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Das Leben in der WG macht mich fertig

S}caryo


Ich rate nur von meinem Wohnheim ab. Teuer, und als ich einzog, habe ich erst realisiert, was da im argen lag... An dem Schimmelbefall kämpfen die heute, n halbes Jahr später noch.

Ich empfehle eher Einraumwohnung, aber Wohnheim ist oft unpersönlich. Hab aber auch das Gegenteil gehört, dass es sehr billige gibt (8er zum Beispiel), man da aber auch nur "Zellenklos" hat (finde ich persönlich nicht sehr schön) und man sich eben nicht so wirklich untereinander kennt... Achso, und eine meinte, dass dass es in ihrem Studiheim sehr geregelt abläuft, mit Putz und Strom und Mietplan.

Und selbst in meinem Studentenwohnheim schaue ich neidisch auf die Party-WG nebenan und bin traurig, dass ich nicht mitfeiern kann... Und dann macht es den Eindruck, als sei meine WG die Einzige, die nicht dabei ist. Und als wäre meine WG die Einzige, in der sich die Mieter nicht miteinander verständigen. Denn von 3 anderen WGs im Haus hörte ich schon, es sei alles bestens und die Mitbewohner seien soooo symphatisch und man macht auch was zusammen... Mir ist sowas wichtig, und es fehlt hier einfach.

KNadhiOdya


Interessierst Du dich etwa für technisch orientierte Fächer? Sicher nicht. Im Gegensatz zu dir kann ich mit meinen Interessen jedoch etwas erreichen. Ich erstelle Produkte, berate Kunden und betreue Projekte. Was kannst Du? [;-)] Die Bibel auswendig?

;-D ;-D ;-D

Dass Geisteswissenschaften mehr als Theologie beinhalten, ist Dir aber schon aufgefallen? Du solltest Dic darin üben, auch Informationen zu verarbeiten, die nicht auf einem Übungsblatt präsentiert werden! ;-)

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Ich habe mittlerweile ein interessantes Wohnheim gefunden, das auch Einzelwohnungen anbietet. Zwar etwas teurer als hier, aber bezahlbar. Jetzt bleibt zu hoffen, dass da was frei ist!

Da würde ich erstmal prüfen, wie die Einzugsbedingungen sind. Wenn Du z.B. Student sein musst, um da zu wohnen, jedoch auch selbstständig tätig bist (also wenig Zeit hast), könnte es stressig werden, wenn Du Dein Studium beendest und dann quasi zeitnah rausgeworfen wirst.

Da wäre doch in meinen Augen die Untermieter-Option zu bevorzugen, wo die Vermieter nicht interessiert, was Du für einen beruflichen Status hast.

Das gibt es ja auch immer wieder mit Häusern, die als Geldanlagen betrachtet werden, also man wont nicht mit dem Vermieter Tür an Tür.

S]andr8a200x6


Ja aber siehste, kamikaze, so selten das anscheinend passiert, auch du erzählst von Messis und Kiffern, und ganz ehrlich, allein diese Möglichkeit reicht mir da um zu sagen, nee mag ich nicht ]:D

Ich glaube auch dass ich diese Grundgelassenheit und Hygienetoleranz nicht habe. Meine Mutter ist bei uns ausgezogen, als ich 15 war. Ich hab dann versucht, das mit dem Haushalt möglichst gut zu übernehmen und unter Kontrolle zu halten, mit Bruder und Papa, die niemals den Sinn eines Mikrofasertuchs kapieren werden.. wenn ich jetzt hier ausziehe, dann brauch ich das nicht im Anschluss wieder mit fremden Leuten.. dann will ich endlich mal meine eigene Wohnung.

Andere haben beim Auszug von daheim andere Motive und Prioritäten. Ich sage mir halt, lieber das kleinste Loch, das dafür MEINS ist, als eine WG wo ich nichts an den anderen ändern kann und mich totärgere... ich hab ja bisher auch schon Wohnungen von Kommilitoninnen gesehen, boah wie es da teilweise aussah, niemand fühlte sich für etwas zuständig und Putzpläne funktionierten gerade mal 2 Wochen lang...

K(ami2ka;zi08x15


Ich bin auch Raver und nehme keine Drogen.

Deswegen kann sich doch der Raver von Kamikaze trotzdem alles mögliche eingebaut haben ":/

Scheint mir also eher eine persönliche Erfahrung, als ein Vorurteil zu sein. Ich hatte mal nen kleptomanen Pfarramtsstudenten – der war auch ulkig.

K&ad7hid~ya


Die Tiere müssen dafür nicht sterben, oder?

Doch, aber sie leben unter humanen Bedingungen.

Schau mal, Du kannst den Markt nur durch Deine Kaufkraft verändern. Du als Protest-Vegetarier fällst damit raus – kein Schwein weiss, dass Du aus moralischen Gründen auf Fleisch verzichtest und nict aus religiösen oder anderen Gründen. Du meinst, Du veränderst die Welt zum Besseren. Tatsächlich würdest Du VIEL mehr bewirken können, wenn Du seltener Fleisch kaufst, aber dafür "teureres", weil von Tieren unter anständigen Lebensbedingungen.

Dadurch, dass Du aus purem Protest keinen Anteil am marktwirschaftlichen Geschehen nimmst, verbaust Du Dir auch die einzige wirksame Chance, Einfluß zu nehmen. Wenn alle Protest-Vegetarier 2 x im Monat beim Biometzger kaufen, wirkt das viel unmittelbarer und nachaltiger als wenn ihr die Hände verschränkt und allen Leuten Moralpredigten haltet, in dem Fall verändert ihr das Marktgeschehen nicht wirklich.

SVcaxro


Kadhiya, ich habe mal was von Wirtschaft durch deinen Beitrag verstanden, danke!

Stimmt... Wenn sie gar kein Fleisch kaufen, dann gibt es weniger Leute, die sich für gutes Fleisch einsetzen.

Aber jeder trotzdem so wie er will, dann soll er sich aber nicht hinstellen und sagen, dass er etwas daran ändert. Richtig ist trotzdem, dass wenn es flächendeckender Veganer geben würde, generell weniger Fleisch gebraucht würde. Aber ein derartiger Umstellungsprozess in der Landwirtschaft kann Jahre dauern.

Können wir das Thema jetzt vielleicht lassen oder müssen wir weiter über Tiere und Veganer und die Wirtschaft reden? :)_

mronnxom


Dass Geisteswissenschaften mehr als Theologie beinhalten, ist Dir aber schon aufgefallen? Du solltest Dic darin üben, auch Informationen zu verarbeiten, die nicht auf einem Übungsblatt präsentiert werden!

Auf einem Übungsblatt bekommt man nichts präsentiert. Man erarbeitet sich die Inhalte selber. So lernt man! Weiß ja nicht, wie das bei einem Geisteswissenschaftenstufium ist. Recht locker, wenn man den Gerüchten glauben schenken darf. Deshalb studiert das auch jeder.

Da würde ich erstmal prüfen, wie die Einzugsbedingungen sind. Wenn Du z.B. Student sein musst, um da zu wohnen, jedoch auch selbstständig tätig bist (also wenig Zeit hast), könnte es stressig werden, wenn Du Dein Studium beendest und dann quasi zeitnah rausgeworfen wirst.

Jo, danke für den Hinweis.

Doch, aber sie leben unter humanen Bedingungen.

Um dann geschlachtet zu werden. Super :-) Welch erfülltes Leben.

Deine Kaufkaft-Theorie klingt interessant, aber ich verstehe nicht, weshalb mein nicht vorhandener Fleischkonsum sich nicht auf den Markt auswirken soll. Einer weniger, der Fleisch isst => Weniger Nachfrage => weniger wird produziert.

Wo ist mein Denkfehler?

STch}warFzerxTee


Können wir das Thema jetzt vielleicht lassen oder müssen wir weiter über Tiere und Veganer und die Wirtschaft reden?

Ich finde das Thema interessanter als das Ursprungsthema, das sowieso schon ausgeschöpft wurde. Der TE ist ja auf der Suche nach einer neuen Wohnung ]:D

KhadhiPdyxa


Echt jetzt? |-o Dabei fällt das auch unter Geisteswissenschaften... und ist nicht mal mein Studienfach ;-D

Dann gebe ich nocmal zu bedenken dass man bei studentischen Wohnheimen auf die Modalitäten achten sollte. Wenn man erstmal selbstständig ist bis zu einem festen Job (oder auch wenn man direkt einen kriegt), ist es doch einfac schöner, wenn man bei Bedarf in seiner Wohnung einfach wohnen bleiben kann, als dass man dann aber schnell-schnell raus muss, weil der Atudentenstatus nicht mehr gilt.

Außerdem sind die Wohnheime, die ich kenne, trotz Einzelwohnungen auch nicht gerade geräuschsarm. Durch die Größe der Wohnkomplexe ist es teilweise anonymer und dementsprecend auch weniger rücksichtsvoll.

Ob die störende Musik jetzt aus dem benachbarten WG-Zimmer oder der benachbarten Einzelwohnung rüberschallt, dürfte relativ egal sein. Ein Freund von mir hat mal in einem Studentenwohnheim gewohnt – war auch nicht gerade leise.

Und falls die Wände gut isoliert sind (was bei seinem der Fall war), trampeln Tag und Nacht Leute durch Treppenhaus, die zu allen möglicen Zeiten von Uni, Bibliotek oder Party machen nach Hause kommen, dementsprechend müde, genervt und/oder betrunken und schön die Zwischentüren knallen lassen, über die Flure schreien oder sonstwas.

bezüglich Lärm ist es also evt keine Verbesserung, wenn man da empfindlich ist.

S.chMwYarzexrTee


Einer weniger, der Fleisch isst => Weniger Nachfrage => weniger wird produziert

Dann wird halt mehr exportiert, den Veganismus ist in meisten Entwiklungsländern recht unbekannt.

Ich finde es auch besser den Anteil der Nachfrage in Richtung gutesfleisch zu ändern als gar kein Fleisch.

m]onnoxm


Ok, Wohnheime sind also keine sooo gute Idee.

Dann wird halt mehr exportiert, den Veganismus ist in meisten Entwiklungsländern recht unbekannt.

Im großen und ganzen ist es dann aber doch trotzdem ein Verbraucher weniger. Exportiert wird auch, wenn ich Fleisch essen würde.

Suhirtr vonq Aud>iolith


Man erarbeitet sich die Inhalte selber. So lernt man! Weiß ja nicht, wie das bei einem Geisteswissenschaftenstufium ist. Recht locker, wenn man den Gerüchten glauben schenken darf. Deshalb studiert das auch jeder.

Äääähm.. nein. Ich kämpfe mich gerade durch mehrere (hauptsächlich philosophische) Texte, die mir auch niemand erklärt und alles andere als leicht sind. Also lerne ich auch "richtig". Jetzt wirst du mir doch wieder ein wenig unsympathisch ;-)

Zum Thema Veganismus halte ich mich jetzt lieber raus %-|

m`onn_odm


Na und ich geh jetzt ins Bett und philosophiere noch ein wenig :-P

EBhembaliger Nlutzer^ (#395941x)


Ich habe mittlerweile ein interessantes Wohnheim gefunden, das auch Einzelwohnungen anbietet. Zwar etwas teurer als hier, aber bezahlbar. Jetzt bleibt zu hoffen, dass da was frei ist!

das sei deinen mitgewohnern gewünscht. und nochmal, ich hasse unordnung und dreck wie die pest, bin selbst sehr ordnungsliebend... aber den charakter ist unzumutbar... :=o

KDadhixdya


Auf ausdrückliche Nachfrage des TE , danach schreib ich nur noch zu Wohnungssuche

Deine Kaufkaft-Theorie klingt interessant, aber ich verstehe nicht, weshalb mein nicht vorhandener Fleischkonsum sich nicht auf den Markt auswirken soll. Einer weniger, der Fleisch isst => Weniger Nachfrage => weniger wird produziert.

Wo ist mein Denkfehler?

Der Markt reguliert sich selbst durch Angebot und Nachfrage. Wenn die verwerfliche Art von Landwirtschaft mehr Tiere hält und schlachtet, böse gesagt: mehr Fleisch produziert und die Discounter mehr einkaufen, muss dass auch losgeschlagen werden.

Sinkt die Nachfrage (was bei einigen Protestvegetariern m.E. nicht der Fall wäre, aber das ist jetzt mal zu vernachläössigen) hat man trotzdem das Fleisch da. Und wie immer, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt, wird am Preis gesenkt – was natürlich die Nachfrage wieder ankurbelt.

D.h., Leute, die aufgrund von geringem Budget eher weniger Fleisch konsumieren, kaufen vermehrt Fleisch, weil es schön billig ist. Da nicht nur diese, normalerweise wenig Fleisch kaufende Schicht auf solche Anreize anspringt, dürfte der Fleischkonsum unter diesen Bedingungen gleich bleiben oder sich sogar vermehren.

Menschen sind Gewohnheitsstiere, von den jetzt-gerade-mehr-Fleisch-Esser kommen welche auf den Geschmack und bleiben "hängen", auch wenn sich die Preise wieder nach oben angleichen.

Zudem: während der Phase, in der der Wegfall der Vegetarier (Deine These, dass es was ausmacht) aufgefangen wird durch Preisanreize, ist der preisliche Unterschied zu "anständig produziertem Fleisch", d.h. Tieren aus anständiger Tierhaltung, umso größer. Menschen könnten dazu verleitet werden, aufgrund der größeren Preisdifferenz doch mal oder fürs erste auf das billigere, unter schlechteren Bedingungen erlangte Fleisch zurückzugreifen...

... wohingegen sich bei einem veränderten Verhalten der Protest-Vegetarier die Lage anders darstellen würde. Da merkt man dann zwar, dass der "konventionelle" Fleischkonsum zurückgeht, bemerkt jedoch gleichzeitig einen Anstieg bei dem teuren Bio-Fleisch, was in einen ursächlichen Zusammenhang gebracht wird – anders als beim vollkommenen Wegfall der Protest'ler in der Statistik.

____

Im Prinzip ist es dasselbe wie in der Politik: Abstimmung mit Füßen – Abstimmung mit Geld.

Keinen Anteil nahmen ist das Negativste, was man machen kann. Wer nict zur Wahl geht, weil er sich zwischen SPD, CDU, FDP und Grünen nicht entscheiden kann – oder gar aus Protest gar nicht zur Wahl geht – wird nicht als Protest-Verzichter wahrgenommen, sondern als "desinteressiert", wofür es viele Gründe geben kann. Zudem: jede fehlende Stimme bei einer der oben genannten Parteien stärkt die (rechts-)radikalen Parteien. Jede Stimme, die an einer oben genannter "gemäßigter" Parteien geht, hat schon alleine den Zweck, dass die Stimmen der Neo-Nazis etc "weniger wert" sind, weil prozentual mehr Stimmen im Topf sind...

Äems, ja.

Und jetzt Silencio :-X

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