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Pta m. psychischen Problemen?

K$ookoxo hat die Diskussion gestartet


Hallo,

also ich hatte ja vor Kurzem mal geschrieben wegen der Krankschreibung und ich muss sagen, dass ich gerade ein echtes Problem habe und langsam nicht mehr weiß, was ich denken soll.

Ich mache eine Ausbildung als PTA momentan und notenmäßig bin ich sehr gut;also eigentlich nur 1er und 2er, und davor habe ich ein gutes Abitur gemacht trotz Depression.

Normalerweise ist es so, dass ich es schaffe noch in die Schule zu gehen auch wenn sonst vieles im Alltag liegen bleibt. Es hat bis dato niemand gemerkt vor allem weil ich eine Maske habe, die funktioniert. Im Moment habe ich aber anstatt sonst mittelschweren, schwere Depressionen und schaffe den Schulbesuch nicht, schreibe die Klausuren, aber das war es.

Ich frage mich halt, ob ich nicht vielleicht das Falsche lerne? So interessiert mich die Ausbildung sehr und macht mir auch Spaß, wenn ich in der Lage bin diesen zu empfinden. Ich wüsste nicht, was ich machen sollte sonst, aber ich zweifle, ob PTA mit Depression geht. Was meint ihr?

Ist man unfähig diesen Beruf zu machen mit der Krankheit?

Lg

Koko

Antworten
Gkrottxig


aber ich zweifle, ob PTA mit Depression geht

Das liegt eher an der Depression, als an der Berufswahl. Ich zweifle ob es mit einem anderen Beruf besser ist. Es gilt die Depression zu behandeln.

Krookoxo


Ich bin in Therapie und nehme Antidepressiva und bin gerade umgestellt worden, also ich bin dabei diese zu behandeln nur bis dato habe ich andere Sachen erfolgreich verändert nur gerade einen Rückfall.

Dass Depressionen grundsätzlich nicht gut sind, ist klar, aber ich denke selbst, dass zum Beispiel der Beruf eines Therapeuten gänzlich ungeeignet wäre oder Sozialarbeiter, Psychiater etc., aber ist das auch bei PTA schon so??

lg

S~un(flow,er_7x3


Das "Aufstehen und Funktionieren müssen" wirst Du in JEDEM Job haben. Da ist schlichtweg die Depression das Problem, nicht die Berufswahl.

Wenn der Job/die Ausbildung Dir Spaß macht, sehe ich keinen Grund, weswegen Du den Job nicht ausüben solltest. Oder wie kommst Du auf den Gedanken? Und welche Berufe hätten Deiner Meinung nach das Problem nicht?

oGctamvia


Das "Aufstehen und Funktionieren müssen" wirst Du in JEDEM Job haben. Da ist schlichtweg die Depression das Problem, nicht die Berufswahl.

Wenn der Job/die Ausbildung Dir Spaß macht, sehe ich keinen Grund, weswegen Du den Job nicht ausüben solltest. Oder wie kommst Du auf den Gedanken? Und welche Berufe hätten Deiner Meinung nach das Problem nicht?

:)z ... seh ich genauso.

KJoo.kZoo


hallo,

Ein Problem stellt es immer dar, aber ich finde zum Beispiel Tablettensucht und PTA ginge auf keinen Fall und ist bei einer Bürokauffrau weniger problematisch. Depressionen bei einer Psychologin geht auch gar nicht meiner Meinung nach, aber bei einer PTA weiß ich es halt nicht?

Das man das behandeln muss, ist klar und dennoch kann man immer wieder Rückfälle haben und in einem sozialen Beruf finde ich, ist man da nicht so richtig, weil man anderen nicht mit Gesprächen helfen kann, wenn man selbst am Ende ist.

Und PTA ist ja eher ein technischer Beruf von daher geht das eher oder? Also es ist keine Gefahr bei der Ausübung meine ich. Bis zu einem gewissen Grad kann man weiter verkaufen etc. Und normalerweise schaffe ich das, aber ich zweifele, ob man nicht gänzlich ungeeignet ist mit einem Depressionsrisiko.....

Gut ist es nie! Und ich bin dabei, was zu tun und es ist selten, dass ich nicht mehr funktioniere.

Gerade geht nichts mehr....Ist das was ich jetzt geschrieben habe, deutlicher was ich meine?

Aber danke octavia und sunflower_73 für die Meinung und bin froh dass es grundsätzlich möglich wäre, wenn ich es im Griff habe.

Lg

Koko

GQr%ottixg


Beispiel Tablettensucht und PTA ginge auf keinen Fall und ist bei einer Bürokauffrau weniger problematisch.

Eine Sucht ist immer problematisch, egal in welchem Beruf.

Depressionen bei einer Psychologin geht auch gar nicht meiner Meinung nach

Auch die können an Depressionen erkranken. Ich glaube du verwechselst da etwas. Das Grundproblem ist die Depression, nicht der Beruf an sich.

r1edp$eppezr284


Ich bin auch PTA, allerdings arbeite ich (nicht mehr) in einer Apotheke.

Die musst dir schon im Klaren darüber sein, dass du nicht nur stur Medikamente abverkaufst (ok, auch da gibt es Apotheken wo es so ist) sondern im Zweifel auch eine präzise Beratung durchführen. Du musst dich schon dauerhaft konzentrieren können, in der Rezeptur, im Handverkauf, bei der Rezeptbearbeitung.

Das ist aber in jedem Beruf mehr oder weniger der Fall.

Was du ausserdem bedenken solltest: Je nach Apotheke (stammkundenorientierte, mit vielen geschwätzigen Rentnern) hast du Kunden die dir ungeniert ihre Leiden (körperlich wie psychisch) erzählen und Probleme erzählen... der weisse Kittel schafft oft eine gewisse distanzlosigkeit.

Manchmal fühlt man sich je nach Konstitution erschlagen davon und will sich nicht mit dem kranken Dackel, den arthritischen Knien und dem Erzählungen über den aufmüpfigen Enkel belasten.

Trotzdem, wenn es dir grundsätzlich Spaß macht, bleibe dabei.

Suche dir eine Apotheke in der du viel "hinter den Kulissen" machen kannst und in der nicht so viel Hektik herrscht wie in einer Apotheke mitten in der Fußgängerzone.

Du packst das schon :)^

K<oowkoxo


danke, werde die Tage noch genauer antworten, da im Moment nicht so gut ist, aber das vollständige Konzentration nötig ist, steht ausser Frage

Kiookoxo


Hallo

Ja ich habe erneut darüber nachgedacht und denke, dass ihr Recht habt, klar dass die Depression kein Vorteil oder sonstiges ist....

Ich habe jetzt das Venlafaxin angefangen und am Anfang auch sehr gut vertragen, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es bei mir Übelkeit und Schwindel provoziert, was ich zu Beginn gar nicht hatte.

Ich hatte zu Beginn sehr starke Nebenwirkungen, aber die gingen weg....so beunruhigt mich das etwas...mal sehen wie das sich entwickelt....hoffe, dass das normal ist...den nächsten Termin habe ich erst in ca. 20 Tagen.

Lg

npaj%anagTuft


Ich hatte zu Beginn sehr starke Nebenwirkungen, aber die gingen weg....so beunruhigt mich das etwas...mal sehen wie das sich entwickelt....hoffe, dass das normal ist...den nächsten Termin habe ich erst in ca. 20 Tagen.

Das ist oft so, dass man erstmal die Nebenwirkungen merkt, bevor die Wirkung einsetzt. Deshalb würde ein früherer Termin nicht viel bringen, es dauert ein paar Wochen, bevor man einschätzen kann, ob das Medikament und die Dosierung passen.

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