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Mit Freundin schlußmachen - habe Angst das sie sich was antut

T>orPben8x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe vor die Beziehung mit meiner Freundin zu beenden.

Ich habe hier [[http://www.planetliebe.de/vbb/showthread.php?p=398791#post398791]] schon darüber gesprochen, es wäre nett wenn ihr euch das mal durchlest.

Ich hoffe das mir hier auch jemand antworten kann, der selber eine sehr harte Trennung von seinem Partner durchgemacht hat, ich weiß nicht wie ich es ihr sagen soll und habe Angst das sie sich irgendwas antut.

Antworten
b<umbl'ebee dQie zwxeite


Also,

ich finde, den besten Tip hast du schon bekommen:

nimm sie an die Hand, verschaff ihr einen Freundeskreis, zwing sie zu sozialen Kontakten, sorg dafür, dass sie eine beste Freundin findet - eine, die es aushält, dass deine Freundin nur von dir redet - und dann mach dich langsam aber sich los von ihr, dass sie merkt, es gibt auch ein Leben ohne dich, und wenn du merkst, dass sies langsam packt, ist sie entweder wieder zum verlieben oder du kannst es riskieren, ihr unter vier Augen zu erklären, was Sache ist.

Ich kann nicht einschätzen, ob sie ihre Drohung, sie würde sich vielleicht was antun, nun ernst meint oder nicht. Therapie braucht sie in jedem Fall. Ob das nun ist, dass du ihr mal zeigst, wie die Welt außerhalb von deinem Bett aussiehst, oder obs ein Profi ist, aber allein kommt die Frau nicht mit sich klar.

Grütze

tine :-)

n>eedsuunyshine1


hab mir noch nicht alles durchgelesen

weil ich grad nicht so viel zeit habe, aaaaber:

ich kenne die situation. habe vor 10 monaten mit meinem exfreund schluss gemacht, nach langen überlegungen, ängsten (auch dieses selbstmordding...)

nur jetzt auf die schnelle: es war das beste, was ich machen konnte, mich dazu durchzuringen, die beziehung zu beenden, und: er lebt noch, wir haben guten kontakt und er hat einigermaßen vernünftige soziale kontakte wieder bekommen.

meld mich nochmal.

alles liebe

r_abbcabs


grüß euch.

also ich war vor ca zwei jahren mit einem jungen zusammen, die beziehung dauerte 13 monate. die ersten sechs monate waren der himmel auf erden, ich dachte es wäre wahre liebe, wir haben alles gemeinsam gemacht. aber nach diesen sechs monaten fiel mir immer stärker auf, dass das was ich da empfand keine liebe war, sondern psychische abhängigkeit. ich hatte mich so daran gewöhnt, sozusagen "sein leben mitzuleben" und eigentlich kein eigenes leben und keine eigene meinung zu haben, dass ich nicht mehr dazu fähig war, ohne ihn zu leben. ich habe dann sehr oft die schule geschwänzt, hab viele bußgelder bekommen, was mir zu der zeit egal war, weil ich ja immer nur ihn vor mir sah. dann, nach 13 monaten, war ich schwanger. ich wollte das kind bekommen, aber er war strikt dagegen. er ging mit mir in eine klinik und überredete mich, das kind abzutreiben. na gut, ich war damals glaube ich 14 oder 15, aber ich wäre dazu fähig gewesen, ein kind zu erziehen. nun ja, er ist mir eine woche, also die zeit die ich in der klinik verbringen musste, nicht von der seite gewichen, hat mir weisgemacht er würde mich lieben. und als ich wieder aus derklinik rauskam fuhr ich zu ihm und er sagte mir es hätte keinen sinn mehr. er trennte sich von mir. ich hatte bis zu diesem zeitpunkt gedacht, es würde mich umbringen, wenn er mich verlassen würde, aber es war das beste, was mir passieren konnte. es hat zwar einige zeit gedauert, das alles zu verarbeiten, vor allem aber das mit der schwangerschaft, was das problem mit meinem ex eigentlich in den hintergrund rückte. mittlerweile habe ich seit 7 monaten einen neuen freund und er liebt mich. wir treffen uns nur einmal diewoche und es ist jedesmal wundervoll. ich habe wieder einen eigenen freundeskreis und kann meinem freund auch offen sagen wenn ich mal was anderes im sinn habe als ihn zu treffen. also lange rede kurzer sinn: auch wenn sie sagt, sie tut sich was an, solltest du dich dadurch nicht davon abbringen lassen, deine eintscheidung endgültig zu machen. natürlich wird sie dir wahnsinnig nachheulen, aber dazu wäre der denkansatz von bumblebee sinnvoll. hilf ihr, freunde zu finden und sie wird sich garantiert nichts antun wenn du die beziehung beendet hast.

lg, babs

rMabba^bxs


nachtrag

also, ich habe mittlerweile den ganzen thread gelesen den du hier gelinkt hast. jetzt bin ich doch der meinung, du solltest wirklich versuchen, ihr vorsichtig und ruhig beizubringen, dass sie zu einem psychologen gehen sollte. sie wird sich sicherlich dagegen wehren, aber du musst darauf bestehen. sie wird nicht alleine aus diesem loch herauskommen, und wenn ihre derzeitigen freunden selbst so labil und "krank" sind, ist die einzig sinnvolle möglichkeit ein psychodoc. er wird mit ihr die probleme aufarbeiten und sie wird voraussichtlich für den rest ihres leben was davon haben, wenn sie jetzt ne therapie anfängt. irgendwann wird sie dir dafür danken. ich finde es fatal, dass du nun schon so lange damit gewartet hast, es ihr zu sagen. damit hast du dir keinen gefallen getan und für sie macht es das alles auch wirklich nicht leichter. also bring sie verdammt nochmal dazu sich von experten helfen zu lassen und rücke endlich mit der wahrheit raus. ich kann nur einen ratschlag aus dem anderen forum wiederholen: du bist für DEIN wohl zuständig. du solltest ihr zwar helfen jemanden zu finden der ihr hilft, aber das wars dann auch. du trägst nicht die verantwortung dafür, was sie nach eurer trennung für mist macht/machen könnte. sorge lieber dafür, dass DU endlich wieder glücklich wirst, sonst beginnst du vielleicht auch bald irgendwelche psychosen zu entwickeln. das wäre ein riesen haufen scheiße.

ich wünsche dir genügend durchsetzungskraft, ausdauer und egoismus, um diesen endgültigen schlussstrich um deines glückes und deiner freundin gesundung willen endlich hinter dich zu bringen.

vlg, babs

n)eezdysunsxhihne1


so, auch ich hab jetzt den thread ganz durchgelesen...

und möchte dir mal meine geschichte erzählen, ist tw. ähnlich...

War 19 Monate mit meinem Exfreund zusammen, ich war "der Sinn seines Lebens", nur wegen mir lohne es sich noch, auf der Welt zu sein. Ich wollte ihn beschützen, auch, weil ich wusste, dass er psychisch auch einiges mit sich schleppt (massiver Probleme mit seinem Vater/Kindheitstraumata, das Gefühl, nichts wert zu sein, ewige Zweifel, Minderwertigkeitsgefühle, selbstschädigende Gedanken und tw. auch Taten). Wollte nicht Schluss machen, weil ich Angst hatte, er würde sich etwas antun. Ca. einen Monat vorher war ich schon mal kurz davor, es war eine reine Katastrophe, nur, weil ich ihn so hab leiden sehen, hab ichs nicht durchgesetzt. Das war ein Fehler! Ich habe mich selbst und ihn nur belogen, liebte ihn nicht mehr und hielt die Liebesbeziehung nur aufrecht, um ihn zu schützen.

Wie gesagt habe ich ca. einen Monat später Schluss gemacht, wobei ich gestehen muss, dass die Bedingungen da etwas besser waren: Ich wohnte alleine, er ca. 30 km entfernt bei seinen Eltern. Naja, es war wieder ein schlimmes Wochenende, ich war total am Ende und habe ihm dann gesagt, es ginge nicht mehr, ich sei echt fertig und müsste erst mal alleine sein, weg von ihm also. Wieder die totale Katastrophe - Zitat "Na dann hat mein Leben nun gar keinen Sinn mehr... Der letzte Halt ist auch weg..." Es war verdammt schwierig, aber ich bin dann gefahren. Zwei Tage Funkstille (bis auf eine kurze Mitteilung meinerseits: Ich brauch noch Zeit, melde mich morgen). Dann ein Telefonat, sehr lange, sehr kräftezehrend, aber auch klärend. Wir beide hingen heulend an der Strippe, er machte sich nun wiederum Vorwürfe, er habe mir also die letzten 19 Monate versaut (was nicht stimmer, bis kurz vor Schluss war es eine sehr schöne Beziehung!)

Drei Tage später haben wir uns getroffen - an einem neutralen Ort (im Stadtpark), hatten einen schönen Nachmittag, das Thema Beziehung eher ausgeblendet.

Die nächsten Wochen gingen noch hin und her.

Das Ganze ist nun 10 Monate her, wir haben unregelmäßig telefonisch Kontakt, sehen uns eher selten (wohnen inzwischen ziemlich weit auseinander). Leider ruft er meistens an, wenn es ihm schlecht geht, aber ich bin dabei, dann abzublocken, ich bin nicht seine Therapeutin (dazu mehr in nem Thread von mir - such ich gleich mal raus).

Ich hatte riesige Angst um sein Leben, als ich Schluss gemacht habe, ein weiteres Mal, als ich ihm mitgeteilt habe, dass ich (inzwischen seit 2 Monaten) in einer neuen Beziehung lebe, aber ich habe es gemacht, und das war richtig!

Kann dir leider keine konkreten Tipps bezüglich der "Durchführung der Trennung" geben, nur sagen: Zieh es durch! Sei ehrlich, stehe zu deinen Gefühlen, sag ihr von deinen Ängsten und bitte sie, fair zu dir zu sein!

Ich wünsche dir und deiner Freundin von Herzen alles Gute und hoffe, dass ihr die Trennung gut hinbekommt!

njee`dsunshsine1


hier der link

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/59237/]]

bi-yedss<i


nichts überstürzen

hi,

ich denke du solltest ersteinmal für dich abwägen, ob die Beziehung wirklich schon an dem Punkt ist, von wo aus man sie nicht mehr retten kann. Als mein damaliger Freund mich verlassen wollte, habe ich auch gedroht mir was anzutun. Es war eine nicht selten typische Reaktion, wie ich später von anderen erfuhr. Man ist oft stärker mit Worten, als mit Taten. Trotzdem solltest du es nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sprich mit ihr. Und solltest du sie auch nur ein Fünkchen lieben, dann sag es ihr. Und erzähl ihr von der neuen. Sie wird sich sonst im stillen vergleichen und für sich selbst den kürzeren ziehen!! Und siehst du es wirklich als Abhängig an, wenn sie ohne dich an ihrer Seite schlecht einschlafen kann? Und wie würdest du es finden, wenn sie alle Aktivitäten mit dir teilt? Wärst du dann zufrieden? Oder vielleicht doch eingeengt und kontrolliert? Mein Freund war froh, dass es Sachen gab, die er allein unternehmen konnte. Es gab andere Möglichkeiten, die Zeit zu zweit zu verbringen.

Ich wünschte ich könnte dir anderweitig helfen. Du musst auf dein Herz hören. Die Neue oder deine erste große Liebe. Mein Freund hat mich dann doch verlassen und ich fand meine große Liebe während ich ihm nachtrauerte. Fast hätte ich den neuen nicht bemerkt, so fertig war ich! Letztendlich musst du das machen, was dich glücklich macht. Und sei es eine Trennung.

Sie kann auch die letzte Rettung sein

Adns,elgmo_xG


Hallo Torben81,

ich denke, es wäre der falsche Weg dafür zu sorgen,

dass deine Freundin neue Freunde bekommt,

um dich dann von ihr zu trennen. Denn erstens

würdest du sie dadurch wieder zum Kind machen,

was sie nicht ist. Du kannst nicht für ihre

Kontakte sorgen. Das muss sie selbst tun.

Und zweitens könnte sie dir dann - nicht ganz

unberechtigt - vorwerfen, sie, wenn auch gutgemeint,

an andere "abgeschben" zu haben.

Andererseits verstehe ich natürlich auch deine

Hemmungen, die Karten offen auf den Tisch zu legen

und ihr zu sagen, was Sache ist - besonders

mit dem Druckmittel einer Selbstmorddrohung

im Hintergrund. Da würde wohl jeder anschließend

die Hölle durchmachen und stündlich auf eine

Katastrophenachricht warten. Aber das ist es

ja auch, was sie insgeheim mit ihrer Drohung

bezweckt. Sie will dich durch deine Angst an sich

binden; ebenso wie sie es mit dem plötzlichen

Einlenken bezüglich eurer sexuellen Aktivitäten

versucht hat. Mir scheint es so, als wenn sie

unbewusst durchaus taktisch vorgeht.

Aber:

Mitleid, Veratwortungsgefühl und Angst können niemals

eine Basis für eine Liebesbeziehung sein!

Hast du schon mal daran gedacht, dich an eine

Paarberaterin zu wenden? Dort könntest du zunächst

ein Einzelgespräch führen und dir professionelle Tipps

geben lassen, wie du dich in der Situation am besten

verhältst.

Alles weitere wird sich dann ergeben. Wenn deine

Freundin einverstanden ist, könntest du dich in

Anwesenheit eines neutralen Dritten mit ihr auseinandersetzen.

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