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Affektive Störungen – Persönlichkeitsstörungen – Behandlung

v%icen}_}tegru


Hm, mein Drogentherapeut ist übrigens echt nett zu mir. Hab auf Empfehlung meines Psychiaters die Drogentherapie angefangen, ist jetzt 1 Jahr her.

Amphetamine das erste mal vergangenen September.

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Fakt ist doch: jeder Arzt handelt unverantwortlich, der dir nicht vom Drogenkonsum abrät. Das ist sein Job. In Psychiatrischer Hinsicht wird dein Ritalinkonsum als selbstverletzendes bzw. selbstschädigendes Verhalten bewertet. Kein Wunder, dass der Psychiater da durchdreht, v.a. da Ritalin in deinen eh schon gestörten Hirnstoffwechsel einschlägt wie ne Bombe.

Wenn du keine Statements zu deinem Konsum willst, dann sag dem Arzt doch einfach nichts davon :|N Was hast du dir erwartet, dass er dir rät?

Zu den ganzen anderen Problematiken: Du hast einen Sack Probleme. Früher oder später wird er dich einholen. Du wirst langfristig nicht um eine Therapie herumkommen, sei es jetzt ambulant oder stationär. Das musst du einsehen.

vuicens_tegxru


Es gefällt mir, wie du differenzierst, schnecke85.

Das war leichtsinnig, ich fing November 09 mit Kiffen an, also mit Ende 25. Vier Monate später Tagesklinik und ich hab frei über meinen Konsum erzählt. Mit Drogen war ich vorher mein ganzes Leben nicht in Berührung gekommen und sie hatten mich auch nicht interessiert. Erste Psychiatrie Sommer 07, Konsumbeginn, wie gesagt, 09.

Es war naiv, es zu erzählen. Ich werds dem nächsten auch nicht sagen. Schade, dass man nicht offen sein kann.

vpiceTn_qtexgru


Was die anderen Problematiken angeht, pflichte ich dir voll bei, schnecke85.

Die machen mir nämlich subjektiv auch am meisten zu schaffen. {:(

Hvi'mibeereR9x0


@ vicen_tegru:

Erzähl doch mal ein bisschen über dich,ich finde das viel wichtiger,bevor hier jemand voreilig beurteilt.

Wie lebst du?

Wie alt bist du?

Hast du eine Partnerin/Kinder?

Wie bist du aufgewachsen,wie verlief deine Kindheit/Jugend?

Warum hast du mit dem Drogenkonsum angefangen?

Was machst du beruflich?

Wie kommst du mit deinen Eltern zurecht?

Lg @:)

s|chnec"ke1s98x5


@ vicen_tegru

Es war naiv, es zu erzählen. Ich werds dem nächsten auch nicht sagen. Schade, dass man nicht offen sein kann.

Naja, er ist dein Arzt, wenn du dir was antust oder dir was passiert, dann ist er rechtlich verantwortlich. Gerade da verstehen viele Psychiater keinen Spaß. Es ist deine Verantwortung und du gehst damit ein hohes Risiko ein. Das sollte dir klar werden.


Als allgemeiner Tipp: Häng dich ja nicht an dem Wort Borderline auf, es ist leider viel zu oft ein Überbegriff für viele Symptome, die nicht so recht zusammenpassen. Vielleicht könnte man dir eher helfen, wenn du dich auf dein jeweils aktuelles Hauptproblem (sei es bei ambulanter oder stationärer Therapie) konzentrierst. Also z.b. "Grade leide ich am meisten unter Bulimie" – > Klinik für Essgestörte.

vMice0n_ tergru


Nicht schlecht, bist du Psychologiestudentin oder aber Psychiatrieerfahrene, oder einfach eine interessierte Laiin? Oh sorry, aber davon mache ich es nicht abhängig, wie ich deine Fragen auffasse, nämlich durchaus positiv :-)

Muss leider nun schlafen gehen, aber ich werde morgen darauf eingehen :-)

vmicejn_|taegxru


schnecke, ich dachte, Borderline-PErsönlichkeitsstörung ist keine Verlegenheitsdiagnose mehr, sondern ein genauso klar umrissenes Krankheitsbild wie bei den anderen PS?

Will mich tatsächlich nicht daran festklammern, aber ob "diffuse Diagnose, was sonst nirgendwo reinpasst" oder eben eine passende Diagnose, das ist doch in der Konsequenz ein Unterschied, also z.B. bei der Frage nach geeigneten Therapieverfahren...? :-o

Mtand2y26x8


Ritalin schwächt die Wirkung von Psychopharmaka ab, wenn es unsachgemäß eingenommen wird, bzw. nicht, dann ist Polen offen, sozusagen, ich weiß ja nicht, ob du colol findest dann von Hochhaus zu springen, Lithium wird als Dauertherapie bei Depressiven oder manischen Pat. eingesetzt, und du findest es cool, wenn du dich mit Ritalin vollstopft, das meinte ich mit Wahrnehmung nicht real, du nimmst Medikamente die eine Zeitbombe sind um dich in ein Stimmungshoch zu bringen und denkst, dass alle andern keine Ahnung haben, dein Arzt nicht, dein Therapeut und als Droge dann noch Amphetamine. Droge bleibt Droge, sie ist nicht umsonst in Deutschland verboten.

Das alles tust du dir an und bist sicher, dass eine Therapie nichts bringt, weil zu viel Ärzte deiner Meinung nach zu viele Diagnosen gestellt haben?

H)imbe%erxe90


Nicht schlecht, bist du Psychologiestudentin oder aber Psychiatrieerfahrene, oder einfach eine interessierte Laiin? Oh sorry, aber davon mache ich es nicht abhängig, wie ich deine Fragen auffasse, nämlich durchaus positiv

Muss leider nun schlafen gehen, aber ich werde morgen darauf eingehen

Naja,sagen wir's mal so:

Mit 9 Psychiatrieaufenthalten, dreijährigem Aufenthalt in einer Kinder-und Jugendhilfeeinrichtung für psychisch Kranke, verschiedenen Therapien und Therapeuten, unter anderem seit dem 19. Lebensjahr auch die Diagnose "Borderline",vorher war es immer eine rezidivierende,depressive Störung,Störung des Sozialverhaltens und emotionale Störung und Suizidversuchen kommt so einiges zum Thema "Psychologie und Psychotherapie" zusammen. :)z

Hkimbe<ere90


schnecke, ich dachte, Borderline-PErsönlichkeitsstörung ist keine Verlegenheitsdiagnose mehr, sondern ein genauso klar umrissenes Krankheitsbild wie bei den anderen PS?

Will mich tatsächlich nicht daran festklammern, aber ob "diffuse Diagnose, was sonst nirgendwo reinpasst" oder eben eine passende Diagnose, das ist doch in der Konsequenz ein Unterschied, also z.B. bei der Frage nach geeigneten Therapieverfahren...?

Ich kenne so viele Borderliner...da würden 2% mit dieser Diagnose,der in Deutschland lebenden Personen gar nicht mehr hinhauen. ;-D

v-ice4n_{tegxru


Mein Therapeut hat von bipolar-Diagnostik und Medikation keine Ahnung, wie er offen zugibt.

Naja, erst dem vierten Arzt ist bipolar II in den Sinn gekommen. Davor nicht, obwohl ich bereits einmal so einen Stimmungsumschwung ins Positive gehabt habe – also ins subjektiv also positiv empfundene. Davor war Diagnose Rezidivierende Depression.

Eine Gesprächstherapie doch, aber bzgl. der Lithium-Therapie... naa ja.

v-icieSn_teMgru


Himbeere, mal schauen, wie verbreitet Bipolar in der Bevölkerung sein soll... 4 %, sagt Wikipedia. Vielleicht gibt es eine bessere Quelle?

Naja, demnach gehöre ich eher zu den 4 % bipolaren als zu den 2 % Borderlinern... ":/

swchn0ecke10985


vicen, ich bin selbst ein Psycho (Bl und anderes) ;-)

schnecke, ich dachte, Borderline-PErsönlichkeitsstörung ist keine Verlegenheitsdiagnose mehr, sondern ein genauso klar umrissenes Krankheitsbild wie bei den anderen PS?

Ja, medizinisch ist sie schon relativ klar umrissen. Und doch nicht wieder. Ich sehe z.B. die Beziehungsstörung (zu sich und anderen) als Hauptmerkmal dieser Erkrankung, während viele nur an Ritzer usw. denken. Viele krankhafte Züge an mir habe ich z.B. erst in voller Härte gesehen, als ich ein Mädchen mit ähnlicher Diagnose kennenlernen durfte. Sooooo viele Gemeinsamkeiten... bei Sachen, die ich z.b. als Macke an mir sah, nicht in Verbindung mit dem BL (z.B. Schwierigkeiten, etwas zu Ende zu bringen). DBT soll ne feine Sache sein, habe ich so direkt nicht gemacht. Aber die Grundzüge kann man sich auch gut anlesen, wenn man Interesse hat.

Ich habe das Gefühl, du bist dir selbst noch nicht so wirklich im Klaren, was bei dir DU und was KRANKHEIT ist. Deshalb definierst du dich hier so an Diagnosen. Die meisten alten Psycho-Hasen haben einen Rattenschwanz an Diagnosen, von voll daneben bis Hauptproblem voll getroffen. Ich glaube, du musst lernen, dir, deiner gesunden Seite wieder zu vertrauen, dann kannst du auch für dich wieder verantwortlich handeln. :)*

v\icenx_tegru


Ja, also ich hoffe z.B. wirklich, dass Ritalin mir hilft. Ganz einfach. Derzeit nehme ich viel Amphetamin zu mir und bin trotzdem nicht manisch. Ich nehme einfach zu viel. Toleranzentwicklung. Ist scheisse, weil Risiko – Schwarzmarktware – aber würde es sofort als Medikament nehmen.

Und in einer Therapie an mir arbeiten, aber darauf fokussierte Therapie durch Gespräche oder Übungen. Keine Therapie mehr, wo das primäre Ziel lediglich Drogenabstinenz ist und alles andere ist beliebig.

Gespräche zur Behandlung von bipolar oder von Borderline, ist mir egal. Aber ich habe noch nichts von bipolar-Gesprächstherapie mitbekommen. Gibt es sowas? :-|

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