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Depressionen!? Diplom schreiben fast unmöglich

DWef+endexr86


in der bibo fühl ich mich nich so wohl. hab probleme mit menschen, also ängste entwickelt. geh ungern vor die tür usw. ich mach das zwar, weil ich weiß das ich es machen muss, aber gern mach ich das im moment nicht. ich würde gern mehr an meiner diplomarbeit machen, wenn ich könnte ...! es geht nur einfach im moment irgendwie nicht. irgendwie fällt es mir schwer sätze zu bilden und mich überhaupt zu motivieren. mit dem durchmachen is so eine sache. ich bin den ganzen tag schon müde und kann mich sicher schlecht wachhalten. das gefühl der überspannten überwachheit kenn ich. kann mir aber echt nicht vorstellen, das ich nach 3 stunden schlaf aufstehen kann.

D~efe,nder86


achso, warum ich nicht gern vor die tür gehe: ich erschrecke sehr schnell und bei alltäglichen geräuschen. damit hat damals alles angefangen. schlepp das ja schon fast 2 jahre mit mir rum.

g3atxo


allerdings sagte er mir, das er nicht so recht weiß wie er mir helfen kann.

Wenn er dir nicht helfen kann, dann kannst du dir den Weg zu ihm auch sparen. Such dir einen anderen Therapeuten.

Ansonsten denke ich auch, dass ein Urlaubssemester dann sinnvoll sein kann, wenn du es dazu nutzt wieder gesund zu werden. Die Uni wird entsprechende Einrichtungen haben um dich bei der Problematik zu beraten und zu unterstützen.

DKefendxer86


ich werde mich an der fachhochschule informieren ob es eine beratung gibt. bis jetzt habe ich noch die hoffnung, das er mir helfen kann. ausserdem komme ich dann mal aus dem haus. das ist wohl der hauptgrund warum ich dort noch aufschlage. ich habe mich belesen und denke das eine ursachenforschung bei mir nichts bringt und ich eine kognitive verhaltenstherapie benötige. allerdings ist der psychologe noch nicht drauf gekommen. ich muss ihn einfach mal drauf ansprechen.

a*.fisYh


Tu das, beides: Dich informieren und den T. ansprechen. Viel Erfolg!

D*efenMdxer86


mach ich, hab dienstag wieder einen termin. jetzt hab ich erstmal die beratungsstelle der Fachhochschule gefunden und eine mail gesendet. vielleicht bringts ja was. danke euch

F~ran[ca


Antidepressiva nehmen ist zuerst das Wichtigste.

ao.fixsxh


Antidepressiva können eingesetzt werden, wenn feststeht, dass eine Depression vorliegt. Ansonsten helfen die Teile auch nicht unbedingt beim konzentrierten arbeiten, ich konnte unter ADs noch schlechter arbeiten als ohne.

D#e_fendCer8x6


bis jetzt habe ich AD's abgelehnt, weil die rückfallquote höher ist als ohne. ausserdem sind die nebenwirkungen nicht gerade berauschend, oder eben doch. ich steh eh nicht so auf pillen. es liegt eine depression vor, allerdings war sie sehr leicht und wird immer schlimmer. nur das veranlasst mich nicht irgendwelche pillen zu nehmen. wenn es sich vermeiden lässt und ich keine selbstmordgedanken habe, dann werde ich auch nie sowas nehmen, egal wie lange ich brauche um mich wieder in den griff zu bekommen.

a[.WfMisxh


Kann ich gut verstehen, aber einen Rausch bekommt man von den handelsüblichen ADs nicht. Die Wirkung ist auch weniger stimmungsaufhellend als stabilisierend - richtig gemerkt, wie anders es mir mit den ADs ging, hab ich erst, als ich sie spontan in Eigenregie abgesetzt hab und dann daran erinnert wurde, wie tief runter man so stimmungstechnisch kommen kann. Ups :=o Nebenwirkungen können auftreten, ja.

SPoWiJeI=cxh


Kleine Frage: Wie weit bist du denn mit deiner Arbeit?

Bei meiner Magisterarbeit war das Literatur-suchen und ordnen, gliedern und Zitate raussuchen die schwerwiegendste Arbeit, erst DANN habe ich angefangen zu schreiben und das ging dann ratzfatz, weil ich genau wusste, was ich sagen will und in welcher Reihenfolge...

Vielleicht ist es hinsichtlich der DA (!) gut, das eigene Konzept nochmal aufzugreifen? :-)

Ich hab damals mit Citavi gearbeitet, das verwaltet Literatur einfach super, man kann Gliederungen erstellen etc – dann kamen die Sätze auch von alleine :)

D{efendoer8x6


naja, ich hab vielleicht 20 seiten zusammen, allerdings nur stichpunkte. literatur hab ich zusammen und überschriften sind auch vorhanden. es fällt mir einfach schwer sätze zu formulieren und mir das ganze zu merken. deswegen kann ich mir auch nich vorstellen, das ich das ganze danach verteidigen kann, da ich ja fast alles vergesse.

Crindere0lla68


@ Defender 86

Was würdest du denn in dem Urlaubssemester machen wollen? Wofür würdest du es nutzen, hast du da konkrete Vorstellungen – evtl. welche in der Richtung, die dich auch aus deiner Depression "rausreißen" könnten? Denn dieses momentane alleine-vor-sich-hinbröteln mit der Diplomarbeit, verbunden mit den Insuffizienzgefühlen, weil dich Konzentrationsprobleme zusätzlich behindern und du kein befriedigendes "Vorankommen" spürst, scheint mir eine Sackgasse zu sein.

Uni-Beratungsstelle ist schon mal gut :)^

D&efaendexr86


naja, ich würde eben das machen was mir spaß macht. meine hobbies und vor allem viel sport, welchen ich zur zeit 3 mal die woche mache. das hilft mir wenigstens ab und zu mal den kopf frei zu bekommen. an die beratungsstelle habe ich mich schon gewendet. leider sind semesterferien, auch für die beratungsstelle. kotz, sag ich da nur!

ZGwackx44


bis jetzt habe ich AD's abgelehnt, weil die rückfallquote höher ist als ohne.

Wenn das so wäre, dürften ADs bei uns gar nicht verkauft werden. Aber zunächst einmal würde ich das Pferd nicht von hinten aufzäumen: Vor einer medikamentösen psychiatrischen Behandlung oder einer Psychotherapie sollte eine körperliche Untersuchung stehen, damit man nicht jahrelang erfolglos in der Psychoecke herumlaboriert nur, weil eine körperliche Ursache übersehen worden ist. Wie steht es mit Eisen (Ferritin), Vitaminen (B12, D), Schilddrüse (Unter-funktion?). Erst nach einem solchen Check ohne Befund befaßt man sich mit der Frage, ob eine psychische Ursache vorliegt. Symptome aus meiner Erfahrung: innere Leere, verminderte Belastbarkeit, Entscheidungsschwäche, abrupte Stimmungswechsel, "das Leben ist so beschwerlich", Introvertiertheit, Sozialphobie, Schlafstörungen, Libidoverlust, evtl. Suizidgedanken. Wenn Du an einer Depression leidest, scheinen mir Besuche bei einem Psychologen, der sichtlich kein für Dich geeignetes Konzept hat, verlorene Zeit. Bei einem Psychiater mit einem guten Händchen für Dich würdest Du weniger Zeit verlieren. ADs könnten übrigens auch gegen Deine Ängste wirken. Wenn Du Johanniskraut bevorzugst, könntest Du es ja damit probieren – soll bei leichten bis mittelschweren Depris wirken, hat allerdings einen besonders lange verzögerten Wirkungseintritt, macht unter Umständen photosensibel, hat zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Medis; empfohlene Dosis 3 x 300-350 mg, darunter wirkungslos. Natürlich gibt es auch die "normalen" ADs; wenn Du etwas stöberst, wirst Du hier viele Fäden finden, worin user berichten, dass sie ohne AD wohl nicht aus ihrem tiefen Loch herausgekommen sind. Ich bin selbst auf ADs angewiesen, aber beim Arbeiten haben sie mich noch nie gehindert.

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