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Mirtazapin

stoxy


Hallo Zwack. Danke für deine Antwort.

Ja, habe das bei Sanego auch gelesen. Und im Beipack sind relativ geringe NW, im Vergleich zu anderen. Und auch weniger NW den Magen/die Verdauung betreffend. Von daher ... ist es ja nur ein Verdacht, aber es fing halt einfach mit der Einnahme an. Vielleicht bin ich dann wieder mal die Ausnahme. :-/

Mein Neurologe meinte, es könnte sein. Er hat es nicht verneinen wollen. Aber ich wollte das Remergil trotzdem weiternehmen (beim letzten Arztbesuch vor ca. 2 Wochen). Nur ist es jetzt dann doch wieder so schlimm geworden, dass ich es jetzt einfach ausgeschlichen habe. War zuletzt eh nur noch bei 15mg und habe dann hier und da mal einen Tag weggelassen. Es ist okay.

Danke trotzdem für deine Mahnung. :)

LG

Z3wac%k4x4


Alles Gute! Es soll ja Menschen geben, die auch ohne ADs durchs Leben kommen. ;-)

s!oy


Zwack, und was soll mir dieser Satz nun sagen?

Z$wacxk44


Für mich ist es nicht das Normale, ein AD abzusetzen, wenn es die Erwartungen nicht erfüllt, weil sich damit ja wahrscheinlich der ursprüngliche Zustand wieder einstellt, weswegen Du ja zum Arzt gegangen bist. Es gibt so viele verschiedene ADs, dass ich in Deiner Situation immer für einen Medikamentenwechsel plädieren würde.

sho#y


Okay, danke für deine Erklärung. Dachte, du hättest es sarkastisch gemeint.

Mein "ursprünglicher Zustand" ist etwas komplexer, den will ich hier nicht ausführen. Aber um mal kurz nur das Wesentliche zu sagen: Es geht mir nun nach fast 2 Wochen des Absetzens gut. Es war die richtige Entscheidung. Nun hoffe ich nur noch, dass mein anderes Problem (Reflux) beseitigt werden kann. Vielleicht hängt alles zusammen ...

LG

S[usizxuki


Mirtazapin – ich wünschte, ich könnte endlich ganz davon wegkommen!

Ich hab es wegen Krämpfe im Kopf, Depression und Panikattacken verschrieben bekommen. Das kam nach einem völligen Burnout durch die Arbeit. Aber die Belastung ist jetzt beseitigt.

Dank Mirtazapin sind die Krämpfe, Panik, Depri weg, aber wenn ich versuche, die letzten 7,5 mg Mirtazapin weiter runterzufahren, kommen die Krämpfe im Kopf zurück.

Gibt es Mittel, um den Entzug zu erleichtern?

Ich werde nächsten Monat wohl meinen Arzt deswegen fragen.

Mit Mirtazapin, obwohl es nur noch so wenige mg sind, bin ich einfach nicht ich selbst. Immer noch so gefühlskalt und wie gefesselt fühlt sich mein Gehirn an.

Betrübte Grüße,

Susi

i[kaa;ki


Bezüglich Mirtazapin sind meine bisherigen Erfahrungen eher zweischneidig:

wegen einem Burn-Out infolge starker nervlicher Belastung wurde mir nach zwei Monaten Ärztemarathon (alles in bester Ordnung) phobischer Schwankschwindel diagnostiziert. Als Folge dessen also Mirtazapin und Therapie, geht glücklicherweise nächsten Dienstag los. Nun, angefangen mit 15mg und was soll ich sagen, es wurde sofort besser. Der Schwindel bzw. dieses Ziehen und absolut ätzende Gefühl im Kopf nahm sofort ab, ebenso verschwand die Derealisation über Nacht völlig. Auch ging es mir generell besser und ich nahm "den Alltag" wieder auf, hatte aber ein paar Stunden am Tag doch noch diesen Schwindel mal mehr mal weniger – ich blickte jedoch zuversichtlich in die Zukunft, dass bei der bisherigen Verbesserung sich ja alles bald schon wieder bessern würde bzw. noch besser gehen würde. Nach 9 Tagen zunehmenden Erfolg dann die herbe Enttäuschung – spät abends beim Autofahren nach Hause meldet sich der Schwindel völlig überraschend wieder, bleibt die nächsten 5 Tage. Also wie abgesprochen rauf auf 30mg und auch hier – sofortige Besserung. Aber: hält nur drei Tage, dann spätabends im Kino (war bis zu diesem Zeitpunkt der erste absolut Schwindel- und beschwerdefreie Tag seit langem) bam – Panikattacke. Durchgestanden, nicht geflohen, vom Film aber nur rudimentär was mitbekommen weil schweissgebadet, Schwindel, kaum Luft, ständig Toilette. Daheim dann – wohl infolge des herben Rückschlages infolge der Besserung – eine Art Nervenzusammenbruch, Mitrazapin 30mg rein, eingeschlafen, die nächsten Tage ist der Schwindel wieder da. Wird nur bedingt und angsam besser, alles in allem also beschissener als auf 30mg (allerdings fällt es einem inzwischen schwer das zu beurteilen). Nach Rücksprache mit Neurologin also rauf auf 45mg und am nächsten Tag in der Arbeit heftige Panikattacke (1Std.), jetzt auch als solche erkannt. Atmenübungen aus dem Internet, sich beruhigen, weitermachen, danach erschöpft und alle Symptome weg. Seitdem den Tag durch wechselhaft, mal Schwindelig, mal Atemnot, mal hochkommende Panikattacke, mal nichts. Versuche es daher zu ignorieren, durchzustehen, gelassen zu bleiben, was ganz gut klappt aber die ganze Sache nicht unbedingt unangenehmer.

Aber positiv ist:

+ Trotz allem muss ich feststellen: der Schwindel ist doch weniger, auch wenn er zurückkehrt (vorher konnte ich nur liegen, da mir sogar im sitzen schwindlig war). Ich kann jetzt mit Schwindel zumindest wieder etwas arbeiten, unterwegs sein, essen gehen, usw.

+ Derealisation ist komplett weg!!!!!

+ Sehr ruhig, sehr gelassen, sehr rational

+ Ich kann mich besser konzentrieren, davor extrem unkonzentriert und lauter Rechtschreibfehler, Gedächnisschwäche, kurzum: völlig unbrauchbar.

+Schlafe gut durch

Negativ bleibt:

- Besserung aber nun statt "ständigem" Schwindel wiederkehrende Panikattacken mit anschließendem Schwindel, teilweise verschwindet dieser wieder nach Panikattacke

- unbeständige Wirkung

- sehr lebhafte und realistische Träume sind geblieben, wie zuvor, allerdings keine Alpträume, somit in Ordnung, schlafe auch gut und lange durch.

- Durch wiederkehrende Stressituationen mit Rückschlägen und Panikattacken leider Enttäuschung bisher, daher unterbewusst Erwartung bereits der nächsten unangenehmen Situation.

- Unterschwelliges Gefühl einer dauernden Panikattacke mit Atemnot, Kreislauf spinnt hin und wieder, hin und wieder Hände-Kribbeln.

Bessert sich jedoch alles (!!!!) bei Alkohol, was für die Diagnose spricht.

Nebenwirkung:

- kaum Appetit bzw. extrem zurückgegangen. Davor immer ordentlich und viel gegessen, jetzt reicht einmal gescheit Mittags für den gesamten Tg (morgens gar keinen Hunger). an sich aber nicht schlecht, durch zusätzliches Joggen geringfügig abgenommen.

- nicht das ich es regelmäßig probieren würde, aber verstärkt bei mir die Wirkung von Alkohol null (!!!). Alles wie gehabt, bin 26 und eigentlich ein richtiger Partygänger weshalb ich bisher sehr viel getrunken hab.

Hierbei muss ich anmerken: ich nehme das Medikament seit nunmehr 26 Nächten (also knapp 4 Wochen), 30mg seit 11 Tagen und 45mg seit lediglich 3 Tagen.

Zwei Wochen muss bzw. werde ich noch warten auf Anraten der Neurologin, wohl auch weil das Medikament bei mir recht anormal wirkt. Zudem trat eine Müdigkeit in der früh erst seit vorgestern auf, und dass wie gesagt nach damals bereits dreiwöchiger Einnahme.

i.k3aaxki


Wahnsinn, da sage ich meine Konzentration wäre besser und liefere so einen Text mit etlichen Rechtschreibfehlern ab. Sorry! ":/

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