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Typische Darmkrebs-Probleme

_;deKlil~ah_


Hallo du,

ich kann dir auch nur raten, dich an einen Psychologen zu wenden. Da ist auch überhaupt nichts schlimm dran, aber – es ist doch so, dass du dir sehr viele Gedanken machst, oder? Soviele Gedanken, dass sie dich belasten. Und dort kann man gemeinsam mit dir schauen, wie du es eben schaffen kannst, deine Ängste zu reduzieren und ein Leben zu führen, das nicht davon geprägt ist, sich ständig Gedanken zu machen und Angst vor Krankheiten zu haben. 100%ige Sicherheit wird es nämlich nie geben, niemand kann uns versprechen, für immer gesund zu bleiben. Dazu kommt, dass der Körper eben keine fehlerfreie Maschine ist – auch unsere schon ziemlich perfekte Maschinerie hat mal kleine Aussetzer, dann zwickt es mal hier, sticht mal da, man fühlt sich einen Tag mal nicht so fit...das ist völlig normal und die meisten Menschen schenken dem auch keine große Beachtung. Achtet man allerdings sehr auf seinen Körper, nimmt man jede noch so kleine Veränderung war. Man versucht dann, diese zu analysieren und bewertet sie, indem man beispielsweise beginnt, zu googlen und die Veränderung / das Symptom dann oft recht schnell als Krankheitssymptom einordnet.

Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin selbst ziemlich hypochondrisch veranlagt und hatte da ein paar Jahre auch echte Probleme mit.

Ich kann dir nur sagen – wenn man dagegen nicht angeht, dann wird es nicht besser. Ich hatte gedanklich auch schon sehr viele Krankheiten, u.a. auch Darmkrebs (darüber hinaus auch Dinge wie Diabetes, Morbus Krohn, Thrombosen etc. pp.)...

Falls es dich beruhigt, zur Abizeit mit 19 hatte ich übrigens mal fast die gleichen Symptome wie du: Häufiger Stuhlgang, oft Durchfall, Bauchbeschwerden, ein ständiges Drücken links neben dem Bauchnabel (hier war auch oft so eine Art strangartige Verhärtung spürbar), Blut im Stuhl. Ich war mir sicher, Darmkrebs zu haben. Ich habe auch eine Enddarmspiegelung machen lassen, die kein Ergebnis brachte. Dann wollte mich mein Arzt, weil ich da echt ständiger Besucher war, zur Darmspiegelung schicken – da hab ich mich dann nicht hingetraut, aus Angst, das Abführen nicht zu überleben. :-/

Letztendlich sind die Symptome irgendwann, als ich ihnen nicht mehr soviel Beachtung geschenkt habe, von alleine verschwunden. Ich habe versucht, mich gesünder zu ernähren, mehr zu trinken, und es wurde eine Lactoseintoleranz festgestellt (davon haben wohl auch einige der Bauchbeschwerden und Blähungen, Durchfall etc. hergerührt). Zudem kann ich mir im Nachinein vorstellen, das manches auch stressbedingt war, weil ich auch später im Studium in stressigen Prüfungsphasen wieder eher Schwierigkeiten mit dem Magen/Darm hatte.

Wenn du wirklich sicher sein willst, dann könntest du natürlich eine Darmspiegelung durchführen lassen – das Problem ist, dass wir Hypochonder den Ärzten meist nicht vertrauen, und dann denken "Aber vielleicht haben sie doch was übersehen", oder "Vielleicht ist es doch eine andere Art von Krebs" etc. pp. Und das ist ein Teufelskreislauf.

Weißt du, jetzt denkst du über Lymphdrüsenkrebs nach...und wenn du den abgeklärt hättest, dann passen die Symptome aber vielleicht nochmal auf was anderes.

Das ist schon generell ein Problem, unspezifische Symptome wie Bauchschmerzen, Bauchdrücken etc. KÖNNEN Symptome für wirklich tausende von Krankheiten sein.

Wie die anderen auch schreiben – du musst lernen, damit umzugehen, dass es keine 100%ige Sicherheit gibt. Du könntest auch nachher rausgehen und stolpern und dir das Bein brechen. Wir müssen einfach gelassener damit umgehen, auch mit den Zipperlein des eigenen Körpers.

Mir hat die Therapie im Nachinein gesehen wirklich geholfen, mein Denken nach und nach zu verändern. Das ist ein Prozess, das geht nicht von heute auf morgen. Aber glaub mir, wenn man damit beginnt, und dranbleibt, dann geht es einem auch langsam aber sicher besser. Je weniger ich gegoogelt habe (das solltest du wirklich versuchen einzustellen!!), je weniger ich meinen Körper beobachtet und mich hineingehorcht habe, desto besser ist es mir gegangen, und da gingen auch viele der Symptome weg (ich hatte später noch ziemliche Kreislaufprobleme, ständige Verspannungen, häufig so Muskelzuckungen, Zittern, Druckgefühle im Kopf...die Psyche kann da eine Menge, und je mehr man sich darauf verstreift bzw. in sich hineinhorcht, desto schlimmer wird es...ich habe auch oft so Angstattacken in Momenten bekommen, wo ich dachte "Eigentlich war doch grad alles okay" und das wieder als Beweis für eine Krankheit gesehen...aber das war es eben nicht).

Heute bin ich 28 und ich mache mir sicherlich immer noch mehr Gedanken als viele andere, und muss mich manchmal immer noch zusammenreißen, nicht in alte Muster zurückzufallen, wenn es mal irgendwo drückt oder ziept. Aber insgesamt kann ich das einfach gelassener sehen und verfalle nicht mehr so schnell in Panik. Ich wünsch dir, dass du das auch schaffst! :-)

*:)

_?delilmahx_


PS. An Büchern kann ich dir auch noch diese zwei Bücher empfehlen:

Der-kranke-Gesunde-Hans-Lieb

und

Nur-keine-Panik-verstehen-überwinden

(hilft aber vielleicht eher bei Angststörungen mit Panikattacken, mir hat es geholfen, ein wenig besser zu verstehen, warum ich manchmal solche "Angstattacken" hatte wo ich dann auch psychosomatische Beschwerden bekam, das musst du schauen, ob dir das auch helfen könnte)

*:)

W&C[-RC%ustoxms


@ soundbear77

Du hats schon Recht. Aber vor dem Autofahren habe ich keine Angst, weil ich ja alles selber verhindern kann, ich habe mein leben quasi selbst in der Hand. Will ich nicht beim Autounfall sterben, fahre ich halt kein Auto, ich habe es selbst in der Hand. Bei Krebs kann ich das Risiko daran zu erkranken nicht verringern.

Ich kann dann aber sagen, dass ich davor nicht in Angst gelebt habe und mein Psychologe hat mir schon oft gesagt, dass ich mehr Angst hatte, als die Krebspatienten, die er betreut.

Vllt. sollte ich auch mal zum Psychologen, wenn ich nur wüsste, dass mir nichts fehlt.:p

@ _delilah_

Erstmal vielen Dank für dein lange ausführliche antwort. Mit dem "jede kleinste Veränderung wahrnehmen" hast du Recht. Ich hatte z.B. vorgestern und gestern Rückenschmerzen, jetzt habe ich leichte Schmerzen am Beckenknochen, an der Stelle, wo man ihn sieht, weil er dort rausdrückt (unten links). Ich vermute jetzt schon wieder Knochenbefall von dem Lymphom. Zur Zeit habe ich wieder mehr Angst vor Darmkrebs, weil ich in letzten Tagen echt unnatürlich laute Darmgeräuche von mir gebe und heute habe ich sogar wieder sehr weichen Stuhlgang gehabtm, was wohl schon fast zu Durchfall zählt. Dass du ähnliche Symptome hattest und nichts weiter war, beruhigt mich etwas, aber eine Laktoseintolleranz habe ich leider nicht. Meine Beschwerden sind glaube ich zumindest unabhängig vom Essen. Dass du auch blut hattest, aber bei deiner Enddarmspiegelung trotzdem nichts gefunden wurde beruhigt mich auch etwas.:)

Vielleicht muss ich echt mal zum Psychologen, meine Eltern sagen das auch. Eig. war es nie so schlimm mit meiner Krebsangst, ich hatte das bis jetzt vielleicht 4 mal in 5 Jahren, aber das ging dann meist nur 3 Wochen und dann war wieder gut. Diesmal ist die Angst größer und deutlich länger (schon Monate) und ich habe ein bedeutend unguteres Gefühl, als die letzten Male. Sollte ich wirklich psychisch krank sein, wird es bestimmt immer schlimmer. Aber ich kann sagen, hätte ich z.B. nur einen egschwollenen Lymphknoten oder immer Durchfall oder solche Sachen, ich hätte keine Angst. Es ist diesmal nur dieses Fremdkörpergefühl, das ich manchmal spüre. Das macht mir Angst, als würde ich den Krebs in mir spüren. Und bei Frmedkörpergefühlen wird man halt hellhörig, was kann das schon sein? Ein wachsender Tumor ist da nicht gerade unnaheliegend. So sehe ich das. Und das lässt mir kein Ruhe. Vor allem, wenn es Darmkrebs ist, ist es jetzt zu spät und ich sterbe sehr bald. Ist es ein Lymphom, ist es sicher niedrigmaligne, da es kaum schlimmer wird, seit Monaten. Dann sterbe ich halt in 10-20 Jahren. Besser, aber dann hat man auch kein Leben mehr. Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich will, dass das Gefühl einfach weg ist. Und ich bin mir sicher, es war zur Zeit meines Ultraschalls und der Endoskopie ca. 1 Monat lang weg, bzw. habe ich es nur nicht mehr beachtet, weil ich keine Angst mehr hatte? Jetzt ist die Angst zurück und ich spüre es wieder. Ich gehe ständig mit meinem Taschenrechner Rechnungen durch, wie wahrscheinlich es ist, dass ich Damrkrebs habe, dass ich ein Lymphom habe usw. ich bin richtig am ende. Und Mittwoch abi-Prüfung und kaum gelernt, heute muss ich richtig durchziehen. Aber wenn ich doch eh sterbe, lohnt es sich dann überhaupt? Man man man :(

SuilAve4lixe


Und Mittwoch abi-Prüfung und kaum gelernt, heute muss ich richtig durchziehen

Gut möglich, dass das bevorstehende Abi deine Symptome so deutlich zunehmen ließ. Hast du große Versagensängste?

_Bdel?ilaFh_


Huhu,

vielleicht kannst du versuchen, dich nun die nächsten Tage wirklich auf's Abi zu konzentrieren – ich denke, tief in dir drin weißt du, das die Wahrscheinlichkeit, jetzt bald zu sterben, sehr sehr sehr gering ist – oder? ;-) Du wirst dich sonst später mal ärgern, dass du dich nicht voll auf deine Abiprüfungen konzentriert hast...Ich weiß aber selbst, dass die Angst einen ganz schön lähmen kann.

Vielleicht kannst du ja eine Art "Waffenstillstand" mit ihr schließen? Wie lange musst du denn jetzt fit sein für deie Prüfungen? Wie wäre es, wenn du dich mit deiner Angst zusammensetzt und ihr aushandelt, dass du sie in zwei Wochen wieder gebührend beachtest, jetzt aber erstmal wichtigeres im Raum steht? ;-) Ich schreib das bewusst etwas flapsig, aber ich denke, du weißt, wie ich das meine. Ich glaube, das ist sogar u.a. ein Therapieansatz – nicht immer gegen die Angst zu arbeiten ("Die Angst soll weggehen, die soll nicht dasein, ich will wieder normal leben"....), sondern diese erst einmal zu akzeptieren und ihr damit aber auch ein Stückweit die Macht zu nehmen, denn letztendlich entscheidet man dann ja selbst, wie man mit ihr umgeht, ob man sie verdammt, oder ob man sagt "Schön, dann bleib ein wenig bei mir, aber ich lass mich von dir nicht mehr so arg beeinflussen..." Bekomme es leider nicht mehr ganz zusammen, aber ich hatte das mal gelesen.

Das dir das Fremdkörpergefühl Angst macht, das versteh ich. Denkst du denn, dass du Ruhe finden könntest, wenn du dies nochmal untersuchen lassen würdest (z.B. durch eben eine Darmspiegelung)?

Was bräuchtest du denn für dich, um beruhigter zu sein, und was könntest auch du selbst dafür tun?

Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, beides parallel in Angriff zu nehmen – z.B. Abklärung durch eine Darmspiegelung und Vorstellung beim Psychologen. Was sagt denn dein Hausarzt zu deiner Geschichte?

*:)

WLC-uCus1toms


@ _silvelie_

Nein, habe ich ganz und garnicht.

@ _delilah_

Wie ich beruhigt sein könnte? Bkäme ich eine Darmspiegelung und eine erneute genauere Ultraschalluntersuchung an der Stelle, wo ich Probleme habe, wäre ich beruhigt. Nur leider gehe ich davon aus, dass was gefunden werden wird. Ich habe eben wieder 3 auf Krebs-Kompass gelesen, was ein großer Fehler war und jetzt glaube ich wieder stark, dass ich Darmkrebs habe uns sehe es vor meinem geistigen Auge. Ich würde alles geben, um rasch eine darmspiegelung + Ultraschall zu bekommen, ich wäre so unendlich erleichtert, würde man nichts finden. Bei Meinem Hausarzt habe ich das Wort "Fremdkörpergefühl" nicht in den Mund genommen, da es mir noch nicht geläufig war. Ich nannte es "Drücken" und er sah darüber mehr oder wneiger hinweg. nach der Endoskopie+Ultraschall stellte ich mich dme Hausarzt nicht erneut vor, da ja die Symptome + Angst weg wahren. Dann kamen die Symptome wieder und die Angst setzte darauf wieder ein. Jetzt bin ich mir wieder recht sicher, etwas schlimmes zu haben. an die Prüfung (die letzte ist Mittwoch) ist nicht mehr zu denken. Ich hätte heute lernen sollen, bzw. muss noch lernen und jetzt wohl bis tief in die Nacht, bin aber total fertig.:(

S!oun(dwbeaTrx77


Bei Krebs kann ich das Risiko daran zu erkranken nicht verringern.

Das hast Du doch schon ganz prima festgestellt. Du kannst auch nicht verhindern, ob du morgen an einem Herzinfarkt stirbst oder einen Schlaganfall bekommst. Oder ob dich vielleicht ein anderer Autofahrer tot fährt. Und klar, du kannst immer im Leben die Situationen, die dir Angst machen vermeiden. Aktuell spielt sich aber deine Angst um deinen Körper und den kannst Du nicht verlassen. Der Grund für deine Angst ist nicht der Krebs, sondern die Tatsache, dass du der Angst nicht ausweichen kannst. Sie ist immer da.

Mache dir das wirklich bewusst und verstehe das. Es wird der Schlüssel sein, um zu verstehen, warum du genau diese Angst hast. Dein Körper ist nicht dein Feind, sondern dein Freund. Die ewige Sorge um deine Angst hat zur Folge, dass dein Körper und Stress steht und viele neue Symptome produziert. Habe das alles erst durch und kann nur sagen: "Du fühlst dich so gut, wie Du es selber zulässt."

Mir hilft immer viel Bewegung und Sport - das ist ein guter Schritt. Und fang doch mal so an z.B. einfach erstmal nicht mehr zu Googlen. Ich denke, dass die Unwissenheit besser zu ertragen ist, als die Angst, die erst durchs Nachschauen entsteht. Taste dich von mir aus noch ab, aber google einfach nicht mehr. Du wirst merken, dass die Sorge nachlässt, weil man nicht weiß, was es alles sein könnte. Im nächsten Schritt reduziere das Abtasten (Body-Scanning) auf ein normales Maß. Dinge kommen und gehen und wenn dich etwas nicht in Ruhe lässt, gehen zum Arzt und lass den da raufschauen. Wenn du allein gukst, liegst du zu 100% falsch - versprochen.

S|ilve5lixe


Soundbear 77,

bei dir merkt man deutlich, dass du den richtigen Ansatz gefunden hast, pragmatisch und hilfreich – wenn man sich darauf einlassen kann.

Hast du das Ganze eigentlich für dich auch einmal psychologisch gedeutet? Was also dahinter steckt?

W5C-C#us9tomxs


@ soundbear77

Danke für deine antwort, aber ich kann so leider einfach nicht denken, ich schaffe das nicht. Ich hatte eben wieder Durchfall, das macht mir massive Angst. Es passt wirklich eins zum Anderen.

Habt ihr auch immer das Gefühl wenn ihr eure Symptome googelt, dass eure viel eher auf Krebs hinweisen, als die der Leute, die diese Angst schildern? Weil fast alle, die Angst vor Darmkrebs haben und wo ich ihre Beschwerden lese, würde ich mir an deren Stelle nie diese Sorgen machen. :(

_Pd%el.ila_h_


Der Ansatz von Soundbear ist aber genau der Richtige...Und wenn du irgendwann wieder ohne die Angst leben möchtest, dann wirst du dein Denken und Handeln auch in diese Richtung lenken müssen...und ich bin mir auch sicher, dass du das schaffen wirst. :)

Wenn dich das Fremdkörpergefühl wirklich derart beunruhigt, dann ruf morgen beim Arzt an und mach einen Termin für eine Darmspiegelung aus. Vielleicht beruhigt dich das Wissen, dass du einen Termin hast und somit alles getan hast, was im Moment in deinen Möglichkeiten liegt. Es nicht tun, weil du Angst hast, das was gefunden wird – das ist Quatsch. Denn so wird sich die Angst nur immer weiter verstärken und damit vermutlich auch die Symptome, und dem willst du ja eigentlich ein Ende setzen... Und ich bin mir sicher, du wirst nichts schlimmes haben. :)*

*:)

WpC-Cu#stomQs


Danke für deine Antwort.

Morgen mache ich keinen Termin, ich muss mich jetzt echt mal voll meinem Abitur widmen und lernen. Ich will ja 2,1er Abi schaffen und mir nicht alles versauen.:( Vllt. sterbe ich ja nicht, man weiß es ja nicht... Dann Mittwoch Prüfung und dann zum Arzt. Das mit dem Durchfall eben macht mir Angst. Ich würde dem Gastroenterologe ja gerne glauben, dass ich Reizdarm habe, aber da sind es meiner Ansicht nach zu wenig beschwerden.

Was ich bei dem Fremdkörpergefühl komisch finde ist, es ist auch davon abhängig, was ich z.B. für Kleidung trage, das heißt, liege ich auf dem Rücken und das T-Shirt, dass ich an habe, liegt auf meinem Bauch, drückt es i.wann so komisch, nehme ich das Shirt dann weg vom Bauch verschwindet das Drücken. Das Drücken tritt aber auch auf, wenn ich nichts anhabe, so ist es also nichts Mal merke ich es mehr, mal weniger, manchmal garnicht, mal ist es ein stechen, mal bei besimmten Bewegungen ein Ziehen oder Schmerzen. Sehr komisch. Dann diese lauten Dramgeräuche. Stunden macht mein Darm keinen Mucks, dann auf einmal ist er 45 Minuten so unfassbar laut und dann wieder die ganze Zeit nichts. Meist kommt es erst Abends. Dann der Durchfall und weiche Stuhlgang, das macht mir auch Angst. Zudem hatte ich ja damals Blut im Stuhl und wenn ich mir das jetzt immer so anschaue, sieht es manchmal so aus, als wäre da Blut dran, bin mir aber nicht sicher, muss nicht stimmen. Was mich noch beängstigt, dass ich so viel Gewicht verloren habe. Es waren locker 7 Kilo in 3 Monaten, wo ich meine Ernährung aber auch 180° gedreht habe. Mein BMI liegt immer noch im oberen Mittelbereich, was als normal gilt.Trotzdem ist das beunruhigend. Ich esse nun wieder normal und führe ein Gewichtstagebuch seit fast 2 Wochen. Seit dem ich wieder normal esse, habe ich nichts mehr abgenommen, aber auch nicht wirklich zugenommen, jedoch ist ein Aufwertstrend zu erkennen, trotzdem beunruhigt mich das. Dann habe ich noch etwas. Liege ich auf dem Bauch gerade habe ich immer öfter ein sehr großflächiges Fremdkörpergefühl um den bauchnabel auf einer Fläche von ca 10cm über dme Bauchnabel, 3cm unter dem Bauchnabel und 5cm rechts und links vom Bauchnabel. Baufellmetastasen vllt? Sehr weit hergeholt... Was mir auch auffällt, dieses Fremdkörpergefühl kündigt sich langsam auch rechts an, an der Stelle wo es links ist. Das hatte ich jetzt schon ca. 3 mal, es ist aber wieder weg und zur Zeit nicht zu spüren. Was mich etwas froh macht, der M2-PK Stuhltest war negativ. Der erkennt zwar nur zu ca. 80% einen Darmkrebs und nicht zu 96% wie es der Hersteller wahrhaben will, trotzdem reduziert er das Risiko nochmal um *0,2 gerechnet.

Jetzt frage ich mich als vernünftig denkender Mensch. Unter 20 Jahren bekommt ca. 1/100.000 unter 20 Jahren Darmkrebs, das sind ca. 80 Personen pro Jahr. Diese werden jedoch häufig familiär vorbelastet sein und unter z.B. FAP leiden. Dann noch der negative M2-PK Test und die negative Rektoskopie, wo schon ein Großteil von bösartigen Tumoren sitzt (zum Glück habe ich die gemacht, denn hatte eine Zeit lang ein Gefühl wie Messerstiche im Enddarm und hätte ich das nicht checken lassen, hätte ich Angst). Also mal trocken statistisch betrachtet kommt die Wahrscheinlichkeit dass ich Darmkrebs habe ca. einem Lottogewinn nahe, vllt. sollte ich Lotto spielen? Aber trotzde, gibt es ein, wenn auch sehr geringes Restrisiko. Das macht mich fertig, da ich ja auch viele Symptome habe. Und liest man dann auf Krebs-Kompass 100er Beiträge und jeder hat Darmkrebs kommt es einem fast so vor, dass alle Menschen Darmkrebs haben und man selber unmöglich nicht Darmkrebs hat. Jedoch konnte ich nirgendswo jemals Darmkrebs und ein fremdkörpergefühl in Verbindung bringen. Ich muss auch sagen, ich spürte sowas schon vor ca. 2 Jahren. Ich bin mir a) nicht sicher, ob es das gleiche ist, denke aber schon und b) ist es 100%ig schlimmer geworden, wo die Frage auftaucht in wie weit es denn durch das starke drauf achten und psychosomatische Dinge schlimmer geworden ist. Selbst kläre ich darmkrebs ab, dann bleibt das Lymphknotengeschwader in meinen Leisten, das Drücken und die Frage "Lymphom"? Dies wäre mir aber lieber, dann hätte ich vllt. noch 20 Jahre zu leben.

PXfeffeXrminHzliköxr


Schätzchen, mein Papa hatte Darmkrebs im Anfangsstadium und exakt null komma null Symptome.

a'nnMa|lida


Das will er aber nicht hören ;-) Das ist das Problem

Ich "hatte" auch schon alles Mögliche, von Diabetes, über Hirntumor zu ALS/MS, Leukämie, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Brustkrebs, Magenkrebs,Lymphdrüsenkrebs etc.

Das einzige was hilft, ist ein striktes Verbot zu googeln (war Dauergast, mehrmals am Tag, Besucher von Krebskompass), sich dauernd abzutasten und ggf. eine Therapie

_Mdel*ilaihx_


Ja, konzentrier dich erstmal auf die Prüfung, ich drück dir die Daumen!!

Und dann machst du den Termin aus. Und du, mehr kannst du auch nicht machen. Es ist echt extrem unwahrscheinlich, dass du Darmkrebs hast – die meisten Patienten haben doch im Anfangsstadium keine Symptome, und warum solltest du mit 19 Jahren das Endstadium von Darmkrebs haben?? Und ich bin mir ziemlich sicher, dass du dann auch mehr Beschwerden hättest. Nein, versuch, das wirklich aus deinem Kopf zu bekommen.

Zudem gibt es wirklich so viele andere Gründe für deine Beschwerden....und ich kann nur von mir sprechen, aber gerade Symptome wie Bauchgrummeln, weicher Stuhlgang, Durchfall etc. haben sich bei mir immer bei Stress und bei Angst (und die hat man, wenn man da ständig drauf achtet) enorm verschlimmert.

Das Blut kann viele harmlose Ursachen haben, die du ja auch schon selbst benannt hast, und wenn es helles Blut ist, dann ist das soweit ich weiß auch nichts schlimmes. Und einen Test auf verstecktes Blut hast du ja gemacht und der war negativ. Es bringt nichts, deinen Stuhlgang jetzt noch weiter zu inspizieren ;-) (ich hab das auch früher gerne mal gemacht, aber es bringt wirklich gar nichts. Ehrlich.)

Und dieses Fremdkörpergefühl lässt du mit der Darmspiegelung abklären. Es kann auch sein, dass du einfach viel Luft im Darm hast, dafür würde sprechen, dass du geschrieben hattest, das Luft entweicht, wenn du auf die Stellen drückst, und auch das Bauchgrummeln...vielleicht ist es auch doch irgendeine Art Unverträglichkeit (womit ich dir aber keinen Flo ins Ohr setzen will *g*), aber wahrscheinlich ist eben auch, dass durch den aktuellen Stress plus deine Ängste deine Symptome hervorgerufen oder eben verstärkt werden. Dafür spricht auch, dass du das Drücken kaum noch spürst, wenn du nicht darauf achtest und nicht an dir herumdrückst (klar, dass es schlimmer wird, wenn du ständig auf deinen Bauch drückst...ich kenne das alles, aber eigentlich ist es doch logisch.... ;-)). Isst du denn Abends was bestimmtes regelmäßig, wenn es da schlimmer wird, oder konntest du bisher irgendeinen Zusammenhang zu dem, was du isst, herstellen?

Und bzgl. der Gewichtsabnahme brauchst du dir echt gar keine Sorgen zu machen. Du hattest geschrieben

ICh habe vor 3 Monaten aufgegeben, jeden Abend 2 Liter Fanta zu trinken und habe kein bisschen Süßigkeiten mehr gegessen, weil ich gesund leben wollte

Weißt du, wieviel Kalorien und Zucker 2 Liter (!!) Fanta haben? Das sind sicherlich um die 900 Kalorien insgesamt und extrem viel Zucker. Dann rechne noch die Süßigkeiten dazu... Kein Wunder, dass du abgenommen hast, wenn du dies und die Süßigkeiten weggelassen hast, dann hast du ja ev. um die 1500 Kalorien pro Tag weniger zu dir genommen (je nachdem, wieviel Süßigkeiten du gegessen hast, 100g Schokolade haben im Schnitt so 500-600 Kalorien), klar, dass du da abnimmst. Im Übrigen würde ich das tägliche Fantatrinken in diesen Mengen aber auch wieder einstellen, denn DAS ist echt ungesund – für deinen Körper, für deinen Blutzuckerspiegel etc.

Versuch dich wirklich, nun morgen auf das Lernen zu konzentrieren – Abi schreibst du nur einmal! Tschaka ;-) @:)

*:)

WIC-CkustEosms


@ pfefferminzlikör

Ich vermute bei mir auch keinen Darmkrebs in einem Anfangsstadium.;)

@ annalida

Ja, du hast Recht. Es verschlimmert die Sachen nur. Eig. googelt man, weil man hofft, dass diese Symptome nicht für diese Krebsart sprechen. Man googelt also die genauen Symptome und hofft damit ausschließen zu können, dass man diese erkrankung hat.

@ _delilah_

PN, das mag ich jetzt nicht öffentlich sagen, danach kann man ja wieder hier weiterschreiben.:)

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