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Bald kann ich glücklich leben

Euhema(liger Nvutzexr (#15)


Habe ich einfach kein Bock aufzustehen oder ist es etwas Psychisches?

Keinen Bocken haben aufzustehen ist was Psychisches ;-)

H0imbeerfe90


Alleine schlafen ist blöd, aber das du einen Typen brauchst um aufzustehen ist auch keine Lösung.

Aber es wäre zumindest für mich persönlich eine Hilfestellung.

Jetzt hör doch mal auf allem und jedem die Schuld an deinem Verhalten zu geben.

Ich habe überhaupt niemandem die Schuld für mein Verhalten gegeben??!

Mal kurz zurück zum Therapeuten: kannst du ihn nicht anrufen und nach dem genauen Grund fragen?

Weil du einmal nicht da warst? :-/

Habe ich schon versucht. Aber ich kann ihn nicht erreichen.

[[http://www.monsterzeug.de/Clocky-der-Weglaufwecker.html]]

Coole Idee aber auch ganz schön teuer.

H#imbee?re90


Keinen Bocken haben aufzustehen ist was Psychisches ;-)

Hmmm.

SYolaWmixe


Was hast Du denn dem Therapeuten zur Erklärung gesagt? Hast Du Dich aufrichtig entschuldigt? Im Normalfall musst Du ja die Stunde dann selbst bezahlen – musst Du das?

Ich würde den Therapeuten anrufen und ihn fragen, warum er keine Behandlungsgrundlage mehr sieht und ob er Dir noch eine Chance geben kann.

Allerdings musst Du das Aufsteh-Problem in den Griff bekommen, da hilft alles nichts. Einfach nicht aufzukreuzen ist extrem respektlos einem anderen Menschen gegenüber, der sich Zeit für Dich reserviert hat.

Ich kann mir aber vorstellen, dass Dein Therapeut Dir noch eine Chance einräumen würde, wenn er sieht, dass es Dir ernst ist. Dazu gehört aber auch, dass Du eingestehst, dass Du einen Fehler gemacht hast und Dich wirklich entschuldigst.

E@hemalige7r Nu'tzer7 (#_1x5)


Keinen Bocken haben aufzustehen ist was Psychisches

Habe ich tatsächlich geschrieben "Bocken"?? Entweder ist meine Tastatur kaputt oder hier ist ein Fehlerteufel am Werk |-o ]:D ]:D

Im Ernst:

Klar ist es das. Was soll es denn sonst sein?

Ich meine, Niemand wird Morgens gerne aus dem Schlaf gerissen, vor allem dann nicht, wenn die Nacht kurz war. Hat man aber eine Aufgabe zu erledigen ( – > z.B. Job), dann tut man es eben, mal mehr, mal weniger "leichten Fußes".

Das hat durchaus was mit Verantwortung übernehmen wollen und können zu tun. Es ist so eine Art [[http://de.wikipedia.org/wiki/Vogel-Strauß-Politik Vogel-Strauß-Politik]] wenn man auf die Art wie Du es beschreibst nicht hochkommt.

Du hast noch immer ein gravierendes Problem mit der Eigenverantwortung, auch wie Du mit dem Therapiethema umgehst. Denn auch eine Therapie durchzuhalten ist ein Stück Eigenverantwortung – der Du Dich partout nicht stellen willst.

Somit kommst Du auch nicht aus Deiner Situation raus, weil Du auch nur beim leisesten Ansatz bezüglich dieses Themas sofort "den Kopf in den Sand steckst".

Du mußt dringend herausfinden, warum es Dir eine solche Angst, bzw. solche Probleme macht, auf eigenen Füßen zu stehen.

PUrimado7nnaGirxl


Du hast noch immer ein gravierendes Problem mit der Eigenverantwortung, auch wie Du mit dem Therapiethema umgehst. Denn auch eine Therapie durchzuhalten ist ein Stück Eigenverantwortung – der Du Dich partout nicht stellen willst.

Somit kommst Du auch nicht aus Deiner Situation raus, weil Du auch nur beim leisesten Ansatz bezüglich dieses Themas sofort "den Kopf in den Sand steckst".

Du mußt dringend herausfinden, warum es Dir eine solche Angst, bzw. solche Probleme macht, auf eigenen Füßen zu stehen.

:)^ :)^ :)^

G6ibNSicxhtAuf


Aber du bleibst doch liegen. Warum?

Ehrlich gesagt, liegt das doch auf der Hand. Jeder, der schon mal eine schwere depressive Episode durchgemacht hat, weiß wie sich das anfühlt, wenn man aufstehen will, aber es einfach nicht kann. Wenn alleine eine Armbewegung soviel Kraft kostet, dass es unüberwindbar scheint.

Das nennt sich dann Antriebshemmung.

Bei meiner ersten Therapie konnte ich 20 Tage nicht das Krankenzimmer verlassen. Bin zu keiner Therapiestunde gegangen, hab kaum gegessen. Erst als die Medikamente mir einigermaßen Antrieb zurückgegeben hatten, konnte ich überhaupt anfangen an meinen Problemen zu arbeiten und Therapien zu besuchen.

Himbeere, wie sieht es bei dir medikamentös aus? Ich hab ja eine ähnliche Krankheitshistorie wie du und habe zu Zeiten einer schweren Depressionen (die leider immer mal wieder kommt- und bei dir scheint es ähnlich zu sein) ziemlich viele Medikamente gebraucht, um mein Bett wieder verlassen zu können.

Wie sieht es bei dir mit der Erhaltungsmedikation aus?

Es ist unglaublich, dass dein Therapeut dich fallen lässt ohne dich anderwetig therapeutisch zu versorgen. Meiner Meinung nach gehörst du wieder in eine Klinik. Du musst deine Depressionen in den Griff kriegen (ähnlich wie bei mir könnten sie bei dir auch chronisch sein). Ergänzend musst du therapeutisch langfristig besser betreut werden.

Ich habe zum Beispiel 4x die Woche Werktherapie, Gesprächstherapie und Sozialtherapie in der Institusambulanz. Gibt es bei euch sowas nicht?

Ich werde echt sauer und traurig, wenn ich das lese, was manche hier schreiben.

Kopf hoch, Himbeere! @:)

E<hem|asligeqr Nutze^r (x#15)


GibNichtAuf

Hast Du den Faden von Anfang an verfolgt/gelesen? ":/

Ich würde solche Worte wie oben ganz sicher nicht schreiben, wenn dies ein neuer Faden wäre........

GVibNsic-ht[Axuf


@ isabell

Ja, ich kenne ihre Fäden und habe auch von Anfang an mitgelesen. Auch ich hatte zwischendurch das Gefühl "Mensch, die will doch gar nicht richtig". Seit ich aber anfang des Jahres das erste Mal eine richtig schwere depressive Episode hatte, weiß ich wie sie sich fühlt. Was sie schreibt, kann ich nachvollziehen. Ich konnte das Bett nicht verlassen. Selbst zum Nachdenken war ich zu erschöpft.

Ihr dringlichstes Problem ist nicht ihre fehlende Eigenverantwortung. Ich denke vielmehr, Himbeere ist weder medizinisch noch psychologisch ausreichend versorgt.

Siolaxmie


Psssst

Es ist möglich, dass der Therapeut genau so reagiert hat, wie er reagiert hat und darin auch eine therapeutisch Maßnahme liegt

dann wird er aber eine entsprechende Reaktion erwarten

Adpifelkuzchen0x07


Im Prinzip könnte man auch am morgen nicht aufstehen und weiterschlafen, dann irgendwann um 12.00 gemütlich im Bett essen, dann TV schauen oder weiterschlafen usw. NUR: da sind die Konsequenzen, die daraus entstehen :-/ , d.h. in dem Fall: Kein Zur-Arbeit-Gehen bedeutet kein Geld haben, dh. wiederrum kein Essen, kein Dach über dem Kopf, irgendwann kein gemütliches Kopfkissen oder Bett, also später kein ruhiges Schlafen mehr. Wenn du allerdings früh aufstehst, dann erhälst du direkt Belohnungen dafür: ein angenehmes Leben, du kannst dir was leisten, du kannst essen, kannst dir neue Bettwäsche oder Kopfkissen kaufen, kannst dir was erfüllen, reisen oder sowas. Du siehst was von der Welt, erlebst was, wenn du aufstehst. Kannst du dir nicht einen Hund holen, damit du mit diesem immer morgens, mittags und abends Gassi gehst??

Ein Führerschein muss nicht zwingend sein, wenn du so viele Probleme hast, dann kannst du meiner Meinung nach diesen Wunsch nach hinten schieben, da er nicht so zwingend notwendig ist.Konzentriere dich erstmal auf wircklich wichtige Dinge in deinem Leben: Aufstehen, Arbeit/Ausbildung, Therapie. Fertig. Wenn du das im Griff hast, kannst du über weitere Dinge wie auch den Führerschein nachdenken, ansonsten überforderst du dich selbst mit allem und kriegst am Ende nichts wirklich hin.

ENhema%liger bNutWzder (#x15)


GibNichtAuf

Schließt denn das Eine das Andere mehr oder weniger komplett aus?

DASS sie ein Problem hat – welcher Art auch immer- bestreitet ja Niemand.

Und dass man/Himbeere bei der Anmerkung "Dir fehlt Eigenverantwortung" nicht in dem Maße reagiert "Ach sooooooooo...na hätte ich das gewußt! Dann ist ja alles gut" dürfte auch klar sein.

Dem hier:

Ich denke vielmehr, Himbeere ist weder medizinisch noch psychologisch ausreichend versorgt.

kann ich allerdings gar nicht zustimmen. Sie hat so viele Möglichkeiten bekommen und Alle schmeißt sie immer wieder hin. Sie erweckt den Eindruck, dass sie einfach nicht vorwärts kommen will.

Ebenfalls kann ich auch die Projektion Deiner Situation nicht so ganz verstehen. "Depressionen" sind nicht gleich "Depressionen". Du schreibst von Deiner in der Vergangenheit, das heißt, Du hast sie soweit (oder zumindest die schlimme Phase) überstanden, oder? Wie kam es denn dazu? Weil Du eventuell gute ärztliche und therapeutische Unterstützung hattest? Zumindest war es so, dass Du an Deiner Situation was ändern wolltest.

Und mehr und mehr offensichtlich, will dies Himbeere aber nicht. Sie sucht weiterhin nach der ultimativen einfachen Lösung, nach Menschen, die ihr das abnehmen.

Ich sehe einfach keinen Sinn darin ihr den Kopf zu tätscheln. Ihre Situation ist definitiv schwer, keine Frage. Sie macht das nicht aus Faulheit! Das will ich ganz und gar nicht sagen. Aber sie muß langsam mal begreifen, dass es ohne ihre (Selbst)Hilfe niemals funktionieren wird.

G2ibNiRchtAuSf


@ isabell

Sie hat so viele Möglichkeiten bekommen und Alle schmeißt sie immer wieder hin. Sie erweckt den Eindruck, dass sie einfach nicht vorwärts kommen will.

Ich habe schon zig Therapien abgebrochen. Entweder weil ich es nicht ausgehalten habe oder weil ich einfach nicht hingegangen bin. Wollte ich trotzdem, dass es mir besser geht? Ja. Ich hätte eine meiner Nieren dafür verkauft. Manchmal ist Therapiearbeit einfach zu viel. Liegt vielleicht am Therapeuten, vielleicht an Himbeere.

Ebenfalls kann ich auch die Projektion Deiner Situation nicht so ganz verstehen. "Depressionen" sind nicht gleich "Depressionen". Du schreibst von Deiner in der Vergangenheit, das heißt, Du hast sie soweit (oder zumindest die schlimme Phase) überstanden, oder? Wie kam es denn dazu? Weil Du eventuell gute ärztliche und therapeutische Unterstützung hattest? Zumindest war es so, dass Du an Deiner Situation was ändern wolltest.

Ob ich an meiner Situation was ändern wollte? Nein! Ich konnte das gar nicht wollen, ich habe mich ja erst so verkriecht, weil ich die Realität nicht ertragen konnte.

Ich wurde von meinem Mann quasi zangseingewiesen. Er hat mich ins Auto gesetzt, mich zur Klinik gefahren und hat weinend gesagt "da bleibst du jetzt, ich kann nicht mehr". Danach setzte in mir ein wahnsinns Fluchtreflex ein (wohl ein Teil meiner Borderlineproblematik). Ich wollte weg, raus, dachte ich würde das alles nicht aushalten.

Ich hatte dann unendlich viel Glück, dass ich das erste Mal in meinem langen, langen Therapieleben auf einen Arzt getroffen bin, der wusste wie er mich "anpacken" musste.

Auch nach der Klinik wurde ich nicht hängen gelassen, sondern darf noch mehrmals die Woche (für die nächsten 2 Jahre!) dort hinfahren und verschiedene Therapiemöglichkeiten nutzen (Werk, Sport, Gespräche etc.).

Himbeere hat weder Eltern, die einem Bilderbuch entsprungen sind noch (wie ich) einen liebenden Mann, der ihr hilft das alles durchzustehen.

BQa5mB@am6x6


Kannst du dir nicht einen Hund holen, damit du mit diesem immer morgens, mittags und abends Gassi gehst??

Bitte nicht! :|N

Wenn man nicht einmal für sich selbst gut sorgen kann, darf man nicht noch ein Tier halten.

Ein Tier sollte nicht als Krücke für einen Menschen dienen.

Ja es gibt Blinden- und Assistenz-Hunde, aber da ist wenigstens gewährleistet das die Menschen ihr Leben im allgemeinen im Griff haben.

S9unfl$ower_x73


Du hast noch immer ein gravierendes Problem mit der Eigenverantwortung, auch wie Du mit dem Therapiethema umgehst. Denn auch eine Therapie durchzuhalten ist ein Stück Eigenverantwortung – der Du Dich partout nicht stellen willst.

Somit kommst Du auch nicht aus Deiner Situation raus, weil Du auch nur beim leisesten Ansatz bezüglich dieses Themas sofort "den Kopf in den Sand steckst".

Du mußt dringend herausfinden, warum es Dir eine solche Angst, bzw. solche Probleme macht, auf eigenen Füßen zu stehen.

:)^ :)=

Und wenn jemand NICHT KANN: Dann gehört er stationär. Dann ist er zu krank für eine ambulante Behandlung. Das ist durchaus möglich. Aber bedeutet dann auch, entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

Bei Himbeere ist das Muster auffällig, dass jegliche Hilfe irgendwie nichts taugt, viel abgelehnt iwrdf etc. – und wenn es eine Option gibt, dann macht sie es sich selber kaputt.

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