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Vergewaltigt von Gastvater und Schuldgefühle

JNeanvPiagxet


Also nicht mehr Jungfrau.

C.hris_dxmf


Als ob da ein Abschluss in irgendetwas eine Rolle spielen würde. Die Art zu Schreiben dieses Hilflose nachgefrage lassen dich nicht sehr cool und lässig erscheinen. Auch wie du schreibst ist sehr undurchsichtig bzw. auch entlarvend. Es geht zb. niemanden etwas was genau vorgefallen ist, das ist ihre Sache.

*g* Na dann hat sie dich ja schon abhängig bekommen. Du kannst deswegen nicht Schluss machen. Schön denkt sie sich, dann kann er erst wenn ich es will. Herzlichen Glückwunsch.

Jrean@Piagext


Danke für eure Beiträge! Habe jetzt etwas worüber ich nachdenken kann. Werde mich auch noch einmal intensiver mit Vergewaltigungsfantasien beschäftigen. Wobei ich das auf Grund anderer Aussagen nicht glauben kann. Möchte aber auch nicht mehr Informationen veröffentlichen. Fühle mich schon unwohl dabei diese veröffentlicht zu haben. Die Infos über mich sind mir jedoch egal. Und unser Sex spielt dabei auch keine Rolle. Würde genauso ohne den Sex denken. Ich brauche ihn auch nicht. Mir geht es mehr darum, dass sie Spaß daran hat.

Frohes Fest.

RKegensRchirmxdame


Guten Heiligmorgen *:)

Ohne jmd. zu Nahe treten zu wollen:

Die Art zu Schreiben dieses Hilflose nachgefrage lassen dich nicht sehr cool und lässig erscheinen.

Es gibt ein Alter, indem es nicht mehr nur darum geht, "cool" und "lässig" zu erscheinen... Ich halte ein sehr gut abgeschlossenes Studium schon durchaus für etwas Erstrebenswertes – ganz unabhängig von der Person, die dahintersteht und die selbstverständlich auch ihre sozialen / privaten Probleme hat.


@ JeanPiaget

Zunächst ein Wort zu deiner Frage, ob es klug ist, hier im "freizugänglichen" Forum das Problem deiner, ich nenne sie mal, "Freundin" zu fragen: Das ist ein Problem, dass dich betrifft. Da du keinerlei Namen nennst bzw. das Ganze sowieso anonym abläuft, sehe ich keinen Grund, sich darüber zu echauffieren. Das Internet bietet nun einmal viele Möglichkeiten, das weiß jeder.

Nun aber zu deinem Problem: um ehrlich zu sein fällt es mir nicht leicht, ihre Situation nachzuvollziehen. Ich nehme an, dass sie Liebe als Solches, also als ein sehr starkes – mitunter durchaus Positives – Gefühl noch nicht wahrgenommen hat. Es gibt diese blöden Aussagen wie "Ich kann nicht lieben.", das halte ich für Schwachsinn, jeder kann lieben, ich denke aber durchaus, dass es manchmal eines gewissen "Anstoßes" bedarf, um Liebe zu zeigen bzw. an sich zu akzeptieren.

Ich komme darauf, weil sie in diesem Zwiespalt zwischen ich wollte und ich wollte nicht (Sex mit dem Gastvater) steht; sie war damals noch recht jung, vielleicht haben diese Erlebnisse, ihr eigenes "Unverstehen" eine Art "Trauma" ausgelöst. Der Gastvater war offenbar nur aufs Vergnügen aus, völlig emotionslos und egoistisch, und hat sie – meiner Ansicht nach – völlig rücksichtslos ausgenutzt. Das war kein "sexueller" Missbrauch, wohl aber einer der Gefühle, was nicht weniger schwere Folgen für die Psyche hat. Sie als Akademikerin, Sportlerin, etc. hat eigentlich sehr vieles, aber schätzt es offenbar nicht wirklich. Sie sucht etwas, das ihr "Verlangen" (nach was auch immer) stillen kann. Ich kenne keine Akademikerin, die "nebenberuflich" Prostituirte sein möchte bzw. es würde mich sehr verwundern, so jemanden kennenzulernen. Ich glaube auch nicht, dass sie das wirklich will. Aber man neigt dazu, das, was einen tief verletzt hat, wiederzuerleben, um dieses Erlebnis weniger "schädlich" zu machen (was man immer wieder tut wird Gewohnheit und verletzt weniger); für Außenstehende wohl skurril, aber durchaus möglich.

Sie wirkt auf mich sehr kalt. Du betonst immer wieder, dass ihr über alles reden könnt, keine Geheimnisse voreinander habt, etc. Das ist für eine reine "Zweckfreundschaft" eine gute Vorraussetzung, aber längst nicht für Zuneigung. Redet ihr denn auch über Gefühle? Mir persönlich fällt das schwer, aber zumindest weiß ich, was in mir drin so lost ist, kann mich und meine Gefühle einschätzen oder einordnen – das scheint bei ihr schon nicht der Fall zu sein. Sie findet an Sex Spaß, aber hat es noch nie als "Liebesakt" gesehen. Das lässt mich vermuten, dass sie nicht emotional abhängig sein kann. Wie sieht es denn mit ihrer Familie aus? Dort lernt man schließlich "Liebe" zuerst kennen. Gab es dort tatsächlich liebevollen Umgang? (Ich meine da übrigens nicht Bussi hier, Bussi da, gute Nacht; sondern wirklich liebevollen Umgang, Einfühlungsvermögen und offen gezeigte, echte Zuneigung; kein Scheingetue und keine unterschwellige Kälte.)

Mit Foren des Austausches ist da – meiner Ansicht nach – nicht geholfen. Wichtig wäre für sie jemand, er ihr einen neuen Zugang zu Gefühlen schaffen kann. Ich weiß nicht, ob du derjenige bist, der ihr das "geben" kann – womit ich übrigens nicht dich in Zweifeln ziehen möchte; das Problem ist, dass du sie offenbar liebst und sie dadurch vllt. unter Druck setzt, ganz unbewusst. Wenn ihr sowieso über so vieles redet, dann sprich das vielleicht mal an. Ihr zu "helfen" im Sinne von "ich helfe jetzt" wird wahrscheinlich nicht funktionieren.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Ich bin Laie, habe so gesehen keine Ahnung von Psychologie; nur meine persönlichen Erfahrungen und das, was ein Mensch eben so an sich haben kann. D.h. dass das, was ich hier erzähle alles reine Vermutung ins Blaue hinein ist, die sich mein Kopf so zusammendenkt, wenn er deine "Geschichte" liest. Ob ich damit auch nur ansatzweise richtig liege, kann dir natürlich nur sie sagen.

Auf jeden Fall: frohe Weihnachten! :-)

cIhiBe2folxatu


Der Gastvater hat ein Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt, sie war ja mit 17 auch noch nicht volljährig. Sie wäre bestimmt nicht mit ihm ins Bett gegangen, wären sie sich irgendwo sonst in der Öffentlichkeit über den Weg gelaufen. Somit kann man durchaus von Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch sprechen. Bestimmt wurde sie noch angewiesen, nie jemandem davon zu erzählen, etc.. Typische Verhaltensmuster bei sexuellem Missbrauch.

JmeanP=iagext


Danke für die Antworten

@ Regenschirmdame

Ich bin aus dem Alter ‚cool und lässig‘ raus. Ich habe kein Problem, wenn mich jemand als uncool bezeichnet oder als Verlierertyp. Der akademische Abschluss ist auch kein Gradmesser für Erfolg oder Intelligenz. Damit wollte ich nur eine Selbsteinschätzung geben. Ich sehe mich nicht als Verlierertyp. Ich wollte mit meiner Antwort nur verhindern, dass die Leser bzw. die kommenden Schreiber falsche Schlüsse ziehen. In dieser Hinsicht geht es mir sehr gut und ich habe keine Probleme mit mir.

Ich kann fast alles unterschreiben was du sagst. Auch, dass ich vielleicht nicht der richtige (Ansprech-) Partner bin. Das nehme ich nicht persönlich, sondern als wohl überlegte Antwort. Ich bin auch Laie und kam für mich zu den gleichen Ergebnissen wie du. Vielleicht reden wir auch nicht genug über Gefühle! Ich frage immer was sie denkt und wie es ihr geht. Nach deiner Antwort musste ich nachdenken. Ich komme zu dem Ergebnis, dass wir mehr über Sex als über Gefühle reden.

Bei dem Missbrauch bin ich mir eben nicht sicher. Vielleicht will sie sich und ihre Fantasien nur rechtfertigen oder es war Missbrauch. Sie hat geschildert, dass sie im Kopf ganz laut nein geschrien hat. Wo fängt Missbrauch an? Es war ihr Gastvater der die Rolle eines Ersatzvaters übernommen hat. Bei ihrem Vater gäbe es keine Diskussion. Außerdem wollte die Gastmutter eine Gasttochter haben und der Vater hat auf ein Mädchen bestanden.

Sie ist sehr selbstkritisch und schwer mit dem zufrieden, was sie erreicht hat. Sie hat definitiv viel erreicht. Ich habe es nur beschrieben, weil ich dacht es könnte einem Muster entsprechen.

@ chiefolatu

Sehe ich momentan wie du. Sie hätte sonst nicht mit ihm geschlafen. Definitiv nicht! Außerdem hatte sie Angst aus der Gastfamilie geworfen zu werden. Sie hat mir erzählt, dass er auch sehr nett war und ihr bei der Sprache geholfen hat. Er hätte sich dafür immer viel Zeit genommen.

Und was soll ich von einem Mann halten der mit einer minderjährigen Ausländerin schläft, auf die er Acht geben soll? Ich denke nicht, dass das OK ist. Vielleicht hat er es auch nicht als Missbrauch gesehen. Von dem was sie sagt bekomme ich jedoch den Eindruck, er hat es lange vorher geplant. Er wollte auch unbedingt eine Gasttochter.

Ob sie es erzählen darf weiß ich nicht. Sie war nicht in der Lage es jemandem zu erzählen, daher hat sie es aufgeschrieben.

Sie hat es mir auch nicht direkt Erzählt. Ich musste erst ihren Zeitungsartikel lesen. Danach wollte sie auch nicht richtig darüber reden. Sie konnte nicht darüber reden und hat sich später bedankt, dass ich die ganze Zeit geredet habe. Ich habe dann auch das Thema gewechselt und sie zum Lachen gebracht. Es stellt sich wieder die Frage, ist es eine Neigung und sie kann aus Scham nicht darüber reden oder ist es ein Trauma.

Ich möchte keinen angreifen, der solche Neigungen hat. Wer sie hat darf sie gerne mit Einverständnis des Partners ausleben. Was andere im Bett machen ist mir so egal.

Diese Fragen können hier und ohne sie nicht geklärt werden. Ich muss sie damit (auch wenn sie sich bei dem Thema schlecht fühlt) konfrontieren.

ldeo7x0


Was du von deiner Freundin schreibst, klingt für mich nach einer Art Wiederholungszwang. Sie hat mit ihrem Gastvater eine bestimmte Art von Sexualität erlebt und steht nun unter dem Zwang, ähnliche Situationen zu suchen, also Sex mit älteren Männern, Sex ohne Küssen, Sex ohne Liebe (Prostitution), von einem anderen zu dessen Triebbefriedigung benutzt werden usw.

Es gibt in der Psychologie unterschiedliche Meinungen, warum es zu diesem Wiederholungszwang kommt, ich denke, wenn man ehrlich ist, muss man zugeben, dass man es nicht genau weiß. Tatsache ist aber, dass es das bei gar nicht wenigen Menschen gibt, die sexuellen Missbrauch erlebt haben.

Ich selbst bin auch in der Situation, dass ich Missbrauchserfahrungen gemacht habe und nun immer wieder Situationen suche, in denen es zur Ausübung ähnlicher Formen von Sexualität kommt. Einerseits denke ich, dass das nicht gut für mich ist, andererseits übt das auf mich eine sehr starke Anziehungskraft aus...

Ich denke, dass deiner Freundin eine Psychotherapie helfen könnte. Nicht mit dem Ziel, eine "normale" Sexualität (was soll das sein?) zu entwickeln, sondern mit dem Ziel, ihr eigenes Verhalten besser zu verstehen und dann bewusster entscheiden zu können, was sie in welcher Form ausleben möchte und was nicht. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie selbst das möchte.

Ich wünsche euch beiden alles Gute für eure Beziehung!

N incheNn88


ich bin kein experte aber habe eine eigene me9inung dazu.

genau das ist ein Probelm welches ich selber habe. ich hatte über 4 jahre eine beziehung ind er mir auch genau das passiert ist mein freund hat mich zum sex gezwunden und ich konnte nicht nein sagen und habe mir dann evrsucht selber einzuredne das es mir spass macht. also dann mann kan ncith von eirner vergewaltugung spechen. vergewaltigung ist sex gegen den eigene willen das ist richtig. aber wenn sie sogar spass daran hatte bzw sich so dabei entspannen konnte das sie sogar nen orgasmus hatte kann man ganz sicherlich nicht von vergewaltigung sprechen.

ich habe mir selebr oft diese frage gestellt ich mache jetzt therapie und auch da ahben wir darüner geredet meien psycholigin sagt auch es ist keien vergewaltigung nur weil man ncit nein sagen kann!! auch wenn man ncith will! ich jedenfalls kann mit dem thema sexualität nicht mehr richtig umgehen und darum mache ich auch therapie.

das sie auf sexpartys eght passt da so iwie kein bisschen rein das kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen das sie sowas amcht also spass daran hat und auf der anderen seite aber sagt sie ist vergewaltigt worden. NEVER

lg

Mdolulipenchexn


@ JeanPiaget

Ich würde jetzt nicht beurteilen wollen, ob Deine Freundin damals eine Vergewaltigung erlebt hat oder nicht. Auf alle Fälle gibt es etwas, das sie an diesem Ereignis extrem stört und ihre Psyche durcheinanderbringt.

Vielleicht ist es gegen ihren Willen geschehen – und weil sie trotzdem Lust dabei empfunden hat, sind die Schuldgefühle nun umso größer.

Ich bin auf ähnliche Gedanken gekommen wie Regenschirmdame und leo70, dass sie jetzt vielleicht unter so einer Art Wiederholungszwang leidet.

Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass das Herausfordern von etwas, das man einst unfreiwillig erlebt hat, und zwar jetzt aus eigener Initiative, das Gefühl "umdrehen" soll, das man damals hatte: Damals hatte man keine Kontrolle, der andere hat bestimmt. Jetzt bestimmt man selbst, ob es passiert. Das ist wohl der Versuch, die vergangene Situation im Nachhinein kontrollieren zu können. Was natürlich nicht funktioniert, weil die späteren Situationen ja nunmal nicht die damalige Situation sind.

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