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Affektive Störungen – Persönlichkeitsstörungen – Behandlung

vWicenN_teWgru hat die Diskussion gestartet


Keine konkrete Frage habe ich auf dem Herzen würde aber gerne mich austauschen über Mischformen von Affektiven Störungen und Persönlichkeitsstörungen und die Frage nach Behandlungsmethoden, von Medikation bis Gesprächstherapie.

Mein Fall ist so, dass vor zwei Jahren nach einem Tagesklinik-Aufenthalt bipolar II diagnostiziert wurde. Ich hatte von der gedrückten, depressiven Stimmung, die ich mitbrachte und die fast ein Jahr lang vorherrschend war (inkl. 12 Wochen stationärem Aufenthalt) während der Tagesklinik einen subjektiv so erlebten und auch vom Arzt beobachteten Stimmungsumschwung in einer aufgedrehte, euphorische Phase. Die auch lange anhielt.

Einige Monate ist es her – und ca. eineinhalb Jahre nach der Diagnose bipolar II – wo ich aus einer eher ausgeglichenen Stimmung innerlich aggressiv wurde und anstrengend, verletzend gegenüber Freunden von mir. Eine fühlte sich gestalkt, dabei hatte ich ihr wirklich nicht mehr als 5 sms innerhalb von mehr als einer Woche geschrieben... Naja. Mein Arzt diagnostizierte das als Manie, verordnete Valproat (sowie Lithium bereits seit bipolar-Diagnose, also mehr als ein Jahr vorher) und empfahl mir ganz, ganz dringend und ausdrücklich einen stationären Aufenthalt. Darauf hatte ich keinen Bock, ich arbeite ja, und ein Familienfest stand an (welches dann SEHR positiv verlief und weder mein Bruder, noch die anderen lange nicht gesehenen Verwandten sagten über mich, ich wäre auffällig und denen ist bekannt, dass ich psych. Probleme habe oder hatte), meine sozialen Kontakte wollte ich nicht für Wochen auf Eis legen etc.

Der Arzt meinte bei unserem letzten Gespräch (muss und will mir einen anderen suchen), ich wäre nicht kooperativ gewesen, sondern hätte unverantwortlich gehandelt. Wahrscheinlich bezog er das auf Cannabis und Amphetaminkonsum, der ihm bekannt ist.

In dieser ganzen Zeit ist kaum was passiert, an Selbst- oder Fremdgefährdung.

Achja, den Arzt wechsele ich auch, weil meine Medikation mir aus eigener Sicht nichts gebracht hat. Der Arzt besteht darauf, dass ich ausgeglichener bin durch Medikamente. Ich selbst habe keineswegs den Eindruck.

Ich entdeckte im Arztbrief neben der Diagnose bipolar II auch "emotional instabile Persönlichkeitsstörung", was wikipedia auf [[http://de.wikipedia.org/wiki/Emotional_instabile_Persönlichkeitsstörung Borderline Persönlichkeitsstörung]] weiterleitet.

Größtenteils bin ich der Meinung, dass Borderline grundsätzlich auf mich zutrifft. Ich wusste vorher gar nicht, dass B. heute zu den Pers.störungen gerechnet wird. Ich dachte, das hätte etwas mit Schizophrenie zu tun und immer mit Ritzen, Schneiden etc.

Verhaltensauffälligkeiten bei mir sind u.a. Geldverschwendung, Bulimie, Konsum Alkohol, illegale oder verschreibungspflichtige BtM. Außerdem die Sch... Kompliziertheit in Beziehungen mit anderen Menschen. Keine Freundschaft hielt bei mir länger als 2 Jahre, ich habe keine Fruende mehr aus meiner Heimatstadt, wo ich 25 Jahre verbrachte (bin heute 28), keine Freunde aus Schule etc. man hat sich immer verkracht. Klar, dass es nicht an den anderen liegen kann, es betrifft wirklich alle meine ehemaligen engeren (!) Freundschaften.

Der bipolar-Arzt von der PIA hat es diagnostiziert, oder aber Pers.störungen von früher (zunächst "kombinierte ...") zusammengeführt und die B. Diagnose gestellt.

Aber in den fast zwei Jahren, in denen er mich mit Antidepressiva sowie Phasenprophylaktika behandelt (Lithium, Valproat, letzteres hab ich nach kurzer Zeit abgesetzt wg. Angstgefühl, welches an Depression erinnerte), hat er mich gar nicht auf die Pers.störung angesprochen.

Dass ich Bulimiker bin, weiß er. Dass ich nicht mit Menschen klar komme, auch nicht in "guten Phasen", müsste er wissen, wenn er richtig zugehört hat. Gesagt hat er dazu jedoch nie was.

Ich hätte schon erwartet, dass er mir eine Therapie empfiehlt. Das mit Borderline, darauf bin ich eigentlich gekommen, weil eine Freundin von mir, die Beziehung war zerbrochen( wir hatten uns beide enttäuscht, wir waren kein Paar aber es waren ständige Verdächtigungen, ich würde mich in ihr leben einmischen, ich würde was von ihr wollen...) meinte, ihre Therapeutin sei der Meinung, sie hätte Borderline und empfahl ihr ein [[http://de.wikipedia.org/wiki/Dialektisch-Behaviorale_Therapie DBT-Programm]] . Ich habe dann mit einer Beratungsstelle gesprochen, ob es sein kann, dass ich das auch habe (oder anstelle von ihr), da auch meine Beziehungen zu Leuten so scheisse laufen und ich mich angegriffen fühle, obwohl jemand etwas neutrales bzw. wertfreies sagt, teilweise reichen mir Blicke, wenn jemand "komisch guckt", dass meine Stimmung sich verändert. Gedankenkreisen, Selbstvorwürfe, innerliches festhalten an der Vergangenheit, Rachegedanken, das Gefühl, Dinge wieder gut machen oder sich beweisen zu müssen...

Meint ihr, wenn ich zum nächsten Psychiater gehe, ist es möglich, dass der bipolar nicht so vordergründig sieht, sondern mir sagen kann, was ich wegen der scheiss Persönlichkeitsstörung machen soll...? Habe keine Lust mehr auf Psychiater, die nur medikamentös behandeln wollen und den Phasenprophylaktika so einen großen Wert beimessen.

Antworten
voicegn_tegxru


Habe übrigens den Eindruck, Persönlichkeitsstörung – speziell Borderline sowie das Symptom der Bulimie (die aber doch auch eigentlich als eigenständige Krankheit gilt, aber ist egal...) werden in meinem Fall von Ärzten und Therapeuten nicht richtig ernstgenommen, da beides "Frauenkrankheiten" sind.

Habe letztes Jahr eine Zeit lang Amphetamin genommen (eher kleine Dosen nach meiner Einschätzung, aber Anti-Drogen-Wütigen Leuten ist ja schlimm genug, wenn man irgendwas Verbotenes überhaupt nimmt... naja, hab selbst ne andere Einstellung dazu. Meine Jugend war allerdings drogenfrei, erst mit 25 mit Gras angefangen – und war NOCH NIE wegen Drogen im Krankenhaus.)

Amphetamin hat den Hunger soweit gedämpft, dass ich kleine bis normale Portionen aß, danach musste ich nicht brechen. Nach dem Absetzen fing es wieder an, bis zu 5 Mal am Tag.

Mein Psychiater hat mir das quasi verboten, wegen Gefahr, dass eine Manie ausbricht.

Ich hätte gerne Ritalin, er meint, das wäre "Gift" für mich.

v@iYcen_rtegrFu


Übrigens verstehe ich durchaus die Kontraindikation von Amphetaminen (auch Methylphenidat = Ritalin) bei affektiven Störungen. Es ist ja nachvollziehbar, dass Wirkstoffe, die die Stimmung längeranhaltend steigern (nach meiner Erfahrung einen ganzen Tag lang oder mehr), so dass manische Symptome wie Ruhelosigkeit und innerlich Größenwahn, Allmachtsphantasien etc. auftreten. Es war allerdings bei mir nicht der Fall. Ich hatte mehr Antrieb, auch den Eindruck, mehr zu schaffen, aber meiner Meinung nach keine manischen Symptome. Ich war eher aggressiv, aber auch deswegen, weil mir so nachdrücklich zu einem Klinikaufenthalt geraten worden war ("bleiben Sie hier, bitte, bitte, ich würde Sie einweisen, wenn ich könnte...") und es ihn nicht interessierte, was ich über meine Konflikte mit anderen Menschen erzählte. Naja, jetzt ist er endlich nicht mehr mein Behandler. Aber mist, ich muss mir dann mal schnell einen neuen suchen.

Würdet ihr jemandem, der mal mit affektiven Sachen zu tun hatte, von Ritalin abraten? Normale Dosierung, vom Arzt verordnet, deswegen auch Medikation und nicht "Konsum".

Ritalin als mein einziges Medikament außerdem. Citalopram, Fluoxetin und Venlafaxin haben für den Antrieb morgens nicht gewirkt, weder in depressiven, noch in normalen, noch in antriebsgesteigerten Phasen.

Ich hatte auch mal die Diagnose "Zyklothymia", als einzige Medikation Fluoxetin und eben kein Phasenprophylaktikum. Mit Lithium und Valproat kann man kein Blut spenden. Und es gibt mögliche Spätfolgen. Kein Bock, was zu nehmen, was nicht wirkt. Subjektiv merkte ich, wie gesagt, bei Lithium keinerlei Wirkung sowie bei Valproat unangenehme depressive Zustände.

Ich hatte in der Zeit der Einnahme von Lithium zwar keine richtig depressiven Zustände, jedoch führe ich das auf eine kurz nach Verschreibung von Lithium deutlich zum besseren veränderte Wohn- und Lebenssituation zurück, und nicht aufs Lithium. Ich wurde von meinen Mitbewohnern in depressiven Stimmungen gut aufgefangen. Jau... Naja ;-D Was meint ihr?

Mtandy6x8


Dass jemand der so ein Krabkheitsbild hat wie du – seine Medikamente nehmen sollte und ein stationären Aufenthalt auch kein Fehler wäre, aber das willst du vermutlich nicht hören, oder?

S`unfFlAower_x73


Es kann gut sein, dass Du bzgl. Borderline und Bulimie nicht optimal behandelt wirst, weil beides eher "untypisch" ist für einen Mann. Würde Dir empfehlen, Dich diesbzgl. um eine Therapie zu kümmern. Und zwar nicht eine ärztlich-medikamentöse Behandlung, sondern eine psychotherapeutische bei einem erfahrenen Therapeuten.

Eine stationäre Behandlung wäre aber bei der komplexen Symptomatik mehr als sinnvoll.

Und für Ritalin gibt es KEINERLEI Notwendigkeit. Das fällt bestenfalls unter Selbstmedikation bei bipolarer Störung bzw. Borderline (v.a. bei letzterem wird es gerne gemacht). Ritalin wird bei ADHS gegeben – und kann bei bipolarer Störung völlig fatal sein! Zumal der Absturz nach Hochphasen immer ziemlich heftig ist, sich aber von allein bessert (d.h. man dafür auch keine Amphetamine braucht. Sondern mit denen schlimmstenfalls die nächste hypomane oder manische Phase herbeiführt).

Lege Dir daher wirklich eine gute Psychotherapie nahe, wo Du mehr lernst über die diversen Symptome und den Umgang damit. Da gibt es viele Möglichkeiten – und einige davon funktionieren besonders gut unter stationären Bedingungen.

Was aber bedeutet, dass Du Dich drauf einlassen musst, statt eigenen Überzeugungen (Wunsch nach Ritalin) zu folgen.

Lithium dient im Übrigen nicht der Behandlung depressiver Zustände (da müsste man ggf. ein entsprechendes Antidepressivum ansetzen) – sondern v.a. der Verhinderung der manischen Phasen. Und ja, Cannabis und Amphetamin unter Lithium ist eine blöde Idee, kann man nicht anders nennen.

Fressattacken durch Drogen zu dämpfen, macht nichts besser, sondern alles schlimmer. Auch wenn es kurzfristig anders scheint.

Hör' auf mit der Selbstmedikation. Ja, ich sehe Drogenkonsum kritisch, aber letztlich muss es jeder selber wissen. Aber in DEINER Situation ist es einfach völlig verantwortungslos.

v%icenf_tegru


Lege Dir daher wirklich eine gute Psychotherapie nahe, wo Du mehr lernst über die diversen Symptome und den Umgang damit. Da gibt es viele Möglichkeiten – und einige davon funktionieren besonders gut unter stationären Bedingungen.

Welche Art von Kliniken kannst du mir denn da empfehlen? Die Klinik, in der ich war, hat neben der Tagesklinik folgende Stationen: St. 1 Schizophrenie St. 2 Drogenentzug St. 3 Forensik.

Mein Behandler empfahl mir die 2.

Es gab ja bei mir eine Zeit vor der bipolar-Diagnose. Was sagt ihr denn zu den bei mir früher diagnostizierten Zyklothymia (vorletzte Klinik) und davor rezidivierend depressivsowie bulimia nervosa (vorvorletze Klinik), davor kombinierte Persönlichkeitsstörung sowie Depressive Episode, mittelgradig (allererste Klinik, Tagesklinik).

Mit anderen Worten – ääähhh. Nunja... hat die Klinik, wo man als letztes war, immer die treffende Diagnose? :)D :[] Z.B. kann speziell bipolar II mit Zyklothymia, wie auch mit rezidiv depressiv verwechselt werden. Letzteres wurde beides bei mir diagnostiziert – ohne anschließende Medikation durch Phasenprophylaktia.

Fressattacken durch Drogen zu dämpfen, macht nichts besser, sondern alles schlimmer. Auch wenn es kurzfristig anders scheint.

Hör' auf mit der Selbstmedikation. Ja, ich sehe Drogenkonsum kritisch, aber letztlich muss es jeder selber wissen. Aber in DEINER Situation ist es einfach völlig verantwortungslos.

Es gibt ja nicht nur Drogen, sondern auch Anorektika, sagt Wikipedia. Vielleicht stimmt es.

Wäre es hilfreich, "Drogen" an dieser Stelle zu definieren, oder hat mein bisheriger Psychiater Recht, wenn er sagt: "Sie haben gekifft... oder auch nicht, jedenfalls haben Sie Ritalin genommen..." – nämlich damit, dass man auf jeden Fall selbstschädigend und verantwortungslos ist, völlig egal, was genau man ohne Verschreibung einnimmt?

Ist Selbstmedikation schlicht ein anderer Ausdruck für Drogenkonsum, oder gibt es dazwischen einen Unterschied?

Hm, irgendwie bin ich skeptisch, was einen möglichst raschen Klinikaufenthalt anbelangt. Habe z.B. einen Umzug vor mir, der im Februar stattfinden wird. Da würde ich schon gerne selbst vor Ort sein. Und auf Arbeit schätze ich mich auch nicht gerade als so etwas wie eine tickende Zeitbombe ein, genausowenig wie meine Kollegen. :=o ... ;-)

Klinikaufenthalte hatte ich bisher ausschließlich veranlasst durch depressive Phasen.

voicenu_txegru


Und ja, Cannabis und Amphetamin unter Lithium ist eine blöde Idee, kann man nicht anders nennen.

Cannabis mit Lithium ist wie Cannabis ohne Lithium. Es gibt nicht extra für jedes Medikament nachgewiesene Wechselwirkungen mit Cannabis. Im Beipackzettel steht, wie bei allen Psychopharmaka, natürlich die übliche Warnung vor Drogenkonsum.

Cannabis mit Amphetamin(en) wirkt anregend und lustig – und die körperlichen Wirkungen von Cannabis werden abgemildert. ;-)

Vielleicht hat jemand eine neutrale Brille auf, von euch? So, dass ihr den vorstehenden Absatz nicht als drogenverherrlichend, sondern einfach als das seht, was es nun mal ist – ein Erfahrungsbericht... *:)

v2iRcden9_teg ru


Ein letztes noch – meine Einschätzung der folgenden, vielleicht 10 kommenden Beiträge in diesem Thread ist, dass sieben davon auschließlich auf das Thema Drogen bezugnehmen werden und auf die Medikation. Drei, höchstens, werden auch Bezug auf die Bulimiesymptomatik nehmen. Und auch die Aussage, dass ich unter letzterem seit bald 11 Jahren leide, also 8 Jahre, bevor ich anfing "Drogen" zu nehmen (Alkohol schon früher, aber das interessiert keinen Psychiater...) ":/ ...

Drogen sind eben immer gefährlicher als alles andere. Naja, schließlich entsteht durch den Schwarzmarkt ja auch ein immenser Steuerschaden. Ferner, wer sein Geld für Drogen ausgibt, gibt es nicht für andere, versteuerte Sachen aus... :-o ;-D

Darf man als psychisch Kranker eigentlich keine politischen Ansichten haben... zumindest, keine Gesundheitspolitischen? *:)

MEandHy68


Psychisch Kranke definieren ihre Welt nun mal anders und sind nicht immer realistisch, von der Logik her müßte klar sein, dass Drogen und Lithium nicht geht. Als ich gelesen habe dass du Lithium bekommen hast, haben bei mir schon alles geklingelt.

vticen_|tegrxu


Wie stellst du dir meine Krankengeschichte und -situation denn vor, Mandy? Du redest, als sei ich mit 10 das erste Mal in der Psychiatrie gewesen. Du redest, als sei ich schon in geschlossenen Stationen gewesen.

Oder auch, als sei ich nicht arbeitsfähig.

Lithium verschreibt dieser Behandler gerne, auch an Erstpatienten, die mit 40 kommen. Wir Patienten tauschen uns ja auch aus...

vvicenv_tBegru


auch als Pn verschickt:

Psychisch Kranke definieren ihre Welt nun mal anders und sind nicht immer realistisch, von der Logik her müßte klar sein, dass (...)

Naja, sicher müsste klar sein, dass die Banane krumm ist. :)= Davon abgesehen, in welche Fraktion von Menschen darf ich dich, Mandy, denn einteilen? Menschen mit Diagnose, mit Doppeldiagnose, ohne Diagnose und "normalsterblich" oder sogar ohne Diagnose und im Gesundheitswesen arbeitend?

:)D

Mjand;y6x8


UNd in welche Schublade werde ich von dir gesteckt, wenn eine deiner Aufzälungen zutrifft? Ich wünsch dir eine gute Zeit, die PN wäre nicht nötig gewesen.

v"icenC_texgru


Bei Konversationen untersuchen Betroffene die Äußerungen und Kommunikationssignale (Gestik, Mimik, Sprechweise) sehr intensiv auf bestimmte Merkmale; in Beziehungen auf vermeintliche oder tatsächliche Abweichungen des Verhaltens (Tragen von Schmuckstücken, Arbeits-Ende). Das kann aus Misstrauen (resp. Angst) geschehen oder wegen möglicher Kränkungen (resp. brüchiges Selbstbild).

Bindungstypen [Bearbeiten]

Wiki ist mein Freund also:

In dem oben zitierten Absatz, äääh, also, der ist im Artikel "Borderline-Pers..." naja, und den verstehe ich inhaltlich nicht, wüsste gerne, was er bedeutet. Vielleicht kann den jemand von euch anschaulich interpretieren? Leute, nee, nee, provokativ ist das jetzt wirklich nicht gemeint. An sich habe ich ein ausreichend gutes Textverständnis, aber das mit "Tragen von Schmuckstücken" und "Arbeits-Ende" verstehe ich inhaltlich nicht. Jemand von euch mehr Ahnung? :-)

vKicen=_tegxru


Mandy, in keine Schublade, ich hatte keine parat. War etwas verwirrt, ob du nun als Laiin keine Ahnung von Lithium hast, oder gar doch Krankenpflegerin oder "höheres" bist. Oder aber, ich zweifelte auch an meiner eigenen Wahrnehmung. Du hattest mich echt verwirrt und einen Moment lang habe ich mich für "so einen Verrückten" gehalten, der ohne Medikamente sonstwas anstellt. Naja, 25 Jahre meines Lebens hatte ich ohne Lithium verbracht und mit 450 mg (oder sogar 900? weiß nur die Anzahl der Tabletten aber nicht die Dosierung, fällt mir nun auf ;-D ;-D ) zeigt sich irgendwie auch keine Wirkung. Tja... aber scheinbar kann das der Arzt besser beurteilen, als ich selbst, wie es mir geht. Hmmm... aber wieso er nicht über Pers.störung gesprochen hat? Vielleicht, weil ich das erste Jahr nicht gearbeitet habe und er meint, ohne Arbeit hat eh keine Therapie einen Sinn – außer natürlich die – ähem – so wahnsinnig wichtige medikamentöse Therapie, ohne die komischerweise in manchen Häusern gar nichts läuft, in anderen dagegen schlicht keine Antidepressiva neu angesetzt werden? Von Antipsychotika brauchen wir nicht zu reden, wann die indiziert sind, aber um die schwächeren, die trizyklischen Antidepressiva, geht es mir. ;-)

MDanUdyx68


Was willst du wissen? Wie trizyklische Ad´s wirken? Sie sind das klassische Mittel um Depressionen zu behandeln, sie haben ihren Namen daher, weil das Molekül aus drei angeordneten Ringen besteht, sie wirken srtimmungsaufhellend, in Kombination mit anderen Mitteln, wie Beruhigungsmitteln verstärken sie z.B. die dämpfende Wirkung, wenn es müde macht, was nichtjedes TZA macht.

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