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Kritik an manchen Psychotherapeuten/Psychiatern ect...

T(rau5malxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin hier gerade etwas "verzweifelt" .

Bin seit Jahren in psychotherapeutischer und psychiatrischer Behandlung.

Und über manche Aussagen ect ärgere ich mich sehr.

Beispiel.:

ich war jahrelang abhängig von Beruhigungsmittel aufgrund starker Ängste. Habe da sehr viele Tbl gleichzeitig genommen, da ich einfach nicht schlafen konnte manchmal nächtelang bis zum Kreislaufkollaps sogar und am Durchdrehen war, Neuroleptika, Antidepressiva halfen nicht bei mir. Von Benzodiazepinen wirkten oft nur mehrere Tbl, von Anfang an geringe Dosierungen nicht, da meine Ängste MEGA groß waren!!! Jahrelang ohne Pause mit wennich schlief bis zu 5 Albträumen pro Nacht und mehr (Albträume auch seit Kindheit wg. Sektenerfahrung und Gewalt in der Familie)

jedenfalls schaffte ich es diese Tbl ganz abzusetzen , nehme nun seit zwei Jahren aber wieder regel. eine Stilnox z. Schlafen, nie mehr als eine Tbl. Meine Psychiaterin und Hausärztin sagten beide, solange ich nicht hochdosieren muß, wäre es o.k ich komme auch mit einer Tbl aus!

Diazepam nehme ich nur 1-2 x monatlich in Notsituation, auch abgesprochen. Meine Psychiaterin sagte mir noch letzte Std das wäre keine sucht mehr und nicht so schlimm da ich nicht hochdosieren muß, ADs und NLs nicht wirken bei mir und eswichtig wäre, daß ich schlafe. (Kann tatsächlich seit Kindheit nicht schlafen ohne Schlafmittel, doch bin sehr froh nur noch eine Stilnox zu nehmen ohne Nebenwirkungen)

Nun steht in Diagnosen (bin privat und kriege da auch Diagnosen bei der Rechnung abr ich hätte ne Benzodiazepin Abhängigkeit, als ich die Ärztin mal fragte, meinte sie nein, wäre nicht mehr abhängig, eine Silnox wäre o.k bei mir auch als Dauermedikation, da ichs gut vertrage (auch wenn man es normalerweise nicht länger als wenige Wochen nehmen soll)

außerdem kommt mir noch manches komisch vor: Sprach öfter mit ihr drübre wie sehr ich drunter leide, daß ich von Männern so oft betrogen wurde (und werde) mein Mann sich auch mit andaeren Frauen trifft, daß ich da extrem leide drunter. War schon getrennt ,doch kann leider auch seit Kindheit wg. der Ängste nicht alleine schlafen, müßte sonst in betreutes Wohnen ect ..und wir haben uns zusammengerauft.. nur das mit den anderen Frauen tut mir sehr sehr weh. Auch frühere Männer betrogen mich, ich fühle mich seit kindheit an abgelehnt, (nat habe ich ein Muster, daß ich mir wohl unbewußt Männer aussuche, die zweigleisig fahren, das ist mir klar, doch dennoch es tut verdammt weh!)

Jedenfalls meinte die Ärztin da letztes Mal zu mir, ich solle das mal positiv sehen, wenn mein Mann oder auch frühere Männer noch andere Frauen neben mir hätten, wäre das ja ein Zeichen, daß sie attraktiv wären und auch wäre es ja nicht so toll, wenn man einen Mann hätte, den keiner will,also einen hässlichen meinte sie, hallo ??? es ging mir um meine Schmerzen abgelehnt, als Kind schon geschlagen, von Männern betrogen ect zu werden ein ganz ganz alter Schmerz, dre verdammt wehtut. Wie kann sie da sowas sagen?

anderes Bsp: mein Psychoanalytiker, bei dem ich 5 Jahre in Analyse war, meinte immer ich solle unbedingt bei meinem Mann bleiben, da ich alleine nicht zurechtkäme und als die Analyse dann dem ENde zuneigte, schmiss er in der letzten Std alles um und meinte ich solle mich endlich trennen. (??)

ich habe jahrelang also knapp 20 Jahre trotz schwerster Ängste, Reizdarm,OPs, Schlafstörungen, auch Halluzinationen z.T gearbeitet mit Pausen natürlich (wenn ich krankgeschrieben war) und dann aber immer nur noch weniger geschafft, anfangs 40, dann 30 , dann 20 dann 15 Std Woche, z.Schluß nur noch 3 Std wöchenlich also einen Mininachmittag geschafft, er meinte damals ich solle ganz aufhören zu arbeiten , so geht das nicht mehr, hat als ich aufhörte zu arbeiten auch gemeint, das wäre gut so , wäre zustressig vorher gewesen für mich (was auch stimmt)

in der letzten Std schrie er mich dann plötzlich an und meinte ich wäre zu jung ,um nicht mehr zu arbeiten, vorher arbeitete er jahrelang mit mir drauf hin, daß ich kürzertreten und schließlich ganz aufhören soll, weil meine Symptome zu stark waren.

Dazwischen meinte er dann auch plötzlich ich solle selbst Therapeutin werden, da ich alle Symptome kenne...(?)

naja und als ich dann meinte, daß er doch immer sagte ich solle nicht arbeiten ,bei meinen Mann bleiben und wieso er in der letzten STd alles übern Haufen schmeisst, brüllte er ich wäre privat vresichert, müsse sehen,daßich in geseztl. Versicherung komme, da die private ohne Arbeit zu teuer wrid später (ich bekomme keine Rente, mein Mann zahlt für mich , habe keinen Anspruch da kein Rententräger, da ich vorher selbständig war und keine Rentenbeiträge gezahlt habe) er meinte ich soll mich sofort scheiden lassen und arbeiten Teilzeit 20 Std, wo ich nichtmal mehr 3 Std vorher geschafft habe und die ganzen Jahre vohrer meinte ohne meinen Mann mit Arbeit würde ich wieder komplett abstürzen, nun hat er alles umgedreht, meinte ich würde die Arbeit und alleine leben zwar nicht schaffen, da kompl abstürzen, auch Ängste, Albträume ect würden wieder stärker, doch ich müsse das tun um wieder in gesetzl Vers reinzukommen, er sagte wörtlich: sie können nicht, aber müssen!

Meine Hausärztin und Psychiaterin sagten dann wörlich: er hat einen Knall, das wäre "meschugge" arbeiten wäre nicht mgl alleine leben auch nicht, ich müsse mich arrangieren wie es ist.. (also auch akzeptieren, daß mein Mann andaere Frauen hat/da alleine leben auch nicht klappt bei mir)

Mein Analytiker muß ich dazu sagen hat auch während der Thrapie einmal als ich 39 Grad Fieber hatte und das einzige und erste Mal die Std absagte mich am nächsten Tag angebrüllt mir nicht geglaubt, daß ich krank war, meine Stimme nachgeäfft.... ihre Gefühle...kanns nicht mehr hören... meine Erzählungen von meinem Mann, früheren Männern, Freunden,die ich geliebt habe nachgeäfft, mich ausgelacht, mich auch angeschrien.

Später entschuldigte er sich und meinte er hätte Fehler gemacht, doch nie wieder drüber geredet. Wenn ich mit ihm reden wollte, wurde er zornig und blutrot im Gesicht.

Meine Psychiaterin meinte später ich solle ihn sogar "anzeigen" was ich aber nicht tat, oder halt nie mehr hingehen. Ich habe sehr viel geweint wg. ihm, da er zuerst sehr empathisch war und dann am Brüllen, Toben, mich nachäffen und letzte Std sprach er nur von Versicherungen, Geld, kein richtiger Abschied.

Einmal war ich noch bei ihm privat (da derzeit kein Antrag läuft) Dachte ich bekomme dann mit der Post eine Rechnung, wo ich ihm das überweise. Stattdessen fragte er zu Anfang der Std: wo ist mein Geld :-O

und ich sagte: welches Geld, darauf er : wieso bezahlen sie mich nicht? ich: wie ich dachte sie geben mir eine Rechnung mit und ich überweise es wie früher auch. Er nein, ich müsse nun ,da kein Therapieantrag mehr läuft bar zahlen und wieso ich kein Geld dabeihätte, wurde wieder wütend. Ich sagte ich wußte das nicht, habe nur 10 Euro dabei. könne höchstens schnell zum Bankautomat gehen,wenns so wichtig wäre, da schrie er wurde zornig, deutete es irgendwie psychoanalytisch und glaubte mir nicht, daß ich nichts von der Reglung wußte. Meiner Psychiaterin, der ich die Geschichte erzählte später kannte diese Reglung auch nicht.

z.Schluß machte er dennoch noch eine Std mit mir, war aber griesgrämig drauf, hatte Angst vor ihm. Das alles nach 5 Jahren Therapie. Am ende ging er um die Std früher zu beenden, da er die Rg nochmal ausdrucken wollte ,um statt Bar bezahlt das zu löschen und die Rg mir zu geben ohne, daß Bar bezahlt draufstand, dafür gingen nochmal 5 min der Std weg. 15 min der Std verbrachte er erstmal um mich zu schimpfen, daß ich kein Bargeld dabei hatte und nochmal 5 min für neue Rg ausdrucken. Auch als er mich das eine Mal aus der Praxis rausschmiss, nachdem er meine STimme nachäffte, mir nicht glaubte, daß ich ein einziges Mal absagte, da ich krank war berechnete er ja trotz Raussschmiss volle Std. Als er diese Aktionen brachte meinte er ich hätte Hassgefühle gegenüber ihn, ich verneinte das, worauf er wieder brüllte, bis ich tats. auch wütend wurde und er dann meinte: sie haben ja doch Hassgefühle..

sorry für den langen Text, doch ich habe mir das nicht ausgedacht, habe das Gefühl, daß manche Therapien mehr schaden als guttun.

ohne Thrapie komme ich trotz meiner Symptome sogar fast besser klar,hm...

Antworten
Twr,aumQale


Anmerkung: der besagte Psychoanalytiker ist: Psychoanayltiker, Lehranalytiker, Gesprächstherapeut, Kinderpsychologe, Balintgruppenleiter, Lehranalytiker, hält Vorträge, Gruppentherapeut ect...

aber irgendwie kam er mir sehr "krank" vor ehrlich gesagt (und dann wieder empathisch und sehr verstehend und nett, doch erinnert mich sehr an meine meine Familie, wo man auch nie wußte, ob die Mutter einen gleich schlägt oder dann wieder "lieb" ist) wollte noch oft nochmal zu ihm gehen, doch hab Angst vor ihm , traue mich da nicht mehr hin.

j4uniwpexr


:-o

Das erinnert mich an 'Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde.'

Ich dachte, Therapeuten haben eine Art Rückkontrolle, eigene Therapeuten, damit sowas nicht passiert.

T{raumfale


Meine Therapeuten hatten nie eine Rückkontrolle soweit ich weiß.

Ich war auch einmal bei einer Verhaltenstherapeutindie schnell mal im Antrag schrieb, ich wäre vergewaltigt worden , obwohl das gar nicht stimmt. Sie sagte mir, sie hätte sich einfach ne Geschichte ausgedacht! , weil sie so schnell mir nicht folgen kann was alles passiert wäre und im Grunde auch nicht so wichtig, Fakt wäre ich wäre traumatisiert warum auch immer..

die meinte dann später immer sie will meine Sekten Erfahrungen und Albträume von Teufel, Dämonen ect gar nicht so genau wissen und ich soll mein "Horror Päckchen" für mich behalten.

einmal war ich bei einer sympath.Ärztin und Therapeutin in einer Klinik, welche meinte sie vermittelt mich wo hin, wenn ich mit der Therap. nicht klar komme, darf ich s aber der Klinikleitund sagen und käme dann zu mir, sie würde mich so lange betreuen,bis ich einen geeig. Therapeuten mit ihrer Hilfe finden. als ich dann all meinen Mut zusammennahm,um tats zu sagen, daß ich mit der einen Therap nicht so klarkäme , bekam ich aber nie wieder Termin bei der netten Therap, die mich zuerst so lange betreuen wollte, bis wir zusammen wen finden für mich. Sie meinte vorher ich kann das sagen, muß mich nicht scheuen ehrlich zu sein, als ich dann tats sagte, lieber würde ich weiter wen anders suchen und solange zu der "netten" gehen, war der Presonlal der Klinik sauer und meinte noch zu mir, das hätte noch nie ein Patient gesagt, daß sie einen anderen Therap wollen, die eine nette Therap. sprach ich nie mehr, da man mir keinen Termin mehr bei ihr gab und ich sie auch telef. nicht erreichen konnte, dabei war sie soo nett und gab mir das Gefühl, daß ich s sagen kann und meinte auch sie haben alle Co-Therapeuten, hmm

T^rau~male


....und mein allererster Analytiker (ich habe zwei Analysen gemacht)war sehr nett, doch eines Tages sagte er mir zu Anfang der Std , er wandert nach Neuseeland aus, verabschiedete sich und das wars dann, bekam keine Vorwarnung Wochen zuvor, hatte keine Mgl mich richtig zu verabschieden, war mit einem Schlag vorbei die Threapie ,

bei der Sekte lernte ich auch mal eine Art Coacher kennen, der allerdings zu den Scientologen gehörte, dort nahm ich zwei Jahre Coaching , der machte Scientology Coaching mit mir (ohne daß ich dazugehen mußte, ich wußte, nicht, daß es von Scienotology war. z.Schluß mußte ich mich da ausziehen und sex Handlucngen machen, mich auch dort beschimpfen lassen und verhöhnen und die Übung war ihm so lange in die Augen zu sehen das quasi auszuhalten,um stark zu werden, ist zwar was ganz anderses als diese ganzen Therapieerfahrungen,doch will damit sagen, ich habe irgendwie mein Vertrauen in Hilfen verloren, dabei bräuchte ich eig. noch einen Therapeuten/Therapeutin/Hilfe! (sogar dringend)

j9ukniper


:|N

Das klingt wirklich nicht gut.

Mehr kann ich dazu nicht sagen, ich kenne mich da nicht so aus. Wenn ein Therapeut ein solches Verhalten zeigt, wie du es schilderst, würde ich dort keine Hilfe mehr erwarten und folglich auch nicht nach neuen Terminen fragen.

Schade nur, dass die netten nicht erreichbar sind. Da hilft wohl nur weitersuchen und vorsichtig sein.

":/

T5raAumalxe


Vielleicht habe ich den Fehler gemacht, daß ich trotz besager Erfahrungen immer jahrelang bei so einem Therapeuten blieb und extrem starke emotionale Bindungen einging und mir das dann immer so weh tat danach.

Von meinem Analytiker habe ich z.Bsp nach Ende der Analyse starke Albträume bekommen nachdem er so schrie , glaube das triggerte mich sogar wg. Kindheitstraumen (da meine Mutter auch immer so schrie und mir Angst machte)

Das Problem ist, daß meine Geschichte , was mir als Kind passiert ist auch sehr umfangreich ist und ich sehr viel mitgemacht habe, da gäbe es sehr viel zu erzählen und kaum ein Therapeut hat die Geduld sich das anzuhören,meist wollen sie in der ersten Std einen groben Überriss, weshalb ich Hilfe suche, doch das ist schwer zu schnell zu erklären bei mir, muß dann immer ganz schnell reden, um das Wichtigste zu verpacken. die Therapeuten sind oft von meinen Erfahrungen überfordert, und die o.g genannten waren ja auch anfangs nett, weshalb ich eine enge Bindung einging, mein Analytikter z.Bsp war der einzige, der bereit war meine schrecklichen Albträume sich anzuhören, das war mir viel wert, damit ich damit nicht so alleine bin, doch dann das, .. das Probl ist auch, daß ich das Gefühl habe, daß wenn ich einem neuen Therapeuten erzähle, was auch schiefgelaufen ist in alten Therapien, daß die dann schnell denken ich würde übertreiben oder daß man mir nicht glaubt oder das sei Teil meiner Erkrankung, doch hab das wirklich so erlebt!

viell bleibe ich einfach bei meiner Psychiaterin, sie ist eig. sehr nett, sieht auch , daß ich eine PTBS habe und traumatisiert bin von der Sekte und Familie, nur daß sie schrieb ich sei abhängig, mir aber sagte, daß ichs nicht bin und meinte ich soll es postiv sehen, daß mein Mann andaere Frauen hat, das stört mich halt (sehr)

vielleicht versuche ich mal in 4 Wochen beim nächsten Termin mit ihr drüber zu reden. Was meinen Analytiker betrifft, war sie da sogar auf meiner Seite und meinte ich soll da nicht mehr hingehen.

ist so kompliziert alles. (zumal ich bei der Psychiaterin auch den Eindruck habe, daß sie in mir immer eine schwache Person sieht, wenn ich dann aber mal stark bin ist sie irgendwie irritiert, das trägt auch nicht g erade zur Gesundung bei, hm..)

j+utnsipexr


Kannst du es für dich runterbrechen? Also dein Problem? Damit du nicht gegen die Zeit kämpfen und möglichst alles sofort vollständig erzählen musst.

Sich nicht alleine zu fühlen ist wichtig, aber dass du nicht alleine sein kannst ist ein Problem. Kriegst du Panik? Oder Angst?

Mit jemandem zusammen zu leben, der dich verletzt, weil du nicht alleine leben kannst, das ist schlimm.

Ich schwanke, ob ich Psychiatern unterstelle, sie tun alles, weil sie ein Ziel verfolgen, dich an einen ort bringen wollen, der dir hilft, oder ob die genauso improvisieren und aus dem Bauch entscheiden wie ich auch, bloß noch eine Ausbildung haben, die ihnen einen Rahmen gibt.

Aber was du erzählst klingt nicht gesund, dass sind keine konstruktiven Beziehungen.

Ob du jetzt abhängig bist von dem Medikament oder nicht oder wo das jetzt steht, darüber würde ich vermutlich hinweg sehen.

Aber sich in einer Therapie nicht miehr sicher zu fühlen und ständig auf der Hut sein zu müssen ist fatal.

Das ist wie ein Muster, aus dem du nicht rauskommst.

Ich habe den Eindruck du brauchst erstmal jemanden, der nur zuhört, damit du den ganzen Ballast man rauslassen kannst. Abgeben sicher nicht, aber manche Dinge müsse einfach ausgesprochen werden, es muss raus. Feedback ist da gar nicht immer so wichtig.

Ich bin kein Experte, also bitte nicht überbewerten.

Aber ich glaube tatsächlich, dass du erstmal wen zum zuhören brauchst. Einen Stein zum anlehnen quasi, keinen der zurückschreit und sich weiter verunsichert.

L-ouiusianxa


Manche Therapeuten würden selbst eine Therapie brauchen, glaube ich. Vielleicht entwickeln einige irgendwann auch einen Gottkomplex. Dabei haben sie selbst Probleme, mir hat mal jemand gesagt, viele Therapeuten machen ihr Problem zum Beruf.

Ich hatte vor einiger Zeit mal eine Verhaltenstherapie machen wollen und hatte Probegespräche. Und ich muss sagen, da konnte einem schon manchmal der Kragen platzen. Bei der ersten hatte ich das Gefühl, dass die Dame nur ihre Nummer durchzieht und ich mich unterwerfen solle, die nächste hatte seltsame Ansichten in Dingen Kindererziehung, und eine Dritte meinte damals im Sommer am Telefon, ich sollte mich im Oktober melden, und dann würde sie mich auf Warteliste setzen (ohne dass man überhaupt ein Kennenlerngespräch hatte), wenn ich dann noch Interesse hatte. Ich habe mich gleich Anfang Oktober gemeldet, da ging nur ihr AB ran, ich hab draufgesprochen, dass ich immer noch Interesse hätte und um Rückruf bitte. Das hab ich zweimal gemacht, weil ich die 2x je eine halbe Stunde Sprechzeit in der Woche nie geschafft habe, aber sie hat nie zurückgerufen. Das war mir dann auch zu blöd. Ich glaube, viele Therapeuten sehen das nicht als Berufung sondern als Beruf, sie bekommen immer mehr "Kunden", je kränker die Gesellschaft ist, davon lässt es sich gut leben, zumindest, was ich so bei den Probeterminen gesehen habe. Es geht wohl nicht mehr um den Menschen der leidet sondern nur noch um die Kohle, die das "Objekt" einspült.

TIraumxale


Ja, so ist das . Ich bräuchte jemanden, der mir zuhört.

Das Fatale ist halt, daß mein Analytiker und auch die Psychiaterin mir ja auch in vielen sehr schlimmen Dingen zugehört haben und dann aber so komische Dinge passieren.

Hab bei meiner Psychiaterin immer den Eindruck,sie will mich irgendwie klein sehen, von ihr bekam ich auch den Schwerbehindertenausweis 70% bzw. sie schlug das vor und schrieb die Gutachten ect ect sie traut mir eine Arbeit ect nicht zu... mein Analytiker sah, daß ich jahrelang trotz der Beschwerden aber selbstädnig war und auch mündig, intelligent ect ,war aber zu hart, zu streng , zu cholerisch, sie wiederrum ist eher lieb,nett, doch denke manchmal sie sieht mich wie ein Kind, was ich ja auch nicht bin.

Beides ist nicht gut, momentan ist es mir allerdings lieber als "unmündig" gesehen zu werden (schrecklich!) da ich das nicht mehr aushalte so zu leben wie früher mit Arbeit normalem Leben mit den schrecklichen Ängsten ect.. so ist es leichter für mich.

wieso ich in dieser Abhängigkeit zu dem Mann lebe, der mich auch verletzt und wieso es nicht "anders geht" liegt halt daran, daß ich echt durch die Hölle gegangen bin, ganz schlimme Sektenerfahrungen und in der Familie, also Hölle und dann hab ich solche Höllennächte von 18 bis 30 Jahre gehabt, war auch schonmal verheiratet, der Mann betrog mich auch und machte mit Angst. Meinen jetzigen Mann lernte ich kennen nachdem ich die Sekte mit 30 J. verließ, er betrog mich "zwar", doch auch wenn es sich komisch anhört hörter mir all die jahre zu , war dennoch für mich da, wenn ich Zusammenbrüche hatte, er wollte eig. von Anfang an frei sein und sich auch trennen dann, sich nicht binden, wir waren auch getrennt knapp zwei Jahre, doch in der Zeit hatte ich solche üblen Zusammenbrüche solche Albträume wiederi wie davob bevor ich ihn kennenlernte auch, also kanns nicht erklären so schlimm war das, hab 10 kg aus Angst abgenommen, kein Schlafmittel, Tranquillizer, Antidepressiv wirkte mehr, nur noch Durchfälle vor Angst und ständig rund um die Uhr Dauerangst mit Grusel vor Dämonen, Teufel, ganz ganz gruselige Ängste. Ich hatte als Kind schon Gruseläängste aufgrund dessen, was man mir in der Religion erzählt hat und was mein Opa mir erzählte, der im KZ war und meinte im Schlußgericht Gottes käme es nochmal zu so Prüfungen und ich würde noch schlimmeres dann aushalten müsssen, seitdem als Kind schon ANgst geköpft zu werden, Guillotine, ect ect.. und in der Religion hiheß es immer, der Teufel weilt auf der Erde ,sucht jemanden zu verschlingen, die Dämonen sind im Umkries auf der Erde und und und...diese Angst ist einfach in meinem Körper, fühle mich nicht sicher, wenn ich nachts alleine in der Whg schlafe, konnte das noch nie, jedesmal wenn ich alleine lebte drehte ich durch, lebte einmal 7 Jahre alleine da bekam ich Halluzinationen von Teufel, konnte mich im Bett nicht mehr bewegen, ect arbeitete trotzdem mit Zusammenbrüchen ect , nahm extrem ab..ect. .und dann nach der Trennung lebte ich wieder alleine und es war die Hölle. Mein Mann nahm mich dann bei mir auf, er half mir auch von den Tbl loszukommen, wo ich damals sehr viele nahm, machte Entzug mti seiner Hilfe, also er meinte er ist für mich da, doch will trotzdem frei sein. also muß ich das einfach auch akzeptieren mit andaeren Frauen, nur es tut halt weh, da wir auch so ne Nähe haben und auch kuscheln und ich mich dann stark binde. doch er will nichts von meiner Eifersucht hören , das muß ich alleine mit mir ausmachen. Die Ängste sind so stark, das kann man gar nicht erklären, hab ein richtiges Tagesbuch mit Albträumen ganz schlmm von verbrennenden gefolterten Menschen, Teufel, ganz ganz grausame Träume Nacht für Nacht seit Kindheti an, nur wenn ich das Gefühl habe in einer Familie (mit meinem Mann z.Bsp ) zu leben und geliebt zu werden wird es besser und wir verstehen uns auch gut, nur die Sache mit den Frauen tut verdammt weh.

Die Psychiaterin und meine Hausärztin und auch sogar dieser besagte Psychoanalytiker meinten ich wäre zu stark traumatisiert, müsse damit lernen zu leben, werde nie normales Leben führen können, soll daher diese Konstellation nun akzeptieren mit meinen Mann oder z.Schluß meinte mein Analtiker ja ich solle mich doch trennen und dann halt weiter durch die Hölle gehen. Eine Lösung hatte nsie nicht mehr, da Neuroleptika meine Ängste auch nicht linderten, weshalb ich im Notfall ja Diazepam nehme und z.Schlafen halt die Stilnox Schlaftbl .

Konstruktive Beziehungen hatte ich nie, meine Mutter verwöhnte mich schlug mich im Wechsel, schrie sie bringt sich um , lief von zu Hause weg, betrank sich ect..mein Großvater quälte mich mit KZ und Teufelsgeschichten, sperrte mich m Schlafzimmer ein, machte Licht aus und erzählte Horrorgeschichten, in der Sekte war ich Außenseiter zudem ständig Weltungergangstimmung und Teufels/dämonengeschichten. Als ich die Sekte mit 30 J verließ, verlor ich meine gesamte Familie und alle Freunde, mußte neu anfangen.

Freunde ,die ich später kennenlernten hatten oft auch Probleme, was zwar einerseits gut war, da sie mich auch so verstanden, doch andereseits sich auch wg. eig. Probleme zurückzogen, ich hab viele Menschen verloren in meinem Leben. Oft lebe ich als ob ich wer anders wäre, lache dann, spiele eine unbeschwerte Person, dann mögen mich viele Leute, bin sehr beliebt sogar, doch wer mich wirklich kennenlernt ist meist überfordert, so sind normale Beziehungen zu Männern auch schwer mgl, die sind auch von mir überfordert mögen meist nur die "hübsche, nette , " doch nicht die mit den Ängsten ect sehen dann keine Frau mehr in mir, bin dann uninteressant .

Hab mich oft einseitig verliebt auch, also auch viel Liebeskummer gehabt.

Zudem 3 schwere Darm-OPs und chron. Krank wg. Darm-Probl und oft Migräne.

Als Kind Schulabschluß wg. familiäreer Probl nicht geschafft, einen Beruf gemacht, der mir eig. keinen Spaß macht..

ich habe keine Angst alleine zu sein, wenn ich das Gefühl habe geliebt zu werden , doch wenn ich dauerhaft alleine in einer Whg leben muß drehe ich durch kann ach nicht alleine in einem Bett schlafen, muß also einen Partner haben, der bei mir im Bett schläft, ist schrecklich ich weiß.. es war als Kind schon so, daß ich est schlafen konnte, wenn meine Schwester neben mir lag, alleine schrie ich wg. schlimmster Träume. Heute schlief mein Mann nicht neben mir und ich träumte gleich wieder von Dämonen und sind ganz schreckl. Träume also gruselig und alles wird gruselig auch tagsüber dann... sorry für den langen Text...

TsriauQmalxe


In Kliniken war ich auch schon, die meinten dann ich wäre therapieresistent, wäre schon zu lange , Traumen wären zu groß, muß lernen damit zu leben ect.. immer wieder neue Med ausprobiert, die aber nicth anschlagen.

Mein Analytiker meinte mal meine Symptome würden Therapeuten auch wütend aggr. machen, da man so hilflos ist dann :-/ ich denke mir dann halt nur immer, wenn ihr das nicht aushält wie soll ich s dann aushalten..

TDraumxale


achso nochwas, was mich auch verwirrt ist, ist, daß meine Psychiaterin mir sagte ich solle keine Traumatherapie machen also EMDR würde nichts bringen da zu komplexe TRaumen auch sex Mißbrauch ect ect.. und zu durcheinander alles bei mir und in der letzten STd auf einmal sagte sie dann auch wieder auf einmal ich solle es viell doch machen,ja was denn nun? jeder sagt ständig was anderes, z.Bsp meinte der Analytiker auch immer ich hätte keine Psych. Symptome die Ärztin meinte dann wären doch schon psychot. Symptome, ein anderer Arzt meinte wieder nein, einer sagte ich hätte ne zwanghafte Persönlchkeitsstörung und abhängigge Persönlichkeitsstörung, weil ich nicht alleine leben kann, der andere meinte ich hätte eine PTBS, der andere nein Borderline aber ohne Wutausbrüche und selbstverletzung, der andere sagte nichts von alledem und halt "nur" starke Ängste und und und...also auch immer andere neue Diagnosen, blicke auch selbst nicht mehr durch.

S"ch{litfzaugxe67


Ich gehe zu einem Therapeuten, wegen Gefühl X. Man kakelt das durch, was mich mit dem Gefühl verbindet. Ich verbinde es mit XX. Mein Therapeut macht EMDR, ich klopfe, bis das Gefühl verändert ist.

Ich rede von Mann, der mich betrügt. Ich habe da nur wenige Möglichkeiten. Ich verlasse ihn. Ich lasse mich auf ein Gefühl der Ängstlichkeit ein. Mein Therapeut hilft mir, diese Ängstlichkeit zu mindern oder ganz zu überwinden.

Ich fasse den Entschluß, den Mann, der mir nicht gut tut, der meine Seelenlage nur verschlechtert oder der meine Ängste schürt, der demnächst wieder wieder ne neue Tussi hat, nicht zu verlassen. Dann werde ich in 10 Stunden leiden, wahrscheinlich in 10 Monaten ebenso, und in 10 Jahren erst recht.

Meinen Therapeuten werde ich in dieser Zeit x mal wechseln, weil er mich nicht versteht, wenn mein Mann weiter fremdgeht und er genervt ist deshalb, dass er sogar schreien oder pöbeln muß. Wie kann der Therapeut nur??

Der hilft mir gar nicht.....

Ich kann zum Rechtsanwalt gehen und mich beraten lassen, was mir trotz Trennung/Scheidung an Unterhalt zusteht, vor allen Dingen, weil ich ja nicht arbeitsfähig bin (im Moment). Möglich wäre ja der Gedanke, nach einer Trennung, wo ich auch finanziell unterstützt werde, geht es mir seelisch viel besser, da ich mich ja nicht ständig über meinen Fremdgeher zu Hause aufregen muß. Vielleicht besteht ohne diese Belastung sogar die Lust auf Arbeiten, vielleicht stundenweise.

Ich kann zur Unterstützung meines Selbstbewußtseins meinen Therapeuten bitten, mich zu coachen, mich aufzubauen, statt die Zeit damit zu verdameln, zum X.ten Male das zu erzählen, was eh schon gesagt wurde – und was, wie man ja weiß, nichts, absolut nichts gebracht hat.

Mein Therapeut unterbricht sofort, wenn ich abgleite in Dinge, die schon erörtert wurden. Die Frage lautet sofort:

überlegen sie einmal alle Möglichkeiten. Und dann handeln sie bitte, ich unterstütze sie in allem, bloß nicht in Dingen, wo es ihnen weiterhin schlecht geht. Gehen wir produktiv vor. Wie könnte eine Lösung aussehen?

Das ist unangenehm, weil ich selbst positive Lösungen finden muß, mich ändern muß, auch mal Ängste hinnehmen muß, aber man kann mit Hilfe eines Therapeuten solche Ängste überwinden.

Und wenn der Therapeut schlaff ist, liegt es in meiner Entscheidung, mir jemanden zu suchen, der mich fördert. Egal, ob das Thema ein fremdgeherischer Spezi ist oder ob es sich um die Arbeit dreht.

Wie ich vorwärtskommen will, ist meine ureigenste Entscheidung. Und wenn ich nur die Möglichkeit sehe, bei so einem Mann zu bleiben, wird sich eben nichts ändern, die ARbeit wird weiter belastet oder sogar völlig eingestellt werden. Aber es bleibt die eigene Entscheidung für genau das. Dann erwarte ich nichts mehr im Leben, muß aber auch mit den Folgen leben.

T]rzaumaxle


vielleicht ist es doch besser erstmal mit sich selbst ins Reine zu kommen und aufhören mit den ganzen Therapien? Hab irgendwie den Eindruck, daß ich sogar ruhiger und klarer werde und mehr verstehe ,wenn ich mich sozusagen selbst als eig. Therapeuten betrachte, nur muß ich mit den ganzen Träumen /ect auch alleine klarkommen, also habe dann niemandenmit dem ich drüber reden kann. Andererseits habe ich das Gefühl, daß die Therapeuten auch viel projezieren und sich Dinge vorstellen,die ich aber ganz anders empfinde und ich dann immer versuche deren Vorstellung gerecht zu werden (damit sie nicht wütend werden) Das kann doch nicht gesund sein!

naja , jedenfalls vielen Dank für s Lesen bisher und entschuldigung für die vielen Rechtschreibfehler b. Schreiben! Tut einfach gut, sich das mal von der Seele zu schreiben!

Ttraumwalxe


Schlitzauge 67:

danke für Deinen Beitrag. Doch so "leicht" ist es nicht. diese Ängste sind wirklich die Hölle, denke ich bin tats. im Gehirn geschädigt ,weil es richtige Indoktrinierung war. Richtig Gehirnwäsche.

Dieser Mann geht nicht ständig fremd, sondern im Grunde haben wir uns getrennt und er hat gesagt, daß er mir nur helfen und mich wie eine Schwester liebhaben kann, ich werde also nicht betrogen im Sinne von, daß er mir Treue schwört. Er selbst sieht sich als Freund, wie ein Bruder irgendwie. Ich bin halt auch die, die damit nicht umgehen kann, doch glaube mir diese Ängse da hab ich keine Kraft mehr das nochmal auszuhalten, also meine Träume sind zu heftig, richtig von gebratenen Menschen, Teufeln und richtig Lähmungen in der Nacht, sorry... alleine leben hab ich wie gesagt schon mehrmals geklappt doch wurde eig. richtig psychotisch von, will sowsa nicht mehr erleben, kann es nicht in Worte fassen wie das ist.

daher sagen ja auch alle Therap ich solle froh sein, daß ich ihn habe, eine normale Bez. kann ich wohl sowieso mom. nicht mehr führen.

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