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Umstellung von Citalopram auf Venlafaxin – Schief gelaufen?

u`biyk88 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich war vor 4 Monaten in einer psychiatrischen Klinik wegen Psychose und Depressionen. Bei mir waren die Depressionen im Vordergrund.

Zu dieser Zeit hatte ich Zeldox und 30 mg Citalopram.

Es wurde umgestellt auf Venlafaxin 150 mg innerhalb von 3 (!) Wochen.

Das Ergebnis war, dass ich so steif lief wie ein Roboter aufgrund Muskelverspannungen. Ich schwitzte viel und hatte auch eigenartige Muskelzuckungen, bzw. Muskeltics. Die Depressionen waren jedoch so gut wie weg.

Jetzt nach diesen 4 Monaten habe ich immer noch dieselben Beschwerden. Wenn ich morgens aufstehe, habe ich unglaubliche Muskeltics, mein ganzer Körper ist schmerzhaft verspannt und ich habe Spannungskopfschmerzen. Ich schwitze ununterbrochen. Mir geht körperlich miserabel.

Können das Absetzerscheinungen vom Citalopram sein oder ist es doch die Krankheit oder sind es Nebenwirkungen von Venlafaxin?

Vielleicht könnt ihr mir dazu etwas sagen?

Meine Ärztin meint, es wäre die Krankheit, aber ich kann dem irgendwie nicht zustimmen. Denn es geschah direkt bei der Umstellung! :(v

Antworten
Ghrottxig


hatte auch eigenartige Muskelzuckungen, bzw. Muskeltics.

Das hatte ich auch unter Venlafaxin. Warum wurde umgestellt?

Kkaix27


Es ist bekannt das Venlafaxin weitaus stärkere Nebenwirkungen hat weil es ein Dualer Blocker ist. Die Probleme mit den Muskelverspannungen hatte ich auch sehr stark. Kiefersperre kommt einem da sofort in den Sinn. Statistiken über Venlafaxin zeigen sogar auf das es zu 80 % wahrscheinlich ist unter allen Nebenwirkungen anfangs leiden zu müssen weshalb viele diese Therapie abbrechen.

Ich habe vor 14 Tagen aufgehört Venlafaxin zu nehmen und befand mich im allerfeinsten Absetzschema. Bin aber durch damit so hoffe ich zumindest.

uPbixk88


Es wurde umgestellt, weil Citalopram nicht mehr reichte.

ZLwackx44


ubik88, wenn Deine Ärztin recht hätte, hieße das ja, dass das Venlafaxin bei Dir nicht oder nicht ausreichend wirkt. Auf der einen Seite verstehe ich nicht, warum man Dich in der Klinik nicht auf eine höhere Citalopram-Dosis gesetzt hat, auf der anderen begreife ich nicht, warum Deine Ärztin unter den gegenwärtigen Umständen keinen Medikamentenwechsel ins Auge faßt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man dem behandelnden Arzt ab und zu energisch sagen muß: "So geht es nicht weiter!" Es gibt genügend ADs auf dem Markt, so dass fast für jeden Patienten das "richtige" dabei sein müßte. Darüber hinaus ist es nicht unüblich, verschiedene ADs miteinander zu kombinieren; auf diese Weise kann ein fast maßgeschneidertes Arzneimittel herauskommen.

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