einmal war es so schlimm,vorher wurde ich von drei Mädchen der Schule fertiggemacht,dass ich am letzten Schultag,als meine damalige Klasse zusammen gefrühstückt hat,einfach zu weinen anfing,meine Lehrerin schickte mich daraufhin in die Hauswirtschaftsküche unserer Schule und sagte,dass,wenn es mir besser geht,ich wieder in die Klasse zurückkommen soll,als ich in der Hauswirtschaftsküche alleine war,ging ich zur Schublade,holte mir ein scharfes Messer,stach mir damit mehrmals in den Arm,schmiss das Messer weg und direkt danach,als es nur so blutete,ging es mir gleich viel besser,ich ging in die Klasse zurück,sagte der Lehrerin Bescheid,dass sie die Küche wieder abschließen kann und lachte ständig.

I'sa9belel


Himbeere

Warum gehst Du nicht auf den Beitrag von sunflower_73 (und grottig/shadowgirl) ein? Ich gebe ihr/ihnen absolut recht: Deine aller- allererste Baustelle ist nicht Arbeit zu finden, bzw. Geld zu "haben" – sondern Deine Gesundheit wieder hinzubekommen. Sonst wird das nicht funktionieren, weil Dir Deine Krankheit immer im Weg stehen wird, Du mußt erst mal lernen mit ihr umzugehen, mit ihr zu leben, sie ihn den Griff zu kriegen oder gar weg zu bekommen. Und das schaffst Du alleine nicht, nicht, wenn Du so weitermachst wie bisher.

Du scheinst verzweifelt einen "normalen" Weg gehen zu wollen, Wege die Andere von Dir verlangen und stagnierst dadurch zwangsläufig.

Ich bin auch der Meinung, dass Du zuerst nur eine Aufgabe hast: Deinem Vater und/oder Deiner Mutter (denn sie scheint ja doch nicht so hilfsunwillig zu sein wie Du dachtest) ganz ehrlich zu sagen, wie mies es Dir eigentlich geht, dass Du es einfach nicht schaffst ein eigenverantwortliches Leben hinzubekommen.

Und ihn/sie klar um Hilfe zu bitten (in der Form, dass er/sie Dir hilft professionelle/therapeutische Hilfe zu bekommen).

Klar könntest Du es auch alleine machen, aber der Erfahrung nach hilft es schon mal ungemein einen Menschen neben sich zu haben der Einen beim Hilfesuchen unterstützt. Einem ein paar Sachen auch mal abnimmt, das nimmt viel von dem sowieso schon vorhandenen Druck.

Ich weiß sehr genau wie es ist den ganzen Tag zu Hause zu sitzen. Viele Menschen denken, das sei ja sooooo schön, man sei ja nur faul etc.. Das stimmt einfach nicht. Man steht unter einem ungeheuren Druck und manchmal bemerkt man ihn bewußt schon gar nicht mehr. Das Gefühl habe ich bei Dir. Der Druck ist aber dennoch da und das weiß zumindest Deine Psyche sehr gut.

Ich kenne das von meinen Kindern als sie noch kleiner waren an einem vereinfachten Beispiel/Metapher: Zimmer aufräumen. Ist das Zimmer nur ein wenig unordentlich, dann klappt es auch. Es ist noch eine Übersicht da, das Kind ist noch in der Lage selbst zu sortieren. Aber schiebt man es hinaus, achtet ein paar Tage nicht darauf, dann ist das Chaos so groß, dass das Kind gar nicht mehr in der Lage ist überhaupt erst mal einen Anfang zu finden. Es ist überfordert. Und als Eltern setzt man es dann noch mehr unter Druck, "bestraft" mit Stubenarrest etc. – weil es für uns Eltern gar nicht erkennbar ist, wie schwer es für das Kind sein kann. Und genauso ist es jetzt bei Dir. Deine Eltern erkennen nicht, wie chaotisch Dein "Zimmer" aussieht, vor allem weil Du es ihnen nicht (mehr) zeigst. Sie sagen: "Räume Dein Zimmer auf" – Du sagst "Mache ich doch, aber....." – sie können Deine "Abers" (Deine Gründe) jedoch nicht nachvollziehen.

Für sie ist es nicht zu begreifen, dass so etwas wie das Lego in die Schublade zu räumen (z.B. Job) für Dich so schwierig ist – weil sie nicht sehen, dass Dich dabei die Bauklötze, rumfliegenden Zettel, das verteilte Malzeugs, die Puppensachen, die Wäsche....einfach dran hindern.

Zeige ihnen Dein "Zimmer". Erzähle ihnen, was Du uns hier erzählst – vielleicht sogar den Faden hier. Fasse Vertrauen zu ihnen. Das wäre ein erster Schritt. Nachdem was Du hier erzählst hast glaube ich nicht, dass Deine Eltern Dir dann einen Vogel zeigen und sich rumdrehen.

HTimb@eerex90


@ Isabell:

Wir wollten uns sowieso heute (ich,mein Vater und meine Mutter) zusammensetzen und besprechen,wie es mit mir weitergehen soll,ich werde euch dann berichten,wie es gelaufen ist und werde mir eure Vorschläge zu Herzen nehmen. :)z

Ioslab/e}l2l


Schön!

Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir den Mut, klar auszusprechen was in Dir so "rumort"...trau' Dich! Damit meine ich: Lasse Dich nicht auf Kompromisse ein von denen Du selbst schon weißt, dass Du sie nicht einhalten können wirst – das bringt nichts :)* :)* :)*

G<ro#ttLixg


Wir wollten uns sowieso heute (ich,mein Vater und meine Mutter) zusammensetzen und besprechen,wie es mit mir weitergehen soll,ich werde euch dann berichten,wie es gelaufen ist und werde mir eure Vorschläge zu Herzen nehmen

Da würde ich nicht all zuviel Einsicht erwarten. Nicht immer sind Eltern der beste Ansprechpartner. Du solltest dich um eine stationäre Therapie kümmern.

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