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Bald kann ich glücklich leben

_JPearlx_


Wie wärs dann damit mal wg. deinem Antrag nachzufragen?!!?

Wie geschrieben, du hast deinen vor mir weggeschickt. und während du noch wartest und keine Ahnung hast was Sache ist, wurde meiner abgelehnt und ich gehe bald in eine (von mir selbst ausgesuchte) Klinik, dann jetzt eben über die Krankenkasse.

Glaubst du das es woanders besser klappt, wenn es im Eiscafe so schnell schief ging? (warum eigentlich?)

L&ilaL ina


ihr hattet mal wieder Recht...das mit dem Eiscafe war wohl mal wieder ein Griff in's Schwarze.

Wir scheinen also mit unseren Tipps nicht ganz Unrecht zu haben - auch aus der Entfernung.

Warum glaubst du uns dann bei anderen Theman nicht auch mal?

b8e,etlej[uicex21


Klingt auch wieder stark so, als wären natürlich wieder alle anderen Schuld daran, dass dieser Nebenjob doof war... könnte es nicht doch ein gaaaanz klein bisschen an deiner psychischen Verfassung liegen und das du gern anderen Schuld gibst.

Das deine Eltern verlangen, dass mal endlich Bewegung in dein Leben kommt, sei es nun Job, Ausbildung, Klinik oder sonstwas finde ich völlig normal... bei dir klingt es schon wieder Vorwurfsvoll.. zum Thema Taschengeld haben wir ja schon 30 seiten geantwortet, dass es hier kaum einer einsieht dir fürs nichtstun auch noch Geld zu geben.

Wach endlich auf, forsche nach deinem Antrag und lass dich helfen Mädchen.

s:chnec0ke19x85


:)D

M7e-in-'Chaixns


Also ich weiß nicht...

vllt hasst mich jetzt jeder, aber ich stelle mich eindeutig auf die Seite der TE, auch wenn ich damit Hass ernten sollte...

Ich bin in einer ähnlichen Verfassung, evtl is das der Grund, warum ich als Einzige hier ihr Tun und Denken nachvollziehen kann.

Mal vorab ein paar Worte zu mir: Ich bin selbst schwerst borderline – und depressionskrank. Schon als Kind hatte ich durch meine Eltern nie finanzielle Nöte. Wir waren 2 – 3 mal jährlich in einem tollen Urlaub, ich bekam alles was ich wollte, auch heute, mit 25, werde ich finanziell und materiell unterstützt. Allerdings bekam ich von meinen Eltern noch nie emotionale Zuneigung, obwohl ich ein Wunschkind war. Das Problem ist einfach, dass ich nicht das Kind bin, das sie haben wollten. Ich kam krank auf die welt, wurde mit den Jahren schwerstkrank, hatte nie ne richtige Kindheit, keine richtige Jugend. Mit 16 habe ich angefangen, diverse Nebenjobs zu machen, mit 17 nach der mittl. Reife meine erste Ausbildung. Insgesamt waren es 3 angefangene und nicht vollendete Ausbildungen. Warum? Weil ich entweder schon nach kurzer Zeit flog, da ich das körperliche Pensum nicht schaffte, oder ich habe mich nach mehreren Wochen bis zum körperlichen Zusammenbruch gearbeitet. Letztes Jahr habe ich es dann gepackt, unter 50 % fehltagen mein Fachabi zu machen. Wie ich von den Lehrern aufgrund der Fehlzeiten behandelt wurde, lasse ich mal außen vor, aber ich kann sagen: es war Mobbing pur. Obwohl ich zig ärztliche Atteste gebracht habe. Meine Oma, die mich zum Großteil großzog, weil meine Eltern lieber arbeiteten, war stolz auf mich, dass ich mehr oder weniger meinen Fehltagen entsprechend erfolgreich mein Fachabi beendet habe. Meine Eltern? Können nur den ganzen Tag vorhalten, was ich doch für ein Versager bin, weil ich kein Geld reinbringe und von H4 lebe. Warum tu ich das? Weil ich damals lieber auszog während der Schule, als weiter mit meinen Eltern unter einem Dach zu leben. Durch meine gesundheitliche Situ wurden beide Alkoholiker, haben mich seelisch und körperlich fertig gemacht, geschlagen, eingesperrt. Daher wurde ich Borderliner. Weil ich geliebt werden wollte, wie jedes andere Kind. Auch wenn ich krank bin. Ich hab doch alles versucht? Hab ich nicht gearbeitet bis zum Zusammenbruch? Hab ich nicht noch mit 25 Fachabi gemacht, um mich wenigstens ordentlich weiterzuentwickeln? Bin ich wirklich nur als arbeitender Mensch was wert?

Ich erkenne mich in so vielem was die TE beschreibt wieder. Man ist jahrelang stumm, lässt alles über sich ergehen. Aber irgendwann will man auch mal Glück im Leben haben, geht auf Kriegsfuß mit allen, die einen schlecht oder unangemessen behandeln. Man nimmt keine Ratschläge mehr an, zumindest nicht mehr so einfach...weil man Angst hat, wieder nur aufs Maul zu fallen, weil man vieles auch einfach schon kennt und eine Wiederholung nicht mehr ertragen kann. Ich wünsche mir jeden Tag, dass ich sterbe, jeden verdammten tag. Weil ich einfach keine Zukunft mehr in meinem Leben sehe. Welche Zukunft auch? Ein Lebenlang H4? Ein Lebenlang existenzminimum? Ja, ich würde auch so einige Tipps hier nicht annehmen...nicht, weil ich nicht wollte, sondern weil es nicht mehr zu bewältigen ist. Das heißt aber nicht, dass die TE nur jammert und nix tut. Sie würde doch gern...aber sie kann nicht! Gut, bei ihr fehlt vllt im Gegensatz zu mir der körperlich kranke Aspekt. Aber der seelische kann genauso grausam und ausbremsend sein.

Aktuelles Beispiel: Durch meine schweren Depressionen schlafe ich nur noch, erledige keine Zahlungen mehr, Schulden haben sich angehäuft. Meine Wohnung ist ne Messibude, ich schlafe neben Müll. Als ich noch zur Schule ging vor ein paar Monaten war es besonders schlimm. Ich kam einfach kaum noch raus morgens. Weil ich auch oft N8ts keinen Schlaf fand. Um zu funktionieren und es allen recht zu machen, habe ich angefangen Schlafmittel zu nehmen. 5-10 Tabletten am Abend. Nur, damit ich morgens "funktioniere". Das hat mich fast mein Leben gekostet, da ich 3 mal während dem Autofahren auf der Autobahn eingeschlafen bin.

Und all das nur, um anderen zu gefallen. Weil ich das Wort "Versager" nicht mehr hören kann. Und genau so gehts der TE auch, ich lese es aus jedem einzelnen Wort von ihr!

Und was sind das für Methoden?Klar muss man sich in einer Gemeinschaft, in der man zusammenlebt, auch an Regeln halten. Im Elternhaus genauso wie im betreuten Wohnen...ABER:

- kann man eine volljährige Person dazu zwingen, in ihrer eigenen Wohnung, ihrem eigenen Haushalt, um 11 schlafenzugehn?

- kann man einer volljährigen Person generell Vorschriften machen, die in eine solche Richtung gehn?

- kann man im Fall eines Regelverstosses eine Person, egal ob minder – oder volljährig, so behandeln? Indem man sie aus der Dusche zerrt oder sie im Winter ohne Klamotten aussperrt? Ist das nicht nur ne moralische Sauererei, sondern auch gesetzeswidrig?

Ich jedenfalls gehe nicht so hart mit ihr ins Gericht. Und bitte euch, es auch nicht zu tun @:) *:)

I#saIbell


Me-in-Chains

Was hier von Himbeere und offensichtlich auch von Dir, übersehen wird, ist, dass Keiner mit ihr "ins Gericht geht" oder sie als "Versager" betitelt.

Der größte (und fast einzige Tenor) ist: "Lass' Dir helfen – nimm' die Hilfe, bzw. die Dir dargebotetenen Hände an". Und so etwas geht nun einmal nicht ohne eigene Mithilfe. Ohne eigenen Willen. Und eben ohne ein paar eigene Wünsche zurückzustecken oder auch Verhaltensweisen zu ändern.

Himbeere wirkt insgesamt gesehen sehr stur und in keiner Weise bereit dazu, sich auch nur annähernd auf andere Menschen einzulassen.

Alles soll so laufen wie sie es möchte, ja will – ansonsten wird gejammert. So wurde sie z.B. in der letzten Zeit, auf den letzten Seiten, mehrfach gefragt, was mit ihrem Antrag ist, es wurden Beispiele von anderen Unsern mit ähnlicher Problematik gebracht wie sie es gemacht haben – da kommt nichts zurück von ihr.

Nimm' die "Taschengeldgeschichte". Für mich steckt da ein ziemliches "Peter-Pan-mäßiges" Trotzverhalten dahinter: Ich bin zwar schon weit über 18, aber ich bestehe auf mein "Recht" Taschengeld zu bekommen, denn ich fühle mich noc nicht so "alt". Das erklärt auch die scheinbare Sperre, warum sie noch nicht mal jobben gehen kann, geschweige denn eine richtige Ausbildung in Angriff nimmt. Es erklärt ihre Lähmung, keinerlei Verantwortung zu tragen, noch nicht mal die Klitzekleinste, über dessen Beauftragung sich ansonsten schon ein 14-jähriger Teenie freut ( = Freude über Eigenverantwortung).

Sie will nicht eigenverantwortlich sein, sie möchte weiter Kind sein. Als Kind ist man nämlich in der Position die Verantwortung für sein eigenes Leben auf Andere übertragen zu können. Je älter man wird, desto näher kommt hier aber die Grenze dies tun zu können – bis zu dem Punkt, an dem man komplett eigenverantwortlich handeln/denken/fühlen können sollte.

Dies Alles spricht aus jeder "Pore" ihrer Reaktionen, ihrer Beiträge.

Und das hat primär erst mal nichts mit Borderline/Depressionen zu tun wie Du sie beschreibst.

Sicher gibt es viele Menschen die es nie komplett schaffen für ihr Leben die Verantwortung zu übernehmen und ich räume auch ein, dass es bestimmt in einigen Situationen vielleicht gar nicht erstrebenswert ist jegliche Verantwortung für Alles in seinem Leben übernehmen zu müssen.

Es verlangt Niemand von ihr, dass sie in ja ihren noch recht jungen Jahren rundum als toughe Frau mit beiden Beinen im Leben steht und alles managed. Sie bekommt ja Unterstützung von ihren Eltern z.B.. Auch wenn sie immer wieder schreibt wie schwierig diese doch seien, von Misshandlungen berichtet – da passt das jetzige Verhalten der Eltern aber in keiner Weise. Denn sie zeigen durchaus einen Willen zu helfen, erscheinen nur mittlerweile auch noch mehr hilflos. Ich will die Misshandlungen nicht dadurch als weniger traumatisch oder eingreifend bezeichnen, will nicht sagen, dass sie nicht zu berücksichtigen sind; dennoch stehen sie noch immer Gegensatz zur sonstigen Unterstützung. Himbeere vermittelt einfach das Gefühl, sobald man das "Gute" erwähnt was ihr die Menschen entgegenbringen (seien es die Eltern oder die damaligen Betreuer im Wohnheim etc..) kommt dann das "Böse" was diese ihr doch zufügen oder zugefügt haben.


Was Du von Dir erzählst, klingt für mich ihrer Situation nicht ähnlich. Denn Du hast erkannt, dass Du etwas tun mußt um Dein Leben irgendwie regeln zu können – im Gegensatz zu ihr. Und genau um diesen Punkt geht es uns hier.

:)* @:)

H;imbeer7ex90


Hallo, *:)

nach gefühlten 10.000 Jahren erhielt ich nun endlich einen Anruf der Krankenkasse, in dem mir mitgeteilt wurde, dass der Antrag für eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme bewilligt wurde...! %-|

P%uffpxaff


:)^ :)= Super, dann hast du ja ein nächstes Ziel! Weiter so und denk dran: Wer rastet, der rostet :-)

H<im"bee}re9x0


Naja, nicht wirklich, bin grad hin- und hergerissen, da ich eigentlich am 1.08.2012 eine Ausbildung anfangen wollte. Nun muss ich selbst entscheiden, was mir wichtiger ist! Freunde und Familie sagen mir alle, dass die Ausbildung wichtiger als der Rehaaufenthalt ist... %-|

H4imbexere90


Denn ich kann ja immerhin nicht während der Ausbildung einfach mal eine psychosomatische Rehamaßnahme machen...und schon gar nicht am Anfang der Ausbildung!

sSign$ifer0x1


Wo ist das Problem...?

Also wenn ich Du wäre -vorausgesetzt ich wäre nicht all zu hässlich oder zu verklemmt- hätte ich die Sorgen nicht. ;-D Würde mir nämlich einen netten Typen anlachen und das tun, was Legionen anderer Mädels Tag ein-Tag aus machen. ]:D

NSic8k9smaxma


Also entscheidest du dich gegen die Reha?

Bist du dir sicher, dass du die Ausbildung ohne psychologische Unterstützung durchziehen kannst?

SNaranh8x7


Was für eine Ausbildung ist das denn?

Gäbe es die Möglichkeit begleitend zur Ausbildung ambulant in Therapie zu gehen?

Wie lange gilt die Bewilligung nun?

LTila)Lina


Würde mir nämlich einen netten Typen anlachen und das tun, was Legionen anderer Mädels Tag ein-Tag aus machen.

Und das wäre?

bOaby-JgZlücxk


darf ich mal fragen was zu so kaufen musst was dein vater nicht zahlt?weil wenn du noch zuhause lebst dann hast du doch eigendlich alles ,ist doch ein easy leben denk ich mir in dem alter noch zuhause ich bin mit 18 ausgezogen.Beim amt bekommt dein Vater aber trotzdem geld für dich weil ihr eine Wohngemeinschaft seid solltest du dich mal informieren.also das heist wenn dein vati jetzt nicht zu viel verdient ,wenn er es aber tut dann kommt ihr mit dem geld ja gut klar denke ich und falls du noch einen job suchst versuch es mal im gastronomie bereich da ward immer gesucht ich ahbe auch keine ´abgeschlossene ausbildung und arbeite seid jahren in der gastro . lg nina

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