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Verkrampfte Hände

YPougikiie hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich habe folgendes Problem:

Es ist das letzte Überbleibsel meiner im Prinzip besiegten Infektions-/Schmutz-Phobie:

Irgendwie habe ich mir in dieser Zeit den Zwang zugelegt, dass meine Hände/Arme sich locker bewegen müssen, da ich es angeblich sonst nicht spüren würde, wenn ich in irgendetwas infektiöses oder dreckiges fassen würde (ihr braucht mich nicht daran zu erinnern dass es hochgradig neurotischer Schmarn ist, mein Verstand weiss es, mein Zwang/Gefühl kann es nicht so ganz loslassen).

Nun ist es so, dass meine Hände genau das Gegenteil machen. Sofern ich nicht abgelenkt bin, verkrampfe ich ab den Unterarmen komplett, vor allem wenn ich mit Gegenständen hantiere, die ich mit Ekel und Dreck assoziiere wie Schuhe oder Müll (vorher geht mir bereits der Zwangsgedanke, dass ich das locker anfassen muss, durch den Kopf und die automatische Angst davor es womöglich verkrampft anzufassen).

Und auch zwischen Momenten der Ablenkung wie beim Zeitung lesen, kommt plötzlich ein Impuls zu den Händen ohne einen bewussten Gedanken zu denken und ich verkrampfe z.B. mitten beim Umblättern einer Seite.

Bei Ablenkung in Form von Gesprächen mit Menschen wache ich nach einer Zeit "wieder auf" und habe einen Zwangsgedanken an mein Problem, welches bei der nächsten Handbewegung dann auch wieder auftritt.

Ebenso geht mir nach jeder Armbewegung ein nervender Gedanke durch den Kopf á la "Wo waren die Hände jetzt, haben die irgendwo was berührt?!".

Was meint ihr, wie ist das (neurologisch) zu erklären und wie werde ich das Ganze wieder los?? (Paradoxen, d.h. absichtlich verkrampfen sobald der impuls kommt hilft leider nur sehr wenig)

Bislang schaffe ich es leider kaum, mich darüber nicht aufzuregen.

Vielen Dank für jede Antwort!

Antworten
m.ondG+sHtertnxe


wie werde ich das Ganze wieder los??

So einfach geht das wahrscheinlich nicht. Deshalb ist es vielleicht erstmal am Besten, Du akzeptierst dass es so ist. Dass Du mit diesem Überbleibsel Deiner Phobie leben musst. Dass es schon mal schlimmer war.

Wenn Du Dich nicht mehr so darüber aufregst, ist es schon mal ein Fortschritt.

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