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Was sind "normale" suzidgedanken? Gibt es sowas?

gWuert/elscnhnalle2 hat die Diskussion gestartet


Hi

ich leide seit einiger zeit an Depressionen (ca 3 Jahre).

Ich denke oft dran, dass alles einfacher wäre wenn ich einfach nicht wäre. Wenn ich daran denke, mal ich mir auch aus wie ich es machen würde. Ich google dann alles mögliche.

Es gibt Phasen da kommt das jeden Tag, dann denk ich auch meist intensiver daran. Es gibt Tage da denke ich nur recht oberflächlich, und villeicht nur einmal die woch daran. Aktuell ist wieder eine der "mehr denk Phaseb". Bitte jetzt nicht schreiben "selbstmord ist keine lösung" ect. Ich habe mir schon Hilfe gesucht und bin in Psychologischer und Medikamentösen behandlung.

Ich habe nur leider mitlerweile festgestellt, dass Depressionen ein Thema sind, über das man mit nur sehr wenigen Menschen reden kann. Früher habe ich einfach mit allen geredet und es als Krankheit vor mir her getragen. So als hätte ich Heuschnupfen oder sonst was. Mit der Zeit ist mir aufgefallen, das die meisten Menschen damit nicht umgehen können. In dem Moment wo man es ihnen sagt ist man "Komisch". Wenn ich erzählen würde das ich mich sogar fast in eine Klinik einweisen lassen wollte, dann würden michdie meisten wohl als "Psycho" abstempelkn (gut ganz unrecht haben sie ja nicht).

Na ja das führt dazu, dass ich nur mit Leuten darüber rede, die selbst depressiv sind.

Jetzt würde ich aber gerne mal die nicht depressiven fragen. Was ist normal?

Wie oft denkt ihr über Selbstmord nach? Malt ihr euch auch regelmäßig aus, wie viel eucherspart bleibt wenn ihr nicht da wärt? Habt ihr schonmal nachgedacht, wie ihr euch umbringen würdet? Was für Konsequenzen es hat?

Ich meine jetzt nicht dieses "gerade alles scheiße ich wünschte ich wäre tod" was man so dahin sagt. Ich meine schon mittelmäßig ernstes beschäftigen (kann jetzt hier schwer beschreiben wo ich den Unterschied ziehe).

Ich würde nur gerne wissen wo bei mir Krankheit in "Normalität" übergeht.

MFG

guertelschnalle2

Antworten
MGadaome Ch|axrenton


also ich nehme zwar noch Medikamente, aber nur weil ich mich nicht traue sie abzusetzen, sonst gehts mir wieder ziemlich gut. :-)

Wie oft denkt ihr über Selbstmord nach? Malt ihr euch auch regelmäßig aus, wie viel eucherspart bleibt wenn ihr nicht da wärt? Habt ihr schonmal nachgedacht, wie ihr euch umbringen würdet? Was für Konsequenzen es hat?

ja,ich habe öfter mal "Selbstmordgedanken", denke darüber nach wie ich es machen würde etc. - aber nie mit dem Hintergrund es auch wirklich zu machen.

ich habe nicht gerade ein positives Weltbild aber ich komm ganz gut damit zurecht, wenn die Welt morgen untergeht wärs mir aber auch egal, ich würd mich mit nem Bier aufn Balkon setzen und zugucken....

das man mit psychisch vollkommen gesunden Menschen nicht über sowas sprechen kann hab ich auch erfahren müssen....um Tocotronic zu zitieren "für unser Selbstmitleid haben sie keine Zeit".....da ich nur gesunde kenne ist das manchmal etwas belastend, generell teilt niemand meine Interessen oder Gedanken :-|

und normal ist generell ein sehr abstrakter Begriff, seit ich "Wahnsinn der Normalität" von Arno Gruen lese mach ich mir viele Gedanken um sowas. Normal ist nicht automatisch besser. das Buch ist echt gut! kann ich nur jedem empfehlen der sich mit Psychologie auseinandersetzt.

ich würde nicht behaupten dass man aufgrund von solchen "Selbstmordgedanken" automatisch selbstmordgefährdet oder krank ist......auch wenn ich da vielen wiederspreche. aber ich fühle mich absolut nicht mehr depressiv. ;-D

lDiebeIsle"ben


Wie oft denkt ihr über Selbstmord nach?

Konkret eigentlich nie. Ich finde es beruhigend über Wissen und Mittel zu verfügen, bei Bedarf selbstbestimmt sein Leben zu beenden, aber ich sah mich noch nie in einer Situation, in der ich dies ernsthaft erwogen habe.

Malt ihr euch auch regelmäßig aus, wie viel eucherspart bleibt wenn ihr nicht da wärt?

Was ist das für eine komische Frage? Ursprünglich dachte ich, du wärst so ein ganz lieber, der seiner Umwelt nicht zur Last fallen will. Vielleicht wäre die Welt tatsächlich besser ohne mich, keine Ahnung. Ist mir auch egal!

Mir würden vor allem schöne Erfahrungen entgehen, wenn ich mich umbringen würde.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine anderen Wege gibt, sich unangenehme Sachen "zu ersparen" als sich umzubringen.

Wie wäre es zum Beispiel mit radical honesty? Sag einfach wenn dir was nicht passt, und tu es dann auch nicht. o:)

p9artDex46


Hallo "Gürtelschnalle",

hier ist auch eine Betroffene. Mich quält dieses Krankheitsbild leider schon seit vielen Jahren. Natürlich geht es mir ebenso wie dir. man kann mit niemand sprechen. Es ist nach wie vor ein Tabu. Und wo nun die "Normalität" aufhört mit diesen Suizidgedanken weiß wohl niemand. Wer gibt schon das Maß bei psychischen Krankheiten. Allerdings denke ich, dass ein Gesunder keine Suizidgedanken hat. Also wird auch bei dir etwas nicht in Ordnung sein. Bist du schon in Behandlung?

Ich nehme seit Jahren Antidepressiva und es geht mir einigermaßen gut. Was bedeutet, dass ich keine Zwänge mehr erlebe. Nachdem ich nun den Artikel von dir gelesen habe fühle ich mich vielleicht sogar ein bisschen "normaler".

Die Suizidgedanken sind bei mir eigentlich schon die Normalität. Sollte ich mal nicht daran gedacht haben?... Ich glaube nicht. Und ich habe auch ernsthaft vorgesorgt, dass ich mich "verabschieden" kann wenn ich ich den 'Zwang dazu verspüre.

Oft ist es, glaube ich, Feigheit, dass man es nicht tut. Wem würde etwas fehlen, wenn es uns nicht gäbe.

Ich kenne zwar dein Alter nicht, aber wenn man nicht gerade kleine Kinder hat, fehlt doch wirklich niemandem was.

Ich meine auch, dass wir uns oft viel zu wichtig nehmen. Wer oder was ist schon wirklich wichtig.

Ich will dir jetzt nicht allen Mut nehmen, wenn es irgendwie geht mach weiter und suche vielleicht einen Psychiater auf, bevor es dir wirklich schlecht geht.

Ich werde mir das von dir empfohlene Buch besorgen. Mal sehen, vielleicht ändert sich doch noch was.

Dir wünsche ich jedenfalls, dass es dir nie wirklich ernsthaft schlecht geht. Das ist dann die Hölle.

Ein gutes Neues Jahr und alles Gute.

p :°_ arte46

g!uert!elschn3allex2


Hi

mir ist gerade aufgefallen wie furchtbar manche sätze sind. Dafür will ich mich erstmal entschuldigen. Habe das gestern geschrieben wo ich mies drauf war und deshalb schon was getrunken hatte. Also sry.

Danke für eure Antworten. Ich bin in Psychologischer Behandlung. Auch seit ca 3 Jahren.

Ich bin 22. Was genau ist Radical honest? Hab mir den englischen wiki artikel durchgelesen und soweti ich das verstandne habe ziehlt das darauf ab, dass man nur noch die Wahrheit sagt. Wenn das der Kern ist, habe ich doch große Zweifel. Ich glaube dann würde ich viele Menschen vor den Kopf stoßen...

Ich weiß nicht ob ich suizid gefährdet bin. Aber ich habe keine Angst davor nicht mehr zu sein. Auch habe ich mir schon eine Methode ausgesucht und mir neulich überlegt, wie ich es als Unfall "tarnen" kann, damit ich damit auch nur mein leben zerstöre und nicht das der anderen(besonders das meiner Mutter der ich aus meiner sicht sehr viel Kummer durch meine "komische Art" wie ich sie mal nenne will bereite.).

Ein Zentraler Punkt gegen Selbstmord ist, dass wenn man zu selbstmord etwas nachliest, steht oft "wer suizid begeht handelt nicht Rational, da er (meist) depressiv ist." oder so ähnlich. Und dann hoffe ich immer das wenn die Depression irgendwann vorbei ist auch die Suizid gedanken aufhören(auch ein Grund für diesen Thread ich will wissen was mich erwartet).

Wenn ich meinem Vater erzählt habe das mir dass alles zu viel ist (also nicht bezogen auf Depresionen sondern Studium zu viel ect.) sagt er immer "das ist das Leben". Ich will aber kein Leben Führen in dem ich mich den Ganzen Tag unter druck gesetzt fühle. Ich hoffe immer das der Druck durch die Depressionen kommt, die es mir nicht möglich machen mein eigendliches Potenzial auszunutzen. Den eine Depressive Stimmung ist nicht gerade das richtige um in der Uni zu lerne.

In dem Zusammehang möchte ich noch kurz was zu

Sag einfach wenn dir was nicht passt, und tu es dann auch nicht.

von liebesleben sagen:

Mir passt eine ganze Menge nicht. Ich geh oft nicht gern in die Uni auch auf die Arbeit habe ich keine lust. Oft sitz ich nur zu hause rum. Ich weiß auch nicht warum. Weil wirklich spaß macht es mir nicht. Aber ich will einfach nicht raus. Dann muss ich mich dazu "prügeln". Wenn ich das nicht tun würde, würde mein Leben zu sehr aus der Bahn geraten. Denn sollte irgendwann wirklich "alles gut" werden, dann will ich in ein "normales Leben" einsteigen. Und dafür muss ich jetzt Arbeiten. Und das erfordert Qualen. (ich meine wenn ich in 2 Jahren glücklich über die Wiesen hoppele wäre es doof wenn ich mit nichts außer einem abgebrochenen Studium da stehe)

es ist doch wieder mehr geworden. Hoffe ihr lest euch da trotzdem durch.

Vielen lieben dank für eure tollen Antworten

Guertelschnalle

Gbrotxtig


Wie lange nimmst du schon Medikamente und hast du das Gefühl, dass sie helfen? Ich habe die Wirkung von ADs erst richtig wahrgenommen, seit ich festgestellt habe, dass die massiven quälenden Suizidgedanken nicht mehr so aufdringlich waren. Sie waren nie ganz verschwunden, aber mit dem richtigen AD doch aushaltbar.

l"iebesJlebxen


Zu radical honesty:

Ich glaube dann würde ich viele Menschen vor den Kopf stoßen...

so what? statt dessen bringst du dich lieber um, um "galant" zu sein?

Ich geh oft nicht gern in die Uni auch auf die Arbeit habe ich keine lust.

Das ist zu einem gewissen Grad wohl jedem mal so gegangen.

Aber: Wenn es ein Dauerzustand ist, liegt es entweder an der Depression (schon mal mit Medikamenten versucht? Die Amis schwören auf Prozac und Konsorten...)

oder du hast dir weder Studiengang noch Arbeit selbst ausgesucht, sondern dir von deinen Eltern aufzwingen lassen. Kein Wunder, dass es dir dann nicht gefällt.

Aber ich will einfach nicht raus. Dann muss ich mich dazu "prügeln".

Gibt es Situationen, wo es dir dann "im Verlauf" doch Spaß macht? Das geht mir (Procrastination) oft so. Überlege dir das mal. Was genau würde dir denn Spaß machen außer zu Hause auf med1 zu surfen?

Sex?

Umgang mit Tieren?

Spazieren in der Natur?

Gesellschaft von (welcher Art von?) Menschen?

LceMwiIaxn


guertelschnalle2

Ich persoenlich bin nicht depressiv und hatte nie ernsthafte Selbstmordgedanken. Ich habe mich damit aber auseinandergesetzt, weil meine Mutter betroffen war und das grosse Auswirkungen auf meine Kindheit hatte. Deshalb ist das Thema fuer mich nicht so fremd wie vermutlich vielen anderen. Ich habe mich selber immer wieder ganz bewusst gefragt, ob ich leben will und gerne lebe und habe das immer mit "ja" beantwortet.

Das Konzept "normal" bedeutet mir nicht viel. "Normal" ist nicht immer "gut, richtig und gesund" und "unnormal" ist nicht immer "falsch" und "krank" ("Gibt es ein richtiges Leben im Falschen?"). Ganz abgesehen davon, dass unterschiedliche Leute sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was "normal" ist; das hat immer was damit zu tun, was fuer ein Umfeld man kennt.

Ich glaube, die Schwierigkeit dabei, mit anderen Leuten darueber zu reden, liegt darin, dass sich viele Leute leicht verantwortlich fuehlen und glauben, sie muessten irgendwas tun, um zu helfen. Das ist ja nicht bloss bei Depressionen so. Selbst wenn man erkaeltet ist, gibt es einige Leute, die sofort ungefragt anfangen, Tipps zu geben, was man tun soll. Wenn jemand depressiv ist und Suizidgedanken hat, haben die meisten Leute natuerlich keine Ahnung, was sie Hilfreiches tun/sagen koennten, und ich denke, Teil der "komischen" Reaktionen ist, dass sie ihre eigenen Hilflosigkeit vor sich selber verstecken wollen.

Ich muss ehrlich sagen, auch wenn ich mich fuer einigermassen verstaendnisvoll halte, antworte ich hier im Forum z.B. normalerweise nicht in Faeden, wo Leute ueber Selbstmord nachdenken. Ich weiss, dass ich niemanden ueberzeugen kann, das nicht zu tun und dass das Leben schoen sei, und ich glaube nicht unbedingt "alles wird gut", und kann es niemandem ueberzeugend sagen (schon deswegen, weil ich die Innenwelt eines anderen menschen nicht beurteilen kann). Meine eigene Motivation zu leben ist sehr persoenlich. Nichts, wovon ich denke, ich koennte anderen ein Stueck abgeben. Leider! Mein Eindruck ist irgendwie, nichts was ich sagen koennte, waere so stark, dass es mit der Suizid-Frage mithalten koennte. Das ist glaube ich der wesentliche Punkt... wenn man sich auf so ein Gespraech einlaesst und der andere begeht wirklich kurz danach Selbstmord, besteht die Gefahr, dass man mit sich selber hadert, dass man es nicht geschafft hat, ihn abzuhalten. Weswegen die Leute vor solchen Gespraechen entweder zurueckschrecken oder aber anstatt richtig offen dem anderen zuzuhoeren und auf ihn einzugehen, versuchen, irgendwas Beschwichtigendes zu sagen, was sie hinterher vor sich selber vertreten koennen.

So wie du das hier praesentierst, ist es schon wieder etwas "zugaenglicher" fuer mich, denn du sagst ja nicht, du willst dich umbringen, sondern dass du diese Gedanken hast und aber (wenigstens im Moment) es nicht tun willst. Das wiederum erinnert mich an gewisse Phantasien, die man hat, und wo man evtl. genau weiss, dass man sie nicht umsetzen wird (OK, ich verstehe, so ganz sicher bist du dir nicht), und die man vorsichtigerweise nicht erzaehlt, weil einige Leute es einfach nicht verstehen koennten, dass man evtl, ich sage mal, illegale Phantasien hat und trotzdem nicht aktiv gehindert werden muss, die entsprechenden Dinge zu tun. Diese Art Problem haben z.B. Leute, die bloss in Gedanken paedophil sind, aber von vielen Leuten kriminalisiert oder pathologisiert werden, wenn sie es zugeben, ohne jemals auch nur einer Fliege etwas zuleide getan zu haben (und sie werden es auch nicht tun), geschweige denn einem Kjnd.

Gbed ankenfxluege


Hallo guertelschnalle2,

zu Deiner Ausgangsfrage: ich habe öfters über Suizid nachgedacht, als ich durch eben einen solchen (eigentlich jahrelang) absolut aus der Bahn geworfen wurde.

Es war von einer Sekunde auf die andere so, als ob auch meine Leben zu Ende wäre.....

ich wollte NIE sterben, ich wollte nur diesen Schmerz nicht mehr aushalten müssen.....diese Schuldgefühle und diese Sehnsucht.

Es war mein älterer Bruder....und ich wollte nie älter werden als er es geworden ist....das fühlt sich so falsch für mich an. Das war auch eine starke "Motivation" für diese Gedanken.

Ich hatte mich aber immer noch so gut im Griff, dass ich mir diese immer und immer wieder "verboten" habe. Ich denke, sie waren aber auch ein Ventil....ein Ausweg, der keiner ist.....

Ich konnte mich in dieser Lebenphase selbst nicht leiden, war aggressiv zu mir selber und oft auch ungerecht zu meinem Umfeld.

Was hat mir geholfen?

Ich denke ich habe ein stabile Basis (zu der aber gerade mein Bruder sehr viel beigetragen hat).....ich war als Kind geliebt und gewollt.....das gibt Kraft ein Leben lang....

Und das Positive in mir war dann doch immer wieder dominant: so haben mich oft bspw. Kleinigkeiten in der Natur getröstet. Ich weiß noch, dass es da einen Moment gab, in dem ich völlig aufgelöst war....verzweifelt.....vor allen, die mir wichtig sind, davongerannt bin....und dann kam ich an einen See...das Abendrot tat sein Übriges...und auf einmal habe ich wieder so einen Frieden in mir gefunden. Solche (eigentlich völlig unspektakulären) Erlebnisse lassen einen auch wieder Vertrauen zu den Selbstheilungskräften erlangen.

Puh, dieser "Ausflug" in diese Gedanken zurück war anstrengend ;-).

Was vermag Dich zu trösten? Was, aus Dir selber kommend, gibt Dir Deine Kraft? Denn Kraft hast Du jede Menge, so wie Du gegen Deine Krankheit kämpfst.....

N|i5nchenx88


Hallo,

ich kann deienn wunsch wissen zu wollen was "normal" ist gut nachvollziehen, da man wenn man selber krank ist das ja nicht mher kann und ich finde die frage sehr interessant.

ich habe auch psychische probleme allerdings ganz anderere art ich leider nicht an depressionen, bin aber auch in behandlung.

Nein, ich habe nie darüber nachgedacht um die frage zu beantworten ich bin eigl ein sehr positiv eingestellter mensch ich versuche immer das gute im leben zu sehen natürlich ist das nicht immer leicht aer es gibt IMMER etwas positives man muss es nur sehen :) ich sage immer

Das leben ist so wie du es siehst

und das stimmt auch wenn du sagst alles ist super ist auch alles super wenn du dnekst alles ist scheiße dann ist auch alles scheiße.

das denke ich mir halt immer wenn ich in einer anstrengenden situation bin was ich halt aufgrundmeiner probleme leider öfters bin die mivh auch sehr stark belasten.

Mein leben freiwillig zu beenden daran habe ich nie gedacht ich versuche trozdem es zu genießen

du schreibst ob wir darüber nachgedacht haben wieviel einem erspart bleibt. nein das denke ich nicht ich denek immer wieviel mir erspart geblieben ist daduch z.b das ich in deutscland leben das ich gesund bin ich beschäftige mich viel mit behinderten menschen geistig und körperlich wenn ich sie sehen denke ich oft hast du es gut das es dir erspart geblieben ist! immer das positive sehen! ich habe vor jahren ein ganz paar tolle zeilen gelesen:

Wenn du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist, bist du glücklicher, als 1 Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht überleben werden.

Wenn du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des gequälten, oder Hunger gespürt hast, dann bist du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.

Wenn sich in deinem Kühlschrank Essen befindet, du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen, dann bist du reicher als 75 % der Einwohner dieser Welt.

Wenn du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst du zu den 8 % der wohlhabenden Menschen dieser Welt.

Wenn du diese Zeilen lesen kannst, gehörst du nicht zu den 2 Milliarden Menschen, die nicht lesen können…

Jemand hat mal gesagt:

Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen.

Liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt.

Tanzt, als würde niemand hinschauen.

Singt, als würde keiner zuhören.

Lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.

Ich wünsche euch eine schöne und dankbare Zeit!

das ist mein lebensmotto an welches ich mich gerne erinnere wenn es mir schlecht geht

alles gute

HJelmspgaltxer


Hey guertelschnalle2,

Du bist noch so jung, erst 22 und hast noch Dein ganzes Leben vor Dir. Du hast eine schwere Zeit und was immer das ausgelöst hat, war bestimmt nicht schön. Aber jetzt die ganze Zeit über Suizid etc. nachzudenken, oder sich im Alkohol zu ertränken, macht das ganze auch nicht besser. Sogesehen läufst Du vor den Problemen davon. Jeder Mensch hat mal positive mal negative Erlebnisse. Das Leben besteht nunmal nicht nur aus schönen Momenten.

Ich selber habe keine Depressionen, aber habe schon teils mit Personen zutun, die welche haben. Ich nehme mir meist viel Zeit um denen zuzuhören. Aber ich erwarte auch als Gegenleistung, dass sie mir zuhören und nicht jedwede Hilfe oder Ratschläge ignorieren und weitermachen wie zuvor. Ständig einer Person nachtrauern, macht es nämlich auch nicht rückgängig. Der Schmerz ist mit Sicherheit groß, aber jetzt permament und ständig deswegen zu trauern hilft auch nichts.

Ich selbst sehe keinen Menschen, weil er Depressionen hat, als unnormal. Es ist ein Mensch wie ich, der einfach zurzeit ein Problem hat, welches durch einen bestimmten Auslöser hervorgerufen wurde. Ein Tief aus Trauer und Selbstvorwürfen. Einige ertränken ihren Kummer in Alkohol, andere verletzen sich selbst, oder halt Suizidgedanken.

Und wie Du in einem anderen Faden von Dir bereits geschrieben hast, versuchst es mit Alkohol und Drogen das ganze in den Griff zu bekommen, mehr oder weniger. Am Ende schadest Dir damit nur noch mehr, machst Dich kaputt, zerstörst Dich. Findest Du sowas für nötig? Ziehe die Notbremse, was den Alkohol oder die Drogen angehen, tue es bevor Du richtig krank wirst dadurch!

Du schreibst, dass Du in psychologischer Behandlung bist. Also nimm auch diese Hilfe an und lass Dir helfen. Dazu gehört auch, dass Du Dich nicht im Alkohol ertränkst. Ich bin mir sicher, dass Du das schaffen kannst. Lege einfach Deinen Schalter von "off" nach "on" um.

Und höre auf ständig darüber nachzudenken, wie kann ich mich umbringen etc.. Selbstmord ist keine Lösung.

Kopf hoch, Du schaffst das! :)*

Viele Grüße:

Helmspalter

H?aptarxi


Du bist noch so jung, erst 22 und hast noch Dein ganzes Leben vor Dir. Helmspalter

Das ist etwas, was man dann besonders gern hört/liest... :|N

Z?wac]k44


Dieser Faden ist ein Beispiel dafür, dass Unbeteiligte einem Suizidgefährdeten nicht helfen können, weil sie nicht wissen, worüber sie reden. Zuerst möchte ich aber die Eingangsfrage der TE aus meiner Sicht beantworten, obwohl ich nicht ohne Depressionen durchs Leben gekommen bin, mich aber noch sehr gut an die gesunde Zeit erinnern kann. Gesunde Menschen denken wohl über Suizid allenfalls theoretisch nach für den Fall, dass sie derart krank werden, dass ihnen das Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Ähnlich hat man schon im Altertum gedacht (exitus semper patet = Der Tod steht einem ja immer offen oder (freier übersetzt:) Man muß ja nicht alles wirklich erleben). Die Entwicklung von Depression in Richtung Suizid läuft aber nach meiner Erfahrung (habe gerade noch die Kurve gekratzt) anders. Schwere Depressionen werden also so grauenhaft empfunden, dass der Tod als einzige greifbare Möglichkeit gesehen wird, diesem Grauen zu entkommen. Das ist kein Prozess, der sich von heute auf morgen entwickelt. Die Depressionserfahrungen summieren sich, und man merkt, dass man langsam den Boden unter den Füßen verliert. Ich habe das manchmal mit der Vorstellung verglichen, man stünde bei Flut in der Nordsee und könne sich nicht bewegen. Das Wasser steigt, die Strömung nimmt zu, und man weiß nicht, ob bereits die nächste Welle das Ende bringt - eines weiß man aber mit Sicherheit: Man kann dieses Szenario nicht überleben. Es wird auch nicht mehr durch eigene Gedanken bestimmt, sondern man wird quasi "geselbstmordet". Nichts, was einen erschrecken könnte, sondern der einzige erkennbare Ausweg aus einer Höllenqual. In diesem Zusammenhang ein Appell an das Umfeld: Floskeln wie "Du hast doch noch das ganze Leben vor Dir", "Reiß Dich mal am Riemen, mir ist es schon viel schlimmer ergangen" oder "Man darf halt nicht in Selbstmitleid ertrinken" helfen einem Suizidgefährdeten überhaupt nicht - ganz im Gegenteil: Wenn der Patient merkt, dass ihn nicht einmal mehr die engsten Angehörigen verstehen, können solche unbedachten Sprüche wirklich Anlaß zum Suizid werden. 15% der depressiven Patienten nehmen sich das Leben.

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