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Ein eventuelles Problem mit meiner Therapeutin

H=ami*lxa


Hast du angesprochen, dass dir dein Vorgehen generell nicht gefällt?

Kannst du dir vorstellen,die Thera zu wechseln?

s.chnecCke1x985


Natürlich sollte man versuchen, sein Leben erfüllend und produktiv zu gestalten. Allerdings kann eine Erwartungshaltung des Therapeuten auch kontraproduktiv sein. Nämlich genau dann, wenn ein Patient gewisse Erwartungen nicht erfüllen kann und es dadurch zum Stillstand und extremer Frustration in der Therapie kommt.

Ich bin z.B. auch an der Haltung gescheitert, dass mein Therapeut gar nicht in Betracht ziehen konnte, dass ich meinen Studienabschluss nicht mache / schaffe. Ich habe jetzt 3 verschissene Jahre dran rumgeeiert, konnte die Blockade in meinem Kopf diesbezüglich aber in keinster Weise lösen. Seit ich an meiner Persönlichkeitsstörung erkrankt bin, haben sich meine Interessen und meine Realitätswahrnehmung verschoben, durch die starken Medikamente, die ich brauche um eine akzeptable Stabilität zu erreichen leidet meine Konzentrationsfähigkeit. Ich KANN aus diesen Gründen keine Diplomarbeit schreiben. Punkt.

Es wurde aber in der Therapie niemals ein Plan B erarbeitet. Ebenso in Bezug auf meine Arbeitsfähigkeit (kann mir nur schwer einen 9-to-5-Job vorstellen): Die Gesellschaft, also auch der Therapeut, erwartet diese Fertigkeit.

Ich habe sie einfach nicht. Ich bin in dieser Weise durch meine psychische Krankheit behindert und eingeschränkt.

Warum kann mich ein Therapeut nicht genau da abholen, wo ich stehe? Ich bin wichtig in der therapeutischen Arbeit, und nur ICH.

Skchl\itXzaugxe67


Die Therapie ist gerade ziemlich kompliziert für mich zu bewerten. Meine Therapeutin hat es gern wenn man macht was sie will. Wenn ich wiederspreche oder ein Problem damit habe meint sie immer dass sie nicht mit mir Diskutieren will. Ich bin einmal 5 Minuten zu spät gekommen und konnte in ihrer Tür gleich wieder rumdrehen. Sobald man sich verspätet lässt sie die ganze Stunde ausfallen. Sie sagte dass sie eine Minute Verspätung noch akzeptiert aber bei 5 Minuten macht es keinen Sinn mehr die Stunde zu beginnen. Ihr kann es doch eigentlich egal sein. Wenn ich zu spät komme verliere ICH Therapiezeit und nicht sie. Ich hab doch ein Recht darauf die Stunde zu beginnen egal wie lange diese dauert.

Ein Therapeut weiß genau, warum er genau solche Bedingungen stellt. Und nicht rumdiskutiert. Genau das gehört zu einer Therapie, dass man ja etwas ändert und die schlurfigen, ich kann jetzt nicht und erst recht will ich nicht und pünktlich muß ich auch nicht sein, weil es der/dem ja egal sein kann....

Das lernt ein Therapeut nach dem Studium in seiner zumeist klinischen Ausbildung als erstes, genau so zu handeln. Es als persönlichen Angriff zu werten, ist völlig unsinnig....

Und wenn Patient nicht willig ist, an sich zu arbeiten und genau das zu tun, was das Verhalten ändert, ist der Therapeut durchaus auch dazu berechtigt, genau das so zu sagen oder auch Geld zu fordern, wenn man nicht kann oder zu spät kommt. Es ist Teil des Vertrages.

Und wenn man ihn nicht einhält, ist schließlich nicht der Therapeut schuld.....

Entweder ist der Leidensdruck so groß, dass man alles dafür tut, dass sich durch eine vom Therapeuten vorgeschlagene Weise etwas ändert oder aber man schimpft einfach nur und es ist wie mit dem Hahn auf dem Mist: das Wetter ändert sich oder es bleibt wie es ist.

a5ug2D33


Bezahlt die Krankenkasse die Therapie? Wenn ja, dann lass dir für das zurückliegende Quartal von ihr eine Aufstellung über die von ihr gegenüber der Kasse abgerechnete Leistungen geben. Ist gesetzlich verbrieftes Recht. Warum du es haben willst ist nicht ihre Sache. Da gibt es kein Diskutieren! Und dann vergleiche auch, was mit den Stunden gewesen ist, die wegen Zuspätkommens ausfielen.

SIuNnflowzer_x73


40€ Ausfallhonorar sind ungewöhnlich... relativ hoch!

Außerdem machen viele Therapeuten bei Krankheit eine Ausnahme – wenn es nicht zur Gewohnheit wird. Krankenschein hin oder her; hat aber auch was mit Vertrauen in den Patienten zu tun.

Und:

Ziele von Patient und Therapeut sollten schon übereinstimmen. Ja, es gibt Dinge, von denen Patienten nicht begeistert sind. Dann sollte man aber daran arbeiten, dass der Patient wirklich versteht, WARUM es sinnvoll ist. Und gemeinsam die Hindernisse "wegarbeiten". Das hat sicherlich seine Grenzen. Ist letztlich schwierig – der Patient soll schon raus aus seiner bequemen" Zone. Aber ebenso sollte der Therapeut Befürchtungen und Ablehnung ernst nehmen – und daran arbeiteh, um DANN den eigentlichen Schritt zu ermöglichen.

Also: Gewisse Härte: JA – aber auch gewisses Verständnis.

Wenn ich zu spät komme verliere ICH Therapiezeit und nicht sie. Ich hab doch ein Recht darauf die Stunde zu beginnen egal wie lange diese dauert.

Bei mehr als 10 Min. Verspätung kann bei Stunden-Takt die gesetztliche Mindestzeit von 50 Min. nicht eingehalten werden. DANN muss der Therapeut quasi wegschicken. Der Therapeut macht sich strafbar, wenn er eine so kurze Sitzung abrechnet. Die Alternative wäre eine Splittung in 2x 25, um die 50 Minuten legal abzurechnen.

Jeder kann mal zu spät kommen... kann passieren. Ist menschlich. Aber Therapie sollte einem wichtig sein. Und man geht ja auch zur Schule oder Arbeit pünktlich. Und selbst wenn man es aktuell nicht kann, sollte man Therapie wenigstens ernst nehmen und versuchen, pünktlich zu erscheinen.

SaunfxlowerY_x73


@ aug:

Die Auflistung wird nicht viel hergeben. Es reicht schlichtweg der Abgleich, wie viele der bewilligten Therapiesitzungen noch übrig sind. Das reicht völlig aus – viel mehr kann ein Therapeut eh nicht abrechnen. Und man sollte IMMER selber die Sitzungen durchnummerieren für sich, um selber einen Überblick zu haben.

a$lonexa'thoxme


@ Schlitzauge67

Ich bin nicht mit Absicht zu spät gekommen. Ich bin bisher auch nur einmal zu spät gekommen. Wenn ich einen Crashkurs will kann ich auch zum Bund gehen. Da braucht man keine Therapeutin. Man sollte erstmal mit Samthandschuhen anfangen und im Velauf der Therapie das Tempo erhöhen.

Ich mach ja Dinge die die Therapeutin will. Ich gehe z.B. zur Ergotherapie weil sie es will. Es gibt aber einfach Sachen die eine Nummer zu groß sind. Ich habe in meinem Leben nichts anderes kennen gelernt als meine Probleme. Ich bin seit meiner Kindheit damit aufgewachsen. Ich hatte keine Jugend wie andere. Ich habe jeden Tag alleine in meinem Zimmer verbracht. Wenn man über 10 Jahre damit aufwächst macht man es unbewusst zu seiner Persönlichkeit. Irgendwann wird es ein Bestandteil des Charakters. Die Angst bzw. die Hemmungen sind dann oft größer als ein Trieb des Therapeuten. Man hat eine Denkweise die stark verankert ist. Der Meinung zu sein man zwiebelt seine 25 Sitzungen runter und der Patient ist bereit für das Leben ist recht naiv oder?

Ich mache was in meiner Macht steht. Ich verlange auch nicht dass ein Fahrschüler gleich bei einem 24-Stunden-Rennen mitmacht. Er muss erstmal lernen wie man das Fahrzeug startet und fährt.

schnecke1985 hat es schon recht gut beschrieben. Einem Therapeuten sollte die Zeit egal sein. Auch was die Gesellschaft will kommt viel später dran. Es sollte darum gehen zu ergründen warum es das Problem gibt, was es auslöst und wie man individuell mit dem Patienten eine Lösung findet. Man kann nicht einfach nach Protokoll gehen weil es bei 80 Prozent der Patienten funktioniert. Was ist wenn ich zu den anderen 20 Prozent gehöre bei denen man individueller werden muss? Falle ich vielleicht durch das Rost weil Protokoll A bei mir nicht funktioniert?

ailone"athxome


@ Sunflower_73

Die 40 Euro hat sie begründet mit einem Stundenhonorar von 80 Euro. Wenn eine Stunde ausfällt bleibt sie auf 80 Euro Verlust sitzen. Sie hat sich damit feiern lassen das sie ja großzügig wäre und die Hälfte selbst übernehmen würde. So hat sie mir die 40 Euro erklärt. Sie weiß aber genau das ich 0 Euro Einkommen habe und alt aussehe wenn sie 40 Euro haben will. Dann komm sie mit entweder 40 Euro oder die Therapie ist vorbei.

almyxle


ist völlig in Ordnung, wie deine Therapeuten es mit den verpassten Stunden macht. Du hast mind. 24 h vorher abzusagen, ansonsten übernimmst du die Hälfte, da kannst du nichts gegen machen.

Und das du 0 Euro Einkommen hast, ist nun wirklich nicht ihr Ding, denn du mußt deine Zeit besser planen. Sie muss es ja auch. Stell dir mal vor, die Patienten kommen wann sie wollen, die Frau würde kaum Einnahmen haben ":/

Und du machst es nur einmal, weil es zu teuer ist.

ailon3eatxhome


Sie muss aber damit rechnen dass ich das Geld nicht habe wenn sie es will. Wenn sie von Anfang an meine finanz. Situation kennt weiß sie genau wenn sie sich da ins Haus holt. Das Gesundheitssystem ist nicht gerade prächtig wenn jemand ohne Geld keine Therapie machen kann da er die Ausfälle nicht finanzieren kann.

abmylte


Sie muss aber damit rechnen dass ich das Geld nicht habe wenn sie es will.

du hast einen Vertrag mit ihr gemacht und mußt dann damit rechnen, dass du eine Rechnung bekommst, wenn du sie nicht begleichst, klagt sie den Betrag ein.

So einfach, wie du es dir machst, ist es nicht.

Ist nix anderes, als würdest du ein Handy-Vertrag machen, den du mal nicht zahlst. Glaubst du wirklich, da wird auf deine wirtschaftlichen Verhältnisse Rücksicht genommen ?

Es ist tierisch ärgerlich, wenn du mal wirklich krank bist und nicht rechtzeitig absagen kannst, aber hattest du nicht auch geschrieben, dass sie statt der 40Euro ein Attest akzeptiert? Dann hast du doch eine Lösung.

ajlone8axthome


Ist jetzt von mir vielleicht zu viel Polemik aber wenn sie was Einklagen will, woher soll denn das Geld kommen? Bei gibt es nichts zu holen. Im Grunde genommen bin ich besitzlos da alles meiner Mutter gehört.

Wenn sie es wirklich nötig hätte das Geld einzuklagen wäre sie doch charakterlich eine arme Person. Die macht bei einem Honorar von 80 Euro pro Stunde im Monat so viel Kasse das ihr Geld nicht fehlen würde.

Ich will nochmal sagen das ich nicht ständig Termine ausfallen lasse. Wenn es zum Ausfall kommt ist es eher selten.

aimxyle


Ich will nochmal sagen das ich nicht ständig Termine ausfallen lasse. Wenn es zum Ausfall kommt ist es eher selten.

das glaube ich dir, aber selbst einmal ausfallen lassen kostet 40Euro und die hast du nicht. Wenn du merkst , du wirst krank, solltest du anrufen und vorsichtshalber den Termin absagen. Wenn du es nicht machst oder zu spät kommst, hat sie das Recht das Geld oder ein Attest einzufordern.

a:mylxe


ach Mist, zu früh abgeschickt.

Wenn sie es wirklich nötig hätte das Geld einzuklagen wäre sie doch charakterlich eine arme Person. Die macht bei einem Honorar von 80 Euro pro Stunde im Monat so viel Kasse das ihr Geld nicht fehlen würde.

nein, dein Verhalten ist kindisch. Du hast einen Vertrag mit ihr, sie erbringt dir gegen Geld eine Leistung. Wenn du die Leistung nicht haben willst, mußt du ihr das fristgerecht sagen (also 24h vor einem Termin).

Ansonsten hat sie Recht und ist charakterlich überhaupt keine arme Person. Du solltest schnellstens lernen, dass du im Unrecht bist.

agug{23x3


Such dir einen Psychotherapeuten, der vorher 12 Jahre in der Armee gedient hat.

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