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Fast vergewaltigt worden

Cjhi7Quintaxa hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich bin weiblich und 22 jahre alt. gegen anfang letzten jahres war ich feiern mit freundinnen und wirklich ziemlich betrunken. ich trinke eig so gut wie gar nicht, aber an dem abend war es vorbei mit mir. ich war so weg dass ich nicht mehr grade aus gehen konnte und nur durch meine freundinnen nachhause gefunden habe.

jedenfalls wollte ich dann irgendwann nachhause vom feiern und fuhr mit 2 freundinnen in der gleichen bahn nachhause. ich hing wirklich wie eine leiche in der bahn...also man konnte mir ansehen, dass ich nicht mehr zurechnungsfähig war. als es so weit war stieg ich dann die bahn aus und ging das stück alleine zu meinen eltern nachhause. hierzu muss ich noch sagen, dass die ganze strecke von der rechten seite nur aus friedhofgelände besteht und die linke von der autobahnmauer - also keine häuser/leute.

auf dem weg bemerkte ich dass hinter mir jemand ist, das kam mir schon komisch vor weil da sonst nie jemand lang geht, aber ich dachte mir er wird nur an mir vorbei gehen und sonst nichts. aber dann hörte ich wie die schritte schneller wurden und näher hinter mir waren, dachte mir aber immer noch nichts bei. und aufeinmal wurde ich auf den boden geworfen, ich bin hingefallen und der hatte sich übermich gebeugt. ich hab geschriehen und versucht ihn zu treten aber er ging nicht weg. angefasst hat er mich auch, irgendwann hab ich aufgehört zu schreihen weil mich eh niemand gehört hätte, eig handelten es sich nur um ein paar minuten. ich hatte SO EIN GLÜCK! das da jemand mit seinem auto stand, es war 4 uhr morgens! und da war jemand im auto drinnen, das verstehe ich immer noch nicht. warscheinlich hatte ich einen riesen schutzengel. aufeinmal lief der typ über mir weg und ich war total perplax und verstört und ich wollte nachhause liefen, bis ich gesehen habe das auto gegenüber die scheinwerfer an hatte und da ein mann rauskam und mich fragte was da los war und ob er mich nachhause bringen soll. aber keine ahnung, ich war so verängstigt das ich kein vertrauen zu dem mann hatte und einfach nachhause gelaufen bin.

zuhause angekommen hab ich die ganze nacht durchgeheult und kein auge zu gemacht. ich hab am ganzen körper gezittert. meinen eltern habe ich nicht davon erzählt. manchmal habe ich phasen da denke ich dran und fange fürchterlich an zu weinen und denke mir, was bloß passiert wäre, wenn dieser autofahrer nicht gewesen wäre. aber manchmal bin ich auch total kalt und kann das nicht so wahr haben, dass mir das wirklich passiert ist. keine ahnung, total komisch...

was soll ich machen...?

Antworten
pMhal%aeonoIpsxis


Du kannst von großem Glück sprechen, dass nichts passiert ist. Eine Anzeige bringt nach dieser Zeit nichts mehr, zudem Du sicher keine Erinnerung hast, wie der Typ aussah, grad wenn er Dich von hinten überfiel..

Du kannst eins machen, versuchen dass Du therapeutisch unterstützt wirst und in Zukunft, Dich abholen lässt von der Disco oder direkt bis nach Hause fahren lässt. Bzw. weniger trinkst, wobei das nicht von sowas abhalten würde, muss ich jetzt auch dazu sagen. Du wärst aber nicht so stark außer gefecht, wie im betrunkenen Zustand.

c)papL-t=rägexr


Das tut mir sehr leid für dich, das dir so etwas schlimmes widerfahren ist, zum Glück ist ja, in dem Sinne, nicht "viel" passiert, aber das dieses Erlebnis dich jetzt hinterher läuft und du es nicht vergessen kannst, bzw. immer wieder dran erinnert wirst ist wohl nicht so prickelnd für dich,

vlt. solltest du dir mal professionelle Hilfe suchen, um die ganze Sache evtl. besser zu verarbeiten und hoffentlich vergessen kannst, :)* :)* :)*

LG

CghiQu:it@aa


also ich muss sagen, dass ich seit 2 wochen in therapie bin, aber nicht aus diesem grund. ich hatte bis jetzt 2 sitzungen, aber fühle mich nicht dazu im stande von dem vorfall zu erzählen, weil ich angst habe mir wird nicht geglaubt...

Pnetia


Deine Angst ist nicht berechtigt :)* . Solche Sachen passierern (leider!) jeden Tag und es sind unzählige Menschen gerade wegen solcher Sachen in Therapie. Das wissen auch die Therapeuten. Wenn Du meinst, dass es Dir helfen würde – spricht mit Deinem Thera darüber. :)*

SjprRitex200


Deine Angst ist nicht berechtigt :)*

??? ":/

Pjetixa


Ich meinte natürlich das hier:

weil ich angst habe mir wird nicht geglaubt...

'tschuldigung... |-o

p/halaeo2nopsKis


Also, ich denke ein guter Therapeut glaubt Dir. Es sind meist Außenstehende, die es runter spielen: "so schlimm wirds nicht gewesen sein, stell dich nicht so an!".. aber man sollte Betroffene ernst nehmen. Hab selbst Erfahrungen gemacht, allerdings ist es bei mir bis zum Äußersten gekommen...

Hab es niemandem gesagt, bis vor einigen Jahren. Die Reaktionen gingen auseinander von Schockstarre bis Gleichgültigkeit, weil kann ja nicht, weil ich normal weiter gelebt habe..

Sprich es an. Wenn man Dir nicht glaubt oder nicht hilft, ist der oder diejenige als Therapeut nicht der Richtige.

d1ibbxuk


was soll ich machen...?

Wenn du angetrunken bist, dann gehe nicht alleine heim. Lass dich von Freundinnen begleiten, oder kratz das Geld für ein Taxi zusammen, wenigstens für den letzten Teil des Weges.

Oder bitte deine Eltern dir ein Stück auf dem Weg von der Bahn entgegen zu kommen.

Es stimmt, dass ein Therapeut dir glauben wird. Wie schlimm dieses Erlebnis war, das kannst nur du alleine bewerten, denn du hast es leider erleben müssen. Niemand sonst. Halte die Ohren steif :)*

m0uskatnxuss


Es gibt gar keinen Anlass für den Therapeuten dir nicht zu glauben. Auch so Sprüche wie "Stell dich nicht so an, ist doch nix passiert" werden nie kommen. Du bist eine Klientin die sich auf Grund eines schlimmen Ereignisses psychisch und seelisch nicht wohlfühlt und es ist nicht seine Aufgabe einzuschätzen, ob das nun die Wahrheit ist, noch wie schlimm dieses Gefühl für dich ist. Er wird dich fragen wie schlimm es für dich war und wie es dir damit jetzt geht und du wirst ihm die Wahrheit sagen und dann weiß der Therapeut auch wie es dir damit geht. :)_

@:)

E7ngelbxelle


Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt. Mit 17 Jahren wurde ich fast vergewaltigt. Ich hab es damals alles ziemlich verdrängt. Vor Gericht hatte ich das Gefühl, die wollten mir nicht glauben. Alles geht mir immer wieder durch den Kopf. Was hab ich falsch gemacht. Ich weiß nicht, wie die Verhandlung ausgegangen ist. Seit Februar quäle ich mich mit starken Depressionen ( bekomme jetzt auch Antidepressiver). Ich habe ständig diese Bilder im Kopf. Dieser Abend verfolgt mich.... Ich kann nicht mehr. Ich bin in einer längeren Beziehung, aber habe große Probleme mich zu öffnen. %:|

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