» »

Emotionslosigkeit

N;amenl%os8x8


@ haderea

Nicht unbedingt. Und wenn dann muss ich damit Leben und allein klar kommen und gucken das ich wieder in die Spur komme. Für mich zählt das weiterkommen, und wenn ich auf alles und jeden Rücksicht nehme und mit der "sabften" Tour komme bringt mich das nicht weiter, es steht mir eher im Weg.

hDadexrxa


Dann solltest du wirklich alles rücksichtslos ausräumen,was sich dir in den Weg stellt.Was ich allerding dann gar nicht verstehe,warum beschäftigt dich das dann überhaupt,dass du das hier

in die Runde wirfst.Langeweile? Sich interessant machen ? Wirklich wichtig ist das doch gar nicht für dich und ehrlich gesagt ,dann auch nicht für Andere. Sorry!

s]chnyeckaeu1985


Tja, spätestens mit Ende 60 geht man ja in Rente und dann liegt die Welt in Scherben. Denn dann musst du mit dir alleine klar kommen.

Man kann sein Leben mit allerhand Tand anfüllen, aber vor sich selbst kann man früher oder später nicht weglaufen.

NeameenloJs88


Ich schrieb ganz am Anfang das ich mein Verhalten zumindest ein klein wenig ändern möchte,

sicher nicht alles, aber etwas eben. Zumal möchte ich die Ursache für mein Verhalten rausfinden, da das ja nicht immer so war. Sicher wird Job und Erfolg mir immer sehr wichtig sein, aber meine

Freunde sollten nicht an letzter Stelle kommen.

Wenns dir egal ist warum schreibst du hier? Gibt genug andere Themen!

M|ol[li]encheYn


@ Namenlos88

aber ich irgendwie bin ich der Meinung wer Rückschläge, Niederlagen nicht alleine bewältigen kann wird auf dauer untergehen.

Und ich sehe es als ein Zeichen von Schwäche, es als Schwäche zu sehen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Stärke eines Menschen besteht nicht darin, immer und zu jederzeit stark zu sein. Sondern darin, zu den eigenen Schwächen zu stehen und sich auch mit diesen selbst anzunehmen.

Ich glaube, das kannst Du nicht. Und projizierst es auch auf andere.

N amenlxos88


@ Mollienchen

Das tue ich ganz und gar nicht. Ich möchte sagen können das habe ich alleine geschafft, so wie das bisherige was ich erreicht habe und darauf bin ich Stolz. Ich möchte auch keinen um Hilfe bitten aus eben genanntem Grund.

s>chnIecke1$98x5


Bei 'nem Lehrgang nimmst du doch auch die Hilfe des Dozenten an, oder? 8-)

Ich bin der Meinung, dass viel zu viele Leute stolz auf Dinge sind, für die sie auch nichts geleistet haben bzw. Eigenschaften, die sie in die Wiege gelegt bekommen haben. Zum Beispiel ist der eine clever, der andere tut sich in schulischen Dingen schwerer. Der eine ist psychisch belastbar wie ein Ackergaul, der andere wird dünnhäutig und sensibel geboren.

Ich sehe es ebenso wie Mollienchen: jemand, der im sozialen Bereich derart aggro ist bzw. derart auf die vermeintliche "Leistung" fixiert ist, will durch Kritik an anderen was kompensieren.

Die wirklich klugen und lebenserfahrenen Leute, die ich kenne, stellen ihr Licht eher unter den Scheffel und "teilen" ihre Begabungen gerne ohne Häme. Denn zur intellektuellen Bildung gehört auch ein Mindestmaß an social skills.

M2olli+enchxen


@ Namenlos88

Warum schmälert es aus Deiner Sicht den Erfolg, wenn Du es nicht allein geschafft hast?

Sind Leute, die sich helfen lassen (müssen?), in Deinen Augen Versager und Schwächlinge?

Willst Du – im Zweifel – lieber allein versagen, als es mit Hilfe schaffen, nur um keine Hilfe in Anspruch genommen zu haben? Warum?

M=oll;iencNhexn


Gerade bin ich zufällig auf Deinen Thread übers [[http://www.med1.de/Forum/Erziehung/613740/ Kinder schlagen]] gestoßen.

Ich zitiere mal aus Deinem dortigen Eingangsbeitrag:

Ich wurde selbst als Kind geschlagen, fürs zu spät kommen, wenn ich was kaputt gemacht habe und vorallem wenn ich in der Schule schlecht war hab ich regelmäßig Prügel bezogen

Und Du glaubst, das hat jetzt mit Deinen speziellen Sichtweisen nichts zu tun? Schlecht in der Schule = schlechten/keinen Job? Denk mal drüber nach. Und wenn Du tatsächlich glaubst, Deine Eltern hätten richtig gehandelt, dann hat ihre Erziehung – äh – Dressur ja bestens funktioniert.

Ich kann Dir auch [[http://www.med1.de/Forum/Erziehung/613808/2/ diesen Faden]] zur Lektüre empfehlen, besonders die Ausführungen von Doc Schüller.

Übrigens ist auch Deine Überschrift hier – Emotionslosigkeit – schon ziemlich vielsagend.

S.arahH87


Ich habe teeeeilweise auch probleme mit Verächtlichkeit.. :/

War schlechter Durchschnitt in der Schule, jetzt im Studium 1er Durchschnitt. Es gibt so einige Mitstudenten die nicht klarkommen, teils weil sie nicht, falsch oder zu wenig lernen oder einfach länger brauchen.

Teilweise werde ich dadurch richtig arrogant und halte mich für etwas besseres.

Letztendlich gesehen, ist es denke ich, zwar schön wenn ich die Disziplin habe zu lernen und auch etwas worauf ich etwas stolz sein darf, aber die besseren Noten können nicht nur darauf zurückgeführt werden, was ich persönlich leiste, sondern auf vielen möglichen Faktoren, die keine persönliche Leistung sind (Hohe Intelligenz, Schnelle Auffassungsgabe z.B.).

Wenn ich sehe, dass jemand gar nicht lernt und dann rumheult, weil er durch die Prüfung fällt, dann sag ich ihm das auch so. Aber habe zb auch eine Freundin die muss im Durchschnitt 3 Wochen pro Prüfung lernen und hockt sich echt auf den Hintern und kommt dennoch nur mit einer 3 raus. Vor der hab ich echt Respekt.

Also frage dich mal, worauf deine "Leistung" wirklich beruht und woran es liegt, dass andere das nicht schaffen (ist es wirklich, weil sie weniger ehrgeizig sind? Warum sind sie weniger ehrgeizig? Liegt es vielleicht auch noch an etwas anderem).

Klar, kannst du darauf stolz sein, dass du doch noch eine Ausbildung gefunden hast und einen Job, aber als herausragende Leistung empfinde ich es jetzt nicht – eher Durchschnitt. So wie ich selbst mit meinem Schnitt immer noch Durchschnitt bin, weil es Studenten wie mich zu Hauf gibt.

Ein kleiner Tipp noch zur sozialen Verträglichkeit: behalte verächtliche Gedanken für dich.

Niemand wird gern kritisiert, Menschen fühlen sich leicht angegriffen in ihrem Selbstwert. Und tu doch einfach mal so, als würde es dich interessieren, wie es jemandem geht oder so, dann würdest du auch mehr über deine Mitmenschen erfahren (warum deine Freundin sich zb lieber mit Leiharbeit zufrieden gibt, als sonst was).

Und such dir Freunde die so denken wie du.

PS: Ich wünsche dir wirklich niemals eine Depression.. dann will ich dich mal erleben, wenn dir jemand sagt "jammer nicht, tu was" *:)

P?aula@marixe


wie wär's mit ein bißchen mehr Diplomatie? Man muß ja nicht immer gleich rausplaudern, was man denkt! Lernst Du noch.

A;nSdcyH


Um es mal ganz deutlich zu definieren, wie andere Dich sehen, dann schaue Dir einfach die Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte an. Die Figur des Ebenezer Scrooge passt genau auf die Art Mensch wie Du Dich selbst beschreibst.

Hole Dir das Video, sehe es Dir gründlich an und denke dabei immer, dass Du dieser Srooge bist!! Vielleicht geht Dir dann ein kleines Licht auf !!

Gruß Andy

Link: Disneys-Eine-Weihnachtsgeschichte-Digital-Blu-ray

PtaulamhaPrxie


und soo erstrebenswert ist dieses Image ja wirklich nicht!

S/chw)arzzerTxee


Der TE hat doch bereits geschrieben, dass er unzufrieden ist, und sich verändern will. Es ist nicht wirklich konstruktiv ihn ständig auf seine Schwächen hinzuweisen.

@ Namenlos88

Ich vermute du unterdückst ubewusst deine Emotionen, ist eine Art Schutzmechanismus, die aus einer dauerhaften emotionellen Belastung in der Kindheit resultiert. Man neigt dazu alles aus der "logischen" Sicht zu sehen und entwickelt Unempfindlichkeit gegenüber Gefühlsschwankungen.

Vor einpaar Jahren habe ich das gleiche durchgemacht. Es ist mir nur durch Zufall bewusst geworden, dass ich mich selbst von der ganzen Welt der Gefühle verschlossen habe. Meine Kindheit war übrigens sehr turbulent, vorsichtig ausgedrückt, kein Wunder dass mein Unterbewusstsein es irgendwann nicht mehr mitmachen wollte.

Ich weiß nicht ob es eine spezielle Therapie gibt, die sich mit diesem Problem beschäftigt. Da müsstest du dich bei dem Psychologen deines vertrauens informieren. Ich habe meine Gefühlblockade auf eine andere etwas unorthodoxe Weise

verarbeitet. Durch eine spezielle Art von Meditation. Wenn die Blockade aufgehoben ist, sieht man die Welt aus ganz anderen Augen. Wenn dich interessiert, auf welche Weise ich meine Situation gemeistert habe, kann ich dir auf Nachfrage einpaar Infos und weiterführende Links geben.

P^aulaama6rgie


schwarzertee

ich habe schon versucht, konstruktiv zu sein! Er ist mit seinem Verhalten unzufrieden und ich habe ihm zu mehr Diplomatie geraten. Kann man üben und kommt nach außen hin dann einfach besser an!

Ich wollte wirklich nicht soweit gehen, ihm eine Psychotherapie vorzuschlagen, denn er ist ja mit seinem Leben zufrieden und möchte nur bei Freunden besser ankommen, bzw. sie nicht vor den Kopf stoßen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH