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Depression wieder da? Gefühle weg, verzweifelt, Hilfe!

N"eed.I[nput hat die Diskussion gestartet


Ich muss mich grad echt zusammenreisen, denn ich weine durchgehend, bin tief traurig und verzweifelt, das alles kenne ich auch noch bis vor 3 Jahren, da hatte ich das gleiche durch. :°_ Hatte gehofft das nie mehr erleben zu müssen...

Ich hatte vor 3 Tagen Streit mit meinem Freund, mit dem ich seit 4 Jahren zusammen bin. Ok, es läuft nicht alles gut in unserer Beziehung, bedingt durch den Alltag mit Job, Haushalt und Kind. Aber vor einem halben Jahr hatte ich noch Panik er könnte mich verlassen. Dies war aufgrund seiner eigenen Aussage das seine Gefühle weniger geworden wären. Nun hat sich das alles wieder eingepegelt, ich lieb ihn einfach über alles und auch zum Valentinstag freute ich mich von Herzen über einen Blumenstrauß und weiteren Aufmerksamkeiten. Wir kuscheln sehr viel, haben uns sehr lieb. Wie gesagt, vor 3 Tagen mal ein Gewitter, wo man sich am Ende wieder versöhnt hat, ich bin auf ihn zu, hab mich entschuldigt, ihn lange umarmt..und ich freute mich schon rießig auf seine Woche Urlaub ab dieses Wochenende. Ich habe mich immer gefreut wenn er bei uns war, manchmal überraschte er mich auch wenn er mal früher von Arbeit kam und ich freute mich, war dann immer richtig gut drauf den restlichen Tag.. Das einzige was ich vermisse ist die Anfangszeit unserer Beziehung, wo es noch alles kribbelig war..und ich vermisse die Abwechlung vom Alltag. Hab gehört das soll nach Jahren dann normal sein.. Manchmal (seit 3 Jahren) träume ich vom ,,frisch-verliebt-sein", erfinde mir in der Nacht fiktive Personen wo ich mir vorstelle in sie frisch verliebt zu sein, empfinde das auch oft real...aber wenn ich wieder bei mir selbst bin, dann will ich nur meinen freund und niemanden sonst, bei ihm fühle ich mich geborgen, ich fühle mich ,,Zuhause" an seiner Seite, wir geben uns Liebe. Als einmal eine Krise war, spürte ich tief in meiner Seele wie sehr ich meinen Freund brauche, wieviel er mir bedeutet, lese ich LIebesromane, sehen die männlichen Darsteller aus wie mein Freund, gedanklich, .

Das Sexleben ist für uns beide auch nicht mehr so wahnsinnig gut, aber ich und er vermissen beide eigentlich nichts, ich habe Sex eigentlich immer als Druck früher empfunden, so nach dem Motto: wenn man sich liebt, muss man ja auch Sex haben. Ich habe da nie auf meine eigenen Bedürfnisse geachtet sondern immer auf die des Mannes...Vor wenigen Tagen gab es mal wieder Sex...aber ich empfande es als bedrängend, vielleicht auch weil ich eigentlich keine Lust hatte, oder andere Formen habe mich zu ,,erfüllen" damit.. Aber ich kann auch ohne Sex an sich mit leben, ich verbinde Sex auch in erster Linie mit dem frisch-verliebt-sein, da ist er am schönsten und da war es auch oft. Dann kam eines Tages früher die 1. Depression: Es war kurz vorm Umzug mit ihm zusammen. Von einer Sekunde auf die andere waren die Gefühle weg bei mir..und ich reagierte panisch darauf, wollte LIEBEN und konnte es nicht...ich heulte wie ein Schlosshund..mehrere Ärzte wurden konsultiert. Mein Psychiater gab mir die Diagnose einer schweren Depression. Die Ursachen waren mir unbekannt. Diese Heulereien und Depressionen hielten mehrere Monate an, wir zogen denoch zusammen und ich bereute das auch nicht, denn irgendwann war ich übern Berg. Und ich liebte ihn wieder! :)_ Auslöser dafür war 1 Nacht in einer geschlossenen Psychiatrie, es gab leider keinen anderen Notaufenthalt in unserer Klinik, es war jedoch so akut, ich konnte mit dem weinen nicht mehr aufhören. In dieser Nacht vermisste ich meinen Freund, und wusste somit: Ich liebte ihn! Das war eine wahnsinnige Erleichterung für mich..und anscheinend auch der Todestag für meine scheiß Depression...als schien meine Depression nur mit ihm zusammenzuhängen...komisch ":/

Ja, danach war zwar der Sex im Eimer, zumindest auch deswegen weil ich in dieser Zeit auch schwanger wurde und damit ohnehin ein großer Umschwung stattfande.

Nach der Geburt litt ich auch 3 Monate lang an einer Wochenbettpsychose..und diesmal war es meine Tochter die ich in dieser Zeit nicht lieben konnte..ich musste dann immer meinen Freund ansehen, wie sehr ich ihn liebe, und das Kind von diesem geliebten Mann ist..und es funktionierte, nach und nach bekam ich Bezug zum Kind und lernte es lieben. Dieses Kind wird nun schon bald 3 Jahre mittlerweile.

Ich schweife ab: Zu den Fakten der letzten Tage: 1.) Sex, den ich eigentlich in der gewohnten Art nicht wollte, ich empfinde dabei einfach keine sexuelle Leidenschaft, sowas kann ich aber anscheinend nur grundsetzlich in der Anfangszeit einer Beziehung, wenn man noch frisch verliebt ist.. oder ich empfinde sowas als schön wenn ich es ,,mir selbst mache" ums mal blöd auszudrücken. War aber irgendwie schon immer so das die Fantasie von Sex schöner ist als er selbst... ":/ Meine eigene Erfahrung.. Aber mich stört es momentan nicht wirklich.

2.) 1 Tag später ein Streit indem wir uns vorgeworfen haben das keiner von uns den jeweils anderen verstehen würde, danach aber Versöhnung und alles war ok, ich war froh wieder mit ihm schmusen zu können nach dem Gewitter und dann schön mit ihm gemeinsam einfach nur einzuschlafen und dabei zu kuscheln.. In der folgenden Nacht stellte ich mir wieder vor wie es wäre frisch verliebt zu sein, mit Hilfe eines Walkmans wo ich mir ein Kopfkino zusammenbastelte...

Der Tag danach war vorerst wie immer, ich stand auf, und wir wollten etwas unternehmen. Wärend der Autofahrt spürte ich schon eine komische Müdigkeit, ich schlief im Auto fast ein. Ich dachte mir erst nix dabei, denn diesmal gings an diesem 1 Tag schleichender als damals vor 3 Jahren wo es von einer Sekunde auf die andere kam. Auf der Rückfahrt und dann zu Besuch bei Freunden spürte ich ein emotionales Ungleichgewicht in mir..ich fing an zu grübeln, schaute meinen Freund an und wollte auf einmal etwas mehr Distanz...später schaute ich ihn an, empfande ihn plötzlich als abstoßend und ekelhaft, und erschrak vor mir selbst, ich schaute ihn wieder und wieder an.. und grübelte wie das sein könnte. Es schmerzte mich umgemein meinen Partner auf einmal unattraktiv zu finden...Am Abend dann heulte ich wieder wie ein Schlosshund, ich heulte..war kurz davor mich mit Tabletten vollzustopfen damit das ,,aufhört"!! Ich fühlte mich so panisch, so fertig..ich konnte es nicht fassen! Ich will ihn lieben, es war doch alles wieder ok, ich hatte ihn 1 Tag vorher auch noch geliebt, war sogar vor 1 -2 Wochen noch eifersüchtig, und bei dem Streit vor 2 Tagen hatte ich sogar Angst das seine Gefühle dadurch jetzt wieder weniger geworden sein könnten, ich hatte Angst ihn zu verlieren, und das bildete ich mir auch nicht ein!

Heute morgen spürte ich dann nur noch eine allgemeine Abgeschlagenheit, ich tat meinen Hauskram, ich sah dabei immer wieder meinen freund an um zu schauen ob sich an meinen Gefühlen was geändert hat über Nacht, leider aber nicht. Ich wollte aber erst gar nicht aufstehen, wollte lieber liegenbleiben aus Angst wieder diese negativen Gefühle bei seinem Anblick zu empfinden, die ich aber nicht empfinden will! Ja und Halsschmerzen und jetzt KOpfschmerzen begleiten mich seit heute komischerweise auch noch. Ich musste auch heute wieder oft weinen, bekam zum Mittag fast keinen Bissen runter, musste weinen als ich meinen Freund in der Küche trällern hörte, ich musste weinen wenn ich spürte das es mir sogar egal wäre wenn ihm was zustößt bzw. wenn er in eine misslige Lage gerät.. ich muss dann an schlimme Sachen denken um irgendwie auf Kampf komm raus ,,gefühle für ihn" zu empfinden bzw. zurückzubekommen. Ich versuche ihn auf Kampf ,,hübsch" zu finden, weil ich ihn plötzlich nicht mehr hübsch finde, was ich ja 2 Tage zuvor auch noch so empfande. Ich grübel darüber, muss mich stark konzentrieren und breche in Tränen aus wenn etwas nicht gelingt. Auf einer Autofahrt heute berührte ich unser Kuschelherz, sein Glücksbringer, als Geschenk von mir einst, ich streichelte es und musste dabei erneut in Tränen ausbrechen, genauso wie jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, ich nahm das Herz an mich gedrückt mit nach oben in die Wohnung, ich will es heute Nacht knuddeln. Ich heule und heule.. ich habe Panik das mich dieses Gefühl zwingt meine Beziehung zu beenden, ich will nicht, nein ich will es nicht, ich könnte schreien, ich will meinen Freund nicht aufgeben, nein bitte nein! Ich will wieder fühlen! Ich will mich wieder freuen auf seinen Urlaub....

Ich muss dazu sagen: Ich fühlte schon in den letzten Monaten eine Art Niedergeschlagenheit, fühlte mich im Bezug auf meine Tochter oder dem Haushalt motivationslos, energielos... ich hatte keine Kraft, jeder Tag war ein Kampf. Dies bezog sich nicht auf meinen Freund sondern rein auf mich selbst. Mir ging es besser wenn ich mal eine Auszeit nehmen konnte, etwa in Disco gehen mit einer Bekannten. Ic vermute das es daran liegen könnte: Das ich einfach eine Abwechlung brauche vom Alltag, ich brauche mehr Hilfe, mehr Ausgleich..und genau das war der Streitpunkt vor 3 Tagen oder so, wo ich mich mit meinem Freund in den Haaren hatte, weil er mich nicht verstehen konnte, er müsse ja auch den ganzen Tag arbeiten und hätte eher Grund so fertig zu sein...das tat mir weh. :-( Und er warf mir vor ihn ebenfalls nicht verstehen zu können...Ich weiß noch wie meine 1. Depression ebenfalls nach einem Streit begann, aber da war es urplötzlich!

Vermutlich sehne ich mich einfach nach mehr Leben in unserer Beziehung, oder ich habe Verlustängste die mein Körper nun mit einer Art Selbstschutzmechanismus überhüllt, und mich emotional nun abschirmt? Ich will meine Familie nicht aufgeben, ich hab aber schon länger den Eindruck das sich was ändern muss, das ich mehr Ausgleich brauche um genau deswegen auch wieder mehr Schwung in unsere Beziehung zu bringen... Außerdem habe ich auch hormonelle Störungen, eine Tendenz zur Schilddrüsenunterfunktion wurde diagnostiziert und ich nehme Tabletten.

Antworten
N5eed.I2n3pxut


diese Tabletten nennen sich Thyronajod Henning oder so.

Mein Psychiater des Vertrauens hat leider noch Urlaub, den werde ich danach erstmal die Türe einrennen, der soll mir was verschreiben, eine Therapie war ja ohnehin geplant, weil ich ja neben den vermutlichen Depressionen auch laut Ärzte eine Persönlichkeitsstörung habe und nun steht auch im Raum das Asperger-Syndrom zu haben, was aber vermutlich nix mit meiner momentanen Situation zu tun hat, jedoch Auslöser ist überhaupt Persönlichkeitsstörungen zu haben und ich sehr stark dazu neige bei ungeklärten Konflikten depressiv zu werden.. :-(

NYeedz.eInpuxt


und nun hab ich volle Kanne Kopfschmerzen...wenn mich nicht etwas ablenkt, dann grübel ich und denke darüber nach oder provoziere mich selbst indem ich Fotos meines Freundes ansehe und mich ,,zwinge" wieder zu fühlen...denn immerhin konnte ich mich heute anfassen lassen und auch mal einen Kuss geben...aber bei allem was ich nun mache beobachte ich mich selbst und spüre dabei Zweifel, denke darüber nach...ich grübel ob ich seine Augen jetzt niedlich oder hässlich finde, ich bitte ihn sogar schon gewisse Grimassen zu machen in der Hoffnung mich selbst zu überlisten damit um ihn wieder lieben zu können...und ich heule wenns schief geht...

Meine Tochter ist diesmal zum Glück nicht betroffen, sie kann ich nach wie vor lieben....aber es geht mir sehr schlecht zu wissen das ich mich ihrem Papa gegenüber so zerrissen fühle, das hat sie nicht verdient! :°(

ZWwack,44


Ich hake mal bei der SD-UF ein, die, wie Dir wahrscheinlich bekannt ist, zu psychischen Störungen einschließlich Depressionen führen kann. An dieser Stelle frage ich mich, was denn überhaupt diagnostiziert worden ist und weshalb Du Thyranojod bekommst – das enthält nämlich neben dem SD-Hormon L-Thyroxin auch Kaliumjodid. Jodid ist aber nur dann sinnvoll, wenn ein Jodmangel vorliegt (aus dem Urin zu bestimmen). Hättest Du beispielsweise eine Hashimoto-Thyreoiditis – die häufigste Ursache für eine UF – dann wäre Kaliumjodid eher schädlich, weil es die Autoimmunerkrankung erst so richtig anheizen kann. Wieviel Thyranojod nimmst Du und welches sind Deine aktuellen Werte (TSH, fT3 und fT4, die letztgenannten bitte mit Referenzbereichen, da Labor-abhängig)? Wann warst Du zum letzten Mal bei einer SD-Kontrolluntersuchung?

tcinkerxbell7x7


hi,

erstmal finde ich es sehr anstrengend deinen text zu lesen...

mein gefühl sagt mir eher das du angst hast deinen mann zu verlieren da du dann alleine stehst? also lieb haben und knuddeln ist alles schön aber wenn ich mich nicht mehr gerne von meinem partner anfassen lasse ":/ ich weiß nicht....

bist du dir sicher das du ihn wirklich liebst? oder hättets du gerne das du ihn wirklich liebst? so wie am angang mit kribbeln im bauch?

wenn du dir in der phantasie schon so einiges zusammen träumst...dann hast du eher ein problem mit dir und der liebe zu deinem mann......

N=eed!.Inpxut


ich habe jetzt am 27. einen KOntrolltermin. Da wird sich das zeigen obs was gebracht hat, Die depressiven Verstimmungen hatte ich damals vor 3 Jahren ja auch schon, da hatte ich sogar noch gar keine Schilddrüsenunterfunktion. Aber viell. fühlen sich Depressionen bei mir an sich erstmal alle gleich an, trotz unterschiedlicher Ursachen?

Meine Werte weiß ich leider nicht. Viel Veränderung habe ich nicht bemerkt, außer das meine Beinschmerzen am Abend weniger wurden (durch Übergewicht)

Ich kann meine Werte aber nächste Woche mal erfragen und sie hier posten.

N{eeVd.Inpxut


@ tinkerbell

ich kann mich erst seit 2 Tagen nicht mehr so anfassen lassen, davor aber immer!

N,eed.IRnput


und doch, ich liebe meinen Freund! Ich liebe ihn so sehr, und nein es war nicht wegen der Angst dann allein zu sein, sondern einfach weil ich ihn als meinen Partner nicht verlieren wollte, ich vermisse ihn auch wenn er mal länger fort ist, beschenke ihn und habe mich auch immer gern berühren lassen. das was ich jetzt so negativ beschrieb ist ja erst seit wenigen Tagen.

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