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Wer kennt "Venlafaxin-CT 75 mg" ?

c,yxm hat die Diskussion gestartet


Lt. Beipackzettel kann dieses Antidepressivum heftige Nebenwirkungen bzw. eklig allergische Reaktionen hervorrufen. Bei Wikipedia wird sogar "toxisch" erwähnt. Bei [[www.bittere-pillen.de]] ist dieses Medikament nicht aufgeführt.

Ich sollte morgens hiervon 1x1 nehmen, musste es jedoch nach der 2. Einnahme absetzen und wundere mich, dass ich jetzt kein Medikament nehmen soll.

Kennt jemand Venlafaxin bzw. kann sich jemand einen Reim darauf machen, weshalb ich zuerst dieses Hammerpräparat und jetzt gar nichts mehr einnehmen soll?

Antworten
o thexllo


Venlafaxin ist ein Medikament, welches bei Angststörungen und Depressionen eingesetzt wird.

Hier

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Venlafaxin]]

kannst du dich informieren.

p'ebby


Du wirst sicher beim nächsten Termin ein neues Medikament bekommen. Was hätte der Arzt sonst tun sollen? Ist natürlich blöd, dass du jetzt wieder warten musst, aber es ist normal und du wirst sicher nach dem nächsten Termin mit einem neuen Rezept aus der Praxis gehen.

Ich hab' das Venlafaxin auch kurz genommen (10 Tage 37,5 mg) und hab' es dann auch abgesetzt, weil ich es gar nicht vertragen habe.

Jeder reagiert halt anders auf Medikamente. Warts einfach ab, für dich gibt es sicher auch das richtige. @:)

L1ich0tKrPistaxllxX


Ich nehme Venlafaxin 150mg und vertrage es super. Es hilft mir auch sehr gut mit Depression und Angststörung klar zu kommen,diese Dosis hilft mir sogar,einen besseren Schlafrhythmus zu bekommen.

Aber wie pebby schon sagt,das ist bei jedem anders. Nebenwirkungen wirst Du bei jeden Medikamenten finden,aber wenn erstmal das Richtige für Dich gefunden ist,dann wird es Dir damit auch gut gehen :)z :)*

EYzeki:elx7


Ich hab das Mistzeug über 2 Jahre genommen...kann nur jedem davon abraten (es kommt natürlich auf die Krankheit an) aber dank dem Zeug hab ich sehr schlechte Augen (kurzsichtig) bekommen, Zahnverfärbungen die nicht mehr weggehen und den Horror des Entzugs (über ein halbes Jahr) möchte ich gar nicht erst erwähnen. Sicher kann es hilfreich sein, aber gerade über längere Zeiträume (halbes Jahr ist ok) würde ich das Kram keinem empfehlen. Zudem hatte ich es sehr schwer damit vernünftig zu schlafen, ich habe teilweise bis zu 12 Stunden völlig kaputt im Bett gelegen und wurde nur sehr langsam fit. Nach dem Absetzen hatte ich keine Probleme mehr mit meinem Schlaf. Klar wirkt es bei jedem anders, aber grundsätzlich kann man sagen, wenn man die Phase überwinden will und einigermaßen auf die Beine damit kommen will ist das Medikament gut, solange man mit gesundheitlichen Schäden für den Rest des Lebens leben kann.

ZnwacZk44


cym, wenn Du ein AD suchst, in dessen BPZ keine eventuell auftretenden unerwünschten NW gelistet sind, wirst Du lange suchen müssen.

Ekzleki'elx7


Nahezu jedes Medikament hat Nebenwirkungen, Venlafaxin wird weitestgehend sogar als Droge eingestuft. Die Anzahl der möglichen Nebenwirkungen und deren Schwere, ist im gegensatz zu alternativen AD allerdings sehr hoch. Normalerweise wird Venlafaxin auch nicht zur Erstbehandlung angewendet.

C6o*rofEina


Also ich habe das Medikament auch 4 Jahre lang genommen, und muss sagen ich hatte kaum bzw nur minimal Nebenwirkungen. Auch das Absetzten hat mir keinerlei Probleme gemacht. Hab es davon täglich über 200mg genommen. War auch mein erstes Antidpressivum und bei dem konnte ich auch gleich bleiben.

Wie die anderen schon schrieben, wirkt wirklich bei jedem anders....

LKichXtKrist:allxxX


Venlafaxin wird weitestgehend sogar als Droge eingestuft.

Quelle?

sFerYe)ndipxity84


Ich habe Venlafaxin in der Dosierung von 225 mg täglich etwa ein gutes halbes Jahr genommen und hat mir persönlich sehr gut geholfen. Ich hatte ne positivere Grunsstimmung, die Antriebslosigkeit war weg, schlechte Gedanken hatten nicht so die Chance sich in meinem Kopf festzusetzen.

In den ersten paar Wochen hatte ich mit einigen Nebenwirkungen wie Appetitlosogkeit, Übelkeit, Ruhelosigkeit, z. T auch dissoziativen Störungen, Hitzewallungen und übermäßigem Schwitzen sowie Mundtrockenheit zu kämpfen. Die meisten dieser Nerbenwirkungen legten sich aber 2,3 Wochen nach Erreichen der endgültigen Dosis. Geblieben sind leider die Hitzewallungen und das übermäßige Schwitzen sowie hin und wieder Mundtrockenheit. Zwar nervig, aber man kann mit leben und es ist immer noch besser als Depressionen ;-)

Positiver Nebenefffekt: Ich hab in dem halben Jahr 9 Kilo abgenommen, weil ich einfach nicht mehr so Bock aufs Naschen hatte und schneller keinen Appetit mehr hatte. Viele ADs führen ja bekanntlich eher zu einer Steigerung des Appetits, bei Venlafaxin ist eher das Gegenteil der Fall. Auch aus diesem Grund entschied sich mein Arzt für Venlafaxin (bin sowieso schon Plus-size, da müssen nicht noch mehr Kilos drauf ;-) )

Also, für mich(!) war es das richtige Medikament. Hab es dann ohen Rücksprache mit dem Arzt (jaja, ich weiß, das macht man nicht ;-D ) abgesetzt, überlege aber tatsächlich wieder damit anzufangen, da ich meine, dass es mir damit besser ging.

s[ere,ndAipiJty84


oh, fast vergessen: Am Anfang hatte ich auch ziemliche Orgasmusstörungen, aber auch das hat sich mit der Zeit gelegt.

Probleme beim Absetzen hatte ich im Übrigen auch nicht (zumindest habe ich bewusst keine wahrgenommen)

Zywac%k-44


Ezekiel7, die AD-Problematik ist etwas komplizierter als Du sie verkürzt darstellst.Dadurch, dass Psychopharmaka bei jedem Patienten individuell wirken, ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. So sind viele Patienten mit Venlafaxin hochzufrieden. Andere leiden unter unerwünschten NW und sollten, wenn diese inakzeptabel sind, einen Medikamentenwechsel ins Auge fassen. Warum beispielsweise Du 2 Jahre lang ein Medikament genommen hast, dem Du inakzeptable NW zuschreibst, kann ich nicht verstehen. Und dann gibt es natürlich die Patienten, denen ein AD nicht schadet, aber auch nicht hilft (die Gruppe der sog. non-Responder), zu denen ich mich bei Venlafaxin auch zählen darf (Dosis 225 mg). Man kann also ein AD nicht einfach wegen eigener schlechter Erfahrungen verdammen, weil es nämlich vielleicht Millionen anderer Menschen hilft. Deswegen unterscheidet ein seriöser Beitrag in der Regel zwischen persönlicher Erfahrung und allgemeinen Empfehlungen. Ich benutze meistens die Formulierung "Meine Erfahrungen mit X sind so und so gewesen, aber bei Dir kann das ganz anders sein."

E"zekixel7


Nun, dass Venlafaxin eine Droge ist kann man auf Wikipedia nachlesen.

@ serendipity84:

Hast du gar keine Absetzerscheinungen gehabt? dein Bericht sieht so aus als hättest du vieles einfach weggelassen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man das Zeug einfach so absetzt und dann wieder anfängt drüber nachzudenken, es nochmal nehmen zu wollen. Wobei ein halbes Jahr auch keine so lange Zeit ist. Nimm das mal zwei Jahre, dann siehst du es vielleicht auch anders.

Mal nen Bier trinken kann auch die Stimmung heben...da denkt man auch drüber nach es mal wieder zu tun, auch mehr und länger (selbst wenn es einem davon mal schlecht geht "Kater etc") und schwupps braucht man es und schadet sich mehr als man gutes für sich tut.

Wer hier viel Polemik findet darf sie behalten, das ist meine Einschätzung. Ich würde das Dreckskram nie wieder anrühren.. schön es hebt die Laune ein wenig, zerstört aber alles andere! Länger als ein Jahr würde ich es keinem empfehlen zu nehmen, danach fängt der Körper an sich sehr daran zu gewöhnen und der Entzug wird sehr qualvoll sein! Wer die Erfahrung gemacht hat wird mir zustimmen. Außerdem ist es Gift, und über längere Zeit wird der Körper es einem heimzahlen. Bei manchen mehr bei manchen weniger, bei manchen schneller als bei anderen.

Denkt drüber nach und lasst anderen Therapien den Vortritt! Es gibt immer Alternativen als so ein Hammermedikament!

s'erencdi,pitxy84


@ Ezekiel7

Ich habe das Venlafaxin nicht bewusst abgesetzt. War ein paar tage unterwegs, hatte die Medis zuhause vergessen, als ich wieder zu hause war, auch ein paar tge nicht dran gedacht, so dass ich nach 1 1/2 Wochen dachte: Gut, dann kannst es auch ganz sein lassen. Während dieser Zeit sowie in den Wochen danch habe ich keine besonderen Entzugserscheinungen feststellen können.

Dass ich jetzt (ca. 5 Monate nach dem Absetzen)wieder darüber nachdenke, erneut Ads zu nehmen, setze ich nicht unbedingt in Zusammenhang mit dem Absetzen. Aber keine Ahnung, vielleicht gibts ja auch über Monate hinweg schleichende Entzugserscheinungen? :-/

Tatsache ist, dass ich venlafaxin an sich gut vertragen habe, es mir geholfen hat, ich keine nennenswerten oder stark einschränkenden nebenwirkungen hatte und auch keine direkten Probleme beim Absetzen hatte. Was spricht also dagegen es evt wieder zu nehmen??

Erzekiexl7


Gut, in deinem Fall scheint es recht harmlos gewirkt zu haben, was aber nach Studien und auch bei meinen Erfahrungen sehr selten ist...ich habe jedenfalls so etwas von noch niemandem gehört. Selbst mein Arzt hat mir von Anfang an gesagt, dass ein sofortiges Absetzen praktisch unmöglich ist. Mir war ja schon schwindelig und ich habe Ohrensausen und Übelkeit bekommen sobald ich die Medikamente nur einen! Tag mal vergessen hatte einzunehmen.

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