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Emotionslosigkeit

N^amBenlosx88


@ Mollienchen

Nein mein Verhalten vorher, alles eben. Wie ich mich anderen gegenüber benommen habe...

@ Marie-Jana

Wie ich zu Mollienchen oben schon sagte, mein Verhalten vor dieser ganzen Sache, bevor das alles passiert ist.

Danke schön :)_

TNravYis Bicxkle


Leider machst Du dir etwas vor, wenn Du sagst: Freunde, Mitleid, usw. emotionale Dinge würden Dir nicht allzuviel bedeuten. Zuende gesponnen hieße das: lebendig sein bedeute dir nicht allzu viel. Viele (wenn auch nicht unbedingt die etabliertesten) psychoanalytische Schulen würden deine "Probleme" als nur allzu typisch beschreiben. Es dreht sich um Verdrängung und Empathie. Das, was Blurring Dir schon geantwortet hat, trifft es sehr gut. Ich weiß jetzt nicht, wie ich das jemandem, der sich offenbar mit die Seele betreffenden Theorien noch nicht befasst hat, verständlich machen soll.

Am Besten Du liest mal "Ich will eine Welt ohne Kriege". Da geht es zwar um Fälle, die um einige Größenordnungen krasser sind als Deiner, aber der Mechanismus ist derselbe. Lässt Du dich auf diese Betrachtungsweisen erstmal ein, erkennst Du sie in fast jedem Film und fast jedem Buch wieder. Du bist im besten Alter zu entscheiden, wer Du sein willst, Aber vorher musst Du noch deine Perspektive erweitern.

allet jute

mgari<e-janxa


Travis

Namenlos spürt doch gerade, dass er verdammt lebendig ist und das ihm Gefühle sehr wohl etwas bedeuten. Leider musste es erst diesen traurigen Auslöser geben.

Aber

Namenlos

Willkommen zurück in der Welt. Es ist gut, dass Du nachdenkst.

NWamenl2os88


Gestern war die Beerdigung...am liebsten würde ich gar nichts mehr fühlen :°(

MYolli~e{nchxen


Du musst da jetzt durch. Glaub mir. Es ist hart, aber es ist das einzig Richtige. :°_ :)* Du schaffst das. Lass die Gefühle einfach zu, sie gehören da hin, sie sind ganz normal.

mLarie!-jaxna


:°_

Hast Du Deinem Onkel sehr nahe gestanden, namenlos ? Vielleicht kannst Du Dich ja ein bisschen mit um den Kleinen kümmern. Mit ihm spielen, mal was mit ihm unternehmen. Er braucht jetzt liebe Menschen.

Hier mal wieder ein paar Kraftsternchen: :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

N^ameWnluos8x8


@ Mollienchen

Aber es tut so weh :°(

Es ist auf den Tag 3 Wochen her, ich kann/will es immernoch nicht wahrhaben.

@ marie-jana

Es geht so er war mit seinem Papa im Sommer ab und an zum Grillen und wir ab und an bei ihnen, aber da er bei seiner Mutter lebt hab ich ihn nicht so oft gesehen. Ich konnte mich die ganze Beerdigung einigermaßen zusammenreißen aber als der kleine am Grab stand, reinguckte, gewunken hat und sagte "Tschüß Papa" konnt ich nicht mehr :°(

M^olliienchhexn


@ Namenlos88

Ich glaube, in diesem Moment hast Du Dich selbst in dem Kleinen gesehen und Dir vorgestellt, das wärest Du. Kann das sein?

Wie geht der Kleine denn aktuell damit um?

Niame8nlosx88


Nein ich hab eher daran gedacht wie mein Onkel immer mit ihm umgegangen ist und was er für den kleinen war, nämlich alles. Und das es nie mehr so sein wird tut mir für einfach so Leid. Ich glaube er versteht das noch nicht zu 100% aber er ist für 6 relativ hm....gefasst.

m|ari1e-jaxna


Namenlos88

Weißt Du, wir können uns in die Psyche von depressiven Menschen, die nur noch diesen letzten Ausweg sehen, überhaupt nicht hineinversetzen. Das ist nicht nachvollziehbar und erklärbar. Wir sagen uns, er hätte doch wissen müssen, was er seinem Sohn und seiner Familie damit antut. Aber so denken diese Menschen nicht. Es gibt für sie in der Situation nur diesen einen Weg mit diesem einen Ende. Dein Onkel war krank und hat sich leider nicht helfen lassen (können).

Tapferer kleiner Kerl, sein Sohn. Woher soll er wissen, was das heißt: Papa ist tot. Kinder leben in ihrer eigenen kleinen Welt. Er ist auch traurig und durcheinander, mit Sicherheit. Er wird jetzt erst langsam realisieren, dass sein Papa nie mehr wiederkommt. Passt gut auf den Kleinen auf !

Ich wünsche Dir trotz allem ein schönes Osterfest ! Vielleicht kann es eine Chance für Euch sein, in der Familie wieder enger zusammenzurücken.

NeaOmehnlo,s8x8


Nein das kann leider niemand, ich hoffe nur das er, da wo er jetzt ist, alles besser ist. Heute vor einem Monat ist er diesen Schritt gegangen...

Kennst du das Lied "So wie du warst" von Unheilig? Das lief vorhin im Radio, meine Mutter und ich saßen in der Küchen und sie meinte das Lied hätte für seine Beerdigung gepasst. Meine Mutter kann den verlust ihres Bruders immernoch noch nicht faßen, wir reden oft darüber.

Für mich ist dieses Lied das Abschiedslied für meinen Onkel, für mich ganz persönlich. Ich muss jedesmal Rotz und Wasser heulen wenn ich es höre.

Leider ist unsere ganze Familie sehr zerstritten, meine Mutter hat nur zu 3 von 9 Geschwistern Kontakt.

Aber so wie ich mitbekommen hab scheinen sich die Mutter des kleinen und deren Freund, sich um ihn zu kümmern.

Ich denke sehr oft an meinen Onkel und frage mich was er wohl zu meinem Motorrad gesagt hätte, ob er wohl mal mit auf eine Tour wäre...?

Hoffe ich kann bald neutral über das Thema reden, sodass es mich nicht mehr so mit nimmt, ich will das nicht mehr und es macht mich fertig... :-(

MYollienxchen


Es wird wieder besser, versprochen.

Als mein Opa gestorben ist, bin ich mental auch am Stock gegangen und konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich daran jemals wieder etwas ändern wird. Ich hatte Panikattacken und solche schönen Dinge… Es war einfach, als hätte man mich in tausend Stücke gerissen. (Obwohl sein Tod ein natürlicher war, kein Selbstmord.)

Aber es ist vorbei gegangen. Das wird auch bei Dir so sein. :)*

Nlamenlxos88


Ich hoffe es, es macht mich (und auch die anderen) mürbe. Manchmal in ganz verschiedenen Situationen, wenn ich an ihn denke, kommen mir einfach so die Tränen. Auf der Arbeit, beim Auto fahren etc. ein anderes mal ist es ganz weit weg und aufeinmal kommt es wie ein Schlag in den Magen.

Auch wenn alles so unfassbar ist, kann das ja kein Dauerzustand sein.

Das hoffe ich, schon aus Sorge um meine Mutter, sie isst seit dem sehr wenig und schläft kaum.

Fahren bald ans Grab, leider liegt das 100km von uns entfernt, hoffentlich hilft ihr das. Das sie nochmal, ganz allein und für sich, Abschied nehmen kann.

Ein Monat ist es jetzt schon her... :°(

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