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Emotionslosigkeit

NZahmen>losp88


@ Kleinewaldfee

Hm in meinem Umfeld ist keinem was passiert in letzter Zeit. Weiß nicht wie ich dann reagieren würde, aber allein schon wenn in denNachrichten, für andere schlimme, Meldungen kommen lässt mich das so ziemlich kalt.

Ich glaube nicht das sich das nur auf Fremde Personen beschränkte, wegen meiner Art ist auch meine letzte Beziehung in die brüche gegangen.

Das letzte was mich wirklich mitgenommen hatte war mit meiner ehemals besten Freundin, der Kontakt wurde immer weniger auf Grund ihres neuen Freundes und wir sahen uns gar nicht mehr obwohl wir in der selben Stadt wohnen. Naja ich kam dann immer mehr zu dem Entschluss das es eh besser wäre da sie (beruflich) nichts aus ihrem Leben macht. Und danach war mir so ziemlich alles egal-

Neid? So hab ich das noch nicht gesehen aber da könnte was dran sein, ich kann mir, zumindest finanziell, mehr leisten als meine Freunde.

@ enigmatic1606

Kein Problem, kann zu so später Stunde schon mal passieren. ;-)

Ja nur mir wird das schon eine ganze Weile gesagt nur reagiere ich erst jetzt darauf. Und irgendwann kommt man halt doch mal zum Nachdenken wenn das auf dauer einige behaupten.

1.to3


Du beschreibst dich als Gewinner. Dein Lebenslauf ist objektiv gesehen jedoch eher als Looser einzuordnen : 90 % der Personaler würden deine Bewerbung in die Ablage P schicken...

Dr. House würde dich in ein CT schicken nachdem du sagst, dass die Veränderung seit einem Jahr so ist.

N>a2menloes88


@ 1to3

Ich beschreibe mich nicht als Gewinner, ich schrieb das mir nicht alles in den Schoß gefallen, sondern schwer erarbeitet wurde. Lebenslauf? Du kennst doch nur das was ich hier geschrieben habe du kennst weder meine Qualifikationen, noch sonstige Erfahrungen. Also mein Personalchef, war begeistert von mir und davor der auch. Nach meiner Ausbildung hatte ich nie Probleme einen Job zu finden.

Wie gut das Dr. H. nur ein mittelprächtiger TV Arzt ist.

1rtox3


Du hast schlechte Schulleistungen und als Konsequenz eine zweijährige Lücke im Lebenslauf, weil dich niemand für ausbildungsfähig hielt. Sprich bereit waren, auch nur ein paar hundert Euro monatlich für deine Leistung zu zahlen. Und nun lese ich nochmal deinen ersten Beitrag. Der klingt nach Studium mit Prädikatsexamen, und Job auf der Karriereleiter mit mindestens 5000 Euro plus Dienstwagen.

Wer von uns Beiden hat nun Wahrnehmungsstörungen?

NMameDnlo%s8x8


Sicher hatte ich die das bestreite ich überhaupt nicht. Aber heute habe ich einen sehr guten Job, habe nicht Studiert, hätte es aber können (Fachabi). Und ich stehe erst am Anfang meiner Karriere. Ich hab aus meiner schlechten Ausgangssituation was gemacht und bin erfolgreich! Ich glaube du hast meine Beiträge nicht gelesen oder nicht verstanden.

C2h;ancex007


Namenlos,

ganz schlichte Frage(n):

Worüber definierst Du Dich, sollte der Erfolg mal wegfallen, aus Gründen, die nicht unbedingt in Deinem Verschulden liegen müssen (Krankheit, Unfall o.ä.)? WER ist dann die Person 'Namenlos'? Wer ist dann für Dich da, wenn es wirklich nicht alleine geht?

Ich finde es schade, dass Du im Faden im Erziehungsforum weggelaufen bist. Zumindest habe ich den Eindruck. Deinen jetzigen Faden sehe ich im direkten Zusammenhang und das Bild wird rund. Du bist auf dem Weg und das ist gut so

Nmamenl0os8x8


@ Chance007

Ich glaub dann würd ich in ein riesen Loch fallen oder alles dran setzen wieder erfolgreich zu sein.

Ich bin ich, verfolge strikt meine Ziele, meist auch ohne Rücksicht auf Verluste :-/

Eigentlich Regel ich das immer alleine, nehme eigentlich keine Hilfe an da ich der Meinung bin ich schaff das auch allein.

Mzol liCe7n%chexn


@ Namenlos88

Wenn man bestimmte Menschen wegen bestimmter Eigenschaften (hier: berufliche Erfolglosigkeit) besonders verachtet (und so bezeichne ich Dein Verhalten), liegt das in der Regel daran, dass sie eine Eigenschaft haben, die man entweder selbst mal hatte und an sich sehr verachtete oder/und vor der man riesige Angst hat, sie (wieder) zu erlangen.

Fragt sich, warum siehst Du Menschen, die es nicht schaffen, sich höher zu arbeiten, als Versager an? Warum machst Du so viel an beruflichem Erfolg fest? Worin liegt für Dich der Wert eines Menschen? Nur im beruflichen Erfolg?!

Bist Du nicht dadurch – wie ja in Deinem letzten Post angedeutet – eigentlich nichts weiter als eine leere Hülle, die Du mit belanglosen Äußerlichkeiten verhüllen musst? Und findest Du das nicht selbst eigentlich ziemlich armselig? Ist es erstrebenswert, sich ausschließlich über seinen beruflichen Erfolg zu definieren?

Ich denke nein.

NName=nloxs88


@ Mollienchen

Ein Grund könnte vielleicht sein, das ich selbst schwere Startprobleme hatte (2 Jahre Ausbildungssuche etc.) und ich es trotzdem geschafft habe. Ich verstehe nicht wie sich diese Leute mit ihrer Situation abfinden können und jammern, ein Stückweit macht mich das auch wütend. Dann sollen sie eben mal den "Arsch rumkriegen" und was tun.

Ich bin auch nicht auf die Welt gekommen und mir ist alles in den Schoß gefallen, ich musste viel dafür arbeiten.

Sicher hat auch ein Mensch andere Werte als sein Beruf aber diese stehen bei mir irgendwo hinten an. Ich weiß auch nicht wirklich warum.

Hm ich fühle mich nicht als solche leere Hülle, wie ich ja schon schrieb bin ich glücklich, momentan. Ich arbeite auch sehr gern und mein Beruf bzw damit was mein Beruf zu tun hat ist auch ein Stück mein Hobby. Momentan bin ich leider Krankgeschrieben und mir fehlt die Arbeit sehr und freue mich auf Montag, auch melde ich mich immer für freiwillige Dienste und Überstunden. Ich möchte noch so viele Schulungen, Qualifikationen und Lehrgänge mitmachen, da reicht glaube ich ein Leben gar nicht aus. Mein Beruf steht für mich an aller erster Stelle?

Ich habe eine Bekannte die arbeitet bei der selben Firma, nur ein anderer Standort, und wir Unterhalten uns fast ausschließlich über die Arbeit und ich merke richtig wie ich "aufblühe" sobald ich darüber reden kann. Über zwischenmenschliches reden wir nicht, ich habe auch nicht das bedürfnis.

MsollTienxchxen


@ Namenlos88

Hm ich fühle mich nicht als solche leere Hülle, wie ich ja schon schrieb bin ich glücklich, momentan.

Die Betonung liegt auf: momentan. Wehe, der Job fällt weg. Dann wirst Du auf Dich selbst zurückgeworfen und stellst fest: Gähnende Leere.

Klar, wer mag es schon, wenn Leute jammern, aber nichts ändern, obwohl eine Änderungsmöglichkeit auf der Hand liegt? Aber wenn sich ein Freund von mir abwendet, weil ich eine Schwäche an den Tag lege (es nicht schaffe, den Arsch hochzukriegen), statt mich zu ermutigen, dann würde ich mich fragen, wieviel ist diese Freundschaft wert? Dass Dich verschiedene Leute für einen Armleuchter halten, kann ich da schon nachvollziehen. Freunde, die nur zum Beifall klatschen da sind, aber sich umdrehen, wenn jemand Hilfe nötig hätte (und die kann man auch nötig haben, ohne explizit darum zu bitten), braucht niemand. Für die ist auch das Wort "Freunde" nicht angebracht.

Dein Problem ist, denke ich, innere Unausgeglichenheit. Jemand, der mit sich selbst im Reinen ist, legt nicht so ein Verachtungsverhalten bezüglich bedeutungsloser Äußerlichkeiten an den Tag.

Stell Dir das mal andersherum vor. Du verlierst Deinen Job wieder. Klar, Du bittest niemanden um Hilfe, weil Du zu stolz dafür bist, aber vielleicht schauen Deine ehemaligen Kollegen (z.B. die Bekannte aus Deiner Firma, mit der Du über die Arbeit redest) dann plötzlich verächtlich zu Dir herunter. Wie fändest Du das? Oder würdest Du denken: "Die haben ja recht"?

NCamen\los8x8


@ Mollienchen

Das ist das Grundlegende was mich zu dieser Diskussion überhaupt angeregt hat. Ich weiß nicht ob so ein Verhalten auf dauer gut ist aber einfach umstellen geht nicht.

Sicher wäre erstmal der Boden unter den Füßen weg, aber ich bin der Meinung das ich gleich wieder einen Job hätte zumal ich in meiner alten Firma das Angebot hab, jederzeit zurück kommen zu können. Die haben mich sehr ungern gehen lassen. Mein alter Job hatte mir auch Spaß gemacht und die Kollegen/Chef waren nett, aber ich wollte mehr und bin weg. Aufgeben kommt nicht in Frage.

Ich hab sicher einen schlechten Stand bei einigen Leuten aber das ist mir recht egal. Eine gute Freundschaft ist an der Jobfrage zerbrochen, hatte ihr nen Job in meiner alten Firma besorgt und das ging in die Hose, Fazit: Heute ist sie Leiharbeit und sowas find ich schlichtweg schwach, seine Chancen nicht zu nutzen.

Ich ohne Job, naja ich könnts verstehen wenn sich Leute von mir abwenden, ehrlich gesagt hätte ich auch gar keine Zeit mich damit zu befassen weil ich alles daran setzen würde zurück in die Erfolgsspur zu kommen.

Ich wüsste nicht worin meine "innere unausgeglichenheit" kommen sollte.

Mkolulie@ncthexn


@ Namenlos88

Ich wüsste nicht worin meine "innere unausgeglichenheit" kommen sollte.

Das kann ich natürlich auch nicht wissen.

Bei jemandem, den ich sehr gut kenne, war es so: Er musste sich in der Kindheit Anerkennung durch Leistung "erkaufen". Das hat er ins Erwachsenenleben übernommen und ist nun auch sehr stolz auf seine berufliche Leistung. Und die Verachtung für Erfolglosigkeit, die er als Kind von seiner Mutter zu spüren bekam, gibt er nun an die, die er heute für erfolglos hält, weiter, weil er ja "gelernt" hat, dass man die Dinge so sieht.

Seine Unausgeglichenheit ist also: Sich selbst nicht "pur" (ohne Job o.ä.) akzeptieren können, weil er von anderen (Mutter) auch nie so akzeptiert wurde. Das sind die Maßstäbe, die er gelernt hat und heute auch ansetzt. Somit ist sein eigenes Wohlbefinden abhängig von seinem beruflichen Erfolg.

Ich will damit ja nicht sagen, dass es völlig wurscht ist, ob jemand sich Mühe gibt oder nicht. Wenn ich jemandem einen Job besorge und der einfach hinwirft, würde ich mich wohl auch ärgern. Aber gleichzeitig würde ich mir denken: Der Job, den ich besorgt habe, war offensichtlich nicht der Richtige. Es war keine wirkliche Hilfe. Was für mich gut ist, muss für andere nicht auch gut sein.

h[adAera


Hallo,

hast du schon mal,bei aller Zielstrebigkeit für deinem Beruf,deinem Wohlstand,deinem Ruf und deiner zukünftigen weiteren Karriere,die du ja anstrebst,daran gedacht,dass, je höher du mal beruflich klettern magst,sozial Kompetenz mit ganz weit vorn auf dem Anforderungsprofil steht und auch erwartet wird.

W IR K L I CH gute Leute haben die!!!!

Es ist bedauerlich,dass du diese menschliche Seite nicht wirklich leben kannst -auf mich wirkt das,als hättest du dir ein Image zugelegt .

Zwei Möglichkeiten:

Entweder,du bist tatsächlich so verkorkst -dann hat deine berufliche Karriere über kurz oder lang mal eine Endstation und du bist verdammt einsam.

Oder du bist mal so verletzt worden ,dass du glaubst,für keinen mehr da sein zu wollen,egal in welcher Form – kann ja unbewußt ablaufen -aber auch dann wirst über kurz oder lang ziemlich einsam sein.

Vielleicht würde dir eine Gesprächstherapie helfen,mal die Dinge wieder an ihren richtigen Platz zu rücken.

NBamienloxs88


@ Mollienchen

Mein Vater hat mir nach der Schule recht viel Druck gemacht was Ausbildung und Beruf anbelangt, da war ich 17. In der Kindheit wüsst ich jetzt eigentlich nicht. Ich habe dieses Verhalten auch "erst" ein Jahr ich bin die ganze Zeit am Überlegen ob es ein Schlüsselerlebnis gab.

Ich habe festgestellt wenn ich jemanden neues kennenlerne ist meine erste Frage die nach dem Beruf und wenn der dann nicht so meinem Ideal entsprach, hab ich den Kontakt langsam einschlafen lassen, warum auch immer. Ich war früher nie so auf erfolg erpicht, im Gegenteil ich hab bis ich 21 war so ziemlich alles schleifen lassen. Die ersten erfolge hatte ich in meiner Ausbildung, in dem ich einen Abschluss von 1,4 hatte und eine Begabtenförderung bekam, ist mir das zu Kopf gestiegen? ???

@ hadera

Von Kollegen und Vorgesetzen bekam ich immer Lob für meine Geradlinigkeit, mein EX-Chef meinte zu mir ich werds mal weit bringen. Hatte innerhalb eines Jahres dort eine leitende Funktion und wäre auch noch weiter gekommen.

Auch bei meinem jetzigen Vorgesetzten bin ich gut angesehen und ich versteh mich auch recht gut mit ihm und er sieht mich schon als Nachfolge für sich.

Verletzt worden bin ich oft ja aber ich habs überlebt, aber ich irgendwie bin ich der Meinung wer Rückschläge, Niederlagen nicht alleine bewältigen kann wird auf dauer untergehen. Ich komme bisher gut alleine mit allem klar.

Aber mal ganz weg von dem beruflichen, ich empfand auch keine Trauer oder Mitgefühl als es einer ehemaligen Freundin schlecht ging, das einzige was ich sagte war sie solle sich nicht so anstellen. :-/

hNadexra


Wenn man über "Leichen "geht,dan rächt sich das mit Sicherheit.Nicht heute oder morgen aber irgendwann wenn du gar nicht damit rechnest,erwischt es dich eiskalt!!Ob dir das dann gefällt,wage ich zu bezweifeln.

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