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Wie wirkt Valium bei euch?

Sdin:n2estiätexr


Ist es moeglich, dass solche Einzelgaben zumindest nicht illegal sind?

Schwer vorstellbar, daß in Deutschland irgendetwas, das mit Benzos zu tun hat, nicht illegal ist %-| Eine "Verordnung" durch jemand anderes als einen Arzt ist es jedenfalls, und derjenige bekommt auf die Finger, wenn das rauskommt.

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3. Zwischen einer klar definierten Flugangst und einer best. Alltagssituation und bei laufender Psychotherapie ist die Abhängigkeitsgefahr gegeben. Fluganst: Isolierte Situation. "Best. Situation": Bergen oft das Problem, dass dann immer mehr Alltagssituationen zu "besonderen Situationen werden". War es anfagns nur die mündl. Prüfung, ist es plötzlich jedes Referat, usw. Also Warnung.

Auch hier stimme ich ausdruecklich zu. Man hatte mir damals zehn Tabletten verschrieben, von denen ich vier bei Fluegen nahm. Die verbliebenen sechs habe ich dann bei anderen stressigen Situationen "einfach so" genommen. Sie waeren sonst verfallen. Disclaimer: Ich weise darauf hin, um zu warnen und ausdruecklich von so einem Verhalten abzuraten. Interessant dabei ist, dass ich das gleiche aber mit Apralozam oder Diazepam nie gemacht haette.

Szun5flPoweTr_x73


Ich bin Psychologin in psychotherapeutischer Weiterbildung. Im ambulanten Bereich komme ich gar nicht an entsprechende Medikamente, kann sie folglich auch nicht abgeben. Ich darf sie nicht verschreiben, mir gibt kein Arzt ein Pillchen zur Weitergabe an einen Patienten.

Aber: Es gibt halt auch ärztliche Psychotherapeuten... Fachärzte für Psychosomatik und Psychotherapie, die therapeutisch arbeiten. Die können Medikamente verordnen. Aber ein PSYCHOLOGE definitiv nicht. Wir dürfen ja nicht mal krankschreiben.

S3unfflowerx_73


@ uhngesicht:

Tja – daher machen es verantwortungsbewusst ÄRzte so, dass sie eine begrenzte Anzahl Tabletten abgeben (z.B. 2 oder 4 für einen Urlaubsflug) – und den Rest für den Patienten aufbewahren und ggf. gezielt ausgeben.

Aber sinnvoller ist es, den Umgang mit den Situationen ohne Benzos zu erlernen.

NWel_a


Meine Therapeutin hat mir in der Anfangszeeit nicht mal zu Notfallmedikamenten geraten. Also ich meine, sie hat alles dran gesetzt, dass ich lerne, ohne Notfallmedikament auszukommen (ich hatte zu dem Zeitpunkt auch kein Benzo mehr als NM, weil ich das nicht mehr wollte und sowieso eine gewisse Abhängigkeit bereits zuvor bestanden hatte; mein NM war zu dem Zeitpunkt Truxal). Selbst wenn sie es gedurft hätte, sie wäre niemals auf die Idee gekommen, mir ein Medikament in die Hand zu drücken!!!

hMuhnge#si9cht


Schwer vorstellbar, daß in Deutschland irgendetwas, das mit Benzos zu tun hat, nicht illegal ist Eine "Verordnung" durch jemand anderes als einen Arzt ist es jedenfalls, und derjenige bekommt auf die Finger, wenn das rauskommt.

Benzos sind verschreibungspflichtig fallen aber nicht wie Morphine zB unter das Betaeubungsmittelgesetz. Das Diazepam hatte ich damals aus der Hausapotheke meiner Eltern (RIESEN Disclaimer: Dieses mein Verhalten ist selbstverstaendlich falsch gewesen. KEINESFALLS sollte man verschreibungspflichtige Medikamente ohne aeztlichen Rat einnehmen.) So kritikwuerdig mein Verhalten war (zu meiner Entschuldigung, ich habe Pharmkologie als Nebenfach studiert mit Schwerpunkt Psychopharmaka und handelte nicht voellig unwissend verantwortungslos), haben sich wohl weder meine Eltern noch ich sich strafbar gemacht.

S-inne(stä]ter


Benzos sind verschreibungspflichtig fallen aber nicht wie Morphine zB unter das Betaeubungsmittelgesetz.

Falsch. Nachzulesen bei Wiki:

Nahezu alle Vertreter aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine unterliegen in der Bundesrepublik Deutschland der Gesetzgebung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG). Einige Benzodiazepine werden durch das Gesetz allerdings nicht erfasst, dazu gehören Phenazepam und Bentazepam (Handelsname: Tiadipona).

h]uhngeSsic"ht


Falsch. Nachzulesen bei Wiki:

Du hast recht, danke fuer die Korrektur. Die Erfassung unterscheidet sich nur zB von Morphinen. Der Umgang ohne Rezept ist nicht strafbar (Annahme ohne Gewaehr). Meine Mutter verstarb sehr qualvoll an Krebs. Entsprechend bekam sie Medikamente. Die Gabe von Morphium war ausserordentlich aufwendig und wurde streng kontrolliert, waehrend Diazepam in grossen Mengen ueberall rumstand. Und zur Sicherheit nicht ohne Disclaimer: Selbstverstaendlich sollte man niemals verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen, die Dritten verschrieben wurden. Nur wenn ein Arzt eine Indikation festellt, sollten unter seiner Kontrolle solche Medikamente eingenommen werden.

Soinnsestätxer


Vor einigen Jahren war das auch noch nicht so wild. In den 90ern hätte ich mir z.B. von einer Bekannten, einer Arzthelferin, Valium einfach "mitbringen" lassen können, hätte niemanden gejuckt. Heute steht man, wenn bei einer Verkehrskontrolle eine Valium-Schachtel im Handschuhfach liegt, und man keinen Arzt nennen kann, der einem die verschrieben hat, schon kurz vor der Hausdurchsuchung... :=o

h9uhnge2sichxt


Vor einigen Jahren war das auch noch nicht so wild. In den 90ern hätte ich mir z.B. von einer Bekannten, einer Arzthelferin, Valium einfach "mitbringen" lassen können, hätte niemanden gejuckt. Heute steht man, wenn bei einer Verkehrskontrolle eine Valium-Schachtel im Handschuhfach liegt, und man keinen Arzt nennen kann, der einem die verschrieben hat, schon kurz vor der Hausdurchsuchung...

Was fuer ein Glueck fuer mich, dass das vor Jahren unkomplizierter war. Ich bin teilweise aus beruflichen Gruenden geflogen, und die Schachtel wurde natuerlich kontrolliert. Das waere ja total peinlich geworden, wenn die da einen Aufstand gemacht haetten. Jedenfalls waere mein falscher Eindruck so zu erklaeren. Ich spreche von Situationen, die zehn bis zwanzig Jahre zurueckliegen. Da muss sich einiges geaendert haben. Meine Schwiegergrossmutter bekam ueber Jahrzehnte Diazepam verschrieben.

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