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Beziehung mit einem Borderliner

hLaKg-{tysjxa


hmm....ich konnte mich immer dann lösen, wenn "ersatz" greifbar war und ich wusste, dass ich sofort mit gepackten koffern raus und weg konnte.

hast du sorgen, dass du dich nicht entziehen kannst?

lJoon3aF2x16


ja, das ist im moment meine größte sorge!

h7ag-ety<sxja


hast du weitere enge freunde? wenn ja, lass dich unterstützen. eine therapeutin, die dir hilfestellung leisten kann – sollte es wirklich ausarten – hast du ja an der hand :)*

lHoo_n}a21x6


Ich hab nur einen guten Freund, der nur die halbe Wahrheit kennt. Er denkt dass ich den Kontakt im letzten Jahr abgebrochen habe. Das hatte ich auch, habe nur verschwiegen dass der Kontakt längst wieder da ist. Meine Therapeutin kann nur versuchen mir verhalten zu erklären. Einen weg finden muss ich alleine, Voralpen weil ich auf ratschläge nicht höre. Fühl mich sehr einsam :°(

Hwel#las


hallo leute, wie merkt man das jemand bordeline hat? wenn man beziehungs unfähig ist? oder wie?

manchmal hab ich das gefühl das ich das auch habe :-|

l^oonax216


Eine beziehungsunfähigkeit ist sicher nicht gleichzusetzen mit borderline, soweit ich das beurteilen kann

p.aCtch


Hey Loona! @:)

Ich, 27, habe auch borderline und lebe seit fast 3 Jahren in einer (lesbischen) Beziehung. Da meine Freundin und ich viel reden und schon einiges durch haben, denke ich, kann ich dir vielleicht helfen.

Nur verstehe ich nicht ganz, was du wissen möchtest. ;-) Ich kann dir erzählen, wie es bei uns läuft, was es für Regeln gibt. Ich kann dir erklären wie sich boderline bei mir äußert, aber das heißt nicht, dass es deinem Freund genauso geht.

Oder möchtest du dich von ihm lösen?!

Wenn du möchtest, kannst du mir auch eine PN schreiben.

Lg,

Aflesssax29


Hallo...

.

ich habe bei deinem Beitrag oft nicken müssen, weil ich genau das selbe erlebt habe..

Ich war dreieihalb Jahre in einer Beziehung mit einem Borderliner...

Im einen Moment bin ich der GOTT für ihn.. SEIN leben.. seine Traumfrau und er ist der liebste und einfühlsamste Mann, den ich je kennengelernt habe.

Im nächsten ist alles scheiße... Ich bin ein Arsch, mach eh nichts richtig, hab noch nie as für unsere Beziehung gemacht und bin eiskalt.. (seiner Aussage nach)

Er lügt, ist kalt, abweisend.. je mehr ich versuche mit ih zu sprechen (GEHT GAR NICHT), desto kälter wird er und laufend hat er ENDGÜLTIG schluß gemacht!! Bei anderen schlecht über mich geredet.. alles verdreht erzählt. Seine WAhrnehmung stimmte nicht. Meine ganzen Freunde und BEkannte von uns haben das mitbekommen und alle sagten, ich solle mich trennen, das ist nicht normal... Genauso wie du es erzählst.. Aber es war eben nicht so einfach, weil JEDESMAL, wenn ich mich zurückgezogen habe und versucht habe Abstand zu nehmen... kam er wieder und fing mich wieder ein.. mit seinen überaus lieben Liebeserklärungen und Schwüre...

Ich kann hier Dinge erzählen, da hörts gar nicht mehr auf...

Mittlerweile bin ich zwei Monate getrennt.. Er ist trotzdem noch "am Start" und schwankt zwischen absoluter Verachtung und Liebe über alles...

Das schlimme daran ist, dass man mit diesen Schwankungen nicht klar kommt.. Ich hab das nie verstanden, wie man ständigh wegen jedem Scheiß alles hinschmeissen muss um dann wieder da zu stehen und ALLES UNTZER DEN TISCH KEHREN WOLLEN.. Er wollte nie reden über Probleme, sondern es einfach übergehen. dadurch wurden sie aber nicht besser..

Auch ich würde mir wünschen mich darüber auszutauschen, da ich echt fertig bin... er will jetzt aktuell am Wochenende kommen.. schickt mir SMS , liebe Bilder/Videos... Ich versuche das zu schaffen nein zu sagen, es ist aber nicht einfach...

LG

Alessa

lfoonax216


Liebe Alessa,

Ich musste gerade mindestens genauso viel nicken.

Es ist so erschreckend. Ich kenne diese Phasen, 2, 3 Monate gar kein Kontakt, für IMMER!

Ich sei schlecht und habe möglicherweise ein schädigendes Umfeld. ICH, nicht er.

Ich würde Dinge tun, ihn gar beschatten lassen um ihn systematisch zu zerstören. Ich bin aber auch diejenige, die allereinzige, mit der er sich am wohlsten fühlt, und keine ist sooo toll wie ich. Ich kenne auch diese treffen nach total endgültigem Schlussstrich. Entweder wir trafen uns und waren das glücklichste paar der Welt oder er hat zwei min vorher, oder manchmal auch gar nicht abgesagt. (obwohl Vorschlag zum treffen von ihm selbst kam) ich Rede mit keinem darüber, da mir die Reaktionen meines Umfeldes durchaus bewusst sind und ich Angst habe, das man mich einweisen lässt weil ich sowas mit mir machen lasse.

Mal habe ich Phasen da kann ich einigermaßen mit umgehen und oft dachte ich, ich habe mich gelöst und sei stabil genug. Alles für die Katz. Es tut mir sehr leid, dass es dir genauso geht, denn das wünsche ich niemandem. Auf der anderen Seite tröstet es mich, dass ich nicht ganz allein solche sorgen habe :)*

son?oww-itcxh


Hallo

ich bin, nach Diagnose einer Klinik Borderliner. Ein Neurologe/Psychiater und mein Therapeut, die ich beide viele Jahr und sehr gut kenne, sagen nein.

Als erstes mal vorweg. Boderderline kann nicht jeder diagnostizieren, das ist extrem schwierig und über Ferndiagnose ein Witz. Ich würde an deiner Stelle an den Fähigkeiten deiner Therapeutin zweifeln, wenn sie dir das gesagt hat. Ich habe schon mehrere Therapien hinter mir, wegen sexuellem Missbrauch in der Kindheit und wegen extremer Vernachlässigung durch meine Mutter, aber keiner der Therapeuten hat mir jemals ein Diagnose über einen anderen Menschen erstellt oder mir gar gesagt, was ich tun soll, also z.B. "trennen sie sich von der Person oder die Person ist gut für sie usw." Sie haben mir bei meiner Entscheidungsfindung geholfen mehr nicht.

Borderline ist eine schwere Erkrankung und ich bin oft mehr als entsetzt, wenn ich die Urteile von anderen lese, die keine therapeutische Ausbildung haben o.ä. Sie bilden sich ein Urteil und fertig. Weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Was dahinter steht, völlig egal. Das ist ihr gutes Recht und ich verstehe sie, aber es einfach nur völlig daneben.

In einem Borderliner herrscht Chaos. Er will es jedem und allen recht machen und stösst, aus seiner Vergangenheit an Grenzen. Die Vergangenheit haben ihm Menschen zugefügt ohne sich je Gedanke gemacht zu haben, was sie dem Menschen da antun. Klar ist das keine Entschuldigung, aber macht ihr einem gehbehinderten Menschen einen Vorwurf, wenn er mit dem Rollstuhl vor euch im Supermarkt fährt und ihr aufgehalten werdet? Das käme jedem absurd vor. Ein Borderliner ist behindert, seelisch behindert, seelisch verkrüppelt und keiner fragt danach. Wer mit so einem Menschen nicht klar kommt, der muss gehen. Wenn ich dann die Ausreden höre "ich kann ihn/sie doch nicht alleine lassen, weil....." dann wird mir übel. Das ist doch auch nur eine Ausrede. Warum könnt ihr es denn nicht ??? Weil ihr euch schlecht fühlt, wenn ihr nicht alles getan habt? Er/Sie fühlt sich auch schlecht, weil er/sie es nicht jedem recht machen kann und nicht alles tun kann. Entweder entscheidet ihr euch für einen solchen Menschen, dann sucht euch Hilfe oder ihr gesteht euch ein, dass es nicht geht. Dann müsst ihr eben mit eurem scheitern Leben, aber das ist doch eben so, wie bei vielem im Leben. Aber so quält ihr euch und den Borderliner. Dann lieber einen Schlussstrich ziehen.

Ich möchet betonen, ich habe fast immer ein Ende gesetzt, wenn ich merkte, dass die Personen mit mir überfordert waren, weil ich das nicht will.

l+oona;21x6


Ich habe nicht geurteilt und ich sage nicht das Menschen mit dieser Krankheit schlecht sind.

Ich möchte mich mit dem Thema befassen um es besser zu verstehen!

Wenn mir das alles scheiss egal, und vor allem der Mensch dahinter scheiss egal wäre, würde ich mich gar nicht damit befassen oder gar einen Beitrag dazu verfassen.

Schon gar nicht Suche ich nach Ausreden oder einer Absolution ihn zu verlassen. Ich Suche einen weg besser mit einer ihn womöglich betreffenden Krankheit umzugehen, was wohl legitim ist. Es geht nicht immer nur um die Gefühle des "Kranken" es muss auch mal darum gehen, was Krankheiten (und das meine ich jetzt allgemein) für Gefühle in denen auslösen, die sie lieben.

l|urchxella


@Alessa & loona

Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass ihr so oft den Kopf anschlagen müsst, bis davon nicht mehr viel übrig ist. Ich habe das fast fünf Jahre mitgemacht, dann hat mein Selbsterhaltungstrieb gesiegt.

Nun ignoriere ich seine Kontaktaufnahmen konsequent. Nie mehr will ich diese Achterbahn der Gefühle erleben. Soviel bin ich mir mittlerweile wert. Und endlich hab ich wieder ein Leben!

AoleVssa2x9


wahnsinn.. wenn ich das so lese...

er macht auch die Dinge schlecht, die ich mache... Mein Sohn hat ADHS und ich bin eher der strenge Erziehungstyp (bekomme ich von meinem kompletten Umfeld gesagt.. ich solll eher mal lockerer sein).. Bin Erzieherin von BEruf... Also hab schon ein bissl ne Ahnung. Er findet aber ich weiß nichts!!! Ich bin inkonsequent angeblich... und zu locker und würde ja Dinge tolerieren das würde er ja alles anders machen.

Dazu zu sagen ist, dass er mit seinen 30 Jahren nur daheim bei Mama gewohnt hat oder bei mir. KEINE Erzieherausbildung hat und KEIN Papa ist. Nichts mit Kindern, schon gar nicht verhaltensauffälligen Kindern zu tun gehbat hat.

er setzte mich damit so unter Druck, dass ich noch härter wurde und das dann letztendlich an meinem Kind ausgelassen habe teilwise.. was natürlich nicht richtig war.

Alles wurde verbessert, konnte er besser.. WIe ich Zwiebeln schneide, wie ich koche, wie ich lebe, was ich mache usw.. Was ich weiß.....

Alles konnte er am besten! Nach seiner Sicht und hat mich immer runtergestellt.

Ich bin aber sie schönste, liebste tollste Frau für ihn, DIE EINE... es gibt nichts ausser mich..

Der Wichtigste MEnsch...

Und dann bin ich wieder der, der nichts versteht, der nichts kann und der ihm ja nie genug Liebe zeigt.. egal was ich mache.. Klar wurde ich im Laufe der Zeit kühlöer, weil ich mich geschützt habe.. nach ejdem seiner ENDGÜLTIG SCHLUSS machens... kam er ja wieder an ud wollte, dass SOFORT alles wieder so ist, wie es war. Ich konnte das irgendwann nicht mehr und habe eine längere Regenarationsphase gebraucht. Da war ich dann gleich eiskalt und liebte ihn nicht!!!!

Dass ich mit ihm reden will.... will er net.. Er sieht nicht dass ich ihm immer wieder Türen aufgemacht habe... sieht er nicht so, hätte ich nie gemacht (alle meine Freunde sagen, dsas ich viel zuv iel und zu lange Türen aufgemacht habe)

Wie du sagst.. meinen Freunden erzähle ich alles... und sie versthen nicht, wieso ich das net endgültig abhaken kann..

Ich habe es jetzt 2 Monate geschafft.. aber ich weiß jetzt schon, dass es mir schwerfällt abzusagen wegen WOchenende..

sYnow/wKitxch


Da gebe ich dir Recht lurchella. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Du wolltest das nicht und gut ist. Mit Menschen die verurteilen kann ein Borderliner sowieso nichts anfangen. Allerdings war ich auch nie so, dass ich jemandem nach gelaufen wäre. Das ist auch wieder etwa was mich stört. Krankheiten haben viele Bilder. Nicht jeder Krebskranke hat gleiche Symptome, nicht jeder mit einer Erkältung hat einen Schnupfen und nicht jeder Borderliner ist wie der andere. Das ist schlicht Unsinn.

loona216 ich hab dich ja nicht angreifen wollen, wenn du das so auffasst, dann tut es mir leid. Aber hier müssen wohl die Gefühlswelten von 2 Menschen berücksichtig werden. Wenn er überhaupt diese Krankheit hat, was ich noch mal sagen möchte auf Ferndiagnose absolut lächerlich ist, dann musst du erst einmal verstehen, warum er so geworden ist, warum er so ist, was ihm angetan wurde. Ich glaube das Recht hat jeder. Und wie du sagst, er ist dir nicht scheissegal, also muss er ja was haben, was dir gefällt.

Achterbahn der Gefühle! Die wollt ihr nicht mitmachen? Kann ich verstehen. Ein Borderliner macht die 24 Stunden, an Tag 7 Tage die Woche, den Rest seines Lebens mit und er hatte keine Wahl. Andere haben für und über ihn entschieden.

IhsOabsell


loona

Der Punkt ist aber, dass Du Dich in eine Krankheit (Diagnose) quasi reinkniest, die nicht gegeben ist. Bzw. lediglich durch Deine Therapeutin vermutet wird, die Deinen Freund noch nie gesehen/erlebt hat.

Ich stimme snowwitch absolut zu, wenn sie sagt:

Boderderline kann nicht jeder diagnostizieren, das ist extrem schwierig und über Ferndiagnose ein Witz.

Und an ihrem Beispiel siehst Du auch, dass es selbst für Ärzte/Therapeuten schwer zu diagnostizieren ist.

Ich würde an deiner Stelle an den Fähigkeiten deiner Therapeutin zweifeln, wenn sie dir das gesagt hat.

Ich war auch in Therapie, bei zwei verschiedenen Therapeuten. Immer wenn ich von meinen Beziehungen erzählte, dann war sie ausschließlich bei mir – nicht bei meinem Partner. Wie ich mit XY umgehe, was ich ändern kann etc. pp.

Letztendlich sagte sie es mir dann so ähnlich wie auch snowwitch schreibt:

Entweder entscheidet ihr euch für einen solchen Menschen, dann sucht euch Hilfe oder ihr gesteht euch ein, dass es nicht geht.

"Finden Sie für sich heraus ob sie damit leben können und wollen oder nicht. Wenn ja, dann müssen Sie auch einen Weg finden, damit es Ihnen dabei gut geht."

Ok, Letzteres versuchst Du, indem Du Dich über eine Krankheit schlau machst, die er haben könnte. Doch selbst wenn er sie hätte, würde es Dir eventuell helfen besser zu verstehen – aber nicht dabei helfen, dass es Dir gut geht damit. Du würdest viel mehr für ihn leben, mehr bei ihm sein als bei Dir.

Schau Dir sein Verhalten an und frage Dich, ob Du damit leben kannst. Ob Du für DICH eine Möglichkeit siehst damit auf lange Sicht umgehen zu können. Ihn diesbezüglich zu verstehen und danach zu handeln, zurückzustecken, ist nur ein klitzekleines Stückchen, welches sicher nicht unwichtig ist, aber nicht zur Hauptsache werden darf.

Ich meine damit, dass es ja stark um Kompromisse geht. Wenn Du verstehst, warum er so wechselhaft ist und es Dir wegen dieses Verstehens nichts (mehr) ausmacht, es Dir trotzdem gut geht, Du in einer solchen Verhaltensphase seinerseits mit einem Schulterzucken aus der Situation raus kannst, innerlich/emotional (nur nach außen hin reicht nicht) ruhig bleibst – dann ok.

Kannst Du es nicht, dann nützt Dir alles Verständnis der Welt nichts, dann kannst Du Dich noch so massiv und massiver mit was-auch-immer beschäftigen: Das funktioniert nicht. Sich dann zu einer Trennung zu entschließen ist kein Aufgeben, es ist ein Einsehen, dass Du es eben nicht kannst – das ist völlig legitim, verständlich und Du lässt damit auch Niemanden im Stich. Dann passt es einfach nicht. Um bei snowwitches Beispiel mal von einer anderen Seite aus zu bleiben: Würdest Du einen Rollstuhlfahrer deshalb nicht verlassen, nur weil er im Rollstuhl sitzt?

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